Mein FILMSTARTS
Mord im Orient-Express
Durchschnitts-Wertung
3,6
47 Wertungen - 9 Kritiken
11% (1 Kritik)
0% (0 Kritik)
56% (5 Kritiken)
22% (2 Kritiken)
11% (1 Kritik)
0% (0 Kritik)
Deine Meinung zu Mord im Orient-Express ?

9 User-Kritiken

Elias L.
Elias L.

User folgen 0 Follower Lies die 6 Kritiken

5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 12.11.17

Ein Remake der nach seines Gleichen sucht! So sehr mir der alte Film auch gefallen hat kann ich mich einfach nicht zurückhalten zu sagen: Dieser war besser! Er bringt nicht nur einen ganz neuen exzentrischen Moustache, von dem man Blick nicht losreißen kann in das Genre, sondern auch Karakterentwicklung und in den alten Filmen meiner Meinung nach fehlende Spannung. Ein wahrhaftiges Meisterwerk mit exquisiter Schauspielerwahl.

Isabelle D.
Isabelle D.

User folgen 10 Follower Lies die 142 Kritiken

3,0solide
Veröffentlicht am 18.11.17

"Mord im Orient Express" von Kenneth Branagh war zwar ganz unterhaltsam - wirklich vom Hocker gerissen hat mich der Film allerdings nicht. Er war irgendwie zu routiniert, zu perfekt und zu glattgebügelt. Außerdem ist Kenneth Branagh einfach nicht Peter Ustinov. Ihm fehlt einfach der verschmitzte Charme und die natürliche Eleganz des - meiner Meinung nach - echten Hercule Poirots. Und leider lässt sich das auch für den gesamten Film sagen: Er hat nicht das Stilvolle und Charmante des Originals. Das heißt noch nicht, dass das Remake schlecht ist. Kenneth Branagh hat sich wirklich große Mühe gegeben und man merkt dem Film schon an, dass er mit viel Sorgfalt und Liebe zum Detail entstanden ist. Die mise en scène ist sehr gelungen, die mondäne Atmosphäre im Orient Express, dieser überbordende Luxus der Oberschicht kommen gut zur Geltung. Auch die Kostüme sehen toll aus. Die Schauspieler machen ihre Sache prima, auch da gibt es nichts zu meckern. Selbst Johnny Depp nervt weniger als sonst in letzter Zeit. Und dennoch ... die inneren Seelenqualen und Zweifel, die Hercule Poirot umtreiben, wirken seltsam aufgesetzt. Das ist Sentimentalität aus der Konserve, diese ready-to-eat-Rührseligkeit, wie sie in deutschen "Menschen Leben Tanzen Welt"-Popsongs und Wohlfühlfilmen kaum zu ertragen ist. Gut, in Hollywood-Filmen wirkt diese Instant-Emotionalität immerhin ein bisschen subtiler als in deutschen Machwerken, die ein geiles Leben, die perfekte Welle und Tage, wie diesen, an denen man sich atemlos durch die Nacht Unendlichkeit wünscht, anpreisen - aber sie lässt einen als Zuschauer trotzdem kalt. Es wirkt nicht so richtig authentisch. Fazit: Hmmm ... Muss man diesen Film unbedingt sehen? Ich finde nicht. Lieber noch mal das Original mit Peter Ustinov schauen!

Vasiliki L.
Vasiliki L.

User folgen 1 Follower Lies die 8 Kritiken

1,0schlecht
Veröffentlicht am 11.11.17

Langweilig. Kommt an das Original nicht ran. Die Schauspieler zu träge und der Humor des Detektiven zweitrangig

Christoph K.
Christoph K.

User folgen 3 Follower Lies die 126 Kritiken

2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 10.11.17

Nach dem Trailer, den ich gefühlt 10x gesehen habe, war ich heiß nach dem Film. Leider ist der Trailer deutlich spannender als der Film. Leider fand ich gerade die Rolle von Hercule nicht glaubwürdig. Dass er so ein zwanghafter Neurotiker ist, kam leider nur manchmal durch. Dies hätte dem Film deutlich mehr pep gegeben. Auch waren die ersten 15 Minuten von Film gänzlich überflüssig. Mich hat der Film bisweilen schon gelangweilt. Den alten Film von 1974(?) fand ich deutlich besser.

BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

User folgen 4 Follower Lies die 2 855 Kritiken

2,0lau
Veröffentlicht am 10.11.17

Ich bin an diese Geschichte ohne jede Vorkenntnisse rangegangen, kannte natürlich den Titel, aber keinerlei inhaltliche Details und auch nicht die Hauptfigur die ja auch in anderen Werken von Agatha Christie vorkommt. Ebensowenig wußte ich auf das die ganze Geschichte bei der Lösung hinausläuft, aber das war für mich eben der Reiz: einfach ein guter Krimi in dem ein Mord geklärt wird, unter speziellen Umständen. Allerdings kam ich garnicht erst richtig in den Film rein: die Hauptfigur wird gleich zu Beginn als Mischung aus Monk und Sherlock Holmes eingeführt und gibt mir das Gefühl daß es hier um reine Selbstinszenierung Branaghs geht. Die Stars die allesamt im Zug mitfahren sind wechselhaft dabei, kommen mit unter lange Strecken nicht vor und liefern unterschiedliche, aber brauchbare und interessante Darstellungen. Hauptproblem für mich aber ist eigentlich die Armut an Aktionen: ab dem Moment wo die Ermittlungen losgehen ist das alles eigentlich nur eine endlos lange Reihe von Verhören in denen obendrein eine gigantische und sperrige Backgroundstory aufgezogen und aufgebaut wird in deren Details ich mich schnell verloren habe weils irgendwann zu viele Namen und Daten waren. Immerhin konnte der gute Kenneth die Nummer sehr gut bebildern und nostalgisch sowie altmodisch wirken lassen. Wer eben auf solche Nostalgienummer steht kannst ja mal versuchen. Fazit: Schön bebilderte, aber inhaltlich zu redselige Mörderjagd!

Popcornfilme
Popcornfilme

User folgen 11 Follower Lies die 141 Kritiken

3,5gut
Veröffentlicht am 19.11.17

[...] Eine kurzweilige, wenn auch nicht nagelneue Krimi-Geschichte, die durchaus zu überzeugen weiß – vor allem für Christie-Neulinge. [...] Die ganze Kritik gibt es unter popcornfilme.de

Davki90
Davki90

User folgen 0 Follower Lies die 53 Kritiken

3,0solide
Veröffentlicht am 15.11.17

Die Xte Neuverfilmung von Agatha Christies wohl bekanntesten Werk "Mord im Orient Express". Viele Stars, viele und schrille Kostüme, gute Bilder. Die Kostüme finde ich sehr gut und fangen die damalige Zeit gut ein. Dieses Jahr gibt es viele Filme mit Topbesetzung. Wie schon oft gesagt, nützt ein Haufen von grossartigen Schauspielern nichts, wenn das Drehbuch und die Inszenierung sind so toll sind. Dieser Krimi macht durchaus spass, wirkt aber inhaltlich manchmal doch etwas träge und man kann kaum Bindung zu einem Charakter aufbauen. habe die älteren Verfilmungen nicht gesehen, daher kann ich nicht beurteilen, ob Kenneth Branaghs Streifen besser oder schlechter, als die anderen sind. Wohl eher schlechter. Für Krimifans ohne Vorwissen, können mal eine Runde mit dem Orientexpress mitfahren. Erwartet aber bitte keinen Spannungsgeladenen Film.

niman7
niman7

User folgen 49 Follower Lies die 588 Kritiken

3,0solide
Veröffentlicht am 12.11.17

Mit "Mord im Orient Express" verfilmt der Brite Kenneth Branagh das wohl berühmteste Buch von Agathe Christi. Istanbul 1934: Der belgische Meisterdetektiv Hercule Poirot soll in England einen kniffligen Mordfall lösen- dabei will er eigentlich unbedingt sich zurückziehen. Widerwillen nimmt er die Einladung an und steigt in dem luxuriösen Zug "Orient Express" ein. Mit dabei 11 weitere Passagiere, die nicht unterschiedlicher hätten sein können. Nachdem der Zug entgleist, passiert das, was Poirot nicht gebrauchen kann...einen weiteren Mordfall... Branagh ist ein Multitalent im Filmgeschäft! Ob Regie, Drehbuch oder auch Schauspiel. Er wurde auch bereits in 5 Kategorien für den Oscar nominiert. So verwundert es überhaupt nicht, dass er eine recht große Menge an hochkarätigen Stars zusammen trommeln konnte. Neben ihm als Schnurrbart tragender Perfektionist (isst nur gekochte Eier die exakt gleich groß sind) der voller Stolz behauptet der wohl größte Detektiv der Welt zu sein, sind noch Johnny Depp, Michelle Pfeifer, Judy Dench, William Dafoe und Star Wars Star Daisy Ridley mit von der Partie. Herausgekommen ist ein durchaus interessanter Film, der insbesondere in der Optik überzeugen kann. Anhängiger klassischer Werke werden sich hier sehr freuen solch ein Werk wieder auf der großen Leinwand zu sehen. Auch wenn das Ende und die Auflösung des Mordes völlig überraschend (kenne das original oder die Serien nicht) sind, hat der Film leider erzählerische Schwächen. Dies fängt schon zu Beginn an, als Branagh sich viel zu viel Zeit lässt um die eigentliche Geschichte ins Rollen zu bringen. Denn Poirot muss zunächst einmal einen Streit zwischen 3 Weltreligionen lösen. Fall gelöst, werden nach und nach die einzelnen Passagiere vorgestellt. Hier beginnt auch schon der Knackpunkt der Handlung. Branagh lässt sich für die Vorstellung so wenig Zeit, dass die Aufdeckung des Mordfalles im weiteren Verlauf gar kein Spaß macht. Schließlich bietet er uns so wenig Informationen über die Fahrgäste, dass man sich als neutraler Zuschauer nicht wirklich jemanden ein Motiv attestieren kann. Wenn jemand mal in Frage kommt, dann ist es zu offensichtlich und man hakt es schnell ab. Trotz dessen schafft es Branagh aber auch so geschickt hier und da Fallen für den Zuschauer bereit zu stellen. Auch wenn diese recht dünn ausfallen...Allgemein ist das Tempo recht hoch. Für meinen Geschmack zu hoch. So wird zum Beispiel ein anderer Fall zum Fall dazu gesponnen, und man versteht gar nicht so richtig, wie Poirot eigentlich darauf kommt- Schauspielerisch kann der Film überzeugen und es macht großen Spaß all diese Namen auf engsten Raum sitzen zu sehen. Dabei werden sie großartig mit der Kamera von außen eingefangen. Als Zuschauer kriegt man so immer wieder das Gefühl ein Bühnenstück zu sehen. Branagh hat mit Abstand die meiste Leinwandzeit. Obwohl seine Figur recht eitel wirkt, macht sie ungeheuer viel Spaß. Mord im Orient Express kann nämlich trotz blutigen Mordfall auch sehr lustig sein- besonders wegen Poirot´s Eigenheiten. Heimlicher Star war für mich Tom Bateman als Leiter des Zuges Bouc. Es war recht amüsant mit anzusehen wie er als Laie den großen Poirot attestiert und dabei hin und wieder völligen Blödsinn von sich gibt. Der Rest kann sich aufgrund der geringen Zeit nicht wirklich profilieren...Wenn, dann freute es mich Depp wieder als Geschäftsmann/Mafiosi ohne all die Schminke zu sehen. Pfeifer spielt wie immer die genervte Zicke. Dafoe als deutscher mit österreichischen Akzent ist ein Genuss. Der Rest ist nicht erwähnenswert... FAZIT: Wenn man einen Krimi dreht, dann sollte man seine Zuschauer mitnehmen und diese selbst rätseln lassen, wer der Mörder sein könnte. Obwohl Branagh´s Werk sehr unterhaltsam sein kann und viele tolle Schauspieler bietet, schafft er es leider zu keinem Zeitpunkt den Zuschauer mit ins Boot zu holen. Da die einzelnen Passagiere so wenig Zeit bekommen, um sich gebührend zu profilieren, hat man als Zuschauer kaum Möglichkeiten um jemanden zu verdächtigen. Trotz allem war es mir eine Freude einen Film mit klassischen Bildern auf der Leinwand zu sehen. Eine willkommene Abwechslung-

amlug
amlug

User folgen 33 Follower Lies die 277 Kritiken

3,0solide
Veröffentlicht am 11.11.17

Agatha Christies Meisterdetektiv Hercule Poirot gehört wohl ohne Zweifel zu den größten Detektiven der Welt, steht aber, zumindest in meinen Augen, immer im gigantischen Schatten des wohl bekanntesten, aller Detektive: Sherlock Holmes, dem Inbegriff der Verbrechensbekämpfung. Aber beide Detektive sind in ihrem Fach und ihrem Genre eben die absoluten Urgesteine, die den Meisterdetektiv als Figur vielleicht geprägt haben wie kaum jemand anderes. Vor allem in einem Punkt aber hat Sherlock Holmes Poirot einiges voraus, er wurde bereits sehr erfolgreich neu aufgelegt und schafft es so auch heute noch vollkommen zeitlos zu sein, mit den beiden Guy Ritchie-Filmen und nicht zuletzt der extrem guten, wenn auch extrem anderen TV-Serie Sherlock. Kenneth Branagh will nun auch Hercule Poirot (Kenneth Branagh) wieder modern machen und dafür sorgen, dass er nicht in Vergessenheit gerät. Dafür pickt er sich den wohl bekanntesten Fall Poirots heraus: Mord im Orient-Express und erschafft zwar eine durchaus adäquate, unterhaltsame Neuauflage des Klassikers, dessen populärste Verfilmung seinerzeit 6 Oscarnominierungen erhielt, die aber nicht umhin kommt, keine hundertprozentige Daseinsberechtigung zu haben. Oh sicher, Poirot bleibt somit aktuell und es wird am Ende auch ein Ausblick auf den Fall Tod am Nil gegeben, wodurch wahrscheinlich eine ganze neue Reihe bei 20th Century Fox durchaus im Gespräch ist aber dieser Neuauflage fehlt es, anderes als es bei den zahlreichen neuen Sherlock Holmes-Fällen der Fall war, dann doch ein wenig an Frische und neuen Ideen. Für Leute, die die Geschichte Mord im Orient-Express noch nicht kennen und sich nicht die, zugegeben etwas angestaubte, 1975er Version anschauen wollen, wird dies hier vermutlich ein recht guter, klassischer, Krimi sein. Für Leute die mit der Geschichte aber bereits vertraut sind bietet der Streifen keine großen Neuerungen. Der Film erzählt durchaus ambitioniert den Klassiker eben einfach klassisch noch einmal, gibt der Auflösung allerdings nicht so ganz den Raum, den sie in der 75er Version hatte. Für meinen Geschmack wurde dieser außergewöhnliche Mord nicht würdig aufgeklärt. Es war zwar bei weitem keine Katastrophe aber es war einfach nicht so überzeugend, effekt- und wirkungsvoll wie bei der Klassiker-Version von Sidney Lumet, ob ich das allerdings wirklich ernsthaft bewerten kann, stelle ich sowieso in Frage, weil ich ja die Auflösung schon kannte und von daher natürlich nicht das Erlebnis des „ersten Mals“ hatte. Dabei sollte man auch erwähnen, dass ich in dieser 2017er Version teilweise einige Schlüsse von Poirot auch nicht so gut nachvollziehen konnte, wie in der anderen Verfilmung, beziehungsweise wirkten mir einige Schlussfolgerungen sehr überstürzt. Gut das liegt aber natürlich auch daran, dass Poirot, ein sehr schräger Vogel ist, der hier allerdings lange nicht so abgedreht wie in 1975 daherkam. Dennoch war Kenneth Branaghs Poirot durchaus zufriedenstellend. Branagh bemühte sich sichtlich, vor allem auch bei seinem Schauspiel und wusste mir so doch sehr zu gefallen, auch wenn mir die eitle Figur an sich immer noch relativ unsympathisch ist. Auch der übrige Cast lieferte eine durchaus zufriedenstellende Leistung ab. Für die großen Namen Johnny Depp, Michelle Pfeiffer oder Judi Dench stellte der Film sichtlich keine großen Herausforderungen dar aber sie machten dennoch alle einen guten Job. Auch Daisy Ridley, in ihrer ersten großen Rolle abseits von Rey gefiel mir sehr gut. Und rein technisch war der Film natürlich sehr wertig produziert und sticht in dieser Hinsicht natürlich die 1975er Version aus. Die Kamera gefiel mir extrem gut, auch weil Branagh hier ab und zu sogar echt mal was Neues versucht und ein paar Szenen zum Beispiel nur von oben filmt und so die bedrückende Enge im Zug einmal schön aus der Vogelperspektive verdeutlicht. Die Landschaftsaufnahmen waren auch toll und der Zug sah auch sehr schön aus. Der Soundtrack gefiel mir ebenfalls ganz gut. Fazit: Der Versuch, Hercule Poirot wieder modern zu machen, funktioniert, endet aber eher in einer schlichten Nacherzählung der klassischen Geschichte. Für Nichtkenner sehenswert, für Kenner absolut kein Muss!

Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme aller Zeiten: Usermeinung
  • Die besten Filme aller Zeiten: Pressemeinung
Back to Top