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Frank
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8 User-Kritiken

Kinobengel
Kinobengel

User folgen 15 Follower Lies die 309 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 12.09.15

„Frank“ ist in den deutschen Kinos angekommen. Die 2014 entstandene irisch-britisch-US-amerikanische Produktion mit Lenny Abrahamson als Director zeigt eine groteske Musiker-Dramödie, die nicht im Einheitsbrei des Genres schwimmt. Autor Jon Ronson war Mitglied der Oh Blimey Big Band, deren Frontmann Frank Sidebottom maskiert auftrat. Ronson schrieb auf Grundlage seiner Erinnerungen mit Peter Straughan („Männer, die auf Ziegen starren“, „Dame, König, As, Spion“) das Drehbuch. Die Handlung soll frei erfunden sein. Jon (Domhnall Gleeson) wohnt bei den Eltern und versucht sich als Hobby-Komponist. Aber so richtig gelingen will ihm nichts. Durch Zufall trifft er auf die Formation Soronprfbs, deren Keyboarder psychisch fertig ist. Jon wird zu seiner Verwunderung sofort engagiert und darf an der Produktion des neuen Albums mitwirken. Das künstlerische Zentrum bildet Frank (Michael Fassbender), der wegen eines Traumas stets maskiert erscheint. Auch die anderen Musiker, insbesondere Clara (Maggie Gyllenhaal), wirken recht strange. Jon möchte sich einbringen und zugunsten einer größeren Popularität den Experimentalsound mit mehr Mainstream untermalen. Das erzeugt Spannungen. Musiker-Dramen verarbeiten überwiegend das Muster Aufstieg, Fall, Läuterung, tosendes Finale (vgl. „Whiplash“ u.v.a.). Nicht ganz so arg ins Schema gedrückt, ist das Werk von Lenny Abrahamson. „Frank“ zeigt auf humorige Art, aber auch mit bedrückenden Elementen die Auseinandersetzung zwischen kreativen Menschen. Das Launige ist britisch schräg. Nicht jeder Gag passt in das Gemenge, die Unterhaltung ist jedoch fantastisch ohne viel Alberei. Die geniale Körpersprache des Michael Fassbender, die sein Gesicht beinahe vermissen lässt, zeigt stets den Gemütszustand von Frank, der es für notwendig hält, seine Mimik wörtlich zu beschreiben. Dazu passend erklingt der unaussprechbare Bandname, die ungetaktete, antimelodiöse Kunst aus selbstgebastelten Samples und dem Einsatz des elektronischen Theremin, das 1920 erfunden wurde. Abrahamson hat die Spannungskurve so simpel wie geschickt gesetzt. Man sieht Frank zunehmend an, das etwas nicht stimmt. Der komödiantische Anteil nimmt sukzessive ab. Das ist hervorragend ausbalanciert wie auch die Konzentration auf Frank und Jon. Die Auseinandersetzung mit Social Media (Twitter, Facebook, YouTube) setzt Frank zu und führt die Band in die USA zu einem Wettbewerb. Dort kommt es zu dramatischen Spitzen und notwendigem Reparaturbedarf. Muss man das gesehen haben? Als Sammler von Skurrilitäten sicherlich. Frank beantwortet das mit „I love you all“ und bringt bis zur letzten Minute Genuss am Kinogang.

Cursha
Cursha

User folgen 18 Follower Lies die 677 Kritiken

2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 03.08.17

Erst nach "Raum" der mein Lieblingsfilm 2016 war, habe ich "Frank" gesehen und bin leider doch enttäuscht von dem Film. In erster Linie sind es die Darsteller die viel in dem Film retten, sowie die tollen Figuren von denen vor allem Michael Fassbender und Maggie Gyllenhall bestechen. Auch Domhnall Gleeson muss man wieder positiv hervorheben, der in letzter Zeit ja regelmäßig in großartigen Filmen mitspielt. Eigentlich ein Garant für tolle Filme. Aber in "Frank" sind die Figuren einfach alle nicht wirklich sympathisch und macht es schwer einen Zugang zu ihnen zu finden. Gerade die Mitte finde ich furchtbar ermüdend. Der Anfang war durchaus vielversprechend, aber dann fällt er doch leider stark ab. Erst das Ende des Filmes holt dann wieder viel raus, das ich wieder gut fand. Dort bekommen die Figuren dann auch erst die richtige Tiefe, vor allem die titelgegebende Figur. Die Musik ist nichts besonderes, was ja gut passt. Kurz: Leider macht der Film viel falsch und wird erst in der dritten Hälfte zu einem doch guten emotionalen Film, muss aber zuvor mit unsympathischen Figuren kämpfen, die eine Handlung tragen müssen, die nur schwer voranschreitet.

Daniel P.
Daniel P.

User folgen 3 Follower Lies die 225 Kritiken

3,0solide
Veröffentlicht am 08.01.16

Eine Band will die abgefahrenste Musik aller Zeiten machen. Doch viel haben die meisten Bandmitglieder eigentlich nicht zu tun, denn der Mann mit dem Plastikschädel ist das kreative Zentrum des Ganzen, aber von der Realität weit entfernt. Nur der Keyboarder komm so langsam an Ihn ran und will Ihn ins Leben zurück holen. Insofern tragen Fassbender und Gleeson den Film quasi alleine, der ansonsten völlig schräg, lustig und tragisch dahin plätschert. Die richtig zündende, geniale Idee kommt weder der Band, noch bei diesem Film über Sie auf. Aber kurzweilig ist es und Michael Fassbender ist mal wieder das Genie.

Filmliebhaber-Tom
Filmliebhaber-Tom

User folgen 8 Follower Lies die 543 Kritiken

1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 04.11.15

[... “Frank” ist ein Film, dessen Aussage sich nicht erschließt und der keinerlei Sinnhaftigkeit erkennen lässt, warum dieser Film überhaupt gedreht wurde. Selbst Liebhaber seltsamer Filme, die sich gerne abseits jeglicher Mainstreampfade bewegen, dürften mit “Frank” kaum etwas anfangen können. Man weiß einfach nicht, was das Ganze überhaupt soll. Darüber hinaus ist der Film so sperrig und schräg inszeniert, dass man selbst bei aller experimentellen Gleichmut kaum einen Zugang zu den Gedankenwelten des Regisseurs oder der Protagonisten findet. ..] Eine komplette Kritik gibt es auf dem FILMCHECKER-Blog.

https://filmchecker.wordpress.com/2015/11/04/filmkritik-frank-2014/

papa
papa

User folgen 4 Follower Lies die 319 Kritiken

1,0schlecht
Veröffentlicht am 02.11.15

Schwieriges Unterfangen. "Frank" beginnt erstmal wie eine skurrile Comedy. Mit allerhand schrulligen Charakteren und Situationen. Den richtigen Einstieg habe ich in die Story nicht gefunden und am Ende wirkt alles belanglos, absurd und eigen. Schwankt zwischen Kunst und Scheiße. Die Musik ist auch kaum zu ertragen und ziemlich anstrengend. Was muss man eigentlich rauchen, um auf solche Ideen zu kommen?

Chris K.
Chris K.

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3,5gut
Veröffentlicht am 21.09.15

Gerade noch rechtzeitig aufgehört, um gut zu bleiben.

Julien D.
Julien D.

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3,5gut
Veröffentlicht am 05.09.15

Lustig, skurril, traurig, herzvoll, berührend. Ein schöner Film!

@PollySees
@PollySees

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4,0stark
Veröffentlicht am 30.06.15

Ein schräger Film mit viel melancholischem Humor. Hervorragend besetzt mit Gleeson, dem überambotionierten Musiker, der sein mangelndes Talent mit Begeisterung für die Sache ausgleicht, Maggie Gyllenhaal als wunderbar durcheknallte Mischung einer Femme Fatale und einer Marina Abramovic und schließlich natürlich auch Michael Fassbender, der trotz eines riesigen Pappkopfes eine wunderbare Körpersprache entwickelt die es zusammen mit seiner Stimme unnötig machen seine Mimik zu sehen (auch wenn er sie gerne verbal beschreibt um den anderen behilflich zu sein. In unserer Sneak- Gruppe waren sich zwar alle einig, dass es sich um einen prinzipiell guten FIlm handelte, aber vielen war er, vor allem in der zweiten Hälfte zu langatmig und uninteressant. Ich persönlich fand ihn durchweg überzeugend. Die Entwicklung, vor allem der beiden Haupt-Protagonisten, das langsame Verstehen, sich auf einander zu bewegen, die Erkenntnis dass beide im Grunde den gleichen Wunsch haben, nämlich unbedingt gemocht und bewundert zu werden und die schwere Erkenntnis, dass sie eigene Wege gehen müssen um dieses Ziel zu erreichen - diese Entwicklung hat die Zeit und die Ruhe verdient, die der Film bietet, alles andere hätte an den Haaren herbei gezogen und übereilt gewirkt. Lediglich die Nebenlinie des Social Media, die Twitter-Feeds etc. wirkten in meinen Augen etwas gewollt "auf modern gemacht" und hätte es nicht gebraucht. Insgesamt ein Film, der etwas ähnlich wie "Love and Mercy" zeigt, wie nahe Genie und Wahnsinn beieinander liegen und der den Begriff der "Kunst" in seinem vollem Spektrum zeigt, wobei er diese, wie auch seine Charaktere, bei aller Skurilität und Durchgeknalltheit immer ernst nimmt und nicht der Versuchung unterliegt, sich über sie lustig zu machen. (Kritiken zu aktuellen und kommenden Filmen in 140 Zeichen bei twitter @PollySees )

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