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    Avengers 3: Infinity War
    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
    4,0
    stark
    Avengers 3: Infinity War
    Von Björn Becher
    Mit „Avengers: Infinity War“ kommt das große Marvel-Universum nach zehn Jahren und bislang 18 Filmen an einen Wendepunkt und es scheint, dass lange keinem Werk mehr so entgegengefiebert wurde wie diesem. Durch das Marketing und geschickte öffentliche (Nicht-)Äußerungen wurden die gigantischen Erwartungen noch befeuert. Damit so wenig wie möglich rauskommt, bekamen selbst die Darsteller den Film nicht vorab zu sehen und die Regisseure Joe und Anthony Russo rieten zuletzt sogar den Fans, das Internet komplett zu meiden. Die zuweilen an Hysterie grenzende Aufregung ging so weit, dass es bereits als Spoiler betrachtet wurde, wenn man nur erwähnte, dass der Film mit einer schockierenden Stärkedemonstration des Protagonisten beginnt – aber auch diese vage Information wurde von den Machern natürlich bewusst gestreut, um den Hype anzufachen. Als Spoiler galt bei einigen Fans plötzlich nicht mehr nur die Frage, wer stirbt, sondern bereits die Andeutung, dass es überhaupt irgendeinen der Helden erwischen könnte.

    Daher müssen wir hier warnen: Im Rahmen der nachfolgenden Kritik wird, wo es für die Besprechung nötig ist, konkret auf den Inhalt eingegangen und unter anderem die Frage beantwortet, ob Helden sterben. Wer rein gar nichts mehr erfahren will, sollte daher nach diesem Absatz das Lesen abbrechen und erst nach der Filmansicht zurückkehren. Vorher können wir ihm aber noch mitgeben, dass die Regisseure mit „Avengers: Infinity War“ genau den epischen Comic-Blockbuster abgeliefert haben, auf den das MCU seit zehn Jahren zugesteuert ist. Sie spannen geschickt einen großen Erzählbogen über alle bisherigen Filme. Ihre volle Wirkung wird die daraus resultierende Geschichte aber nur für die Zuschauer entwickeln, die mit all den vielen bereits in den Vorgängerfilmen etablierten Figuren mitfiebern können.

    Der Titan Thanos (Josh Brolin) will die Hälfte der Bevölkerung jedes einzelnen Planeten auslöschen. Um dies zu erreichen, ist er hinter den Infinity-Steinen her, denn wer alle sechs dieser Artefakte besitzt, dem verleihen sie eine gottgleiche Allmacht. Dann reicht ihm ein einziges Fingerschnipsen, um Milliarden von Lebewesen im ganzen Universum zu töten. Da sich einzelne Steine auch auf der Erde befinden, schickt er seine „Kinder“, riesige Krieger, die sich die Black Order nennen, auf unseren Planeten, während er selbst im All die übrigen Steine einsammeln will. Doch längst haben einige Avengers und andere Helden von seinen Plänen erfahren und versuchen, ihn aufzuhalten. Doch haben Iron Man (Robert Downey Jr.), Steve Rogers (Chris Evans), Doctor Strange (Benedict Cumberbatch) oder Thor (Chris Hemsworth) überhaupt eine Chance gegen das mächtige Wesen?


    Die Frage, wie die vielen Helden jemals Thanos besiegen können, steht im Zentrum von „Avengers: Infinity War“. Produzent und Marvel-Mastermind Kevin Feige verriet früh, dass man nach fünf Minuten verstehen werde, wie mächtig Thanos sei. Jeder – uns eingeschlossen – leitete daraus ab, dass er früh eine bekannte Figur töten würde. So sitzt man schon am Anfang auf der Stuhlkante und es wird tatsächlich sofort verdeutlicht, dass dies der bislang mit weitem Abstand gefährlichste Gegner für unsere Helden ist. Aber wie das genau gemacht wird, ist durchaus unerwartet und atemberaubend. Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie die Macher von Marvel und die nach den Captain-America-Filmen „Winter Soldier“ und „Civil War“ zum dritten Mal auf dem MCU-Regiestuhl sitzenden Russo-Brüder Erwartungen aufgebaut haben, die oft erfüllt, ebenso oft jedoch auch geschickt unterlaufen werden. Dies trägt ungemein zur hohen Spannung von „Avengers: Infinity War“ bei.

    Bei Comic-Verfilmungen muss man eigentlich selten um die Protagonisten bangen, denn am Ende überleben sie sowieso. Um hier gleich den großen Elefanten im Raum anzusprechen: In „Avengers: Infinity War“ sterben Helden und nicht nur deswegen sind die Ereignisse unberechenbar. Für jede Figur könnte das nächste Treffen mit Thanos oder den Mitgliedern seiner Black Order der letzte Auftritt sein. Die auch hier wieder sehr ausufernden und teilweise auch überladenen CGI-Schlachten bekommen so eine ganz andere Dynamik als gewohnt. Es ist eben kein Neuaufguss des „Civil War“-Finales, in dem die eigentlich Guten sich mit zwar reichlich Schaum vor dem Mund, aber auch ein wenig angezogener Handbremse untereinander kloppen. In „Infinity War“ geht es wirklich um Leben und Tod.

    Dieses Bangen um jede einzelne Figur funktioniert vor allem, weil sie uns seit vielen Jahren begleiten. Hier ist nicht der Platz für die große Charakterausgestaltung, die Russos vertrauen darauf, dass der Zuschauer die Spleens und Ticks seiner Lieblinge aus den Vorgängern kennt. Die Befürchtung, dass „Infinity War“ mit seinem riesigen Helden-Tableau überfrachtet sein könnte, erweist sich indes als unnötig. Vielmehr gelingt es den Russos ausgesprochen gut, die Abenteuer der verschiedenen Helden und die daraus resultierenden Handlungsstränge parallel zu erzählen. Die Frage „Was macht der eigentlich jetzt gerade nochmal?“ wird sicher dem ein oder anderen Zuschauer hin und wieder durch den Kopf spuken, doch meist kommt genau in dem Moment die Antwort. Und die daraus resultierenden Sprünge quer durch das Universum reißen einen nie aus dem Geschehen heraus, sondern sorgen für zusätzliche Dynamik.

    Dass die zahlreichen Helden, Bösewichte, Nebenfiguren und Überraschungsauftritte fast alle gut bis hervorragend zur Geltung kommen, ist auch ein Verdienst der Darsteller, die in zum Teil ungewöhnlichen Konstellationen bestens miteinander harmonieren. So ist Topstar Robert Downey Jr. als Tony Stark alias Iron Man mal wieder voll in seinem Element, zeigt als einer der emotionalen Anker des Films aber auch neue Seiten. Und auch seine Kollegen nutzen den Freiraum, den es trotz der vielen Actionszenen immer wieder gibt, zu schauspielerisch starken Momenten. Vor allem Chris Hemsworth als ramponierter Donnergott sowie „Scarlet Witch“ Elizabeth Olsen und Paul Bettany als Vision geben den emotionalen Momenten des Films eine spürbar tragische Dimension, die hier ungemein wichtig ist, denn wie gesagt: In „Infinity War“ sind die Einsätze so hoch wie noch nie.

    Da „Avengers: Infinity War“ aber natürlich auch ein spaßiges Spektakel sein soll, mussten Joe und Anthony Russo einen besonders schwierigen Spagat zwischen Tragik und Komik vollführen. Erscheint es angemessen, wenn eine Figur, die gerade einen schmerzlichen Verlust erlitten hat, unmittelbar danach einen witzigen Spruch abgibt? Oft bewegen sich die Russos dabei hart an der Grenze, doch am Ende passt die Balance, auch weil hier selbst die schrägsten Figuren und die ungewöhnlichsten Paarungen immer etwas im Rahmen der Geschichte Selbstverständliches an sich haben.

    Der köstlich-überspitzte Ego-Clash beim Treffen von Iron Man und Doctor Strange oder das Zusammenspiel von Thor und den Guardians wirken nicht wie erzwungene Stimmungswechsel, sondern stehen ganz in der MCU-Tradition der Figuren. Gerade im ersten Drittel erweist sich zudem der Running Gag mit Bruce Banners Unkenntnis über die Geschehnisse auf der Erde in den vergangenen Jahren als gelungene Auflockerung (die ganz nebenbei genutzt wird, um ein paar Informationen auch für das Publikum noch einmal aufzufrischen).

    Wie es die Macher vorher angekündigt haben, ist aber Thanos das wirkliche Zentrum des Films. Trotz einer illustrierenden Rückblende und einiger emotional angelegter Momente, ist die Figur allerdings nicht wirklich ausgearbeitet. Man muss als Zuschauer trotz vager Erklärungen letztlich einfach hinnehmen, dass dieser verrückte Titan die Hälfte der Bewohner jedes Planeten ausrotten will. Aber es hilft ungemein, dass Josh Brolin vor allem durch seine tiefe Stimme (in der Originalfassung) eine gnadenlose Überlegenheit und Arroganz ausstrahlt. Er besitzt die gefährliche Autorität eines echten Schurken und so ist er eben der böseste Badass-Gegner, den man sich nur vorstellen kann. Es mag vielleicht 14 Millionen und 605 Wege geben, gegen ihn zu kämpfen, aber nahezu keinen, ihn dabei auch zu besiegen.

    Da Thanos wie sehr viele Figuren in „Avengers: Infinity War“ aus dem Computer kommt, ist Brolins Minenspiel eingeschränkt. In den Großaufnahmen kommen wir dem Schauspieler hinter dem Titan und damit dessen Seelenleben trotzdem recht nahe. Die Computereffekte in den großen Massenszenen können da wie schon bei einigen vorherigen Marvel-Produktionen nicht ganz mithalten. Es ist deutlich zu erkennen, wo das Hauptaugenmerk der Künstler lag und welche Elemente etwas vernachlässigt wurden. Gerade bei der großen Schlacht von Wakanda ist dies hin und wieder ein Problem, zumal bei dieser riesigen Actionsequenz mit diversen Helden, Hunderten afrikanischen Kriegern und einer schier unendlichen Zahl außerirdischer Kanonenfutter-Wesen bisweilen die Übersichtlichkeit auf der Strecke bleibt und es nicht immer gelingt, die verschiedenen Aspekte dieses Kampfes überzeugend in Einklang zu bringen.

    ACHTUNG SPOILER: Wir müssen über das Ende reden!

    Für die Bewertung von „Avengers: Infinity War“ spielt es nicht nur eine Rolle, ob der Zuschauer mit den Helden vertraut ist und deshalb besser mit ihnen mitfiebern kann, sondern auch die Einordnung des Endes ist von entscheidender Bedeutung. Daher müssen wir hier ausnahmsweise etwas genauer auf den Schluss eingehen, um zu verdeutlichen, warum wir uns am Ende für 4 Sterne entschieden haben. Wir bemühen uns, so unbestimmt wie möglich zu bleiben, raten aber allen Lesern, die den Film noch nicht gesehen haben, von hier direkt zum Fazit zu springen, also die folgenden zwei Absätze zu ignorieren und erst nach dem Film zu lesen.

    Letzte SPOILER-Warnung!!!

    „Avengers: Infinity War“ ist kein Film, der für sich alleine steht. Das liegt einerseits daran, dass Vorwissen aus früheren Filmen nicht nur sehr hilfreich, sondern auch nötig ist. Andererseits und vor allem bricht der „Infinity War“ gleichsam mittendrin ab und wird erst im April 2019 fortgesetzt. Schon um den Titel dieser Fortführung wird erneut ein riesiges Geheimnis gemacht. Dass „Avengers 4“ womöglich – wie auch mal ursprünglich angekündigt und nun mit einem simplen Strich angedeutet – wieder „Infinity War Part II“ heißen könnte, illustriert das Dilemma: Denn der dritte „Avengers“-Film ist am Ende des Tages nur ein „Part I“, nur eine noch unvollendete Hälfte.

    Wie die Geschichte fortgeschrieben wird, hat so in diesem Fall eine direkte Auswirkung auf die Einschätzung der auf einer sehr düsteren Note endenden ersten Hälfte. Sollte ihr wuchtig-niederschmetterndes Finale mit einem Fingerschnipsen wieder ungeschehen gemacht werden, würde das auch „Avengers: Infinity War“ im Nachhinein entwerten. Aufgrund der klug gesetzten Andeutungen, die es hier zum Ende hin gibt und die eine auf den ersten Blick katastrophale Entscheidung eines gewissen Magiers in einem anderen Licht erscheinen lassen, vertrauen wir momentan darauf, dass Kevin Feige, die Russo-Brüder und ihre Autoren im nächsten Film überzeugend an dieses vorläufige Ende anknüpfen. Andernfalls müssten wir mit dem angesprochenen gewissen Magier noch ein Hühnchen rupfen. Für eine tiefergehende Diskussion dazu verweisen wir übrigens auf unseren Extra-Artikel zum Ende.

    SPOILER-ENDE!

    Fazit: „Avengers: Infinity War“ ist ein Spektakel für alle Fans der Marvel-Helden und als logische Fortschreibung der 18 vorherigen Filme richtig stark – aber er kann nur bedingt für sich alleine stehen.
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    Kommentare

    • Man Drake
      An sich würde ich gerne mit dir wirklich diskutieren, da ich deine Meinung auch 100% verstehen kann, aber ich mag diesen Dauer-sarkastischen Ton einfach nicht. Kann man machen, hilft aber nicht immer. Speziell deine Meinung über Disney teile ich und da sie ja das X-Men Universum grad zusammenkürzen, ohne Ende, ist auch mies. Kein Konzern sollte soviel Macht haben, speziell nicht, wenn man Massen so beeinflussen kann und auch tut.
    • dreikoenig
      Achso. Comicverfilmungen sind von in sich runden Drehbüchern, die keine Plotfehler aufweisen, ausgenommen. Das wusste ich nicht.Mein Fehler.Blöd ist nur, dass es auch Comicverfilmungen gibt, die das besser machen als Infitiy War.Fun Fact: Meine Erwartungen an den Film waren dank der vorigen Marvel Filme ziemlich niedrig. Diese niedrige Niveau hält der Film, blendet einen dabei aber besser und unterhält zumindest für dinmal schauen. Auch wenn die Plotfehler auffällig sind.Der Film ist okay. Mehr nicht. Mir zusagen wie meine Erwartungen sein müssen, das musst du nicht machen. Marvel schraubt seit Jahren an meinen Erwartungen für deren Filme.Manchmal bin ich positiv überrascht, manchmal amüsiert, manchmal schokiert und zumeist trifft es oft meine tiefen Erwartungen an Marvel.Disney übertreibt es einfach mit den Filmen. Das merkt man auch an der Qualität. Die Effekte werden immer besser. Disney/Marvel versucht, wie bereits gesagt (mehrfach), von fehlender Qualität bei den Drehbüchern durch Effkhascherei abzulenken. Manchmal funktioniert das oder wie im Fall von Infinty War eben nicht.Du kannst den Film mögen. Ich persönlich bleibe bei okay und kann den Hype aufgrund des sehr schwachen Drehbuchs nicht nachvollziehen.
    • Man Drake
      Ich glaube, Du solltest deine Erwartungen mal runter drehen, wenn Du einen Comicfilm schaust. :-D
    • Dreikönig
      Wenn man nicht mal Drehbücher beurteilen kann und konstruierte Plots nicht erkennt und deren Löcher nicht mal sieht, dann sollte man davon absehen die Qualität eines Films zu beurteilen.Der Film ist Popcorn-Kino ohne Tiefgründigkeit. Alles dient „epischen“ und stupiden Kämpfen, dazwischen versuch man Tiefgründigkeit vorzutäuschen. Kein Charakter kommt eine, in diesem Film nahe. Und wenn man genau auf passt sagt man nicht „Was zur Hölle“ wegen dem Ende, sondern wegen der Logiklöcher und den massiv konstruierten Szenen. Aber ja. Es ist wie bei einem Zaubertrick, lässt man sich vonden ganzen tollen Effekten blenden, dann ist der Film eine beeindruckende Comic-Verfilmung mit einem grandiosem Ende. „Die Kinder wird das begeistern“
    • Dreikönig
      Das stimmt, macht den Film und das sehr konstruierte Drehbuch nicht besser.Oder wie erklärst du die Szene mit Starlord und Thanos? Egal wir wütennd er ist, er weiß 10 Sekunden später kann er ihm es richtig geben. Das ist billige und konstruierte Dramatik, die alles, was danach kommt, zerstört.Der Film ist Popcorn Kino ohne Tiefgründigkeit und versucht sich nur auf sein Ende zu verlassen. Daraufhin wird alles konstruiert, verleimt und verklebt. Für einen Abend okay.Was sagt man am Anfang zu Dr. Strange „Die Kinder müssen diese Tricks lieben“.Das gleiche macht der Film. Viele Effekte, vorgetäuschte Tiefgründigkeit durch querverweise auf die vorigen Filme, noch mehr Bling, Bling. Wie ein Zauberer. Nur nicht genau hinschauen, sonst zerfallen diese Tricks zu Staub.
    • Dreikönig
      Einen Film, der so konstruiert ist und einem eher mit Kopfschüttel zurück lässt, mit 4 Sternen zu bewerten, zeugt von einer gewißen Ignoranz in Sachen Drehbuch. Die Szene mit Starlord und Thanos ist so konstruiert, so unlogisch und passt einfach zu diesem Film, der nur Popcornkino sein möchte und am Ende mehr sein will, aber daran scheitert. Mit beeindruckender Wucht.Man versucht Tiefgründigkeit mit den ganzen Querverweisen auf die vorigen Filme zu schaffen, täuscht diese aber nur vor. Allein das Ende kann doch keine 4 Sterne auslösen. Zwischendrin zerfällt der Film in belanglosen Actionszenen, die zwar unterhaltsam sind, aber auf Dauer eintönig.Der Film ist wie ein Zaubertrick, recht pompös inszeniert, schaut man aber genau hin zerbröselt die Fassade genauso schnell wie die Figuren im Film.Wenn man darüber hinwegsieht, könnte das Ende famos sein. Wie Marvel das dann aber intelligent rumdrehen möchte, will ich sehen. Ich bezweifle, dass sie das schaffen. Denn die Hinleitung zum Ende von Infinity War scheitert ja auch schon an vielen konstruierten Szenen, vor allem an einer mit Starlord. Wenn man das Verhalten hinterfragt, egal wie wütend er ist. Er weiß er muss sich nur 10 Sekunden in Zaum halten. Da konnte ich nur den Kopfschütteln. Das ist eine durch und durch konstruierte Szene, die allein der Dramatik und dem Ende dienen soll.Für mich bildet Infinity nicht der Anfang von einer (möglichen) grandiosen Fortsetzung, sondern das passende Ende für seit Jahren immer schlechteren Marvel-Filmen.Ein Schlusspunkt, der mir gelegen kommt.
    • Nord
      Ich habe immer so den Eindruck.., das viele meinen Sie ''müssten'' einen Film gut finden, nur weil Sie Geld dafür ausgegeben haben Ihn zu sehen. Ich habe den Film gestern das erste mal gesehen. Unterhaltsames Popcornkino das aber nicht lange im Gedächtnis bleibt. Die Story dient halt nur dazu.. um den Film von einer Actionszene zur nächsten zu tragen. Dazwischen passiert eigentlich nichts. Wie gesagt/geschrieben.. unterhaltsam Ja.. aber es ist nun nicht so das einem die Story oder die Charaktere sonderlich mitreißen.
    • Plauze Gast
      Was für einer Ekelhaften Charakterklasse bist du denn Entsprungen?Wie kann man ohne Vorwarnung einen kompletten Film Spoilern.Pfui Deivel !
    • ShAd
      OMEGALUL
    • ShAd
      quark bleibt quark
    • Dr.Bundy
      mich hat am meisten die politische korrektheit genervt: Nicht nachvollziehbare Kämpfe, weil unbedingt Frauen im Krieg präsentiert werden müssen.
    • BossMan
      Infinity War ist der beste Film 2018!!!
    • Klugscheißer
      PS...Deine Rechtschreibung und Grammatik sind echt gruselig!
    • Klugscheißer
      Da hast du aber nicht gut aufgepasst. Dr. Strange hat unzählige Zukunftsversionen gesehen und nur in 1 haben sie gewonnen. Es ist also ganz offensichtlich, dass die Übergabe des Steins bzw. Ironman zu retten, Bestanteil dieser einen Zukunft ist.
    • Jimmy H
      Also bin ich der Einzige der es nicht nachvollziehen kann ?Gibt mir den Stein oder XYZ Stirbt mehrmals im Film und jedes mal 1 Leben gegen Billionen, dass Wiegt nicht auf. Dann das mit Dr. Strange, dass hat ja 0% Sinn gemacht, ich gibt doch nicht den Stein der Zeit her, um den tollen Herrn Ironmen zu retten weil die ja Bffs sind mhh klar..... um dann Billionen leben zu opfern. Was zum......!Aktion ganz cool, so auch Story aber das eigentlich geschehen Drehbuch Müll. Comic Logik hin oder her etwas Logik wäre schon angebracht. Zu viel auf Unnötige Sachen wert gelegt, sehr schade,gerade Helden müssten es verstehen bzw wissen das man irgendwann mal einen oder mehrere opfern muss, für das große Ganze......Für Leute mit wenig Anspruch, die bei vielen Explosionen toll anfangen zu klatschen Also ehrlich so viel Potenzial,so viele Helden für dann bum bum oh ich töte XYZ wenn du nicht geben Stein SUPER !Ein Übertreibung an der Super Helden menge, die waren so gut in ihren eigenen Filmen, um sie hier wie 3th Charaktere rein zu quetschen, nur um damit mehr Fan ran zu holen, leider nur große Geldmacherei.......
    • Man Drake
      Ich war heute drin und war absolut beeindruckt.Wenn man nicht mal mehr einen Comicfilm versteht, dann sollte man es einfach lassen.
    • KravMagler
      Oweia....
    • KravMagler
      Keine Ahnung was du da gesehen hast, aber erstens hatte Iron Man neue Waffensysteme, zweitens hat Dr. Strange einiges an Zaubern aufgeboten und drittens hat Thor leider nicht auf den Kopf gezielt, denn dann wäre Thanos gleich hinüber. Dann würde es aber auch keine Fortsetzung geben.
    • Fan Y
      Hallo,habe den Film schon vor längerer Zeit gesehen (2 Wochen her).- Fand ihn bisher den schlechtesten Marvel aller Zeiten!Zwar werden alle Charaktere uns Personen mite ienm roten faden in diesem Film verbunden, doch er besteht nur aus Ballerei, Gewalt, Brutalität und unkoordinierten Handlungen.-Schade!Das Ende fand ich auch übel, .... echte Geldmacherei.... damit man den nächsten Teil unbedingt anschauen muss...!? -Ohne mich!Die Avengers waren toll; sind es aber nicht mehr. Leider!Schade!
    • Venezia
      Also ich hab den Film schon vor einigen Tagen gesehen und kann sagen, dass er einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Ich kenne nicht alle Marvel - Filme (bin kein Cap - Fan), aber dass muss man für diesen Film auch nicht unbedingt. Gesehen sollte man wohl am besten beide Avengers - Filme, Thor3, Cap. America - Civil War und Black Panther. Das reicht aus um der Handlung von Infinity War zu folgen. Um ein paar meiner Vorredner hier zu zustimmen, muss ich leider sagen, dass auch ich von den sogenannten Helden mehr erwartet habe. Allen voran Tony Stark, Thor und Dr. Strange haben mich enttäuscht. Tony sagt im Film, dass er seit Avengers 1 an Thanos Ankunft denkt und ist doch scheinbar vollkommen unvorbereitet. Keine neuartigen Waffensysteme, keine Schutzschilde und Co.! Was hat er die ganze Zeit so getrieben (Ausser sich mit Cap. zu zerfetzen)?Thor geht buchstäblich durch´s Feuer um seine neue Waffe zubekommen und dann bekommt Thanos davon gerade mal ´nen Kratzer! Hallo, dass soll eine Götterwaffe/ Königswaffe sein???Doctor Stephen Strange ist ein Genie mit Idetischen Gedächtnis und Zauberkräften und doch schafft er es nicht mal sich gegen einen von Thanos Handlangern zu verteidigen! Ernsthaft?Klar sollen sie Thanos für den nächsten Film nicht besiegen, aber gegen seine Kinder wären klare Siege überfällig!Aber jetzt mal ein paar positive Worte. Neben jeder Menge Aktion und klasse Bilder (zumind. in 3D) wartet dieser Film auch mit Tiefe auf. Nicht bei den Guten, aber einen besseren, tiefsinnigeren und (für mich) nachvollziehbareren Bösewicht gibt es selten. Thanos ist nicht nur übermächtig, sondern auch eine getriebene Seele. Ihn geht es endlich mal nicht um Herrschaft, Macht und Gier. Er handelt aus durchaus verständlichen Motiven!Fazit: Ein guter Marvel - Film mit Höhen (Thanos) und Tiefen. Wenn man das ständige Switchen zw. den einzelnen Handlungssträngen etwas reduziert hätte, wäre er sogar noch besser!
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