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Star Wars 8: Die letzten Jedi
Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
4,0
stark
Star Wars 8: Die letzten Jedi
Von
Nicht weniger als den Untergang des Abendlandes schienen viele Fans zu befürchten, als die Rechte für das „Star Wars“-Franchise 2012 von Lucasfilm an Disney gingen. Dabei ist es kurioserweise gerade der Mäuse-Konzern, der penibel genau auf die Befindlichkeiten der gigantischen Anhängerschar schaut: So kamen die Strategen offenbar zu dem Schluss, dass es George Lucas‘ umstrittener Prequel-Trilogie (1999 bis 2005) bei allen Qualitäten zuallererst am magischen ursprünglichen „Star Wars“-Feeling mangelt. Denn davon servierte J.J. Abrams im ersten Film des Franchises unter Disney-Ägide nahezu eine Überdosis, an der sich insbesondere die älteren Fans berauschen konnten. So mancher stieß sich zwar daran, dass der grandiose Nostalgie-Trip „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ als „gefühltes Remake“ daherkam, doch Disney bediente damit eine zweifellos vorhandene starke Sehnsucht. Bei „Star Wars 8: Die letzten Jedi“ übernimmt jetzt Indie-Regisseur Rian Johnson („Brick“, „Looper“) das Zepter, von dem sich zumindest die murrenden Nostalgie-Gegner erhofften, dass er der Sternen-Saga eine ordentliche Frischzellenkur verabreichen würde.

Sein überwältigend-bombastisches Weltraum-Abenteuer „Star Wars: Die letzten Jedi“ fällt nun allerdings weniger kühn und mutig aus als von vielen Fans erhofft. Johnson führt den Mythos zwar souverän weiter, liefert aber letztlich wenig überraschend „nur“ eine Evolution statt einer echten Revolution. Gerade erzählerisch ist „Star Wars: Die letzten Jedi“ ziemlich konventionell, einzig mit der hier eher unerwarteten Maßnahme, bei allem existenziellen Überlebenskampf immer wieder trockenen Humor einzustreuen, der deutlich über das bisher übliche Augenzwinkern hinausgeht, setzt der Regisseur einen klaren neuen Akzent – und der erweist sich tatsächlich als erstaunlich wirkungsvoll. Und dann ist da schließlich auch noch das große Comeback von Mark Hamill alias Luke Skywalker – und der bringt Altes und Neues auf ganz eigene Art zusammen.

Auch wenn die planetenzerstörende Starkiller-Basis vernichtet ist, befindet sich der Widerstand am Abgrund. Der furchteinflößend mächtige Anführer Snoke (Andy Serkis) hetzt seine Schergen der Ersten Ordnung auf die Flüchtigen um Generalin Leia Organa (Carrie Fisher), die von einer Flotte Sternenkreuzer in die Enge getrieben werden. Nach einem waghalsigen X-Wing-Manöver von Raumpilot Poe Dameron (Oscar Isaac) können sich die Rebellen durch eine List in den Hyperraum retten und nach einer neuen Basis für den Widerstand suchen. Währenddessen hat Rey (Daisy Ridley) den letzten Jedi-Meister Luke Skywalker (Mark Hamill) auf dem abgelegenen Wasser- und Inselplaneten Ahch-To gefunden und will sich nun ebenfalls zum Jedi ausbilden lassen. Doch der desillusionierte Eigenbrötler Luke verweigert Rey seine Hilfe. Die Abgewiesene baut unterdessen eine telepathische Verbindung mit Lukes Neffen Kylo Ren alias Ben Solo (Adam Driver) auf, um ihn von seinem Weg zur Dunklen Seite der Macht abzuhalten und stößt dabei auf ein düsteres Geheimnis in der Vergangenheit, an dem neben Kylo auch Luke beteiligt ist…

Star Wars 8: Die letzten Jedi Trailer DF

Der Regiestuhl hat sich bei „Star Wars“-Projekten zuletzt wiederholt in einen Schleudersitz verwandelt – so wurden Phil Lord und Chris Miller bei „Han Solo: A Star Wars Story“, Colin Trevorrow bei „Star Wars 9“ und Josh Trank von einem noch nicht festgelegten „Star Wars“-Spin-off gefeuert. Die Maxime Disneys bei den bisherigen Neubesetzungen (mit Ron Howard für „Han Solo“ und J.J. Abrams für „Star Wars 9“) war „Sicherheit zuerst, nicht zu viele Experimente“. Der einzige Überlebende des kreativen Massakers ist Indie-Darling Rian Johnson. Der erwarb sich höchstpersönlich den Segen der Verantwortlichen um Produzentin Kathleen Kennedy und Schreiber-Gralshüter Lawrence Kasdan - was zu dem kühnen Auftrag für Johnson führte, nach „Star Wars 9“ eine weitere, inhaltlich erstmals abseits des Skywalker-Clans angesiedelte Trilogie zu erschaffen. Dieser Ritterschlag erfolgte nach der Fertigstellung von „Star Wars: Die letzten Jedi“, was zugleich heißt: Disney ist sehr glücklich mit dem achten Teil der Fantasy-Saga.

Zu Recht? Vielleicht haben sich die Entscheider des Konzerns nach all den schlechten Nachrichten um die Regiepossen etwas voreilig in eine gewisse Euphorie hineingesteigert. Ja, Rian Johnson bringt einen satten „Star Wars“-Film mit eigener Note an den Start, aber er hält sich deutlicher zurück, als sich einige erhofft haben mögen. Und von den Haupthandlungssträngen in der „Star Wars“-üblichen Drei-Fronten-Erzählstruktur begeistert nur ein einziger auf ganzer Linie - zum Glück der wichtigste und ausführlichste um Rey, Kylo Ren und Luke Skywalker. Hier birst „Die letzten Jedi“ geradezu vor Emotionen, Energie und Tatkraft. Es ist zu spüren, dass es für die Beteiligten wirklich um alles geht. Daisy Ridleys („Mord im Orient-Express“) entschlossene Rey entpuppt sich dabei als die wahre Hauptfigur von „Die letzten Jedi“. Sie arbeitet sich an einem nun ambivalenten und zweifelnden Luke Skywalker („Die Zeit der Jedi ist zu Ende“) ab, der seinerseits seinen eigenen ganz großen Auftritt bekommt und dem auch mehr Leinwandpräsenz eingeräumt wird als etwa Han Solo in „Star Wars: Das Erwachen der Macht“: eine gute Entscheidung. Adam Driver („Paterson“, „Girls“) wiederum bringt als Kylo Ren überzeugend seine innere Zerrissenheit zum Ausdruck, ohne an die finstere Bösewicht-Aura eines Darth Vader zu dessen besten Zeiten heranzukommen. Am inszenatorischen Höhepunkt des Films sind Kylo und Rey ebenfalls beteiligt, als sie sich im roten Thronraum von Anführer Snoke einen artistischen Lichtschwertkampf liefern. Hier hat Kylo seinen allerbesten Moment: Er tanzt gleichsam auf der Grenze zwischen Gut und Böse und ist hin- und hergerissen wie nie zuvor – ehe er schließlich eine überraschende Entscheidung trifft.

Die Szene im Thronsaal bietet neben tollen Schauwerten auch inhaltlich Unerwartetes. Von den vielen Raumschlachten und Weltraumverfolgungsjagden beim Evakuierungsplot um Generalin Leia lässt sich das dagegen kaum behaupten. Dort feuert Johnson einfach seine Spektakel-Munition ab - explodierende Sternenkreuzer, rasante Luftnahkämpfe zwischen Sternenjägern der Rebellion und ihren Gegnern der Ersten Ordnung sowie krachende Bodenattacken auf einem Salzsee. Johnson bedient sich am „Star Wars“-Erbe und fügt einige neue Schlachtenvariationen hinzu, wobei er die technischen Möglichkeiten des gegenwärtigen Blockbusterkinos voll ausschöpft. Doch die Aufregung bleibt hier zuweilen etwas äußerlich, denn die Kämpfe laufen mitunter arg vorhersehbar ab. Die große Ausnahme bildet eine mitreißende finale Auseinandersetzung, auf die wir hier aus Spoilergründen nicht näher eingehen wollen. Dort springt der magische „Star Wars“-Funke jedenfalls gleich mehrfach über.

Der Schwachpunkt des Films ist der unbedeutendste der drei zentralen Handlungsstränge, nämlich der Plot um den Ex-Sturmtruppler Finn (John Boyega), der im Gespann mit der Technikerin Rose Tico (Kelly Marie Tran) auf einem Sternenkreuzer einen Transponder deaktivieren soll, um so die Flucht der Rebellen zu ermöglichen. Allerdings ist das Ganze unnötig kompliziert eingefädelt und darunter leidet zunehmend auch die Spannung. Ähnliche Defizite gibt es teilweise auch bei der zweiten Haupthandlung mit den flüchtenden Rebellen. So fehlt den Szenen der Ende 2016 verstorbenen Carrie Fisher als Leia Organa ein wenig der Drive, was die „Star Wars“-Ikone mit ihrem Charisma zumindest teilweise ausgleicht. In ihrem Dunstkreis erweist sich Oscar Isaacs („Inside Llewyn Davis“) Pilotenass Poe Dameron wieder einmal als größter Aktivposten, der vor Dynamik und Abenteurerlust nur so sprüht.

„Star Wars: Die letzten Jedi“ ist lustig. Punkt! Und das geht klar über verschmitzten Han-Solo-Humor hinaus. Bei aller Ernsthaftigkeit und Düsternis vor allem der Szenen auf Ahch-To streut Regisseur Johnson immer wieder aus der Hüfte geschossene Gags ein. Das funktioniert erstaunlich gut, weil die Pointen oft völlig aus dem Nichts kommen und durch den Überraschungsfaktor noch wirkungsvoller ins Schwarze treffen. So gibt es amüsante Antworten darauf, wie sich Luke Skywalker eigentlich auf seinem kargen Eiland ernährt (jedenfalls nicht von den süßen Porgs, die Chewbacca auf den Grill packt). Dazu kommen kleine Slapstick-Einlagen, etwa wenn Luke gleich in der ersten Szene sein altes Lichtschwert wegschmeißt oder wenn BB-8 später einen Kampfläufer steuert. Mit diesen humorigen Einlagen hat Johnson am meisten gewagt - und gewonnen.

Neben den sachten Neuerungen und Akzentverschieben gibt es aber natürlich auch wieder reichlich Liebgewonnenes, wobei der Nostalgiefaktor dieses Mal gegenüber „Das Erwachen der Macht“ zumindest ein wenig reduziert wurde. Was wäre „Star Wars“ ohne John Williams‘ majestätisch-geniale Musik? Ohne den Millennium Falken, C-3PO, R2-D2? Oder ohne den Eröffnungslauftext? Also gibt es diese Standards frei Haus. Erfreulich ist zudem das Comeback eines alten „Star Wars“-Kempen, der zwar nur einen kleinen Gastaufritt hat, aber dabei für eine Menge Spaß sorgt. Und zu guter Letzt gibt der Film auch noch die Antwort auf die Frage, wer denn nun wirklich der letzte oder die letzten Jedi sind (der Originaltitel „The Last Jedi“ lässt schließlich beide Interpretationen zu).

Fazit: 40 Jahre „Star Wars“ und kein Ende in Sicht: Rian Johnson liefert mit dem Fantasy-Spektakel „Die letzten Jedi“ einen starken Mittelteil der dritten Trilogie ab, der vor allem von der Rückkehr Mark Hamills als legendärer Luke Skywalker lebt. Gemeinsam mit Daisy Ridleys energischer Rey übertüncht er einige schwächere Elemente in den anderen Handlungssträngen.
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Kommentare

  • Rainer Z.

    Stimmt nicht, ich bin 28 und bin mit den alten Filmen groß geworden. Episode 3 mochte und mag ich sehr, genau so wie Episode 7. Dass ich Episode 8 als einen der schlechtesten Teile ansehe, hat sicher nichts mit nostalgischer Verblendung zu tun. Dieser Film ist einfach an zu vielen Stellen ein absolutes Chaos. Die Handlung ist schlecht, sinnlose Nebenhandlung, zu viele offene Fragen aus 7, die in diesem Film entweder gar nicht oder schwach beantwortet wurden, grauenhafter Humor, wie respektlos Luke dargestellt wurde und zu viele Schwachsinns-Szenen (Leia, die wie Superman halbtot durchs All fliegt, Luke der die Titten eines Wassertier abmelkt usw)

  • Mohbert

    Du triffst es genau auf den Punkt. Die Alten leben in ihrer Retro Star Wars Traumwelt und verfluchen alles Neue was Disney bringt. Wenn ich höre das Disney Star Wars kaputt macht, das ich nicht lache. George Lucas hat sein eigenes Werk mit Episode 1 - 3 zerstört. Disney hat es wieder zum leben erweckt und beschenkt uns jedes Jahr mit einem Star Wars Film. Die bis jetzt alle Gut bis Sehr Gut waren.
    Für alle Alten, schaut Sie euch doch nicht an, spielt Eure Original Trilogi in eurem Video Rekorder ab und träumt davon wie schön alles früher war

  • Der Eine vom Dorf

    Er scheint also in jeder Hinsicht ein echter Profi zu sein.

  • Cpt. Kerk

    Okay, nehme ich mir an. Ist halt vom Handy. Verstehen kann man es aber schon sehr gut wenn man will ;-) Schade, dass du inhaltlich nichts beizutragen hast.

  • Cpt. Kerk

    Rouge One passt natürlich inhaltlich perfekt in die Story, ist vom Aufbau aber kein typischer Star Wars. Die Episoden sind Märchen, eine Weltraumsaga, Rouge One ist ein Action Thriller. Ganz anderer Aufbau. Darum sage ich, versprüht dieser Film aufgrund der Raumschiffe und Figuren natürlich Star Wars Flair, aber ganz gewiss nicht weil er inhaltlich den Episoden 4-6 ähnlich ist!

  • Cpt. Kerk

    Er denkt auch es heißt StarTrooper 👍

  • Der Eine vom Dorf

    Meinst du mit "vorpubertär" dich selbst, oder weshalb baust du so viele Rechtschreibfehler in deine aggressiven Kommentare ein?

  • Cpt. Kerk

    Mir ging es ähnlich. War nicht enttäuscht aber irritiert. Er wird echt besser je öfter man ihn sieht finde ich.

  • Cpt. Kerk

    Ich zitiere mal Luke „Alles was du eben gesagt hast war falsch“

    1) Der Pilot stirbt kurz nach dem Bombentypen
    2) nicht der Pilot sondern Rose Schwester klettert um sich den Knopf zu holen und sie saß an Geschütz
    3) fallen sie a) nicht durch Schwerkraft sondern durch Magnetfelder (sie weitere Literatur) und b) herrscht auf dem Schiff auch Schwerkraft (darum schwebt da keiner) du auch ausreichen kann solche Bomben anzuziehen

    Und von solchen Leuten muss man sich anhören der Film sei schlecht :-(

  • Cholerische Languste

    Ich dachte nach Teil 7 auch, dass der 8er nur besser werden kann.
    Wie habe ich mich getäuscht.

  • Der Eine vom Dorf

    Grundsätzlich war es für mich auch ein immer noch guter "Star Wars"-Film, jedoch mit deutlichen Schwächen, die auf Disneys Konto gehen wie bisher in keinem anderen Film.

    Luke und Rey und der überraschende alte Bekannte haben wirklich vollends überzeugt. Dagegen war die Storyline um Finn und seine Asiatin sehr unnötig und meist langweilig. Besonders dieses lächerliche "Dromedarrennen" hätte auch aus einem FSK-6-Kinderfilm kommen können. Schrecklich. Gleiches gilt für mich für die in der Kritik genannte BB8-Kampfläufer-Szene. Ernsthaft???

    Gags gab es in "Star Wars"-Filmen schon immer, was auch gut ist und auch die niedlichen kleinen Hähnchen haben mich nicht gestört, dafür aber so manche andere gewollt auf lustig getrimmte Szene.

    Gelungen fand ich jedoch nach wie vor die Gags auf Kosten von General Hux.

    Würde am Ende 7/10 Punkten vergeben.

  • Deliah C. Darhk

    Vielleicht will ihn da ja keiner mehr ... ?
    ;)

  • obi wan1

    Ja, lassen wir das so stehen. Ich wünsche dir ebenfalls schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
    :-)

  • obi wan1

    Also ich glaube schon, dass ich an das Thema unverkrampft herangehe.Man merkt aber bei dir, dass du so einiges von den Episoden 1-6 nicht richtig verstanden hast.Leute können nur manipuliert werden , wenn sie geistig sich nicht auf der Höhe befinden.Ultraschnelle Rennen konnte Anakin nur bestreiten und gewinnen, weil er sehr Machtsensitiv war.Die Macht steigert bei einem Jedi dessen Reaktion und Aktionen die er durchführt werden somit schneller.Dinge bewegt man dank des Trainings, dass die Jedis genossen haben, weil sie die Macht für sich nutzen konnten.Ja, mit den alten Teilen kann man konform gehen. Mit einer Leia aber, in Teil 8, die wie Supergirl einfach im Raum schwebt, gehe ich nicht mehr konform. Auch wenn es ein Science Fiction Film ist, muss man sich an die physikalischen Gesetze halten. Im Weltall herrscht eine Temperatur von - 270 Grad Celsius und ab - 100 Grad Celsius würde ihre Lunge schockgefrostet werden.Zudem ist kein Sauerstoff vorhanden,dort besteht Vakuum.
    Luke hat das Abschießen auf der Akademie und mehrere Male auch mit seinem Gleiter zuhause geübt, er war ein vorzüglicher Pilot. Luke ließ sich von seinen Gefühlen leiten , dank der Stimme und der Aufforderung von Obi Wan. Vader selbst sagte ja als er Lukes Jäger voraus hatte, dass die Macht wirksam sei bei diesem hier.Ich fand schon in Teil 7 nicht gut, dass einige Bewohner die Zerstörung der Planeten durch die Starkiller Base beobachten konnten. Wenn man bedenkt, dass selbst in unserer Galaxy das Sonnenlicht ca 8 Minuten unterwegs ist bevor man es sieht, können sie die Zerstörung der Planeten gar nicht gesehen haben.Also spielen bei J. J. Abrams und bei Rian Johnson die physikalischen Gesetze keine Rolle mehr und werden einfach über Bord geworfen.Zudem ist das Drehbuch Mist ohne Tiefgang und die Schauspieler wirken seelenlos. Bei George Lucas war noch von Heldentum die Rede bei den neuen Regisseuren sind alle beliebig austauschbar. Die Filme wurden aber gedreht, gerade weil ganze Generationen mit diesem Heldentum aufwuchsen, diesem nacheiferten und es verehrten. Disney dagegen, ermordet die Star Wars Filme.

  • Cpt. Kerk

    Also, zunächst musst du nicht persönlich werden. Warum sollte ich bezüglich meines Alters lügen? In einer Kommentarsektion??

    Nun zu deinen Punkten. Und ja, da werde ich jetzt auch mal persönlich. 1) Nein, es heißt nicht StarTrooper sondern StormTrooper. Es war nie anders und wird nie anders sein. Hast du Filme überhaupt gesehen? 2) nehmen wir mal an du kennst Star Wars überhaupt. Bei Rouge One kam wahrscheinlich das alte Gefühl auf, weil du alle Bilder aus Episode 4 gesehen hast. Vader, Tarkin, Todesstern, wow. Der Aufbau der Story, der Inhalt und die Umsetzung hatten so gar nichts mit Episode 4 zu tun. Offensichtlich hängst du an den Bildern deiner Kindheit. Das ist schön, ändert aber nichts daran, dass die Welt sich weiterdreht. Und 2017 ist nicht 1977. Andere Welt, andere Menschen, anders Star Wars. Versuch es mal im 21. Jahrhundert!

  • Cholerische Languste

    Stimmt. Der Film hat mehr von Marvel, als von Star Wars. Gerade wegen des billigen Humors.

  • obi wan1

    Du hast Schwierigkeiten mit EP 1-3 ? Sorry, aber wenigstens wird da an einem Strang gezogen. Bei EP 7 und 8 wird die Story einfach unglaubwürdig. Leia fliegt wie Supergirl. Kylo und Rey meucheln Snoke und die roten Wachen nieder und als Ausrede kommt dann , dass das Mädchen das alleine getan hat und das wird auch noch geglaubt ? Luke wird zum Versager und Penner abgestempelt. In EP7 kämpft Rey , obgleich sie keine Ausbildung hat gegen einen angehenden Jedi und Sith Anhänger und gewinnt auch noch das ungleiche Duell ? Beim Zerstören der Star Killer Base macht man es einfach genauso wie beim letzten Mal ?
    Sorry, aber die ganze Story ist in beiden Fällen nur Mist.

  • Cpt. Kerk

    Der BomberPilot war tot ;-)

  • Cpt. Kerk

    Naja, immerhin schriebst du hier im Forum. Scheint dich ja doch zu beschäftigen.

    Was genau ist Star Wars denn mehr, was in diesem Film nicht war? Das würde mich wirklich mal interessieren.

  • Cpt. Kerk

    Das stimmt wohl. Ich bin Jahrgang 84, habe die Filme mit 6/7 das erste mal gesehen und bis heute sicher 25x oder öfter. Mir sind Die Charakter ans Herz gewachsen, ich finde aber ihre Rolle in den neuen Filmen sehr gut. Ich finde es gut was mit Luke passiert, ich fand es auch gut was mit Han passiert ist (Ford wollte schon früher das er stirbt) und besser in so einer hoch dramatischen Szene als durch irgend einen Sturmtruppler. Mir geht es vor allem um die Charaktere und da finde ich die neue Trilogie stark. Ich interessiere mich Kylo und Rey und will wissen wie es weiter geht. Logiklöcher stören mich nicht weiter. Klar fallen sie mir auch aber das gehört zu Star Wars einfach dazu. Das war immer so und ganz ehrlich auch schon viel schlimmer!

    Das ich „Star War Gefühl“ nicht kenne halte ich für Quatsch. Mein Eindruck jeder hat sein eigenes Gefühl für die Saga.

  • Frank F.

    Ich kann ausdrücken was mir an den Film nicht gefällt 145min

  • Frank F.

    Ja habe ich auch gelesen ist aber Legends und alles für ungültig erklärt schau lieber Star Wars Rebels 4.Staffel Animation kann Disney mehr aber auch nicht

  • Frank F.

    Genau meine Meinung mehr kann man dazu nicht sagen

  • Cholerische Languste

    Hat das, was wir da gesehen haben, einen Sinn gemacht?

    Warum springt kein First Order Sternenzerstörer vor das Rebellenschiff?
    Warum schicken die nicht einfach weiter ihre Jäger gegen das schutzlose Schiff? Man hat ja gesehen, dass die ordentlich Schaden machen können.

    Das ist nur ein Beispiel, bei dem ich keinen Sinn sehe. Blöderweise betrifft es den Haupt-"Plot".

  • Cpt. Kerk

    Wieder ein Logiker. Mal zu deinen Punkten:

    1) Sicherheitsmechanismen - der Pilot war tot - irgendwer muss diese blöden Bomben jawohl irgendwie abwerfen.

    2) sie hatten halt keinen Treibstoff mehr, wo ist das Problem?

    3) natürlich muss sie bei der Krat im Boden verankert werden. Und sie wurde nicht näher an die Basis gebracht, um genug Abstand für die Verteidigung gegen den Rebellenangriff zu haben. Normale Strategie.

    4) Kylo ist halt die Hauptperson und Snoke musste weg. Wo ist das Problem?

    5) Das Problem wurde schon in EP 7 behandelt. Leider wissen wir nicht genau woher die Machtsensivität kommt. Snoke gibt ja eine Theorie im Film.

    6) Hat mich auch gestört

    Ich sage nicht das ich recht habe. Aber es gibt glaube ich Leute, die wollen den Film einfach nicht mögen. Oder sie können nicht ausdrücken was ihnen wirklich nicht gefällt. Man kann doch auch mal überlegen ob das was man gesehen hat vielleicht einen Sinn hat...

  • Cpt. Kerk

    Ich kann diese krassen Reaktionen einfach nicht nachvollziehen. Selbst wenn man diesen Film schlecht findet, ruiniert es einem doch nicht die schönen Erinnerungen an die alte Trilogie. Und bisher hat Disney doch in den neuen Filmen nichts gemacht, weswegen man sich die alten nicht mehr ansehen könnte.

  • Cholerische Languste

    Also wenn das zwei verschiedene Zeitlinien sein sollen, könnte man das irgendwie verdeutlichen. Aber selbst wenn, würde das den Film nur schwachsinniger machen. Rey geht am Ende vom 7. Teil zu Luke, während die First Order schon weiß, wo die Rebellenbasis ist. Es wäre geistig vollkommen beschränkt, wenn die Rebellen nicht sofort mit der Flucht beginnen oder die First Order nicht sofort angreift. Der Film setzt direkt am 7. Teil an. Wie lange muss die gute Frau dann zu Luke geflogen sein und wie lange saßen die Rebellen dementsprechend auf dem Präsentierteller?

  • Deli1970

    Ich empfehle mal die Red Letter Media Kritik anzusehen, trifft das ganze wohl wesentlich realistischer.:)

  • Cholerische Languste

    Ich kann diese Bewertung leider nicht nachvollziehen und habe zu wirklich jedem Punkt eine komplett gegenteilige Meinung. Warum müssen C-3PO und R2D2 erwähnt werden, als wären sie hier standardmäßig wichtig? Hatten die mehr als einen bis zwei sehr kurze Auftritte? Die Musik ist mir ehrlich gesagt auch nicht hängen geblieben. Sogar bei den Prequels würde ich einiges wieder erkennen, aber hier? Besonders den Humor habe ich persönlich eher als peinlich empfunden.

  • Cholerische Languste

    Ist das Ernst oder Ironie?

  • Cholerische Languste

    Mich würde ja mal interessieren, wie das mit der Zeit in diesem Film abläuft. Beim Zusammenführen der beiden "Handlungsstränge" kommen doch ein paar Fragen auf. Diese "Rebellen" haben Sprit für ein paar Stunden. Luke trainiert Rey über mehrere Tage. Trotzdem schafft sie es, noch vor der Zerstörung der Rebellenschiffe, auf den Sternenzerstörer zu kommen. Vielleicht handelt es sich bei diesem Film um ein komplex-philosophisches Machwerk zum Thema Zeittheorien.

  • Deli1970

    Stimmt, ich hatte bis zuletzt die Hoffnung, dass Johnson es noch irgendwie zurecht biegt. tja leider wohl nicht

  • Deli1970

    Du sprichst mir aus der Seele. So viele verschenkte Möglichkeiten.

  • Lukas H.

    Fand Rey zum einen erst mal sympathisch und charismatisch gespielt von Daisy Ridley. Ich fand ihre Einführung klasse und mich hat es nicht gestört, dass sie zu mächtig war. Sie hat super mit Finn harmonisiert und zwischen den beiden hat die Chemie gestimmt. Fand bei Finn spannend, dass sie einem Stormtrooper mal ein Gesicht geben und auch wenn er ab und an als comic relief herhalten musste, hat mich Poe doch eher mehr genervt, da er mir zu eindimensional war. In EP8 fand ich Poe hingegen weitaus besser, da er im Verlauf des Films lernt nicht immer zu erst mit dem Kopf durch die Wand zu gehen. Kylo ist ein zweischneidiges Schwert, ich fand in EP7 seine Wutausbrüche etwas albern, aber er hat wesentlich mehr Tiefe als zu diesem Zeitpunkt Vader. Überleg mal, 1977 als Vader das erste Mal zu sehen war, war er einfach nur BÖSE. Nicht mehr nicht weniger, er wollte die Rebellion zerschmettern. Warum? Erfährt man erst später. Kylo hatte bereits in EP7 einen inneren Konflikt - fühlte sich zur hellen, sowie zur dunklen Seite hingezogen. Wirklich weinerlich fand ich ihn jetzt nicht, aber das kannst du gern so sehen. Sein Charakter polarisiert halt extrem, das merkt man hier ja überall. Man muss ihn nicht mögen, aber zu behaupten er sei einfach nur ein weinerlicher Junge, finde ich etwas einfach. Die Szene mit dem Daumen Hoch von BB8 fand ich persönlich lustig, mir hat auch BB8 in TLJ gefallen, bis auf die Szene wo er einen AT-ST steuert, das war albern. Alles Geschmackssache. Was mir nicht gefallen hat, ist die Entwicklung die Luke und Kylo in TLJ nehmen.

  • Fain5

    Oh der Fanboy kommt nicht mit Kritik klar :-D na dann geh doch wieder in deine anderen Foren.

  • Fain5

    Was genau fandest du denn an den dreien in EP 7 interessant? Rey konnte alles und Kylo war ein weinerlicher kleiner Junge und Finn nur dazu da, den Coolnessfaktor mit dummen Sprüchen zu erhöhen, Alleine die Szene als ihm BB8 nen Daumen hoch gibt war so zum fremdschämen.

  • Fain5

    Ich gebe deinem 1. Absatz komplett Recht aber Abrams hat es schon in EP 7 versaut. Johnson hatte nur keine Ambitionen es überhaupt noch zu retten.

  • Lukas H.

    Puh! Gestern endlich gesehen. Mir haben die Trailer sehr gut gefallen, mir haben die neu eingeführten Charaktere gut gefallen und ich wollte wissen wie es mit Ihnen weitergeht und ich wollte den Held meiner Kindheit endlich wieder auf der Leinwand sehen: Luke Skywalker.

    Ich war unglaublich enttäuscht nach dem Kinobesuch. EP 7 hat mir gefallen und ich fand es legitim Nostalgie mit reinzubringen, der Plot mit der Starkiller Base aka Todesstern 2.0 war unkreativ und platt, aber der Film hat es zumindest geschafft mit Rey, Kylo und Finn drei neue Charaktere zu schaffen die interessant waren. Und wo geht Ihre Entwicklung hin? Ich hatte das Gefühl ich schaue Fluch der Karibik im Star Wars-Gewand. Man merkt bei dem Film umso mehr, wie sehr Disney ihre Griffel im Spiel haben. Als ich die Porgs im Trailer gesehen hab, hab ich böses geahnt. Witzigerweise haben die mich nicht gestört, dafür aber der ganze andere kindliche Rest wie die unnötigen (zwar nett designed) Kristallfüchse, die Pferde und alle Figuren im Kasino inklusive der Kids. Das Star Wars auch für Kids ist - klar, keine Frage. Wenn man eine gute Sache über die Prequels sagen kann ist, (auch wenn sie genauso kindisch sind) dass Lucas wenigstens etwas Neues probiert hat. Ich muss ehrlich sagen, und ich hätte nie gedacht, dass ich das sage, dass es besser wäre George Lucas hätte die Story entworfen und wie zuvor keine Regie geführt. Denn er ist ein grauenvoller Regisseur aber ein toller Weltenbilder und Visionär.

    Auch Johnson hat Neues mit reingebracht, keine Frage. Aber mir hat es größtenteils nicht gefallen. Ich denke meine Erwartungen waren einfach zu hoch... :(

    Was hätte man aus dem Film alles machen können? So viele spannende offene Fragen, wer ist Snoke, wieso ist Luke ins Exil gegangen, wie enstand die erste Ordnung, wer sind die Knights of Ren etc. Die Antworten die geliefert wurden, waren billig und m.M. nicht zufriedenstellend. Snokes Abgang war unerwartet, okay. Kann ich mit leben (obwohl ich viel über ihn wissen wollte) und es war ein großer Charaktermoment von Kylo Ren, dessen Entwicklung ich bis zu dem Zeitpunkt gut fand, aber dann? "Rey schließ Dich mir an und wir beherrschen gemeinsam die Galaxie." What? Das hatten wir doch schon mal als Vader genauso dasselbe zu Luke in Empire sagt, aber da hatte es zumindest eine emotionale Tiefe. Ich weiß IMMER noch nicht, was Kylos Motive sind und ich hoffe dass die Macher es in Episode 9 vernünftig erklären. Ich dachte man sieht in Rückblicken wie Kylo Lukes Jedi-Orden zerschmettert und wie Snoke ihn manipuliert etc. dann wüsste man zumindest was Kylos Beweggründe/Motivation ist, aber die Auflösung war ja praktisch nur kurz angeschnitten und mir einfach zu platt. Auch die Ausbildungsszenen mit Rey waren viiiiiiel zu kurz. Sie hatten ab und an das aufblitzen lassen was auf Dagobah so besonders durch Yoda erklärt wurde, aber nicht ausreichend. Johnson hätte hier den kompletten Plot mit Finn und Rose rausschmeißen sollen und die Ausbildung länger zeigen sollen. Im Endeffekt hat die Suche nach dem "Meisterdieb" ja nichts gebracht. Der Plan von Leia und der Anderen Violetten standen ja von Anfang an so fest. Ein Filler, der absolut unnötig war. Klar, man kann jetzt sagen Finn trifft auf Phasma und sie haben einen Fight..aber da Phasma eh KOMPLETT unnötig war, war es auch dieser Kampf. Ebenso wie eine Liebesgeschichte zwischen den beiden einzuflechten, das wirkte viel zu gewollt. Ich weiß garnicht wo ich aufhören soll. Schade, schade und nochmal schade.

    Nichtsdestotrotz hatte der Film auch viele starke Momente, ohne Frage:

    - Die Schlacht am Anfang war innovativ(Bomber) und einfach spannend umgesetzt
    - Luke fande ich trotzdem klasse, den ein oder anderen Oneliner hätten die ihm trotzdem sparen können
    - Die Szene mit Yoda war zwar ein bisschen kitschig, aber ich hatte Gänsehaut und fühlte mich kurz als wurde die Mage der alten Trilogie aufleben. Genauso wie Luke verzweifelt im Falken sitzt und R2 wiedersieht - schön.
    - Der Kampf von Kylo und Rey gegen die Guards war klasse, dynamisch und abwechslungsreich
    - Alle Kampfszenen mit dem Falken waren klasse
    - Lukes Abgang irgendwie enttäuschend, aber ein schöner Call-Back zu seinem bestem Moment in ANH
    - Der Sprung des Raumschiffes durch den Hyper-Raum direkt in die Supremacy - WOW
    - Lukes finaler Auftritt vor Kylo und das Design des Planeten, mit der roten Salzkruste fand ich ebenfalls cool, wenn auch weiter nichts an die Schlacht von Hoth rankommt.

    Aber joa, das wars dann auch. Ich muss gestehen, die Szene mit Leia hat mich so peinlich berührt. Was sollte das? Ich hab mir echt gewünscht zu sehen, wie Leia das erste Mal die Macht einsetzt - aber so??? Ich hätte mich am liebsten verkrochen. Superwoman im All? Das ist nicht Star Wars, wie ich es kenne. Ich seh gern über diese Telepathien zwischen Kylo und Rey hinweg, oder das Luke nun als Machtgeist kämpfen kann bzw. die Kraft die er dafür aufwendet so stark ist, dass er anschließend stirbt, aber das war wirklich albern und peinlich. Ich habe mir einen weitaus würdigeren Abschied von Carry Fisher gewünscht.

    Und wo geht die Reise nun hin? Ein kleiner Haufen von Rebellen kämpft weiter gegen die erste Ordnung und Supreme Leader Kylo Ren, mit Rey an Ihrer Seite? Ich weiß nicht...während der Cliffhanger in EP7, in mir sofort den Wunsch hervorrief direkt weiterzuschauen tut es dieser nicht. Vielleicht muss der Film noch mehr wirken über die Tage oder ein zweites Anschauen lässt mich über die ein oder andere Schwäche hinwegschauen, aber ich würde dem Film 6-7 Punkte geben und empfinde ihn als Enttäuschung.

  • Van S.

    Welcher war denn der bessere Handlungsstrang? Ich laufe weg bis mir der Sprit aus geht oder mehr der mit Joda auf Dagobar, ach sorry Luke und der jungen übereifrigen Dame ohne Ausbildung. Lieblose und wenig überraschender Story, der eine Handlungstrang wo so garnichts passiert ( also weglaufen) und der wo wenig passiert ( alter Mann), ohne Klammern kann man nicht sofort erkennen welcher welcher ist. Bis auf Snogs etwas zeitiges Ableben, was doch alles so überraschend wie bei Trolls. Eine goldene Himbeere für das Drehbuch (oder Drehheft) wäre hier angebracht.

  • Van S.

    Manchmal hat man das Gefühl, das so manche hier oder im Forum direkt ( als Bots) oder indirekt ( durch geschaltete Werbung) auf der Gehaltsliste von Disney stehen.

  • Van S.

    4 Sterne? Schon vorher mal was mit Star Wars zu tun gehabt? Die Story ist Langweilig und wenig überraschend. Die Dialoge sind mehr als schwach und der Humor ist überzogen und oft unnötig. Dieser Film hat nicht von dem Star Wars Flair oder Luck dem Held meiner Kindheit, wie die Queen von Supermen. Ich habe jetzt schon Angst um Deadpool!

  • Jimmy V.

    Das "angeblich" reichte für mich um das nur zu einer hinreichenden Bedingung zu machen, in diesem Fall.
    Ja, für müssen abwarten. Ich halte Kylo Ren halt in der ganzen Richtung, die man sehr gut für Anakin Skywalker oder einen dunklen Luke Skywalker (nach der ersten Idee zum Ende für Episode 6), für wesentlich besser als eben z.B. den alten Creep Ani. Dass er noch Herrscher werden kann, schiene möglich. Vielleicht aber auch nicht. Es wäre ja auch eine nette Entwicklung, wenn Kylo Ren nach gewissem Kampf von der alten Ordnung abwandert und in Joker-Manier nochmal eine ganz eigene Bedrohung darstellt.

  • hunter_x

    Tag 3 nach dem Kino Besuch. Hab viel über den Film nachgedacht, und finde ihn immer noch super! Traut man sich ja fast gar nicht sowas hier zu schreiben xD

  • Cpt. Kerk

    Du sprichst mir aus der Seele!

  • Marco Y.

    Finde ich eine geniale Theorie! Ich glaube auch dass Kylo (oder wollen wir ihn liebevoll Ben nennen?) sie angelogen hat. Snoke hat ihn offensichtlich nicht total kontrolliert.
    Ich finde es diesmal ziemlich interessant was mit der Macht abgeht, wobei ich nicht hoffe, dass es sich in die Richtung entwickelt, dass Jedi - Geister Einfluss nehmen können. Kylo ist jedenfalls schon ziemlich stark, nur eben ziemlich unausgeglichen. Von Snokes Macht hätte man gern mehr gesehen. Wobei ich - ähnlich wie Johnson ;) - kein großer Fan des Charakters bin.
    Ich sehe es jedenfalls so, dass Rey und Kylo sich jeweils festgelegt haben und es auch (hoffentlich) keine weiteren Bekehrungsversuche geben wird. P.S. hoffentlich wird Jar Jar Abrams den Humor den lustigen Figuren überlassen. Mich hat übrigens Binks nie gestört

  • Cpt. Kerk

    Sehe den Kommentar jetzt erst. Oneliner/humorvolle Kurzdialoge sind in EP 4-6 jawohl vor allen durch Han und in den Dialogen Han / Leia allgegenwärtig. Vor allem in EP4 und 6.

    Dein zweiten Absatz habe ich nicht verstanden. Das Imperium hat doch zwei Todessterne verloren, oder nicht? Ist das ein Zeichen von Stärke? Wohl eher nicht. Die First Order hat die Rebellion immerhin auf so wenige Leute reduziert, dass sie alle in den Falcon passen.

    Ich denke du redest dir EP 4-6 deutlich stärker schön als ich EP 8. Ich liebe Star Wars wie es ist, aber die neuen Filme für Dinge kritisieren, die in der überragenden alten Trilogien eher noch mieser waren, finde ich sehr... sagen wir mal nostalgisch...

  • Cpt. Kerk

    Wie gesagt, heute sehe ich den Film auch anders. Mit 15 haben mir, Sternenzerstörer, Sturmtruppen usw irgendwie gefehlt. In den neuen Filmen ist das drin, dass freut mich. Aber auch viele neue Elemente mache mir Spaß.

    Ich glaube man kann sich auch ein Stück weit dafür entscheiden, ob man etwas mag oder nicht. Ich will Star Wars einfach mögen und argumentiere auch so. Wenn ich es nicht mögen wollte, würde ich sicher anders argumentieren. Der Film bietet einfach viele Reizpunkte und ich versuche es in mein Star Wars Universum einzusortieren. Und das klappt auch sehr gut!!

  • Fain5

    Ok und deine Begleitung weiß alles? :-P Aber von Snoke wäre dahingehend eine gute Theorie weil Kylo sie deswegen auch absichtllich angelogen hätte. Aber ich bleib immernoch bei der Theorie dass sie von Palpatine abstammt.

  • Fain5

    Hatte ich dir doch erklärt. Aber wir kannst du sagen dass das wenig Star Wars ist? Das ist Lukas Vision gewesen und ob man den Film jetzt was nervig findet wegen JarJar oder dem Senat aber inhaltlich hat er alles zu bieten was man sehen will als SW Fan.

  • Jimmy V.

    Ja, Moment, du musst meine Worte aber auch schon so lesen wie ich sie meine und da nicht gleich immer mehr reininterpretieren. Ich habe lediglich gesagt, dass Emotionen bzw. Aufgehen in diesen zur dunklen Seite hinführt, diese aber allein noch keine dunkle Seite ausmachen.
    Ich sehe es ansonsten wenig kompliziert. Ben Solo ist sehr stark, aber auch anfällig, weil Skywalker. Ihm wird gesagt, er sei was besonderes - und er ist ja auch ziemlich stark. Das führt dann dazu mehr Macht und Herrschen zu wollen. Darauf kannst du es runterbrechen. Er will Macht, für sich allein, und sieht seinen Platz nicht neben seinen Helden-Eltern. Zusätzlich das ganze "You're special"-Gerede.
    Allein das ist doch meiner Meinung nach schon ausreichend. Natürlich trägt Snokes Manipulation einen großen Teil dazu bei. TLJ zeigt aber gut, wie Kylo Ren dem entkommen ist und dann seine ganz eigene Entscheidung, seinen bewussten Weg zur dunklen Seite, einschlägt.

  • Fain5

    Beispiele? Ich habe keine auf große Lacher ausgelegten Szenen im Kopf. Falls du jetzt die Ewoks meinst, über die man durch ihr Verhalten mal schmunzeln (nicht lachen) muss, das ist nichts gegen den Auftakt mit Poe und Hux oder die komischen weiblichen Viecher die auf der Insel leben. Oder die Porks.

  • Fain5

    Komisch dass Rey Luke sagen konnte was sie von Ben über den Vorfall wusste aber umgekehrt klärt sie Ben nicht auf, dass Luke es garnicht wollte. Hab ich da was nicht mitbekommen.

  • Fain5

    Hmm er wird von einem bösen manipuliert obwohl er eigentlich gut sein will und tötet ein Familienmitglied. Dann tötet er seinen Meister weil er endlich erkannt hat was das beste ist... verdammt das klingt so bekannt, ich komm gleich drauf.

  • Fain5

    ICh hab keine Argumente aber will mitreden Punkt

  • Fain5

    Also rätst du uns einfach die Scheisse zu schlucken die Disney uns serviert, weil es sich so leichter leben lässt?

  • Fain5

    Und wieder kommst du hier mit dieser total bescheuerten Aussage ohne auch nur ein Argument zu bringen. Peinlich nur, dass du auch noch zwei likes dafür bekommst aber wenn ich sehe wer, wundert es mich auch nicht mehr.

  • Fain5

    JA helft uns einen Film ohne Ecken und Kanten zu machen mit dem wirklich JEDER JEDER was anfangen kann und der bloß keine Risiken eingeht und nur auf schon mal gesehenes und kindischen Humor setzt.

  • Cpt. Kerk

    Ich war 15 als EP1 im Kino lief. Ich schaue Star Wars seit ich 6 bin und finde das gesamte Universum phantastisch.

    EP1 finde ich heute sogar etwa besser als damals. Nach dem Kino war ich sehr enttäuscht, weil es wenig echtes Star Wars war. Heute finde ich einige Aspekte der Story durchhaus gelungen.

    Warum genau fragst du?

  • Cpt. Kerk

    Sorry, aber Was für ein dämlicher Kommentar von dir. Erster Satz: Unsinn, Star Wars lebte schon immer auch von exotischen Wesen und blaue Milch gab es schon in EP4. Zweiter Satz: Frauenfeindlich und rassistisch.

  • Chewie1802

    Rochelle Quetzalcoatl hat es ja schon angedeutet: Du gehst bei Anakins Motivationsfindung von insgesamt 6 Filmen aus! Die Fragen, die du jetzt zu Kylo hast, hätten wir damals auch zu Darth Vader stellen können: Warum ist der so böse? Warum trägt der ne Maske? Warum macht er dieses oder jenes? Selbst nach Abschluss der alten Trilogie waren noch nicht alle Fragen befriedigend beantwortet, z.B. wieso genau er diesen Anzug tragen musste.

    Mal ganz davon abgesehen, daß man die Motivation mancher Menschen nicht unbedingt bis ins Kleinste ausleuchten muss. Bei den Bösewichten in anderen Filmen fragt man sich ja auch nicht, ob er ne schlechte Kindheit gehabt hat, sondern akzeptiert es halt, daß der Böse böse ist. Oder anders gesagt: Es gibt Menschen, die von Natur aus Arschlöcher sind, egal wie herzensgut ihre Eltern und wie liebevoll deren Erziehung war!

  • Marco Y.

    Nein
    Das habe ich auch nicht geschrieben
    Ich meinte, dass ich beim schauen auch nicht alles sofort verstehe. Dann frage ich meine nette Begleitung: "Wo kommt Rey gerade her?" - und sie antwortet: "von Snoke"
    ;)
    Ein paar Fragen nehme ich mit nachhause. Und die Internet-Recherche macht auch Spaß

  • Malvo

    Die goldene Himbeere wird bereits auf hochglanz gebracht!

  • Malvo

    Ja, es hat sich wie eine Entjungferung angefühlt, nur gegen den eigenen Willen

  • Malvo

    ...richtig, Star Wars war schon immer eine Mischung aus Seehunde-Nippeln und pummeligen Asiatinen. Lass dir da bloß von niemanden rein reden.

  • Jimmy V.

    Na ja, er möchte seine persönliche Vergangenheit hinter sich lassen, indem er sich eines Mittels bedient, das zu bewerkstelligen, der ersten Ordnung eben.
    Ist das schlüssig? Natürlich nicht. Die beiden bisher erschienen Filme machen ja aber auch gar keinen Hehl daraus Kylo Ren als verwirrt und zerrissen hinzustellen, dessen Motivation Außenstehenden nicht als schlüssig erscheint. Er hätte schlichtweg das Erbe seiner Familie fortführen können, genau. Macht's aber nicht, in einer Mischung aus Eitelkeit und Verführung. Dass das eben nicht so sonnenklar ist, sondern in Emotionen (die ja im Übrigen angeblich zur dunklen Seite führen) gefangen ist, finde ich reizvoll an der ganzen Sache.

  • Fain5

    Darf ich mal fragen wie alt du bist? Das soll jetzt keine Provokation sein, sondern echtes Interesse. Ich war bei Episode 1 damals auch erst 14 und hab ihn anders wahr genommen, als die "Erwachsenen". Deswegen interessiert es mich einfach wie (falls du dazu gehörst) Leute aus anderen Generationen es finden.

  • Cpt. Kerk

    Also, ich diskutiere gern weiter:

    1) Er hat den Posten aktiv für sich proklamiert. Seine Aussage beruht auf dem antiken Ausspuch „Der König ist tot, lang lebe der König“. Er hat Hux dabei im Machtgriff. Es ist sehr eindeutig, was er will!!
    2) Snoke manipuliert ihn weil er einen neuen Vader heranziehen will. Analog Palpatine/Sidious. Er war zwischendurch enttäuscht von Ren, weil dieser den Schwertkampf gegen Ray verloren hat. Mit der Auslieferung Reys hat er das Vertrauen zurück gewonnen. Kylo tötet Snoke dann, weil er die Macht will und die mit Rey ausüben will. Das macht er in einem der „Machtgespräche“ zwischen den beiden deutlich. Das war übrigens recht genial, da Snoke seine Absichten ja erkennt. Er muss also daran gedacht haben Rey zu töten, während er Snoke töten wollte. Genial.
    3) ich finde den Konflikt in EP 2/3 ebenfalls sehr gut, geschrieben. Aber das Hyden ein schlechter Schauspieler ist ist jawohl unstrittig. Er wurde auch von Sidious manipuliert. Was ich da stärker finde ist die Komponente das er Padme retten will. Da ist seine Motivation sehr klar. Das fehlt Ren in der Tat.

  • Jimmy V.

    Nochmal zu Hux: Ihn so als Witzfigur zu zeigen, macht ihn womöglich zu einem umso schmierigeren, gefolgsamen Lakaien für den neuen Anführer der ersten Ordnung, also Kylo Ren, das dann im nächsten Film seinen Effekt erfüllt.
    Persönlich fand ich Hux' Darstellung auch irgendwie etwas lächerlich, aber in diesem Kontext passend, weil er nun wirklich eine Karikatur sein soll - wie "Der Untertan" von Heinrich Mann.

  • Jimmy V.

    Luke wollte ihn killen, jedenfalls erschien es ihm so; Leia hat ihn fortgeschickt und vor ihm die Vader-Herkunft verheimlicht. Leider wird letzteres nicht in den Filmen, sondern nur den Büchern deutlich. Und das ist schlecht und wirklich ein Schnitzer.
    Mit "geordnet" meine ich jetzt kein rechtschaffen-neutral wie bei D&D. ;) Vielmehr geht es natürlich um eine Ordnung, die diese ganze Verwirrung aus der Vergangenheit, die ihn zur dunklen Seite kehren ließ, damit abgeschafft wird. "Let the past die if you have to", sagt er und spiegelt das mit jedweder Aktion wieder. Und das ist für mich alles sehr plausibel. Nur hätte man's eben noch besser erklären können, hier über das Scharnier von Snoke.

  • Cpt. Kerk

    Ich ignoriere die Schwächen keinesfalls. Ich Gewichte sie aber deutlich niedriger als du glaube ich. Das was für mich Star Wars schon immer war, verkörpert dieser Film nahezu perfekt. Bei allen Schwächen!

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