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Rogue One: A Star Wars Story
Durchschnitts-Wertung
4,1
1006 Wertungen - 98 Kritiken
22% (22 Kritiken)
37% (36 Kritiken)
24% (24 Kritiken)
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Deine Meinung zu Rogue One: A Star Wars Story ?

98 User-Kritiken

amlug
amlug

User folgen 34 Follower Lies die 279 Kritiken

4,5
Veröffentlicht am 16.12.16
Mit Rogue One steigt die Star Wars-Saga nun neu in die Spin-Off-Reihe ein. Und das mit einem, wie ich finde, doch sehr interessanten Thema, bei dem zwar am Ende schon bedenklich ist, ob es das jetzt unbedingt als Film gebraucht hat aber ganz ehrlich, wenn dabei so ein Film rauskommt, ist mir das herzlich egal. Zuallererst will ich aber noch betonen, dass Rogue One einer der ganz, ganz wenigen Filme ist, den ich von der ersten Filmminute an geliebt habe und das liegt nicht unbedingt daran, dass er herausragend brillant wäre, sondern ist vielmehr etwas persönliches, da der Film in – fast – allen Punkten absolut genau meinen vollen Nerv traf. Vom Design, zur Optik, bis hin zum ernsten Ton, der Geschichte und der Action konnte mich Rogue One in absolut allen Punkten vollends abholen und begeistern, aber dazu später noch mehr. Rogue One ist nach außen hin nämlich doch schwer zu beschreiben. Er ist wunderbar nostalgisch, ohne sich in Fan-Service zu verlieren und wirkt tatsächlich wie aus einem Guss mit Episode 4-6, was mich ungemein freute. Dabei ist der Film dann wunderschön im Geiste der Ur-Trilogie, zugleich aber auch irgendwie erfrischend anders und definitiv am wenigsten am klassischen Star Wars-Schema, von allen bisherigen 8 Filmen. Eine verrückte Mischung. Gareth Edwards erzählt hier kein weiteres Weltraummärchen, sondern liefert uns einen sehr düsteren Kriegsfilm im Weltraum. Dabei ist der Ton durchweg eher düster, etwas schrullig und rau (was man alles sogar noch mehr auf die Spitze hätte treiben können, aber da sprang dann wohl wirklich Disney ein). Der ganze Film fühlt sich dabei auch eher wie eine Episode aus einer TV-Serie an, da es eben kein Auftakt einer neuen Reihe ist und die vielen neuen Charaktere halt nur in einem Film eine Rolle spielen und auch dementsprechend wenig Zeit haben, sich zu entwickeln. Und genau da hakt es dann etwas, denn hier übernimmt sich der Film und lässt bei vielen Charakteren, wie Saw Gerrera (Forest Whitaker) oder Chirrut Îmwe (Donnie Yen) und Baze Malbus (Jiang Wen) sehr viel Potential offen. Was aber nichts daran ändert, dass ich die Charakterschreibe dennoch als ziemlich gut- und für einen derartigen Blockbuster auch ausreichend tiefgängig empfand. Dabei ist kein Charakter so wirklich sympathisch, sondern eher grimmig, was aber super zur Tonalität von Rogue One passt. Besonders gefallen hat mir dabei Orson Krennic, gespielt, von einem tollen Ben Mendelsohn, der einen sehr guten Antagonisten abgibt. Auch ansonsten fand ich den Cast mit zahlreichen, von mir sehr geschätzten Schauspielern, wie Felicity Jones, Mads Mikkelsen oder Diego Luna auch sehr passend. Wo mir aber dann wirklich absolut das Herz aufging, war bei den fantastischen Bildern. Ich denke, ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass dieser Film wohl die besten und interessantesten Bilder der ganzen Saga bietet. Das CGI war so sensationell gut, dass man es kaum bemerkt, die Weltraumschlachten waren grandios umgesetzt und wiesen einige sehr interessante Kameraperspektiven auf, wobei, an dieser Stelle, auch die Action grandios inszeniert war und ich sie wohl als die beste des ganzen Jahres betiteln würde. Die Sets waren dabei der Oberhammer und so abwechslungsreich und interessant ausgewählt, dass ich alleine schon durch die Locations komplett in den Bann des Films gezogen wurde. Das Tollste aber war wirklich, dass sich der gesamte Film einfach so unglaublich authentisch anschaute, was natürlich zum Großteil an den vielen echten Sets, Kostümen und Effekten lag, die einen ungeheuren Aufwand wiederspiegeln und unfassbar viel Kreativität bewiesen. Es fühlte sich wirklich so an, als würde man wieder einen der alten Filme sehen und dabei brachte der Film auch trotzdem genug Neues auf den Tisch und erwies sich, trotz der bekannten Story, als sehr einfallsreich und unglaublich fesselnd. Fazit: Erfrischend neu und erfrischend alt zugleich … das traf genau meinen Nerv!
Max H.
Max H.

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3,0
Veröffentlicht am 16.12.16
Kurzkritik: „Rogue One“, endlich also eine „Star Wars Story“ aus diesem gigantischen SciFi – Buch. Von Gareth Edwards sicherlich in der Konzeption als „Heist – Movie“ mit dem Untertitel „Der Diebstahl der Todesstern-Pläne“ geplant, musste für 133 Minuten dramaturgisch wohl noch was draufgelegt werden. Und .. wie .. jetzt genau? Das wussten wohl die Autoren Tony Gilroy und Chris Weitz auch nicht so ganz, „Rogue One“ ist in der ersten Hälfte eine oft wirre Veranstaltung. Handwerklich und in der Bildkomposition seinem Titel „rogue“ wirklich absolut entsprechend, sind vor allem die ungeschickten Dialoggefechte ein ständiges Auf – und Ab. Dementsprechend springt auch die Handlung mit schnellen Schnitten vorwärts. Dass alles ein bisschen weniger auf Bombast (Jedis, Sith etc.) und kinderfreundliche Gelecktheit ausgelegt scheint, ist dem Film durchaus anzurechnen, aber es kann nicht Sinn der Sache sein, Motivation und Zusammenschluss der Rebellentruppe überhastet abzuwickeln. Weil, was soll's, sind ja eh nur Rebellen. Und Krieg ist ohnehin irr(ational). Charakterentwicklung hier eher als vier Meilen gegen den Wind wahrnehmbarer Running Gag für's martialische Ende?! Mitten drin, eine Rebellin, die die Unschuld ihres Vaters beweisen will. Das spielt die talentierte Felicity Jones als Jyn Erso durchaus plausibel runter, noch mehr sogar der mit weniger Screentime ausgezeichnete Mads Mikkelsen, der hier Präsenz und Pathos wirkungsvoll zu verschmelzen weiß. Präsenz bleibt auch das Stichwort der positiven Seiten dieser unkonventionellen „Star Wars“ - Geschichte. Vader ist mit heutigem Stand der Technik ein absoluter Bringer und auch die Silhouetten – Übungen von Sternenzerstörern und Todesstern aller erste Sahne. Dass man nach Jahren wieder einen AT-AT außerhalb eines Videospiels in Action(!) sieht, kann auch nicht verkehrt sein. Und sowohl Gesicht als auch Stimme des alternden Ben Mendelsohn verdeutlichen ziemlich gut, was wir am Imperium so hinterlistig und ungeheuerlich finden. Und doch bleibt „Rogue One“ von Kraft, Wirkung und emotionalem Impact eine vage Angelegenheit. Das Gefühl für die Figuren ist nicht da, das Schicksal nach Filmende bedauerlicherweise ein wenig egalisiert. Am ehesten noch für einen recht ironischen Droiden, der mit seiner Wahrscheinlichkeitsrechnung allerdings deutlich an das TARS Modell von „Interstellar“ erinnert. Am besten personifiziert das wohl ein dement erscheinender Forest Whitaker, der selbst nicht so ganz weiß, was er eigentlich tut. Fazit: Kommt „Rogue One“ jetzt aus dem Schatten seines großen Beititels raus? Sagen wir es mal so. Es ist wie nach einer Runde „Star Wars Battlefront“. Es war vielleicht ein wilder Trip. Aber nicht ganz so schlimm, wenn man dann mal stirbt. Alles nur ein Spiel/Film?! Sei's drum, denn Disney drückt garantiert noch oft und gerne auf den Neustart – Knopf.
Cursha
Cursha

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4,5
Veröffentlicht am 15.12.16
Ich habe den Film zum Glück auf der Mitternachtspremiere sehen können und muss gleich sagen, dass meine Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden. Ich bin leidenschaftlicher Star Wars Fan und finde auch dass der Film vieles richtig macht und sich ganz schön was traut, aber er hat auch die ein oder andere Schwäche. Die Handlung ist relativ solide und bewegt sich in dem Rahmen, den man im Vorfeld bereits erwarten konnte. Und dennoch gibt es einige sehr interessante Wendungen. So zum Beispiel ist der Film zum einen sehr politisch und die Rebellen werden hier von einer sehr viel skrupelloseren und härteren Seite gezeigt als in den anderen Teilen, was die bis her immer klar definierten Linien von Gut und Böse im Star Wars Universum verschwimmen lässt. Ein relativ interessantes Handlungsdetail, den so kennt man das gar nicht vom Krieg der Sterne. Im Nachhinein muss sich noch mal klar machen wo genau den jetzt eigentlich der Unterschied liegt zwischen Rebell und Terrorist. Optisch gibt es da auch wenig zu meckern. Die erste Szene war etwas verwirrend, aber rein von den Effekten war es fantastisch. Jeder Schuss des Todessternes, jeder AT-AT Walker sieht so klasse aus. Die Effekte sind sehr gut geworden, einzig in den Weltraumschlachten sah es gelegentlich etwas künstlich aus. Die Showwerte sind aber großartig. So sind die Planeten einfach der optische Traum ob Jedda oder die Strandschlacht in der traumhaftesten Kulisse der Malediven. Ein dicker Kritikpunkt aber ist der Einsatz der Effekte beim Versuch eine alt bekannte Figur wider zu beleben, Dort war ich im Film schon stark angenervt, da mich diese künstliche Person unter echten Darstellern sehr störte. Der CGI Charakter am Ende sah da sehr viel besser aus. spoiler: Und dann war da ja noch Darth Vader, der hatte am Ende eine interessante Szene, aber sein erstes erscheinen war sehr schwach und hat mich auch ein wenig gestört. Ich dachte sogar bei dem Setting, Vader hätte nach Saurons Vernichtung Mordor aufgekauft und den Bara-Dur oder den Schicksalsberg bezogen. Der Film spielt wie "Force Awakens" mit einigen Anspielungen auf die alten Teile, macht dies aber besser. So kleine Anmerkungen, wie der Tod von Rot 5 lassen mein Herz höher schlagen, den jeder Fan weiß, wer der neue Rot 5 wird. Nostalgie pur. Auch die Rückkehr der Rebellenführer Mon Mothma, Bail Organa, Captain Antilles oder General Dodonna ist super. Die Charaktere selbst sind interessant und austauschbar zu gleich. Jyn Erso ist super und reiht sich in eine Liste toller Actionfiguren ein. Ihre Figur ist tragisch und hat immer klar nachzuvollziehende Motive. Auch Cassien Andor funktioniert gut. Er wirkt skrupellos und unsympatisch, macht dann aber eine gute Entwicklung durch. Gerade Jones muss man für ihre Leistung erneut loben. Einzig Body Rock hätte mehr kommen müssen. Die austauschbaren und unnötigsten Figuren aber waren Donnie Yen und sein Begleiter, die mich nur nervten und nichts tragendes zur Handlung beisteuern. Man muss aber auch anmerken, dass der Film eben nur etwas mehr als zwei Stunden hat um die Figuren einzuführen und die Handlung zu erzählen, da ist es okay, wenn da mal ein paar Figuren auf der Strecke bleiben. Mikkelsen ist gewohnt gut in seinen wenigen Momenten und Whitaker geht etwas unter. Die Stars des Filmes aber sind K2-SO, der mit seinem Charme bezaubert und seinem Sarkasmus. Ein sehr faszinierender Droide. Sowie Ben Mendelsohns Orson Krennic, der sich nachhaltig als perfekter Gegenspieler gestaltet und durch sein ausdruckstarkes Charisma die Besessenheit und den Machthunger des Militärdirektors perfekt spielt. Ein wahrhafter großer Schauspieler und ein toller Charakter. Erstaunlich ist das Schicksal der Charaktere. spoiler: Diese werden ja alle sehr konsequent um die Ecke gebracht, so dass von den neuen Figuren niemand übrig bleibt. Auch dies ist so ungewöhnlich. Der Film ist sehr hart und streckenweise ein wahrhafter Kriegsfilm, was dem Franchise aber eine angenehme Abwechslung beschert. Und noch kurz zur Musik, die reicht zwar nicht an Williams heran, ist aber sehr passend für die Marke Star Wars und verbreitet die Richtige Stimmung. Da wurden die Sorgen bereinigt. Kurz: "Rogue-One" hat schwächen, die aber durch viele Stärken ausgemerzt werden. Nachtrag: Beim zweiten bzw. dritten mal schauen finde ich noch besser als beim ersten mal.
Klaus S aus S
Klaus S aus S

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4,0
Veröffentlicht am 16.12.16
!!! NICHT SPOILERFREI !!! Fazit: Rogue One : A Star Wars Story ist absoluter Fanservice für die verprellten Episode VII Kritiker, trägt nicht wirklich zur eigentlichen Saga bei funktioniert aber wunderbar als Bindeglied zwischen den Prequels und der original Trilogie. Seit ich als Kind die OT in der Urfassung im Kino bewundern durfte habe ich es einfach hingenommen, daß irgendwelche Rebellen die Pläne von Todesstern erbeutet haben und diese nun zur Rebellenbasis nach Yavin 4 gelangen müssen. Das dieser Mac Guffin von Episode IV – Eine neue Hoffnung einen eigenen Film verdient ist mir nie in den Sinn gekommen, warum auch denn die Frage wie die Pläne in die Hände der Rebellen gelangt sind hat sich mir nie gestellt bzw. hätte auch in einem EU-Roman abgehandelt werden können. Doch Rogue One hat eben mehr zu bieten als diesen simplen Plot. Das mal wieder ein junger Mensch von einem kargen Planeten seine Eltern verliert und eine Heldenreise antritt hätte man sich zugegeben schenken können. Dadurch aber dem Konstrukteur des Todessterns ein menschliches Gesicht zu geben und mehr noch, ihn zu dem Grund für die Schwachstelle zu machen mit dem man den Todesstern in die Luft jagen kann ist schlichtweg genial. Daneben wird der Zuschauer endlich einmal tief in die dunkle Zeit des Imperiums entführt, in eine so dunkle, dass sogar ein dunkler Schatten über die sonst so leuchtenden Helden der Rebellen-Allianz geworfen wird. Dreckig, schmutzig und unfair, so ist der stetige Kampf der Rebellen gegen das imperiale Regime, eine Sichtweise die der Star Wars Fan so noch nie auf der Leinwand geboten bekam. Dennoch siegt am Ende auch hier die Freundschaft und der unabdinbare Glaube an das Gute. Technisch ist der Film so perfekt umgesetzt, das er sich nahtlos an den Krieg der Sterne von 1977 eingliedert ( im wahrsten Sinne des Wortes ) Schnittechnik, Setting und Bildsprache wirken wie in den Siebzigern, nur die CGI und die sparsam eingesetzte Wackelcam verraten das der Film aus heutigen Tagen ist. Alles wurde liebevoll umgesetzt, sogar ganz alte Konzepte von Ralph McQuarrie fanden ihren Weg in den Film, z.B. in Form des Sith Tempels der bisher nie in einem Film zu sehen war. Umgestürzte Jedi Statuen auf Jedha zeugen von friedfertigeren Tagen und im Aussenposten zu Beginn des Filmes geht es mindestens genauso lebhaft zu wie in Jabbas Palast, nur das alles voller Sturmtruppen ist. Zu guter letzt das das Teufelswerk CGI welches hier wohldosiert aber fantastisch umgesetzt wurde. Prinzessin Leia wieder wie 20 aussehen und Tarkin wieder von den Toten auferstehen zu lassen zeugt von großer Kunst am digitalen Zeichenbrett, nicht perfekt aber durchaus glaubwürdig. Bei der Musik muss man Kompromisse eingehen. Michael Giacchino hat es in der Kürze der Zeit geschafft einen Score zu komponieren der den Film wunderbar begleitet, leider aber auch zu inspiriert von Meister Williams wirkt so das wenig eigene Kreativität zu erkennen ist. Das ist aber scheinbar eh eine der Stärken von Giacchino, der sich selber auch gerne mal kopiert von Soundtrack zu Soundtrack. Geniale Kniffe sind ihm aber dennoch gelungen, wenn z.B. ein riesiger keilförmiger Sternenzerstörer zu leisen Streichertönen in Zeitlupe einen Planetenschutzschild zerstört wirkt es einfach nur Atemberaubend auf den Zuschauer (oder aber kopiert von Hans Zimmer bei Inception, das hängt vom eigenen Standpunkt ab Wie im Fazit schon zusammengefasst, der Film macht ganz viel richtig bedient aber im Wesentlichen die alten Fans mit den vielen kleinen Cameos und Hinweisen auf die gesamte Saga. Dem normalen Zuschauer wird diese Version von Star Wars wohl eher befremdlich sein ganz ohne Jedis, Lichtschwertern ( o.k. bis auf Vaders kleinem Gemetzel am Ende des Films ) und machtbegabten Wesen wie man sie aus den Saga-Filmen kennt. Solange dabei am Ende aber beide Fanlager von Disney/Lucasfilm in der Zukunft der Star Wars Filme befriedigt werden, können gerne weitere Spin-Offs folgen die solche Qualitätsmerkmale aufweisen wie Rogue One.
Oliver V.
Oliver V.

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5,0
Veröffentlicht am 16.12.16
Der beste Star Wars Film seit "Das Imperium schlägt zurück"!!! Großartige Hauptdarstellerin, super Acrion, Luftgefechte, AT-ATs, Darth Vader und viele andere Verweise auf A New Hope. Klasse
Nr. 8
Nr. 8

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2,5
Veröffentlicht am 15.12.16
Einfach kein guter Film: Figuren fast allesamt austauschbar, die Schauspieler konnten nicht im Geringsten überzeugen, die deutsche Synchro war mies, Übergänge zwischen Szenen einfach schlecht gemacht, null Star Wars Feeling. Ja, es war ein Spin-Off, trotzdem muss es sich einfach nach Star Wars anfühlen und das hat es einfach nicht. Es gab zwar auch starke Szenen, gerade gegen Ende hin, leider gegen die eher unter, schaut man sich die Gesamtleistung an.
Kamuran E.
Kamuran E.

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5,0
Veröffentlicht am 14.12.16
Dieser Film haut jeden um! Großartig gespielt von Felicity Jones und auch von den anderen Darstellern wie, Donnie Yen, als den blinden Kampfmeister. Alle Schauspieler überzeugen, u.a. Forest Whitaker und Mads Mikkelsen, sowie Diego Luna. Es wird euch vom Kinosessel umhauen. Dieser Film ist auch duster und verleiht den Zuschauer eine Gänsehaut. Der absolut bester Teil von Star Wars! Der Film "Rogue One - A Star Wars Story" ist galaktisch gut!
Christian :-)
Christian :-)

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2,5
Veröffentlicht am 10.05.17
Erstmal, ich bin Bj.67, habe also die alten Filme bewust schon im Kino verfolgen können. Leider muss ich sagen dass mich keiner der neueren Filme wirklich begeistern konnte, obs nun an meinem Alter liegt, ich weiß es nicht. Früher war es ein magisches Kinoerlebnis, man lebte Star Wars, die Figuren, die Sets, die Chemie unter den Charakteren, der unterschwellige Humor aber ohne jemals albern zu wirken und den Ernst der Handlung auch als solchen warnehmen zu können. Jetzt also der neue. In den Szenen mit Forest Wittaker und Darth Vader kam ich mir fast vor wie bei Scary Movie. Einen schlechteren Wittaker habe ich selten gesehen, alberne Rolle mit extrem albener Stimme, da war der Pate aus Auf dem Highway ist die Hölle los 2, warscheinlich wirklich der Pate der Stimme. Wirre Handlung, wie ich finde schlechte Spezial effekts. Bis zum Showdown am Ende dümpelte er so sehr dahin dass ich mich dabei erwischte der Handlung durch Träumereien entfliehen zu wollen, also mein Körper schaltete teilweise auf Autopilot. Das Ende war dann doch noch ganz gut und Aktionreich mit einigen witzigen Dialogen. Wie man auch hätte erkennen müssen, kann man auch heute noch keinen Menschen glaubhaft animieren. Einige hier fanden das toll, ich fands schlimm. Der einzige Charakter der mir tatsächlich im Gedächnis geblieben ist, ist der blinde Donnie Yen mit dem schießwütigen Jiang Wen. Was dieser Diego Luna da zu suchen hatte erschließt sich mir nicht. So Typen wie Harrison Ford wachsen halt nicht auf Bäumen.
ND87
ND87

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4,5
Veröffentlicht am 29.12.16
In den ersten Minuten des neuen Sternenkrieg-Films wird klar: Rogue One ist ein Star Wars für Erwachsene, näher diesmal am Kriegsfilm, als am fröhlichen Fantasymärchen. Mit weniger C3-PO und kleinen Wald-Kampfbären. Dafür dominieren hartgesottene, kantige Charaktere: Die Rebellion ist am Scheidepunkt und die Anführer sind zerstritten angesichts der baldigen Fertigstellung des Todessterns. Rogue One: A Star Wars Story ist ein Spin-Off (dt.: „Ableger“) und fungiert als vollkommen eigenständiger und in sich abgeschlossener Film, der jedoch die Geschichte direkt vor „Eine neue Hoffnung“ aufgreift und Logik- und Wissenslücken schließt, mit denen sich Fans des Universums schon seit 1977 rumschlagen müssen. Genau genommen ist es nicht das erste Spin-Off aus dem Star Wars-Filmuniversum: Bereits in den Jahren 1984 und 1985 erschienen unter „Ewoks – Die Karawane der Tapferen“ und „Ewoks – Kampf um Endor“ zwei Titel, die die Geschichte der putzigen Bärenwesen aus Episode 6 aufgreift und deren Geschichte ausbaut. Weitere bekannte Spin-Offs sind z.B. Stargate Atlantis (Stargate SG1) oder Angel (Buffy die Vampirjägerin), sogar die Kultserie Die Simpsons ist als Spin-Off aus der „Tracey Ullman Show“ hervorgegangen. ______________________________________________________________________________________ Doch worum geht’s? Die Situation ist prekär. Der Todesstern, Superwaffe des mächtigen Imperators, steht kurz vor der Fertigstellung. Die Rebellion ist am Scheideweg und einzelne Mitglieder sind sich längst nicht mehr sicher, ob der verzweifelte Kampf überhaupt noch Erfolg bringt. Ein Lichtblick muss her - und wie in jedem guten Teil der Saga erscheint dieser auch: Jyn Erso, verkörpert durch die Schauspielerin Felicity Jones, nimmt die Hauptrolle ein. Nachdem Jyn sehr früh von Ihrer Familie getrennt wurde, lernt sie schnell, sich im Universum durchzuschlagen - und das wortwörtlich, denn Jyn weiß mit Fäusten, sowie Schlagstöcken und Blastern umzugehen und landet auch mal gern im Gefängnis, wie die ersten Szenen des Films verdeutlichen. Parallelen zu J.J. Abrams Episode 7 tun sich auf, in denen sich Rey als einzelgängerische Schrottsammlerin auch zu wehren weiß und es eben mal mit dem Kampfstab bewaffnet mit mehreren Gaunern auf einmal aufnimmt. Aber da hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf. Jyn Erso ist eine vom Leben und Kriminalität geprägte Frau, die von der Rebellion erst mal nichts wissen will. Anders als bei Rey deutet sich auch an, woher dieses Misstrauen gegen alles und jeden kommt: Jyn wird von dem äußerst umstrittenen und extremistischen Ex-Jedi Saw Gerrera (Gespielt von Forest Whitaker) aufgenommen und aufgezogen. Wer sich die Animationsserie „The Clone Wars“ angeschaut hat, für den ist Saw Gerrera kein Unbekannter. Gerrera diente als Jedi in den Klonkriegen und ist somit einer derjenigen, die die Order 66 (Der Befehl des Imperators, alle Jedi im Universum auszulöschen) überlebten. Seitdem hält er sich versteckt und führt mit seinen Guerillakriegern einen verzweifelten Kampf gegen die Besatzer des Imperiums, stößt aber aufgrund seiner Einstellungen und seinem Vorgehen bei der Rebellion nicht unbedingt auch Sympathie. Jyn dient in erster Linie als Kontaktherstellerin zwischen der Rebellion und den abtrünnigen Kämpfern Gerreras, die sich auf dem Wüstenplaneten Jedha versteckt halten. Gerrera erhält Infos, die Jyns Einstellung zur Rebellion dramatisch verändern. Fortan kämpft sie für eine Einigkeit zwischen den Rebellenanführern, die jedoch weiterhin angesichts der Übermacht des Imperiums nicht zusammenkommen. Andere Mittel müssen her, flugs finden sich Gleichgesinnte, die Erso auf ihrem gewagten Selbstmordkommando begleiten. Ihr Ziel: Die Pläne des Todessterns stehlen, denn unter diesen befindet sich ein Hinweis auf eine mögliche Schwachstelle. Eine neue Hoffnung ist geboren. Frohsinn und Besonnenheit sucht man in dem Film aber vergebens. Kampfesmüde, nachdenkliche und angespannte Gesichter prägen die Szenerie, alle Charaktere kämpfen mit ihren inneren Dämonen und werden vereint nur durch die gemeinsame Abneigung zum Imperium. Kein Wunder, dass sich diese Emotionen auch mal entladen und es zu harten Wortgefechten zwischen den Protagonisten kommt. Diese depressive Grundstimmung kommt anderen wenigen Charakteren dabei aber entgegen. Besonders brillieren da der blinde und machtempfindliche Kampfmönch Chirrut Îmwe (Donnie Yen) und der umprogrammierte imperiale Sicherheitsdroide K-2SO. Sie sorgen mit kurzen Einzeilern für (sehr) witzige Zwischenbemerkungen, die das Geschehen für einen Augenblick auflockern. Als neuen Antagonisten schickt das Imperium Orson Krennic ins Rennen, seines Zeichens imperialer Offizier und zuständig für die Fertigstellung und ordnungsgemäße Funktion des Todessterns. Verkörpert wird Krennic von Ben Mendelsohn. Leider hat er, als quasi einziger Gegenspieler im gesamten Film eine der schwächsten Rollen, als die des 0815-Bösewichts. Das Imperium hat wohl auch einen ausgezeichneten Wäschereiservice, denn Krennic trägt durchgehend seine markante weiße Uniform, obwohl die Anfangsszenen ca. 13 Jahre in der Vergangenheit spielen. Seine Skrupellosigkeit beweist, dass er trotzdem sicherlich keine weiße Weste trägt. Es wird klar, dass er es den Rebellen nicht leichtmachen wird. Sein Ehrgeiz, sein Hochmut und nicht zuletzt die Angst vor seinen ungeduldigen Vorgesetzten treiben ihn voran. Stets ist er mehr oder weniger zufällig genau zur Stelle, um den Rebellen ein Strich durch die Rechnung zu machen. Als weitere bekannte Bösewichte erscheinen Großmuff Tarkin, der mittels aufwändigem CGI wieder zum Leben erweckt wurde (Der Schauspieler Peter Cushing ist 1994 verstorben) und Darth Vader höchstpersönlich. Fans des schweratmigen Sithlords kommen voll auf ihre Kosten. Mehr als in bisherigen Filmen demonstriert Vader wieder einmal, wer der Boss ist und wieso er für die Rebellenkämpfer mehr als eine ferne Bedrohung darstellt. Die Endszene ist – und so viel sei gesagt - schon jetzt legendär. Rogue One bleibt seinem Erbe treu und untermalt den gesamten Film von Anfang bis Ende mit atmosphärischer Orchestermusik. Fest mit Star Wars verbindet man John Williams als altgedienten Komponisten des legendären Soundtracks. In Rogue One hingegen nimmt Michael Giacchino die Zügel in die Hand und komponierte den Soundtrack nach eigenen Angaben in etwas mehr als einem Monat. Leider kommt das richtige SW-Feeling, anders als in den bisherigen Teilen, nicht rüber, es gibt keine Gänsehautmomente. Bekannte Themes werden angeschnitten, aber nicht zu Ende gebracht. Es bleibt unvollständig, abgehakt, oft unbefriedigend. Ein wenig mehr Bezug zu älteren Teilen wäre angebrachter gewesen. Rogue One erweitert das Universum um viele interessante Charaktere und Alienrassen, die wir bisher nicht gesehen haben. Sei es ein zotteliger, weißer Wookieverschnitt, ein mutiges Schweinwesen, das mit Riesenblaster bewaffnet Seite an Seite mit den Rebellen in den Krieg zieht oder ein großer, klibbriger Telepathiekraken. Alles fühlt sich nach Star Wars an, alles passt in das bereits interessante Spektrum an Wesen und Personen, das wir so liebgewonnen haben. Auf der Seite des Imperiums erhalten die Death Trooper einen neuen Auftritt. Bedrohliche Elite-Sturmtruppen in schwarzen Rüstungen, die ihre weiß gekleideten Kollegen alt aussehen lassen. Der Tropenplanet Scarif, den wir in den Trailern bereits gesehen haben, bildet einen angenehmen Kontrast zur düsteren Story. Palmen, weiße Sandstrände und türkiser Ozean dominieren das Bühnenbild und stellen so den Schauplatz für ein fulminantes, spannendes Finale mit spektakulären Weltraum- sowie Bodenkämpfen. Wer die Weltraumgefechte in bisherigen Teilen mochte, findet sich hier sofort wohl. Disney schlägt für Rogue One in die richtige Richtung und spricht mit seinem neuesten Werk genau die Fans an, die „Das Imperium schlägt zurück“ als den besten Film erachten, den bisher düstersten Teil des Franchises. Es ist auf jeden Fall ein Experiment, das sich lohnt. Ob die eingeschlagene Richtung jedoch Schule macht, ist eher unwahrscheinlich. Als zweiten Teil der Anthology-Reihe ist ein Spin-Off über den jungen Han Solo geplant, das sich nach ersten Informationen eher in Richtung Abenteuer-Komödie orientiert. Rogue One reiht sich als würdiges Machwerk in die Reihen der Star Wars-Fantasy ein und bereichert die bereits existierenden Trilogien um einen interessanten Blickwinkel. Ein Must-See für alle Fans! 4,5/5 Sternen
Popcornfilme
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User folgen 10 Follower Lies die 142 Kritiken

3,0
Veröffentlicht am 25.12.16
[...] Fazit: Es ist kein neuer Stern im Star-Wars-Weltraum aufgegangen. Weltraumkrieg – ja. Neue interessante Handlung und Charaktere – nein. Die Kritik zum Fazit gibt es unter:
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