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    Star Wars 9: Der Aufstieg Skywalkers
    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
    3,5
    gut
    Star Wars 9: Der Aufstieg Skywalkers

    Ein würdiger Abschluss – zumindest in der zweiten Hälfte

    Von Björn Becher
    Er wisse zwar, wie man eine Geschichte beginnt, aber sei noch nie so gut mit Enden gewesen, erklärte J.J. Abrams im Vorfeld des Kinostarts von „Star Wars 9: Der Aufstieg Skywalkers“ freimütig der New York Times. Und tatsächlich fühlt sich sein Film nun lange Zeit so an, als hätte diese Angst, das Finale zu verbocken, ihn wirklich sehr belastet. Der Druck ist ja auch wirklich besonders hoch, schließlich beendet Abrams hier nicht nur eine Trilogie, die er 2015 mit „Das Erwachen der Macht“ selbst begann, sondern gleich drei Trilogien und damit die komplette neunteilige, 1977 von George Lucas mit dem damals noch „Krieg der Sterne“ betitelten „Episode IV – Eine neue Hoffnung“ begonnene Skywalker-Saga.

    Gerade nach den vielen Diskussionen um Rian Johnsons Vorgänger „Die letzten Jedi“ scheint Abrams dabei lange Zeit erst einmal auf Nummer sicher gehen zu wollen. Er scheut in der ersten Hälfte von „Der Aufstieg Skywalkers“ größeres Risiko. So verwendet er sehr viel Zeit auf Exposition, auf logischen Unterbau, auf Erzählung. Dabei scheint der Filmemacher bisweilen zu verkennen, dass große Kinomomente selten nur vom Plot und sehr viel öfter emotional ausgelöst werden. Doch in der zweiten Hälfte schafft Abrams doch noch die Wende und beschert der Reihe nicht nur das große, emotionale Finale, das sie nach 42 Jahren Popkultur-Dominanz auch verdient hat, sondern zudem auch noch einmal einige tolle „Star Wars“-Sequenzen.

    Die Saga endet.


    Der totgeglaubte Imperator (Ian McDiarmid) ist zurück. Rasend vor Wut setzt Kylo Ren (Adam Driver) alles daran, diesen zu finden, denn er sieht seine Macht als neuer Herrscher der Ersten Ordnung bedroht. Für den Widerstand setzen Poe (Oscar Isaac), Finn (John Boyega) und Co. derweil kleine Nadelstiche gegen den Machtapparat des Tyrannen Ren – allerdings ohne große Unterstützung aus der Galaxis. Das Opfer von Luke Skywalker (Mark Hamill) hat scheinbar doch keinen allzu großen Hoffnungsfunken entzündet, wie es in der finalen Szene von „Die letzten Jedi“ noch den Anschein hatte.

    Auch Rey (Daisy Ridley) beteiligt sich nicht. Unter der Führung von Leia (Carrie Fisher) absolviert sie stattdessen ihr Jedi-Training. Als der Widerstand allerdings durch einen neuen Spion bei der Ersten Ordnung die Bestätigung bekommt, dass Palpatine lebt, muss sie sich gemeinsam mit ihren Freunden aufmachen, den mächtigen Strippenzieher zu finden. Denn der hat sich im Verborgenen eine riesige Flotte aufgebaut. Mit dieser Letzten Ordnung droht er ein neues Imperium zu errichten und jegliche Rebellion ein für alle Mal auszulöschen…

    Handlung, Handlung, Handlung


    Abrams und sein Co-Autor Chris Terrio („Argo“) haben sich für „Star Wars 9“ offensichtlich viel vorgenommen – und deshalb auch sehr viel zu erzählen, selbst für eine stolze Laufzeit von zwei Stunden und 22 Minuten. Deshalb startet der Film erst einmal mit jeder Menge Exposition: Nach weniger als fünf Minuten ist bereits der Imperator aufgetreten. Nach „Das Erwachen der Macht“ wurde monatelang gerätselt, woher Snoke kommt. Auch hier gibt es die Antworten in den ersten Minuten. Allgemein ist Abrams zu Beginn viel mit dem Beantworten von aufgelaufenen Fragen beschäftigt – und geht damit sichtlich auf Distanz zu seinem direkten Vorgänger Rian Johnson, der mit „Die letzten Jedi“ deutlich gemacht hat, wie wenig es ihm in seinem Film um das schnöde Erklären von Mysterien geht.

    Bei „Star Wars 9“ entpuppt sich der neu eingeschlagene Gegenkurs nun anfangs als eine Mischung aus purem Abhaken und gelegentlichem Austeilen gegenüber dem Vorgänger (selbst der Holdo-Moment wird ein Stück weit entkräftet) - alles gepackt in eine zu schnell geschnittene, etwas zu ausufernde Schnitzeljagd, bei der Rey und Co. nach einer Art Kompass suchen, der zum Versteck des Imperators führt. Abrams verwendet daneben auch unglaublich viel Zeit mit Aufbau und lässt sehr viel passieren (unsere kurze Inhaltsangabe reißt dabei gerade einmal die rund ersten 15 Minuten des Films an). Das sieht immer wieder in Einzelmomenten beeindruckend aus, lässt aber zu oft die erwarteten Emotionen vermissen, auch weil das alles einfach viel zu schnell vorbeizieht.

    Ein großes Duell der Hauptfiguren.


    Da gibt es zum Beispiel den vermeintlichen Tod eines Protagonisten. Auch wenn der Zuschauer ohnehin sofort weiß, dass diese Figur gerade nicht wirklich gestorben ist, wird nicht mal versucht, eine Wirkung zu erzielen, obwohl die Umstände besonders tragisch sind und die Helden danach auch gleich noch eine schwierige Entscheidung treffen müssen, die dem Opfertod eines weiteres Gruppenmitglieds gleichkommt. Statt da mal innezuhalten wird direkt mit dem nächsten Plotpunkt weitergemacht, für Trauer bleibt (zumindest so früh im Film einfach noch) keine Zeit.

    Auch wenn „Der Aufstieg Skywalkers“ so besonders im ersten Drittel bisweilen arg zäh ist, bietet uns Abrams trotzdem eine Menge starke Momente – und zwar fast immer dann, wenn es gerade mal nicht primär um die Handlung geht. Gerade das Zusammenspiel des Haupt-Helden-Trios sorgt immer wieder für kleine Höhepunkte – allen voran in der Interaktion von Poe und Rey, die ja erst ganz am Ende von „Die letzten Jedi“ ihre erste gemeinsame Leinwandsekunde hatten und hier jetzt endlich umfangreich interagieren und dabei mit ihren gegensätzlichen Persönlichkeiten anecken. In solchen Momenten schafft es Abrams auch mal beiläufig, die Figuren weiter auszubauen, wobei er sich auf seine starken Darsteller voll verlassen kann.

    Kylo Ren stiehlt einmal mehr die Show


    Auch wenn Rey und Daisy Ridley noch nie so stark waren wie in diesem Film, bleibt Kylo Ren die komplexeste und interessanteste Figur der neuen Saga. Die Wut und Zerrissenheit sind im Gesicht des größtenteils ohne Maske agierenden „Marriage Story“-Stars Adam Driver jederzeit abzulesen, das in „Die letzten Jedi“ so stark etablierte Zusammenspiel von Driver und Ridley wird hier in einigen erneut herausragenden Momenten fortgeschrieben.

    Neue Figuren spielen dagegen - abgesehen von dem kleinen Szenendieb-Alien Babu Frik - nicht einmal die zweite Geige. Keri Russell als mysteriös-verschlagene Zorii oder Naomi Ackie als freiheitsliebende Jannah fallen vor allem durch coole Looks auf, dienen daneben aber nur als Stichwortgeber für jeweils einen etablierten Helden. Nur etwas besser ergeht es Richard E. Grant („Whitnail & I“): Der britische Charakterschauspieler kann als neuer Militärführer der Ersten Ordnung immerhin in einigen diabolischen Momenten sein ganzes, erst kürzlich oscarnominiertes Können (für „Can You Ever Forgive Me?“) aufblitzen lassen.

    Richard E. Grant ist einer der Cast-Neuzugänge.


    Vor allem ein Fan-Bonbon ist dagegen die Rückkehr von Billy Dee Williams als Lando, während Carrie Fisher in ihrem nun wohl endgültig letzten Film einige wunderbare Momente als Leia hat. Für die 2016 verstorbene Schauspielerin wurden bekanntlich nicht verwendete Aufnahmen vom Dreh zu „Das Erwachen der Macht“ genutzt. Dass man ihr direktes Zusammenspiel mit anderen Darstellern daher reduzieren musste, ist in den vielen Schnitt-Gegenschnitt-Wechseln zu erkennen. Die nun gefundene Lösung ist aber wohl die bestmögliche, weil man auf sie nicht komplett verzichten wollte.

    Auch wenn Rian Johnson der eindeutig bessere Regisseur ist, beweist Abrams mehrfach, wie gut er inszenieren kann - nicht nur mit gleich mehreren optisch eindrucksvollen Weltraumschlachten, sondern vor allem mit einem der bisher besten reinen Lichtschwert-Kampf-Duelle der „Star Wars“-Geschichte: Die bereits in den Promomaterialien ausgiebig angeteaserte Auseinandersetzung von Rey und Kylo auf dem alten Todesstern, umgeben von einer stürmischen See, ist nicht nur ein optisches Highlight, sondern auch das Fanal für den emotional mitreißenden und in den besten Momenten auch mal herausragenden dritten Akt.

    Das Beste kommt zum Schluss


    Auf der Zielgeraden scheint nämlich der komplette Erzähldruck endlich von Abrams abzufallen. Endlich gibt es gleich mehrere Gänsehaut-Momente, wobei auch wichtige Fäden aus „Die letzten Jedi“ doch noch aufgegriffen werden. Die vielen Verweise auf die bisherigen acht Filme der Skywalker-Saga fügen sich – abgesehen von ganz wenigen Ausnahmen - so organisch zusammen, dass sie gerade nicht mehr als Verweise herausstechen. Wenn dann ganz reihentypisch die Schlacht an mehreren Fronten geschlagen wird, es in bester „Star Wars“-Manier überall gleichermaßen hoch her geht, findet Abrams trotz einiger Schnitte zu viel doch noch ein gutes Gleichgewicht zwischen bombastischer Action, intensiven Momenten und ruhigen, genau zum richtigen Zeitpunkt auch mal entschleunigten Szenen. Das ist episch, sauspannend und unglaublich berührend.

    Am Ende dürften viele „Star Wars“-Fans gleich mehrfach Tränen in den Augen haben, weil sie dann mit einigen dieser neuen Figuren endgültig so mitfiebern und mitleiden, wie sie es früher mit Luke, Han und Leia taten. „Star Wars 9: Der Aufstieg Skywalkers“ spielt so am Ende doch noch immer wieder in einer Liga mit den besten Teilen der Saga – allerdings halt erst am Ende.

    Fazit: Nach einigen Anlaufschwierigkeiten in der deutlich schwächeren ersten Hälfte erweist sich „Star Wars 9: Der Aufstieg Skywalkers“ auf der Zielgeraden doch noch als bewegendes Finale für die wohl populärste Familien-Saga der Filmgeschichte.



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    Kommentare

    • LoganSix
      Mich irritiert doch nicht, dass ein Kind die Macht hat. Natürlich haben auch Kinder die Macht. Kommt ja nicht plötzlich mit Volljährigkeit oder so. Aber das es nichts mit der Handlung zu tun hat. Hat es was mit Teil 7 zu tun? Nein. Hat es was mit Teil 9 zu tun? Nein. Da wollte Johnson einfach was cooles zeigen, ohne dass es für die Handlung irgendeine Relevanz hat. Ich hab mir vor Kurzem Teil 8 nochmal angeschaut. Mit dem Wissen wie es in Teil 9 weitergeht. Aber er ist immer noch der schlimmste Star Wars aller Zeiten. Und sogar noch schlimmer als 1-3 mit Jar Jar Bings Comedy. Wenn sich die Leute im Kino nach dem Film fragend anschauen, was das Ganze sollte, spricht das Bände. Wir waren zu fünft im Kino. Alle haben sie danach geschimpft oder gelacht und sich gefragt, was Disney aus ihrem Star Wars gemacht hat.Das es auch gut geht, zeigt The Mandelorian oder auch Rogue One.
    • LoganSix
      Ich fand ihn im Kino grandios und jetzt auf Disney+ auch. Schau mal die original Star Wars Teile an - die sehen heute aus wie Independent-Filme.
    • Andre-Berti Murks
      Unfassbar was Disney aus Star Wars gemacht hat. Die Hauptcharaktere wurden fast ausnahmslos desolat besetzt. Die Dialoge...ein einziger Graus.Die Bilder sind natürlich toll,.....aber wenn ich den Rest als schlecht bezeichne, beschreibt es nicht mal ansatzweise wie grausam es war, den Film bis zum Ende zu schauen. Ich bin einfach nur entsetzt!
    • Rochelle Quetzalcoatl
      Ich hatte ja gehofft, daß Episode IX den achten Teil auch für die verbohrteren Zeitgenossen attraktiver machen würde, indem sie die neuen Handlungsstränge weiterführt und zeigt, daß es keine Nacherzählungen der Urtrilogie braucht.Nun hat Episode IX aber Episode VIII dadurch aufgewertet, indem sie genau das nicht macht und sich so sowohl fürs Publikum als auch für die Kritiker als der schlechteste Teil der Trilogie entpuppt hat. Nicht unbedingt das, was ich mir für Star Wars gewünscht habe. Aber wenigstens nehmen viele Menschen Episode VIII nun anders wahr, der für mich der beste Film seit Episode V ist. Auch gut!
    • Jimmy v
      Jo. Selbst, wer TLJ überhaupt nicht mag, kann doch nicht so tun, als wäre der Film auf dem Level eines Asylum-Films...
    • Rochelle Quetzalcoatl
      Danke, Jimmy! Wer TLJ dermaßen verabscheut, drückt für mich nur sein mangelndes Verständnis für Spielfilme und die traurige Verbohrtheit aus, daß ein Star-Wars-Film genau so zu sein habe, wie er sich das wünscht.Dabei vergessen diese Hasser, daß der beste Film der Reihe (Empire Strikes Back) eben NICHT das war, was die Leute vorher von ihm erwartet hatten. Und bis zu den Prequels galt Return Of The Jedi als der schlechteste Film der Reihe, eben weil er vor allem Fan Service und keine Charakterentwicklung bot (abgesehen von Lukes, Vaders und des Imperators Showdown).Hier liegen sämtliche Filmkritiker eben richtiger als die Fans.
    • Rochelle Quetzalcoatl
      Weil Teil 9 später gedreht wurde als Teil 8, und die Regisseure/Autoren in vieler Hinsicht freie Hand hatten.Und es war noch nie Teil von Star Wars, daß nur die Skywalkers über die Macht verfügen. Ich verstehe also nicht, was Dich an einem Kind mit einem Talent für die Macht so irritiert.Allgemeiner, jetzt nicht speziell an Dich gerichtet: Wer Episoden I-III, VII und IX liebt, ohne einzuräumen, was für grausame Schwächen sie haben, mit dem sehe ich keinen Sinn zu diskutieren. Ich halte Episide VIII für den besten Star-Wars-Film seit Episode V, und kann trotzdem einräumen, daß er ein paar schwache Szenen hat (wie die Originaltrilogie übrigens such).
    • Hans H.
      Hat mich enorm kalt gelassen. Die Robots sind ganz lustig, der Film sieht insgesamt gut aus. Die Schicksale der Figuren waren mir jedoch wurscht. Die Verbindung Rey/Ren fand ich von Anfang an unpassend. Ingesamt hat die Trilogie kein Herz.
    • Jimmy v
      Du wirfst ja wirklich alles durcheinander...- Luke hat nicht mit Midichlorianern angefangen, sondern einfach gesagt, dass die Macht nicht nur bei Jedi und Sith endet.- Deshalb gehen auch Waisenkinder mit Macht. Ich sehe aber, dass du die einfachste Symbolik nicht checkst. Zudem widersprichst du dir sogar selbst: Macht braucht man nicht erklären, aber hier ist es auf einmal problematisch und erklärungsbedürftig?- Ich bin überhaupt kein Prequel-Nostalgiker, also bau keinen Strohmann auf. Die finde ich tatsächlich schlechter als die ST - abgesehen von Teil 9, da ist Teil 3 geringfügig besser.- SW ist ein Märchen! ist eine plumpe Verteidigung. Wenn es so einfach wäre, warum gab es dann so etwas wie The Empire strikes back, der von vielen als bester der Filme gilt?- Kylo Ren hat in Episode 9 auch nur mit dem Lichtschwert agiert und nicht geführt. Da war viel mehr möglich.- Luke hat man doch kaum gesehen. Da war gar nichts, was ein zu viel deinerseits rechtfertigt.- Rey hat gar keine Prüfungen bekommen. Wo denn? Dass sie für 5 Minuten denkt Chewie sei tot? plz.- Poe: siehe Kylo Ren, das gleiche Problem.- Finn hat sich mehrmals machtsensitiv gezeigt. Zumindest wurde es angedeutet. Das ist nur ein Wunsch von mir, um seiner Figur etwas mehr Substanz zu geben.- Keine Ahnung, wo Rian Johnson sagte, er wäre kein SW-Fan. Zitat bitte.- Dass TLJ Probleme hat und teils anderes kopierte, leugne ich nicht. Der Film hat auch Schwächen. Aber er hat eben Themen und verhandelt Figuren und schickt nicht einfach Personen von A nach B ohne zwischen diesen eine Beziehung zu entfalten wie der letzte Film.
    • LoganSix
      Bei Star Wars stellt man keine Grundsatzfragen zur Macht. DAS allein ist schon Anti-SW. Da können wir gleich wieder bei den Midiklorianern (oder wie das hieß) anfangen.So gut wie jeder hat über Teil8 geschimpft und jeder wollte wieder mehr orig. Star Wars-Feeling. Genau das haben wir wieder mit Teil 9. Was anderes zu machen kann halt auch in die Hose gehen, wie Teil 8 eindrucksvoll beweist.SW IST ein SciFi-Märchenfilm. Das kann auch Kleinkinderniveau haben, wenn du so willst, solange es funktioniert.Schon mal Star Wars 1-3 (original) mal so kritisch gesehen wie die neuen Teile? Da bliebe auch nicht viel übrig. Das Meiste ist verklärende Nostalgie. Kämen die Filme so jetzt ins Kino, das würde verrissen werden.Kylo Ren: er war doch den Anführer, ein würdiger Darth Vader (wenn auch nur kurz).Luke: noch mehr Machtgeist? Mehr ist nicht immer besser.Rey: so zerrissen wie hier - war sehr emotional.Dazu quasi die Höhle der dunklen Seite auf dem Todesstern und als sie Seiten an sich entdeckt, die sie erschreckt (Fähre).Also wenn das nicht genug Prüfungen sind...Poe: IST General und kommandiert die Flotte - was denn noch?Finn ein Jedi? WTF? Der hat doch keine Macht, das kann man doch nicht lernen wie einen Beruf. Du kennst dich mit Star Wars aber schon etwas aus, oder???Und was hat TLJ sauber vorbereitet? Einfach mal aus dem Stehgreif zu zeigen, dass irgendwelche Weisenkinder auch die Macht haben? Wo es in allen Star Wars Teilen eine sehr sehr sehr selten Gabe ist, so selten, dass die meisten Menschen gar nicht an die Macht glauben. TLJ hat einfach einen Film gemacht, der von Battlestar Galactica abgekupfert war. Und Spaceballs. Ich glaube, der hat noch nie einen SW gesehen (er selbst sagte ja selbst, dass er keine SW-Fan sei). Man nehme also jemanden, der keine Ahnung vom Thema hat und lasse ihn mittendrin einen Film machen, der weder an den Vorgänger anschließt noch ein Ende hat, an den der Vorgänger richtig anschließen kann. Den Typ sollte man verklagen, sonst nichts.
    • Jimmy v
      Das ist nur Bla Bla in dieser Pauschalität, der ich entgegenhalten kann: Teil 8 hatte Charakterentwicklung für die Figuren (minus Finn vielleicht) und hätte SW in eine ganz andere, mutigere Richtung treiben können. Wieso das mit Star Wars nichts zu tun hatte, wenn Luke mal Grundsatzfragen zur Macht stellt z.B., musst du auch mal erklären.Dem gegenüber war Teil 9 ein schamloser Versuch mit billigstem Fanservice zu punkten. Dabei wurde SW wieder auf ein Kleinkinder-Niveau runtergezogen und war absolut mutlos. Imperator wieder da - Klone und so - schnarch!Ich wollte in Teil 9 einen Kylo Ren, der Supreme Leader ist.Einen Luke, der mehr als Machtgeist auftritt.Eine Rey, die endlich mal echte Prüfungen meistern muss.Einen Poe, der als General agiert.Einen Finn, der ggf. auch Jedi wird, zumindest aber nun ganz klar Rebell ist.All das wurde in TLJ sauber vorbereitet und hätte zu wesentlich interessanteren Geschichten geführt als das, was wir nun bekommen haben. Du sagst, Abrams bekäme etwas unter den Hut: Was denn? Seine eigenen Dümmlichkeiten in TFA?
    • LoganSix
      Teil 9 ist für mich ein würdiger Abschluss der Star Wars Serie.Was Teil 8 verbockt hat, hat JJ Abrams versucht, wieder hin zu biegen.Die Handlung ist typisch Star Wars - wer da einen tieferen Sinn darin sucht, sollte anspruchsvollere Filme sehen.Und wer meint, die Filme würden wie Marvel etc. aussehen - tja, so sehen Filme heute nun mal aus. Dabei hat man sogar echte Puppen wie in den orig. Teilen verwendet statt CGI. Somit hat es durchaus den Charme der alten Teile. Man kann heute keine Filme mehr machen wie die in den 70er und 80er Jahren - der Aufschrei der Leute, jetzt jung sind, wäre groß und SW 7-9 ein Flop.Das heutige Kino MUSS die Sehgewohnheiten von heute bedienen, nicht die von uns alten, die SW 1-3 (also die Echten) noch im Kino gesehen haben.Somit hat Teil 9 alles richtig gemacht.Ein Kritikpunkt (Spoiler):Als Kylo wieder zu Ben wird, kann man das nicht richtig an seinem Schauspiel nachvollziehen. Ich hätte gedacht, dass er zusammen bricht oder so, stattdessen schaut er nur belämmert und wirft dann sein Lichtschwert weg. Da hätte ich mehr erwartet - ist es doch ein fetter Wendepunkt in der Geschichte.
    • LoganSix
      Ich war auch geflashed von der Optik des Films. Wie man das Meer so realistisch hin bekommt. Nach Teil 8 war ich skeptisch, ich bin froh, dass Teil 9 einen würdigen Abschluss geschafft hat. Es gab zumindest keinen Fremdschäm-Moment wie in Teil 8. Es war für mich wieder ein richtiger Star Wars. Sogar mit Luke, Han Solo und Leia, was will man mehr.
    • LoganSix
      Aber irgendwie hat er recht. Mit 12 hat man Star Wars mit ganz anderen Augen und Erwartungen gesehen als wir die neuen Teile jetzt.Deshalb hab ich mir während des Films versucht vorzustellen, wie ich Teil 9 als Kind gefunden hätte. Mich hätte es aus den Socken gehauen.
    • LoganSix
      Richtig. Ich finde aber, Abrams hat das ganz gut hinbekommen, an einen Teil anzuknüpfen, der eigentlich nicht zum Rest von SW gepasst hat.Er hat das Ruder noch mal rum gerissen. Mir hat Teil 9 gut gefallen.
    • LoganSix
      Niemand will Fäden von TLJ aufgegriffen sehen, weil Teil 8 einfach nichts mit Star Wars zu tun hatte. Da hat jemand einfach Scheiße gebaut und JJ Abrams hat mit Teil 9 versucht, das irgend wie unter einen Hut zu bekommen. Und das hat er sehr gut hin bekommen.Eigentlich kann man sich nach Episode 7 gleich 9 ansehen und Teil 8 auslassen. Das einzig relevante an Teil 8 ist die Interaktion zwischen Ray und Ben. Der Rest hat keinerlei Bedeutung für die Geschichte.
    • LoganSix
      Da bin ich komplett anderer Meinung. Teil 9 hat mich wieder mit SW und Disney versöhnt, nach dem unsäglichen Teil 8, der besser Spaceballs 2 genannt werden sollte. Du willst keine Handlung wie in Indiana Jones? Dann darft du die originalen 3 Teile gar nicht ansehen. Das ist Indiana Jones im Weltraum. Genau DAS macht Star Wars aus. SciFi mit Western, Abenteuer, Märchen. Und genau DAS bekommt man auch in Teil 9.
    • LoganSix
      Rogue One ist für mich bis jetzt der Beste SW der neueren Filme.Aber Episode 7 fängt für mich den Star Wars Spirit am Besten ein (von den neuen Filmen). Teil 8 möchte ich vergessen. Han Solo fand ich auch gut, schön die Vorgeschichte zu Han Solo zu erfahren.
    • LoganSix
      Bitte was? Episode 8 möchte ich am Liebsten wieder aus dem Gedächtnis löschen, so schlimm war der. Bügeleisen, Spaceballs- und Marvel-Humor, unlogische Dauerverfolgung usw. Zwar erklärt Teil 9 jetzt, warum Snoke so einfach zu besiegen war, was ihn nicht ganz so unlogisch erscheinen lässt. Aber das hat man JJ Abrams zu verdanken, nicht R. Johnson. Warum z.B. kommt zum Schluss von Teil 8 die Szene mit den Waisenkindern, die alle die Macht haben, wenn es weder mit Teil 7 noch mit Teil 9 was zu tun hat? WTF?
    • Gernot Kaiser
      gut gebrüllt löwe, ich schließ mich dir an. ich fand teil 7 noch am unterhaltsamsten mit viel wortwitz, teil 8 war unerträglich und bei 9 habe ich dauernd auf die uhr geschaut, wann das stückwerk oder besser der bullshit endlich zu ende ist
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