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    Suffragette - Taten statt Worte
    Durchschnitts-Wertung
    3,7
    45 Wertungen - 11 Kritiken
    Verteilung von 11 Kritiken per note
    1 Kritik
    5 Kritiken
    4 Kritiken
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    11 User-Kritiken

    Brodie1979 ..
    Brodie1979 ..

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    4,0
    Veröffentlicht am 22. Juni 2016
    Filmische Heldenverehrung: der Film widmet sich ein paar Frauen die einen ganz entscheidenden Anteil daran hatten daß in England das Wahlrecht für Frauen anerkannt wurde – eine imposante Leistung, die man aber fast schon garnicht mehr als solche erkennen mag da eben das Wahlrecht für Frauen eine Sache ist welche die meisten als völlig normal und selbstverständlich wahrnehmen. Insofern hat der Film einen gewissen Wert, aber das ist noch nichtmal alles. In fast radikaler Weise zeigt er wie eine unscheinbare Frau zur Kämpferin für ihre Sache wird, dabei wird gezeigt wie ihr Engagement sich auf ihr Leben und ihr Umfeld auswirkt. Angenehmes oder lustiges Kino ist das sicherlich nicht, dafür ein kraftvoller Blick auf ein paar starke Menschen und was sie für Welt taten. Nicht gerade ein netter, leicht verdaulicher unterhaltungsfilm, sehr wohl aber sehenswert.
    eddars
    eddars

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    2,5
    Veröffentlicht am 9. März 2016
    Dieser Film ist handwerklich gut gemacht, die Schauspieler (keine Filmschönheiten) agieren überzeugend, die Kulisse der 10-er Jahre sehr getreu, der Film an sich ist aber nicht packend. Zu viele Einzelszenen, bei denen ich mich fragte, was haben die miteinander zu tun. Es kam keine richtige Spannung auf,weil keine filmische Entwicklung stattfand. Einzig die Vorbereitung und Darstellung des Pferderennens(Derbys) mit dem Schlussknaller war sehr gut gelungen.
    Kinobengel
    Kinobengel

    User folgen 136 Follower Lies die 439 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 17. Februar 2016
    Die britische Regisseurin Sarah Gavron hat einen Ausschnitt aus dem Leben der fiktiven Maud Watts verfilmt, die sich für das Frauenwahlrecht in Großbritannien eingesetzt hat. London 1912: Nur Männer haben Wahlrecht in Großbritannien. Dagegen organisieren sich Frauen um Emmeline Pankhurst (Meryl Streep). Die 24-jährige verheiratete Mutter Maud Watts (Carey Mulligan), Vorarbeiterin in einer Wäscherei, schließt sich der Bewegung an. Ihr Ehemann und Kollege Sonny (Ben Wishaw) hält nichts davon. Inspector Arthur Steed (Brendan Gleeson) ermittelt gegen die Frauenrechtlerinnen, die zur Durchsetzung ihres Begehrens auch vor Straftaten nicht Halt machen. Sarah Gavron liefert ein mit solidem Filmhandwerk geschaffenes Drama ab. Abi Morgan hat dazu die Geschichte geschrieben (auch für „Shame“ von Steve McQueen und für „Brick Lane“ von Sarah Gavron). Sie setzt ihre Maud Watts in den historisch belegten, mit Gewalt durchgeführten und von Emmeline Pankhurst organisierten Kampf um das Frauenwahlrecht. Konsequent bleibt die Regisseurin bei der Geschichte der Wäscherin und versucht nicht eine Kombination mit umfassender politischer Dokumentation. Das ist sehr zu belobigen und sorgt für die Intensität einer kleinen verbesserungswürdigen Welt. Die Szenerie an sich ist simpel gestrickt: Aktion und Reaktion geben sich die Hand, mit dem roten Faden der allmählichen Zuspitzung bezüglich Frauenkampf und Ehe. Doch die Produzenten wissen, wie man das Unternehmen Film, das nur wenige kitschige oder zu dick aufgetragene Momente zeigt, gewaltig aufpeppen kann: ein mit Fülle und Liebe zum Detail ausgestattetes Film-Setting, ein überragender Cast und die hervorragenden Aufnahmen ziehen den Zuschauer magnetisch an. Kameramann Eduard Grau („The Gift“, „Buried - Lebendig begraben“, „A Single Man“) hat die Eigenschaft, die Figuren und damit die Schauspieler besonders hervorzuheben. Vor seiner Linse, die stets richtig entfernt und im perfekten Winkel zu stehen scheint, beeindrucken alle Akteure, so auch die Nebenfiguren wie z.B. Apothekerin Edith Ellyn (Helena Bonham-Carter), ihr Mann Hugh (Fynbar Lynch) und Violet Miller (Anne-Marie Duff). Der mit zahlreichen Filmpreisen zu Recht überschüttete Alexandre Desplat liefert die unauffällige, aber stets passende musikalische Begleitung. Zum Ende ihres Films listet Sarah Gavron Jahreszahlen zur Einführung des Frauenwahlrechts auf. Für die Britinnen war es dann 1928 soweit, die Schweizerinnen mussten bis 1971 warten, viele warten noch heute. „Suffragette - Taten statt Worte“ ist ein mit beharrlicher Methode inszeniertes, personell und materiell opulent ausgestattetes, nie langweiliges Drama.
    Kino:
    Anonymer User
    4,0
    Veröffentlicht am 8. Februar 2016
    es war ein bewegender film, vor allen dingen, wenn man mutter ist und weiß, was es heißt, wenn die gefahr besteht, das eigene kind zu verlieren. daß genau das der hauptakteurin blühen würde, das wußte ich von anfang an, ohne es gelesen oder davon gehört zu haben. wenn die musik noch ein bißchen bewegender gewesen wäre, dann wäre das ganze noch nähergegangen. der abspann hat mich umgehauen- die schweiz, wann haben die das frauenwahlrecht eingeführt? hab ich mich da verlesen? 1972? das kann jetzt nicht wahr sein!
    Woelffchen41
    Woelffchen41

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    3,5
    Veröffentlicht am 7. Februar 2016
    Geschichtsstunde Mal wieder eine interessante Nachhilfestunde in Geschichte. Der Kampf der Frauen in England nach der Jahrhundertwende um das allgemeine Wahlrecht und um die gesetzliche Verbesserung ihrer Rechte. Alles in allem ein solider Film mit engagierten Schauspielern – sowohl weiblichen Kämpferinnen als auch männlichen Konservativen und einem spannenden, wenn auch vorhersehbaren Plot. Trotzdem: sehenswert!
    Klaus P.
    Klaus P.

    User folgen 2 Follower Lies die 40 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 2. Februar 2016
    Wissen Sie eigentlich, seit wann Frauen wählen können? Diese Frage würden die meisten nicht beantworten können, oder eine gefühlte oder geschätzte Jahreszahl nennen. Dieses Unwissen kann jetzt ein Film beenden. Genau im Jahre 1903, gründete Emmeline Pankhurst in Großbritannien die „Women`s Social und Political Union“. Ihr Ziel, das Wahlrecht und die allgemeine Gleichstellung der Frau in der Gesellschaft. Durch passiven Widerstand, öffentliche Proteste und Hungerstreiks, versuchten sie ihre Ziele zu erreichen. Doch ihre friedlichen Proteste brachten keinen Erfolg. Also beschlossen die sogenannten „Suffragetten“, ihre Methoden zu radikalisieren. Maud Watts (Carey Mulligan) arbeitet seit ihrem siebten Lebensjahr in einer Wäscherei. Es ist eine schwere Arbeit und Krankheiten und Verletzungen sind in dieser feuchtkalten Arbeitsstätte an der Tagesordnung. Ein wenig Sicherheit findet Maud in ihrer Ehe mit dem Arbeitskollegen Sonny (Ben Wishaw). Das Leben ist hart, aber gemeinsam mit ihrem Sohn George kommen sie gerade so zurecht. Als Maud eines Tages von ihrem Boss mit einem Wäschepaket losgeschickt wird, findet sie sich unversehens in einem Aufstand wieder. Suffragetten werfen in ihrem ersten militanten Protest Schaufenster von Kaufhäusern ein. Sie lernt Violet (Anne-Marie Duff), eine Kollegin kennen, die sie überreden will sich dem Widerstand anzuschließen. Doch Maud zögert zunächst. Erst als sie ihre persönliche Arbeitswelt vor dem Parlament vortragen darf, setzt sie sich für Forderungen der Frauen ein. Doch wie groß ist ihre Enttäuschung ein paar Monate später, als das Parlament die Forderungen für das Frauenwahlrecht ablehnt. Lautstark protestieren die Frauen vor dem Parlament. Die Polizei rückt an und knüppelt die Frauen nieder. Maud wird verhaftet und bleibt eine Woche eingesperrt. Ihr Mann setzt sie daraufhin vor die Tür. Emmeline Pankhurst (Meryl Streep), die im Untergrund lebt und von der Polizei gejagt wird, schwört die Frauen in einer Rede auf, in ihrem Widerstand nicht nachzulassen. Maud wird erneut verhaftet und tritt in einen Hungerstreik. Werden die Suffragetten ihre Ziele erreichen? Ein bewegender Film über ein Stück wahrer Geschichte. Mit hervorragenden Schauspielern umgesetzt, die den damals mutigen Frauen ein Denkmal setzen. Und für den interessierten Kinobesucher wird im Nachspann aufgeführt, in welchem Jahr die Staaten dieser Erde das Frauenwahlrecht eingeführt haben. Letztes Beispiel, Saudi Arabien – 2015! 107 Minuten – unbedingt sehenswert.
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