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    Star Wars 9: Der Aufstieg Skywalkers
    Durchschnitts-Wertung
    3,5
    391 Wertungen - 97 Kritiken
    Verteilung von 97 Kritiken per note
    24 Kritiken
    18 Kritiken
    15 Kritiken
    13 Kritiken
    8 Kritiken
    19 Kritiken
    Deine Meinung zu Star Wars 9: Der Aufstieg Skywalkers ?

    97 User-Kritiken

    Cursha
    Cursha

    User folgen 2007 Follower Lies die 995 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 19. Dezember 2019
    Was im Jahr 2015 bereits unter der Regie von J.J. Abrams begann, soll er nun auch vier Jahre später zu Ende bringen und so beschert uns der zweifache „Star Wars“-Regisseur das Finale einer eher soliden Sequel-Trilogie und ein Gesamtfinale der Skywalker-Saga. Schwächen haben sie dabei alle gehabt, alle drei Filme und man merkt auch hier wieder dass kein richtiges Konzept hinter der gesamten Trilogie stand. Mit „Das Erwachen der Macht“ schafft Abrams einen soliden Start, mit Charakteren, die man sofort ins Herz schließt und einer wirklich überzeugenden Optik, der unterm Strich aber auch leider viel zu nah an den Originalen dran war. Johnson führte in seiner Fortsetzung „Die letzten Jedi“ dann einen Humor ein, der gar nicht in das Universum passte. Grausame Story, der krampfhafte Versuch anders zu sein, aber im Grunde doch nur „Das Imperium schlägt zurück“ und „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ aufgewärmt in schlecht, gepaart mit grauenvollen Charakterentwicklungen, war der Mittelteil der Trilogie ein Fremdkörper im Programm, der zwar gut aussah und ein paar tolle und starke Einzelmomente hatte, aber im Grunde der schlechteste Film der Reihe ist, dem nur noch ein Studiopublikum fehlt, um den Slapstick perfekt zu machen. Nun soll Abrams die Reihe wieder beenden. Mit „Der Aufstieg Skywalkers“ schafft er zwar kein perfektes Ende der Reihe, den der Film hat schwächen, aber er schafft den emotionalsten und auch in sich freiste Film der neuen Trilogie, der mich zufriedengestellt hat, aber wohl auch viele verärgern bzw. unglücklich den Saal verlassen wird. Zur Handlung: Es ist kein Spoiler. Der Imperator lebt! Gleich in den ersten Sekunden wird uns dies klar gemacht und die Galaxis gerät dadurch in Aufruhr. Während Kylo Ren daran setzt den dunklen Lord der Sith zu finden, haben sich auch die Widerstandskämpfer auf die Suche nach Artefakten gemacht, die den Weg zum Versteck des Imperators weißen. Indes setzt Rey ihre Ausbildung bei ihrer neuen Meisterin Leia fort. Hat „Der Aufstieg Skywalkers“ Probleme? Ja hat er, ganz klar. Besonders in der ersten Hälfte. Abrams ist so darauf besessen „Die letzten Jedi“ möglichst auszuklammern, dass er erst einmal einen neuen Anschluss finden muss um die Geschichte noch voran zu treiben, gleichzeitig geschieht dies mit so viel Exposition und Sprüngen von Planet zu Planet, dass sich gerade die erste Hälfte trotz eines hohen Tempos, doch in die Länge zieht. Dabei hat der Film auch eine ganze Menge an Ungereimtheiten und glücklichen Zufällen, die einfach nur die Handlung voran treiben sollen (z.B. ein Absturz im Sand). Dennoch muss ich der ersten Hälfte zu Gute halten, dass hier so gut wie in keinem der beiden Vorgängerfilme, die Chemie zwischen den Figuren passt. Wir begleiten Rey, Poe, Finn, Chewbacca, C-3PO und BB-8 auf ihrer Mission, die sie von Welt zu Welt treibt und haben eine großartige Chemie unter den Figuren und Schauspielern und genau darin liegt die große Stärke des Filmes! Die Figuren werden mit Liebe behandelt und bekommen hier ihre Interessante Weiterentwicklung, die ich mir schon im Vorgängerfilm erwartet habe, in dem die Figuren aber dauerhaft auf der Stelle treten. Durch diese Figuren wird die erste Hälfte dann auch doch aufgewertet. Die Charaktere kommen ins Zweifeln, sind am hadern und mit sich noch am Kämpfen. Die Sprünge von Planet zu Planet dagegen wirken etwas hektisch und hätte man auch kürzer zusammenraffen können und dennoch war es schön endlich mal mehr Welten zu sehen, die bisher auch eher auf der Strecke blieben. Es gibt schließlich einen ganz klaren Schnitt in dem Film, wo der Film plötzlich in eine neue Richtung einschlägt und hier wird er dann richtig interessant. Gegen Mitte des Filmes schafft es Abrams nämlich trotz des weiterhin hohen Tempos auch etwas Ruhe in die Geschichte zu bringen und emotionale Momente zu schaffen. Mit der Ankunft auf dem, aus den Trailern bekanntem zweiten Todesstern findet der Film dann vollkommen zu sich und dort spielt sich dann eigentlich das heimliche Highlight des Filmes ab. Trotz der Rückkehr zu diesem bekannten Ort und der Eingliederung bekannter Figuren wirkt der Film aber nie wie eine Kopie der Alten Filme, hier findet er eher eine vernünftigen Weg, diese sinnvoll in den Film zu integrieren (Das Ende mal zu Teilen ausgenommen). Alles auf dem Todesstern ist brillant. Hier bekommen wir auch einen wirklich eindrucksvollen Lichtschwertkampf, der endlich wieder die emotionale Wucht der Originale und die die perfekte Choreografie der Prequels hat. An dieser Stelle muss man auch wieder hervorheben, dass Kylo Ren, der mit Abstand beste Charakter der Sequels ist, wunderbar geschrieben wurde, mit emotionaler Tiefe und erstklassig verkörpert vom „Marriage Story“-Darsteller Adam Driver. Für mich gehört Ren sogar, trotz der eher soliden Trilogie, zu den besten Figuren des Universums. Und wer sich bisher über die Wutausbrüche des Ritters aufgeregt hat, wird hier keinen Anlass mehr finden. Aber auch Daisy Ridley als Rey macht hier ihren besten Job bisher und spielt hier auch die spannendste Rey aus allen Filmen. Allgemein kann man dem Cast keine Vorwürfe machen. Besonders Oscar Isaac macht wieder einen guten Job und hat Poe in die richtige Richtung zurück gelenkt, während Finn endlich aufhört sich im Kreis zu drehen, an Ernst gewinnt und an Tiefe, die auch ihn hier besser dastehen lässt als in seinen Vorgängern. Während die gesamten neuen Figuren wirklich kaum der Rede wert sind, außer vielleicht noch Richard E. Grant, der den größten Part hat, so sind es vor allem die alten Figuren, die sehr respektvoll behandelt wurden. Auch wenn R2s Part klein ist und auch der der anderen Figuren, so haben diese wirklich tolle Einzelmomente. 3PO bekommt endlich wieder was zu tun, Chewbacca fügt sich großartig in die neue Truppe ein und bekommt die Würdigung, die ihm schon immer zustand und auch Lando wird hier sehr respektvoll wieder eingeführt. Carrie Fisher, die inzwischen ja leider verstorben ist, hat auch noch ihren Platz im Film gefunden, durch nicht verwendetes Material der Vorgänger. Ihr Part ist klein, aber er sitzt! Sie bekommt auch hier eine würdige, letzte Vorstellung. Und auch Mark Hamill, der hier wohl seinen letzten Auftritt hat, bekommt einen wundervollen Part, der Würdevoller ist, als sein gesamtes Auftreten in der achten Episode. Die Rückkehr des Imperators hingegen ist eine willkommene Abwechslung, denn gerade nachdem die Schurken im letzten Teil ja so ziemlich alle zum Witz wurden, lässt er wieder eine Bedrohung spüren. Wie seit jeher, ist er die Mutter allen Übels und macht den Film wirklich auch sehr düster über weite strecken. Des weiteren sei gesagt, dass Abrams auch neue Machtfähigkeiten integriert, die auch wundervoll in den Film und die Welt passen. Optisch ist der Film eine echte Augenweide. Die Effekte sitzen punktgenau. Die Kameraarbeit ist erstklassig und wie jeher sitzt auch der Soundtrack von der Musiklegende John Williams perfekt. Handwerklich ist der Film wirklich erstklassig. „Der Aufstieg Skywalkers“ wird nicht alle zufriedenstellen können. Ich glaube er könnte sogar ähnlich kontrovers sein wie sein Vorgänger und dennoch macht der Film, trotz einiger Schwächen, die ich auch in ihm erkenne, viel zu viel richtig, als dass ich sagen kann es ist ein schlechter Film. Die Emotionale Gewichtung stimmt, die Figuren ist so gut geschrieben wie noch nie zuvor, die Technik passt und es gibt ein paar wirklich großartige Momente, die zu den besten der Reihe gehören. Ich bitte einfach nur vor meinem endgültigen Fazit darum dem Film eine Chance zu geben und einfach beide Meinungen zu akzeptieren, die sind nämlich durchaus vertretbar. Kurz: „Der Aufstieg Skywalkers“ hat seine Längen und Stolpersteine ABER er ist auch der losgelöste Teil der neuen Trilogie, der eine emotionale Gewichtung hat, eine super Dynamik und den Figuren und verdammt starken Einzelmomenten, die dann noch gepaart werden mit wundervollen Effekten. Er ist nicht der beste Schluss, den wir jemals gesehen haben, kein „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ oder „Die Rückkehr des Königs“, aber er ist ein starkes Finale, das mich zufriedengestellt hat und mich wieder versöhnt hat und sich auch unterm Strich bei den besseren Filmen der Reihe einfügt. Von mir eine klare Empfehlung.
    Johannes G.
    Johannes G.

    User folgen 60 Follower Lies die 287 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 19. Dezember 2019
    Der Film ist nah daran, wie ich mir Star Wars wünsche: Neue Welten. Personen mit unklarer Layalität. Action und Schlachten, deren Umfang aber nicht überhand nimmt. Humor kommt nicht zu kurz. Reichlich Rückbezüge und Abrundung zu den früheren Filmen. Spannung. Trotz einer Dauer von rund 2,5 Stunden keine nennenswerten Längen. Technik und Effekte ohnehin brilliant. Kurz: Es hat Spaß gemacht.
    Ehrgeiz84
    Ehrgeiz84

    User folgen 1 Follower Lies die 53 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 18. Dezember 2019
    Ich bin schon seit 1990 Star Wars-Fan und muss sagen, dass mich dieser Film hier absolut überzeugt hat! Ungeahnte Wendungen, sehr waise Inhalte (die leider nicht jeder mitbekommen bzw. verstehen wird!), faszinierenden Aufmachung sowieso und eine Hammer-Story! Es werden auch so viele Anspielungen auf die aktuelle (hintergründige) Lage der Welt (die auch heute bei Weitem noch nicht jeder begreift!) gemacht, dass man sagen kann, egal ob Star Wars-Fan oder nicht, dieser Film ist für jeden wichtig eigentlich... Bin echt überrascht, dass dies storytechnisch aus dem Hause Disney kommt!?!? P.S.: Die Kritik von Axl R ist völlig falsch, weil das, was er behauptet, überhaupt nicht in diesem Film vorkommt!!! Das was er schreibt kommt eigentlich in keinem Star-Wars-Film vor...
    Herbert Jeitner
    Herbert Jeitner

    User folgen 1 Follower Lies die 3 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 18. Dezember 2019
    Grade aus der Vorpremiere nach Hause gekommen. Muss sagen, nachdem ich mir alle Teile der neuen Trilogie nochmals angesehen habe, dass der Dritte Teil der Trilogie aus meiner Sicht doch der Stimmigste aller Teile ist. Das erste Mal, dass ich bei der neuen Trilogie ein Star Wars Feeling bekommen habe. Man hat zwar viele Querverweise auf die Vorgeschichten, aber das erste Mal steht dieser Film für sich und ist keine Kopie. Ergo, hat es JJA aus meiner Sicht geschafft, dem ganzen ein würdiges Ende zu verschaffen.
    Olaf N.
    Olaf N.

    User folgen 3 Follower Lies die 61 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 18. Dezember 2019
    Komme gerade aus dem Kino, im Gegensatz zu den vorangegangenen Möchtegernbewertern habe ich Star Wars 9 also wirklich gesehen und ich bin begeistert. Für mich der stärkste Teil seit der Rückkehr der Jedi Ritter. Ein absolut würdiger Abschluß mit wenig Längen trotz der 144 Min. Und zwei fette Überraschungen, die so keiner vermutet hat.
    agentsix
    agentsix

    User folgen Lies die 2 Kritiken

    0,5
    Veröffentlicht am 26. Dezember 2019
    Die Hoffnung starb zuletzt! Ich werde keine lange Einführung machen oder diese Kritik großartig in einer besonderen Reihenfolge aufbauen. Es wird sich um eine Aneinanderreihung meiner ganz subjektiven Eindrücke handeln, ohne feste Reihenfolge. Dabei kann es zu Spoilern kommen! Vorab, mit den Episoden 4-6 bin ich in das SW-Universum eingetreten. Diese Filme habe ich unzählige male gesehen, eine fantastische Heldenreise mit allen Höhen und Tiefen eine epische Saga! Mit den Episoden 1-3 sehe ich es wie mit gutem Wein, mit Abstand und je älter diese Filme sind, umso besser werden diese in der Gesamtbetrachtung mit den Episoden 4-6. Aber um was handelt es sich bloß bei den Episoden 7-9??! In SW 9 tritt die Misere, dass diese Trilogie anscheinend nie ein durchdachtes Konzept hatte so offensichtlich zu Tage, dass ich nur noch die Hände über den Kopf zusammenschlage. In der ersten Hälfte des Films werden extrem konstruierte Handlungsstränge abgespult, um auf Biegen und Brechen eine Plausibilität der letzten Trilogie zu erzwingen, während in der zweiten Hälfte eine belanglose Schlacht stattfindet. Welche so langweilig und nach Standardmuster gezimmert ist, dass ich nie das Gefühl habe, als ginge es in dieser letzten Schlacht der Trilogie um irgendetwas außer den Dollarzeichen in den Augen von Disney! Habe ich übrigens erwähnt, dass "Super-Rey" wieder übermächtig ist und einfach alles kann?! Sie ist die beste Pilotin, kann einfach jedes Raumschiff perfekt fliegen, wenn Sie will fliegt Sie übrigens auch einfach selbst über haushohe Wellen oder meterweite Abgründe (wieso klettert sie dann eigentlich mühselig keuchend einige steile Wände hoch?!), heilt durch Handauflage tödlich verletzte Personen, hindert mit Ihrer Kraft ganze Raumschiffe am Abheben usw., usw..... Der Höhepunkt ist dann allerdings, dass Sie durch Ihr gemurmeltes Mantra "Seid mit mir" mal eben die Kraft aller jemals existierten Jedi in sich vereint und absolut mühelos die Kraft aller jemals existierten Sith in der Form von Palpatine quasi mit einem "Fingerschnippen" pulverisiert. Das Rey, von Hause aus selber eine Palpatine, sich dann in Lukes alter Heimat in die Wüste stellt, bedeutungsvoll in die Doppelsonne blickt und von sich aus behauptet eine Skywalker zu sein, ist der desaströse Abschluss dieser neuen Trilogie! Schlechter geht es einfach nicht! Fazit: Episode 9 ist der Offenbarungseid, Disney hat ein Pop-Kulturelles Filmphänomen, dass aus meiner Sicht so kein zweites Mal existiert, endgültig zerstört! JJ Abrams hat alles gegeben, aber gegen die Belanglosigkeit, Konzeptlosigkeit und Gier Disneys durch den Namen Star Wars möglichst viel Geld zu einzutreiben kommt auch er nicht an.
    Put-Put
    Put-Put

    User folgen 2 Follower Lies die 15 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 19. Dezember 2019
    Kurz und knapp. Alles was in an Star Wars (OT) und 7 liebe, findet man hier und mehr. Überraschend runder Abschluss. Ich liebe ihn
    Assemble
    Assemble

    User folgen 2 Follower Lies die 4 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 19. Dezember 2019
    Was ist aus der Diskussionskultur auf Filmstarts geworden? Es sind immer die gleichen User. Speziell bei Meldungen zur neuen Star Wars Trilogie wird alles und jeder durch den Dreck gezogen, was nicht unsachlich kritisch gegen die Filme und deren Erzähler eingestellt ist. Bin ich "weniger" Fan, wenn ich an den neuen Filmen auch positives erkenne? Sicherlich nicht. Was will man aber mit Menschen diskutieren, deren eigene ständige negative Kritik unter den vielen Meldungen zum Film zeitgleich auch der Auslöser dieser Vielzahl sind? Manche verstehen nicht wie Algorithmen funktionieren. Ich bin ein Fan der ersten Stunde. Ich liebe die Episoden IV bis VI und dementsprechend hat mich Star Wars mein bisheriges Leben lang begleitet. Wie sehe ich die "neuen" Filme? Divers. Episode VII hat mich eher enttäuscht - es war in erster Linie Fanservice ohne Mut für Neues, schlichtweg ein "A new hope reloaded". Rian Johnson brachte genau diesen "Mut" mit Episode VIII in die neue Trilogie - leider mit vielen Fehlern. Tendenziell würde ich beide Filme in etwa zwischen 2.5 bis 3/5 Sternen einordnen. Gestern war es dann endlich soweit: Episode IX. Der Abschluss. Was soll ich sagen? Der Film hat (leider) wieder einige Schwächen. Die erste Hälfte des Films wirkt ungemein gehetzt. Abrams will hier viele "Punkte" von seiner Fanservice Liste abhaken und so passiert ungemein viel ohne dabei jegliche Emotionen bei mir ausgelöst zu haben. Storytelling oder Characterarcs wurden hier innerhalb von Minuten entscheidend geprägt ohne das der Zuschauer dies wirklich nachvollziehen konnte. Was hat mir besser gefallen? Die "neuen Helden" (Rey, Finn und Poe) bleiben konsequenter zusammen. Dynamiken zwischen den Charakteren werden endlich genutzt. Alle Schauspieler agieren dabei auf einem hohen Niveau - speziell Adam Driver, was auch an dem Drehbuch liegt. Sein Charakterarc ist am besten herausgearbeitet. Mir haben diese 60-70 Minuten wirklich sehr gut gefallen, obwohl ich mit dem eigentlichen Verlauf der Geschichte gar nicht so konform gehe. Es wurde einfach schlüssiger erzählt und die Bilder waren überranged - ebenso wie der Score. Bitte diskutiert den Film fair. Viele sind mit Star Wars aufgewachsen. Niemand hat das Recht anderen den Sachverstand oder die Liebe zum Franchise abzusprechen, nur weil er ein Buch oder eine Serie mehr gelesen/ gesehen hat. Star Wars ist für alle da.
    TorMarci
    TorMarci

    User folgen 11 Follower Lies die 123 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 22. Dezember 2019
    Der wohl meist erwartest Film des Jahres für viele Fans der Star Wars Reihe und das Ende der Skywalker ist endlich da und auch ich wollte mir den Film nicht entgehen lassen. Wie immer versuche ich die Kritik so spoilerfrei, wie möglich zu schreiben. Wichtig, man sollte auch komplett ohne Spoiler in den Film gehen, da es oft Momente gibt, welche sonst nicht wirken. Nach dem Film habe ich mich gefragt, wie ich die Kritik schreiben werde und ich finde es jetzt, einen Tag nach dem ich den Film gesehen habe, immer noch ziemlich schwer, da grundsätzlich nicht schlecht ist, aber dennoch einen faden Beigeschmack hat, aber dazu im Fazit noch ein paar Worte mehr. Story: Normalerweise schreibe ich hier immer kurz die Story zusammen und was so grob in dem Film passiert. Hier möchte ich es dieses mal lassen, da jeder alleine die Story genießen soll und am Besten gar nichts darüber lesen sollte. Grundsätzlich kann man nach den Trailer folgendes sagen: Palpatine ist zurück, Rey ist weiter in einer Ausbildung und Kylo Ren sucht Palpatine. Dabei müssen sie verschiedene Planten besuchen, um herauszufinden, wo genau sich Palpatine aufhält. Soweit erstmal zur Story ohne irgendwas zu spoilern. Der Film baut sich gut auf und verfolgt dabei den ganzen Film über einen roten Faden, von welchem er zwar eins, zweimal abweicht, aber das der Story nicht all zu sehr schadet. Vor dem Film habe ich mich gefragt, wie J.J. Abrams es schaffen will nach Star Wars 8 alle Fragen, welche nach 7 und 8 offen geblieben sind, zu beantworten. Die Antwort ist simple, indem man einfach einen teil weg lässt, nämlich Teil 8, und einfach nahtlos an 7 anknöpft. Insbesondere die ersten 70 Minuten ca. werden einfach alle Fragen, welche aus den letzten Teilen offen geblieben sind, beantwortet und der Film selbst gönnt sich keine Minute Ruhe. Viele Fans würden jetzt sagen, dass das gut ist, aber meiner Meinung nach fehlt dem Film dadurch selber die Tiefe und wirkt in der ersten Hälfte des Films, durch zu viel Fan Service, sogar zäh, da man nach den ganzen Szenen mal auf die Uhr schaut und merkt, obwohl man jetzt einiges gesehen hat, dann doch erst 70 Minuten rum sind. Die Story springt förmlich von einem Planeten zum nächsten ohne sich selbst mal ein paar Sekunden Ruhe zu nehmen, um selbst ein wenig Tiefgang zu kreieren. Das ist wirklich schade, da man sich dadurch selbst viel verbaut. Für mich wirkte es so, als ob J. J. Abrams vorher sich Internet schlau gemacht hat, nach dem Motto, was wollen die Fans wohl sehen. Oh ihr wollt das und das beantwortet haben, okay hier habt ihr die Antwort und oh, dass auch hier habt ihr die Antwort. Das wirkt meiner Meinung nach unglaublich uninspiriert, dass dabei weder Hintergrund/Tiefe entsteht, noch irgendeine Charakterentwicklung. Die komplette Charakterentwicklung bleibt dadurch auf Strecke liegen und einzig Kylo Ren darf ein Entwicklung durchleben. Viele Charaktere werden auf den verschiedensten Planeten eingeführt und egal welchen Charakter man nehmen würde,, merkt man relativ schnell, dass die meisten einfach nur Mittel zu Zweck sind, damit die Story irgenwie so funktioniert und manche Szenen dann passieren können. Das wirkt in vielen Momenten zu sehr dem Zuschauer aufgezwungen, als wirklich originell. Schade auch hier lässt an Potential liegen. Das größte Problem was ich aber habe ist, dass er den 8 Teil komplett ignoriert. Viele Fans fanden Teil 8 nicht gut und sind froph, dass man den Film hier ignoriert. Meiner Meinung nach ist das aber ein großer Fehler, da dieser Teil ja nun mal auch ein paar Handlungsstränge aufbaut und nicht einfach so links liegen gelassen werden sollte, da er nun mal zur Sequel Trilogie gehört. So wirkt es an vielen Stellen in Star Wars 9 so, dass dieser eher der Nachfolger von 7 ist und direkt zwei Filme in einem Film erklären will, wodurch wie oben bereits erwähnt keine eigene Tiefe entstehen kann. Ihc hätte mir hier eher gewünscht, dass man den jetzigen Film als Teil 8 genommen hätte, oder die Stoery hier so erzählt, dass er dass, was die anderen Filme erzählt haben, weiter erzählt und zu einem Ende bringt. Man hätte ruhig einige Szenen von hier nehmen und sie dann auch mit 8 kombinieren können, aber leider hat man sich dagegen entschieden. Es gibt sogar den ein oder anderen Seitenhieb gegen 8, was mich dann noch stutziger macht. Das wäre so, wenn beispielsweise Herr der Ringe 3, Herr der Ringe 2 bloßstellen würde, dann wäre die ganze Trilogie nicht so gut, wie sie im Endeffekt ist. Mit nur ein paar Sätzen schafft es 9, 8 komplett zu ignorieren und ihn als großen Fehler darzustellen und das ist meiner Meinung nach einfach nicht gut. Ich habe mir dann die Frage gestellt schadet es der Story hier und ich kam zu der Antwort ja, aber nur in dem Bereich, dass er zwei Filme in einem erzählen muss. Dennoch geht man als Fan raus und man denkt sich, dass da noch was kommen muss, oder das irgendwas fehlt, da alles irgendwie so gehetzt erzählt wurde, dass man raus geht und denkt, ach das war es dann jetzt- Viele werden sagen, dass sie mit der Story zufrieden sind und die Story die komplette Saga gut zusammengefasst hat, doch ich muss sagen die letzten drei Filme wirken zusammen einfach unrund und man merkt, dass verschiedene Regisseure dran gearbeitet haben. Das ärgert mich als Star Wars Fan, da ich eine gute Runde Sequel Trilogie bevorzugt hätte, doch lässt man so viel Potential liegen, da man einige Szenen hat, wodurch man Teil 8 anders hätte erzählen können und dann an den diesen hier hätte ran packen können. Kommen wir noch zu dem positiven im Film, nämlich das Ende. Das Ende ist meiner Meinung nach für den Abschluss einer Saga richtig gut gelungen. Es ist episch und einfach gut inszeniert und genau das erwartet man als Zuschauer auch für ein Ende. Klar gibt es den ein oder anderen Logikfehler(Davon gibt es im Film auch wieder eine Menge), aber das stört mich persönlich eher nicht. Leider ist das Ende einen Tick zu lang, aber darüber kann man hinweg sehen. Auch einige Szenen, vor allem am Ende, aber auch am Anfang sind viele Szenen einfach nur gut inszeniert, teils sogar gruselig, dass eine richtig gute Atmosphäre geschaffen wird. Ich möchte nochmal auf die Charakterentwicklungen eingehen. Wie bereits erwähnt hinken die aufgrund der ersten Minuten zu sehr hinterher und nur Kylo Ren bekommt eine. Bei Rey wirkt alles zu gezwungen, alles nach dem Motto: Wir brauchen jetzt irgendwie eine plausible und gute Erklärung, warum sie so ist wie sie ist. Das funktioniert auch größtenteils, wirkt aber,da man sich keine Zeit wirklich nimmt, eher Fehl am Platz und zu erzwungen, dass man als Zuschauer irgendwie keine Bindung zu ihr richtig aufbauen kann. Das ist bei vielen anderen leider auch der Fall. Ohne zu viel zu spoilern wirken auch die Nebenfiguren eher nur oberflächlich und zur sehr als Mittel zum Zweck, als richtig sinnvoll eingesetzt. Das ist schade, da man hier Potential hatte, mit mehr Zeit, auch mehr zu erzählen. Viele Szenen im Film sind so erzwungen, damit andere Sachen passieren können, dass man oft als Zuschauer da sitzt und denkt: Ach ja das muss passieren, damit die nächste Szene Sinn ergibt. Das zeith sich den größten Teil des Films über, so das er sogar leicht vorausschaubar wird, wobei ich sagen muss, dass er dennoch spannend ist, da man nicht eganu weiß, wo der Film hingehen wird. Kommen wir zum Schluss noch zum Antagonisten. Das Palpatine wieder zurückkommt, ist ja nach den ersten Trailern kein Geheimnis mehr und man muss einfach sagen, immer wenn er zu sehen ist, oder er bestimmte Handlungen macht ist das einfach nur gut und bringt auch die Story ein kleinen wenig voran. Er hat seinen Hintergrund ja schon in den ganzen anderen Filmen bekommen und auch warum er das jetzt alles tut, wird gut erklärt. Kleiner Spoiler am Rande, warum er noch lebt, wird leider nicht aufgelöst, was meiner Meinung nach auch verschenktes Potential ist, aber nicht zu sehr ins Gewicht fällt. Kylo Ren möchte hier eher nicht erwähnen,da jeder selber sehen soll, was aus ihm wird. Zusammengefasst kann man sagen, so richtig viel falsch macht er nicht. Leider versucht 9 einfach zu viele Handlungen und Fragen in den ersten Minuten abzuarbeiten, wodurch einiges auf der Strecke bleibt und das ist wirklich schade. Auch das er 8 komplett ignoriert finde ich persönlich nicht gut und die Seitenhiebe sind auch relativ unnötig. Dennoch möchte ich die Story nicht schlechter machen, als sie ist, da das Ende sehr gut ist und auch 7 zu einem runden Ende bringt. Note: 3 Schauspieler: Wie auch schon in den anderen Filmen sind die Schauspieler das Beste am ganzen Film. Ich fange mal mit Adam Driver an. Wie er Kylo Ren verkörpert und wie seine Handlungen rüber bringt ist einfach nur gut. Die meisten Fans fanden ihn in 7 merkwürdig und in 8 nicht mehr wirklich gut, wo ich noch gesagt habe, dass das so wie er es spielt Sinn ergibt und wahrscheinlich in 9 zu einem guten Ende finden wird und genau so kam es auch. Es macht einfach nur Spaß ihm dabei zu zuschauen und immer wenn er auf der Leinwand ist, spürt man seine Präsenz. Daisy Ridley bleibt leider etwas hinter ihren Möglichkeiten. Dennoch macht sie ihre Sache soweit gut. Oscar Isaac und John Boyega machen ihre Sache im ihrem Rahmen auch soweit gut, ohne groß raus zu stechen. Zusammengefasst kann man sagen, dass die Besetzung genauso gut sind, wie auch in den anderen Teilen. Note: 1 Action/Spannung: Ich fange mal mit der Spannung an. Diese baut sich von Anfang an gut auf und fällt auch nie wirklich, sondern steigt sogar ab der Mitte, da man als Zuschauer nie genau weiß wo das ganze hingeht. Klar ist die Story schon ein wenig vorausschaubar und das meiste was passiert kann man sich als Zuschauer schon denken, dennoch wartet man nur drauf, was als nächstes passiert und genau so baut man Spannung auf. Ja die ersten 70 Minuten fühlen sich zäh an, da zu viel passiert und es keine ruhigen Minuten gibt, aber das schadet der Spannung nicht all zu sehr. Kommen wir zum Schluss noch zur Action. Diese sieht, wie auch schon in allen anderen 8 Teilen einfach nur bombastisch und überragen gut aus. Die Weltraumschlachten fühlen sich genauso gut an, wie früher und auch die Laserschwert Kämpfe machen einfach nur Spaß beim Anschauen. Auch das 3D ist relativ gut umgesetzt und selbst wenn es richtig Dunkel wird, kann man noch alles erkennen. Den einzigen Kritikpunkt den ich bei der Action habe ist, dass das Ende meiner Meinung nach etwas zu drüber ist, aber das ist meckern auf hohem Niveau. Note: 2+ Gesamtnote: 2- Schade hier wäre so viel mehr drin gewesen. Leider kann die Story nur bedingt überzeugen und nur die Action und Schauspieler hinterlassen einen sehr positiven Eindruck. Hätte man von vorne rein nur einen Regisseur genommen und nicht zwei(Oder wie ursprünglich gedacht sogar 3), wäre es denke ich um einiges besser gewesen. Man merkt das J. J. Abrams bemüht ist, nicht die selben Fehler, wie Star Wars 8 zu machen und dabei bietet er den Fans die ganze Zeit Fan Services, damit man später nicht sagen kann, dass die Fans nicht das bekommen haben was sie wollten. Dabei vergisst er aber einige eigene richtige Story für 9 zu erzählen und alles wirkt zu oberflächlich und mit zu wenig Tiefe, sodass man als Zuschauer nie so richtig eine Bindung aufbauen kann. Auch wirken einige Szenen viel zu konstruiert und zu gewollt, dass man sich zu oft fragt, warum das eigentlich gerade passiert ist. Bleibt am Ende die Frage, wem ich den Film empfehlen kann. Empfehlen kann ich den Film trotzdem jedem Star Wars Fan, welche auch die anderen Teile gesehen haben. Allen anderen rate ich natürlich erst die anderen Teile zu schauen.
    Caroline A.
    Caroline A.

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    0,5
    Veröffentlicht am 20. Dezember 2019
    Ich bin ziemlich enttäuscht von dem Film. Am meisten davon, dass kein einziger Skywalker jemals glücklich leben durfte. Alle haben gekämpft und ein Leben voller Schmerz hinter sich und dann sind sie alle tot. Was für ein Abschluss. Was mich ebenfalls sehr enttäuscht hat: Viel Optik, aber keine Emotionen (außer in wenigen Szenen). Viel Kampf, aber die Figuren sind einem schon fast egal. Für nichts war Zeit. Die unwichtigen Dinge werden in die Länge gezogen und für die wichtigen wird sich null Zeit genommen.
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