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Spotlight
Durchschnitts-Wertung
4,2
323 Wertungen - 21 Kritiken
14% (3 Kritiken)
43% (9 Kritiken)
29% (6 Kritiken)
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Deine Meinung zu Spotlight ?

21 User-Kritiken

LucaFilm
LucaFilm

User folgen 3 Follower Lies die 112 Kritiken

2,0
Veröffentlicht am 24.07.17
Der Trailer und die Themantik sind vielversprechend. Die Besetzung ist stark, dennoch ist der Film eher lau. Der Blickwinckel wird nur auf Spotlight gehalten. Weder wird das Ausmaß an Schaden bei den Opfern gezeigt, noch die Vertuschungsabläufe in der Kirche. Ich meine damit, dass kein direkter Einblick gewährt wird. Man ist nur im Blickpunkt eines Reporters, der mit dem einen oder dem anderen einen Dialog führt. Am Anfang ist es noch spannend, aber man wartet vergebens auf die Steigung des Spannungsbogen. Nach fast zwei Stunden wird es richtig langweilig, weil letztendlich nur noch die Frage aufkommt, ob der Artikel veröffentlicht wird, oder nicht. Das lag aber nicht an der Kirche und ihre großartigen Vertuschungsversuche, sondern allein aufgrund von bürokratischen Sentenzen. Letztendlich nur ein Möchtegern-Film, wie angeblich seriöse Journalisten arbeiten und daher eher enttäuschend. Man hätte so viel aus diesem Film machen können.
Jason Bourne
Jason Bourne

User folgen 19 Follower Lies die 873 Kritiken

3,0
Veröffentlicht am 11.03.16
Vornehmlich mit der Wiedergabe von Fakten beschäftigter und dementsprechend nüchterner, ernst gehaltener Film. In der Abhandlung der Thematik ist ''Spotlight'' solide, darüberhinaus auch gut gespielt. Dennoch wird der Film wegen der Inszenierung, die nur aus uninspiriertem Dialogabfilmen besteht, bald eintönig. Der gesellschaftlich relevante Inhalt und das gezeigte Engagement der Figuren sollte nicht über die äußerst platten Charakterzeichnungen und die unfokussierte Inszenierung hinwegtäuschen: die Handlung bestimmt den gesamten Film, lässt für Zwischenpausen, Fokus, Charaktere etc. keinen Platz.
mercedesjan
mercedesjan

User folgen 14 Follower Lies die 80 Kritiken

3,5
Veröffentlicht am 25.02.16
(...) Fazit: "Spotlight" ist ein wichtiges und bewegendes Drama, das insbesondere durch seine tollen Schauspieler zu überzeugen weiß. Jedoch ist die Inszenierung des zweistündigen Dialog-Feuerwerks viel zu zäh geraten, als das es für einen großartigen und mitreißenden Film reichen würde. Die größtenteils überschwänglichen Kritiken kann ich also nicht wirklich nachvollziehen und dennoch ist aus „Spotlight“ ein ruhiges und starkes Drama und ein absolut sehenswerter Film geworden.
Isabelle D.
Isabelle D.

User folgen 18 Follower Lies die 252 Kritiken

3,0
Veröffentlicht am 31.12.16
"Spotlight" von Thomas McCarthy ist ein Film, bei dem ich nicht so recht weiß, wie ich ihn finden soll. Einerseits fand ich ihn spannend, was an der hervorragenden Ensembleleistung, dem konzentrierten Erzähltempo und dem packenden Drehbuch liegt. Andererseits fiel es mir schwer, mich in die Figuren hineinzuversetzen. Mein Eindruck war, dass mir ein Großteil des emotionalen Ausmaßes des Skandals für die Hauptfiguren der Journalisten verborgen blieb, weil ich nicht nur nicht aus Boston komme und keine gläubige Katholikin, sondern als Atheistin noch nicht einmal überhaupt gläubig bin. Das mindert in keinster Weise den Schock und das Entsetzen darüber, was Kindern von Menschen, die vorgaben, sie schützen zu wollen, angetan wurde - das kam im Film sehr gut rüber und hat mich tief getroffen. Aber mir fiel es schwer, beispielsweise nachzufühlen, wie der Glaube der Journalisten durch den Skandal erschüttert wurde, was in dem Film ebenfalls eine wesentliche Rolle spielt. Fazit: Ein durchaus sehenswerter Film, der sehr gut gespielt, spannend erzählt und wichtig ist. Aber ein paar Aspekte sind doch sehr stark kulturell gebunden und für Außenstehende nicht hunderprozentig nachempfindbar.
Jonathan S.
Jonathan S.

User folgen 1 Follower Lies die 33 Kritiken

5,0
Veröffentlicht am 29.10.16
Sehr ehrlicher dramatischer Film mit einer tollen Story und einem grandiosem Drehbuch. Schauspielerisch gibt es auch nichts zu meckern. Verdienter Oscar.
ToKn
ToKn

User folgen 6 Follower Lies die 535 Kritiken

3,0
Veröffentlicht am 06.08.16
Ich glaube wir täuschen uns, wenn wir den Film in höchsten Tönen loben. Die Story, ja die geht ins Mark, die bewegt, die rüttelt einen auf. Sollte sie jedenfalls. Das ist auch gut so. Die Umsetzung ist allerdings ziemlich zäh, langatmig und bewegt auch nicht so richtig. Im Vordergrund stehen die Journalisten, nicht etwa die missbrauchten Kinder. Hier und da mal ein Erwachsener, der mehr oder weniger gefühlsbetont seine eigene Missbrauchsgeschichte erzählt, mich aber, wie ich ehrlicherweise zugeben muss, nicht so richtig erreicht. Der Film kratzt leider nur an der Oberfläche und man weiß nicht, ist er nun ein Statement für guten Journalismus oder will er den Kindesmissbrauch durch die Kirche anprangern? So richtig kann er sich nicht entscheiden. Der Film tendiert fast zu einer gespielten Dokumentation. Sehr nüchtern, sehr langatmig, schon mal, weil man ja auch weiß, worauf der Film hinausläuft. Ganz ehrlich, von mir hätte es den Oscar nicht gegeben. Ist wieder so ein typischer Oscar Gewinner: Thema wurde verfilmt, wir haben es gewürdigt, Thema abgehakt. Und nun? Redet noch einer über diese Thematik? Nein! Ganz schnell wieder totgeschwiegen. Ist ja die Kirche. Parallelen zu ähnlichen Vorfällen in Deutschland sind durchaus erkennbar, vermutlich gewollt und der Seitenhieb im Film wurde vom aufmerksamen deutschen Zuschauer auch zur Kenntnis genommen. Nun sollte man den Film aber nicht schlechter machen als er ist, weil die Thematik zu wichtig ist. Schauspielerisch ganz klar overdressed. Keiner der Stars muss hier wirklich an seine Grenzen gehen. Rachel McAdams und Mark Ruffalo nominiert für die Nebendarsteller-Oscars, naja..., sehr skeptisch, obwohl ich beide sehr gerne sehe. So ein bisschen Glänzen in den Augen ist noch lange kein Beleg für emotionales Kino. Nicht desto trotz ist das natürlich solides Schauspielhandwerk. Bei allen. Zusammenfassend muss ich sagen, ja, ich glaube ich bin ein bisschen enttäuscht und finde den Film ein wenig überbewertet.
Davki90
Davki90

User folgen Lies die 93 Kritiken

4,0
Veröffentlicht am 23.07.16
Ein Drama mit Starbesetzung. "Spotlight" handelt von einem Journalistenteam, dass den Missbrauch in den Katholischen Kirchen aufdecken will! Er wird wie ein Krimi erzählt, man sieht, wie sie die Opfer und deren Angehörigen befragen. Im Cast befindet sich u.a Rachel McAdams, Mark Ruffalo und Michael Keaton. Oscars gab es für das beste Originaldrehbuch und für den besten Film.
Erwinnator
Erwinnator

User folgen 1 Follower Lies die 198 Kritiken

4,0
Veröffentlicht am 19.07.16
Konnte ich glücklicherweise dann doch noch im Kino sehen. Best Picture? Weiß ich nicht, gefallen hat er mir aber auf jeden Fall. Starke Leistungen aller beteiligten, wobei Ruffalo mir am Besten gefallen hat.
Brodie1979 ..
Brodie1979 ..

User folgen 11 Follower Lies die 230 Kritiken

2,5
Veröffentlicht am 13.07.16
Dieser Film hat in der Tat den Oscar für den besten Film gewonnen, was mich aber merklich garnicht beeindruckt und in diesem Fall überhaupt nicht. Denn: ich sah eine Kritik in der er zerrissen wurde, mit einer sehr guten Begründung die ich völlig nachvollziehen kann: es ist ein „Wikipedia-Film“. Dies bedeutet: der Film ist nichts weiter als ein abhandeln diverser realer Fakten die dem Zuschauer vermittelt werden sollen, als würde man einen Artikel von wikipedia abarbeiten. Das geschieht dann in endlosen Dialogen die aber eigentlich nur die schlichten Fakten die dem Film zu Grunde liegen dehnen: ja, es gab leider Mißhandlungen, ja, die Kirche hats gedeckt, ja, eine Handvoll großartiger Journalisten ließ die Nummer auffliegen. Aber trotzdem: auch wenn das Thema brisant ist und die ermittelnden Figuren von einem tollen Starensemble gespielt werden: es gibt eigentlich keinen Grund warum diese Nummer in Filmform gepresst gehört; nichts was der Film bringt, zeigt oder gar „Leistet“ kann nicht auch in einem ordenlichen Artikel sachlicher und kürzer präsentiert werden.
Theoleo
Theoleo

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1,0
Veröffentlicht am 04.07.16
Warum dieser Film so gelobt wird, kann nur an dem Thema an sich liegen. Auch kein noch so hoch gegriffenes Lob kann über die übergroße emotionale Distanz zu den (dargestellten) Opfern, noch die fehlende Darstellung des Drucks, der psychischen Gewalt, Nötigung der Täter hinwegtäuschen. Die Methoden und die Folgen für die Opfer bleiben Nebensätze der Dialoge. Leider gibt kein Darsteller als Spiegel der Geschehnisse emotionale Tiefe oder eine Chance zur Identifikation. Letztlich erschöpft sich der Film in der voyoristischen Faszination der "wachsenden Zahlen" und einer Aufzählung, bzw. halb-dokumentarischen Erzählung der Recherchearbeit "aus der zweiten Reihe". Ob das amerikanische Publikum vor einer emotionalen Überforderung geschützt werden sollte, um noch verkaufbar zu sein, wäre eine Frage an die Macher. Eine vergebene Chance ein bedeutendes Drama zu schaffen.
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