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    Spotlight
    Durchschnitts-Wertung
    4,2
    327 Wertungen - 21 Kritiken
    14% (3 Kritiken)
    43% (9 Kritiken)
    29% (6 Kritiken)
    10% (2 Kritiken)
    5% (1 Kritik)
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    21 User-Kritiken

    mercedesjan
    mercedesjan

    User folgen 14 Follower Lies die 80 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2016
    (...) Fazit: "Spotlight" ist ein wichtiges und bewegendes Drama, das insbesondere durch seine tollen Schauspieler zu überzeugen weiß. Jedoch ist die Inszenierung des zweistündigen Dialog-Feuerwerks viel zu zäh geraten, als das es für einen großartigen und mitreißenden Film reichen würde. Die größtenteils überschwänglichen Kritiken kann ich also nicht wirklich nachvollziehen und dennoch ist aus „Spotlight“ ein ruhiges und starkes Drama und ein absolut sehenswerter Film geworden.
    LucaFilm
    LucaFilm

    User folgen 4 Follower Lies die 112 Kritiken

    2,0
    Veröffentlicht am 23. Juli 2017
    Der Trailer und die Themantik sind vielversprechend. Die Besetzung ist stark, dennoch ist der Film eher lau. Der Blickwinckel wird nur auf Spotlight gehalten. Weder wird das Ausmaß an Schaden bei den Opfern gezeigt, noch die Vertuschungsabläufe in der Kirche. Ich meine damit, dass kein direkter Einblick gewährt wird. Man ist nur im Blickpunkt eines Reporters, der mit dem einen oder dem anderen einen Dialog führt. Am Anfang ist es noch spannend, aber man wartet vergebens auf die Steigung des Spannungsbogen. Nach fast zwei Stunden wird es richtig langweilig, weil letztendlich nur noch die Frage aufkommt, ob der Artikel veröffentlicht wird, oder nicht. Das lag aber nicht an der Kirche und ihre großartigen Vertuschungsversuche, sondern allein aufgrund von bürokratischen Sentenzen. Letztendlich nur ein Möchtegern-Film, wie angeblich seriöse Journalisten arbeiten und daher eher enttäuschend. Man hätte so viel aus diesem Film machen können.
    Kino:
    Anonymer User
    3,0
    Veröffentlicht am 11. März 2016
    Vornehmlich mit der Wiedergabe von Fakten beschäftigter und dementsprechend nüchterner, ernst gehaltener Film. In der Abhandlung der Thematik ist ''Spotlight'' solide, darüberhinaus auch gut gespielt. Dennoch wird der Film wegen der Inszenierung, die nur aus uninspiriertem Dialogabfilmen besteht, bald eintönig. Der gesellschaftlich relevante Inhalt und das gezeigte Engagement der Figuren sollte nicht über die äußerst platten Charakterzeichnungen und die unfokussierte Inszenierung hinwegtäuschen: die Handlung bestimmt den gesamten Film, lässt für Zwischenpausen, Fokus, Charaktere etc. keinen Platz.
    Cursha
    Cursha

    User folgen 25 Follower Lies die 711 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 27. März 2016
    Extrem spannend, eine furchtbar interessante und mitreisende Story, ein fantastisches Drehbuch und ein grandioser Cast machen Spotlight zu einem verdienten Oscar Gewinner. Der Film reist mit und man sitzt im Saal und muss das ein oder andere Mal stark schlucken, da die Ereignisse in dem Film doch sehr brwegend sind. Aber der Film ist absolut sehenswert.
    Brodie1979 ..
    Brodie1979 ..

    User folgen 12 Follower Lies die 229 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 13. Juli 2016
    Dieser Film hat in der Tat den Oscar für den besten Film gewonnen, was mich aber merklich garnicht beeindruckt und in diesem Fall überhaupt nicht. Denn: ich sah eine Kritik in der er zerrissen wurde, mit einer sehr guten Begründung die ich völlig nachvollziehen kann: es ist ein „Wikipedia-Film“. Dies bedeutet: der Film ist nichts weiter als ein abhandeln diverser realer Fakten die dem Zuschauer vermittelt werden sollen, als würde man einen Artikel von wikipedia abarbeiten. Das geschieht dann in endlosen Dialogen die aber eigentlich nur die schlichten Fakten die dem Film zu Grunde liegen dehnen: ja, es gab leider Mißhandlungen, ja, die Kirche hats gedeckt, ja, eine Handvoll großartiger Journalisten ließ die Nummer auffliegen. Aber trotzdem: auch wenn das Thema brisant ist und die ermittelnden Figuren von einem tollen Starensemble gespielt werden: es gibt eigentlich keinen Grund warum diese Nummer in Filmform gepresst gehört; nichts was der Film bringt, zeigt oder gar „Leistet“ kann nicht auch in einem ordenlichen Artikel sachlicher und kürzer präsentiert werden.
    Woelffchen41
    Woelffchen41

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    3,0
    Veröffentlicht am 4. März 2016
    Überbewertet „Spotlight“ ist ein Spielfilm mit dokumentarischem Hintergrund über den investigativen Journalismus in den USA. Untersucht werden zahlreiche Fälle von sexuellem Missbrauch, durchgeführt von katholischen Priestern an Kindern und Jugendlichen ihrer Gemeinden in Boston im Jahr 2001und vorher. 1976 hatte der Film „Die Unbestechlichen“ mit Dustin Hoffman und Robert Redford über den Watergate-Einbruch einen enormen Eindruck hinterlassen und vier Oscars kassiert. „Spotlight“ erhielt jetzt zwei Osacrs: für den besten Film und für das beste Originaldrehbuch. Sind diese Ehrungen berechtigt? Meines Erachtens: Nein! „Spotlight“ ist ein solider Film, handwerklich gut gemacht und engagiert gespielt – aber nicht mehr. Was ihm fehlt ist das Charisma, das einen sehr guten von einem soliden Film unterscheidet. Ein sehr guter Film blendet für 1 ½ - 2 Stunden die Alltagsrealität aus und nimmt den Zuschauer mit in seine Welt. „Spotlight“ kann das nicht, denn der Handlungsablauf ist mehr oder weniger vorhersehbar und läuft chronologisch ab. Es fehlen sowohl die Spannungs- und Überraschungseffekte als auch intelligente und nicht alltägliche Dialoge. Der Film ist ‚solide’, aber Solidität ist oft langweilig. Gleichwohl: Man kann ihn sich ansehen, darf nur nicht sehr viel von ihm erwarten. Die beiden Oscars sind ein unverhofftes Geschenk.
    Davki90
    Davki90

    User folgen Lies die 108 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 23. Juli 2016
    Ein Drama mit Starbesetzung. "Spotlight" handelt von einem Journalistenteam, dass den Missbrauch in den Katholischen Kirchen aufdecken will! Er wird wie ein Krimi erzählt, man sieht, wie sie die Opfer und deren Angehörigen befragen. Im Cast befindet sich u.a Rachel McAdams, Mark Ruffalo und Michael Keaton. Oscars gab es für das beste Originaldrehbuch und für den besten Film.
    Klaus P.
    Klaus P.

    User folgen 1 Follower Lies die 40 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 16. Dezember 2015
    Das Kino hat schon immer ein Faible für die Skandale dieser Welt. Man denke nur an Watergate, das als „Die Unbestechlichen“ (1976) zu sehen war, sowie „The Insider“ (1996) über die Machenschaften der Tabakindustrie und nicht zu vergessen „Erin Brokovich“ (2000), über das Chrom verseuchte Trinkwasser. Jetzt hat sich Regisseur Tom McCarthy („Ein Sommer in New York) den Kindesmissbrauch der katholischen Kirche angenommen und daraus einen Enthüllungsthriller aller erster Sahne gemacht. Der Boston Globe bekommt 2001einen neuen Chefredakteur. Marty Baron (Liev Schreiber) hat von dem Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche gehört. Er setzt den Chef seines Investigativ-Teams Robby Robinson (Michael Keaton) auf diesen Fall an. Seine Kollegen Michael Rezendes (Mark Ruffalo), Sacha Pfeiffer (Rachel McAdams), Matt Carroll (Brian d`Àrcy James) und Ben Bradlee jr. (John Slattery) beginnen zu recherchieren. Aber als sie die ersten Opfer interviewen decken sie Schicht um Schicht einen immer größeren werdenden Kreis an Beteiligten auf. Seit Jahrzehnten wurden in der Erzdiözese Boston immer wieder Kinder von Priestern missbraucht. Von 1500 Priestern sind 87 Priester daran beteiligt. Die Taten werden jahrelang von höchsten Würdenträgern gedeckt und vertuscht. Die Spuren führen direkt zum Kardinal, doch die Reporter stoßen auf eine Mauer des Schweigens. Die Opfer schweigen aus Angst und hoch bezahlte Anwälte spielen auf Zeit. Die langjährige und kostspielige Recherche droht zu scheitern. Stück für Stück lässt Regisseur McCarthy seine Figuren das Puzzle zusammensetzen und zeigt damit, was weltweit nicht für möglich gehalten wurde, den jahrzehntelangen Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche und deren Vertuschung. Die Enthüllungen des Boston Globe sorgten weltweit für Aufsehen und erschütterten die katholische Kirche bis in ihre Grundfesten, und man fragt sich unweigerlich wieso nur die amerikanischen Journalisten diesen Skandal aufdeckten. Dieser Missbrauch geschah weltweit rund um den Globus. Kein Erdteil und kein Staat war dabei ausgenommen. Das Team von „Spotlight“ erhielt 2003 den Pulitzer Preis. 128 Minuten – ein aufrütteltender Film über ein dunkles Kapitel der katholischen Kirc
    niman7
    niman7

    User folgen 53 Follower Lies die 605 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 19. März 2016
    Im Drama "Spotlight" von Tom McCarthy geht um die Journalisten Gruppe Spotlight. Der Bostoner Globe bekommt mit Marty Baron (Liev Schreiber) einen neuen Chef-Redakteur. Dieser möchte einen Missbrauchsfall der Kirche untersuchen lassen und setzt dafür das Team Spotlight ein. Nach reichlicher Überlegung beginnt die Gruppe um Walter Robinson (Michael Keaton) den Missbrauch zu untersuchen. Doch sie stoßen immer wieder auf unüberwindbare Mauern und Schweigen der Beteiligten... Spotlight geht etwas mehr als 2 Stunden, ist extrem ruhig, einfühlsam und sehr spannend. Was an Spotlight direkt auffällt, ist, wie menschlich der Film wirkt. An sich ist das Drama recht trocken und zäh. Höhepunkte sucht man vergeblich und Kassenmagnet ist der Film erst recht nicht. Das ist aber auch gut so! Somit fühlt sich die Handlung fast immer echt an. Dem Streifen wurde nicht der übliche Hollywood-Stempel aufgedrückt um möglichst viele Zuschauer in die Kinos zu locken. Er ist echt, ehrlich und eben natürlich. Solche Filme sind in letzter Zeit leider recht rar geworden. Auch alles Drumherum wirkt verblüffend authentisch. Die Journalisten wirken ungepflegt, müde, erschöpft und stets im Stress. Für Essen ist keine Zeit da. Es wird das genommen, was gerade da ist. Die persönlichen Räumlichkeiten sehen spartanisch aus. Im Büro liegen überall Notizen und Akten herum. Zum Aufräumen ist ebenfalls keine Zeit da. Sämtliche Informationen werden auf Stück Papier mit- was auch immer- festgehalten und sind mit Sicherheit für jeden anderen unlesbar. Mit diesen schönen und echten Bildern macht Regisseur McCarthy sehr viel richtig. Was er ebenfalls richtig macht, ist die kompakte Erzählung der Geschichte. Spotlight erzählt lediglich die Geschichte um die 4-köpfige Gruppe und ihrer Arbeit. Wie sie vorgegangen sind, wie sie an die Informationen gelangten- eben die Recherche und mehr nicht. Alles Drumherum wie die Familien der Opfer, die Kirche an sich oder Details zu den einzelnen Fällen haben hier keinen Platz und sind lediglich Randnotizen. Für den einen oder anderen Zuschauer mag das langweilig sein und gar falsch, aber ich empfand diese Vorgehensweise als genau richtig. Zum Teil zumindest! Denn somit entfällt der Konflikt der Konflikt im Film. Und wir müssen uns hier erneut vor Augen führen, dass es sich hier um eine Recherche gegen die Kirche selbst handelt! Das heißt einen der mächtigsten Gegner die man nur haben kann. Zu Beginn gibt es Bedenken, ob man dagegen überhaupt ankommt. Das war es dann auch schon. Im großen und ganzen wirkt die Handlung zu leichtsinnig. Den Journalisten werden sämtliche Türen geöffnet und alle Informationen die man über viele Jahrzehnte erfolgreich versiegelt hatte, kommen ans Tageslicht. Auf einen Widerstand der kirchlichen Anfänger wartet man vergebens. Der kommt nie! Das alles hat mich doch recht gestört. Es wirkte etwas zu unrealistisch. Selbst die Leute aus dem Spotlight Team sind zufälligerweise ehemalige Katholiken und haben damit kein Problem die Klinge der Kirche in den Rücken zu rammen. Da ich selbst ein Feind der Kirche bin, sollte mich das eigentlich freuen- tat es aber nicht! McCarthy hat eine Meinung und diese sieht die Kirche als absolutes Monster an (Was in diesem Fall auch stimmt), jedoch gibt es im ganzen Film keine andere Meinung! An manchen Stellen bietet der Film auch sehr emotionale Szenen. Die Taten werden (zum Glück) nur wörtlich wiedergegeben und man fühlt immer mit den Opfern mit. Das Schauspiel der einzelnen Darsteller ist nahezu hervorragend gemacht. Besonders Mark Ruffalo macht hier eine exzellente Arbeit. Er ist sozusagen der Antrieb des Teams, die gute Seele und die Moral in Person. Nach dem immer mehr Informationen ans Licht gelangen und die Zahl der Beteiligten exorbitant steigt, sieht man in ihm stets diese Verzweiflung der Taten im Gesicht. Musikalisch gesehen ist der Film recht gut gelungen. Allerdings spielt sich in manchen Szenen die Musik zu sehr im Vordergrund und überdeckt manchmal gar die Dialoge. FAZIT: Ob Spotlight nun den Oscar als bester Film verdient hat, ist schwer zu sagen. Wenn ich mich jedoch entscheiden müssten, dann würde ich nein sagen. Das Drama macht einiges richtig. So hat es mich sehr gefreut wie ehrlich und echt das Geschehen und die Kulissen wirken. Es ist herausragend gespielt. Teilweise sehr spannend und mit wirklich brillanten Dialogen ausgestattet. Allerdings war mir die Handlung doch zu eintönig und die Gegenwehr hat gefehlt. Ich hätte mir gerne selbst eine eigene Meinung gebildet anstatt mit von dem Regisseur seine vor diktieren zu lassen. ich denke, er hat ihn gewonnen, da er eben diese wichtige und mutige Thema bzw. Projekt erzählt. Ein toller und wichtiger Film.
    Alexandra P.
    Alexandra P.

    User folgen Lies die Kritik

    5,0
    Veröffentlicht am 27. Februar 2016
    Toller Film, der die Geschichte absolut authentisch erzählt. Die Schauspieler glänzen auf Topniveau.
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