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Guardians Of The Galaxy Vol. 2
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Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
3,5
gut
Guardians Of The Galaxy Vol. 2
Von
Regisseur James Gunn platzierte in „Guardians Of The Galaxy“ so viele Easter Eggs und Anspielungen, dass ein besonders großes „Überraschungsei“ selbst drei Jahre nach dem Kinostart 2014 noch unentdeckt sein soll. Ob es jemals gefunden wird, steht in den Sternen, denn jetzt sind die Fans der galaktischen Wächter erst einmal anderweitig beschäftigt und dafür ist erneut James Gunn verantwortlich: In seinem Sequel „Guardians Of The Galaxy Vol. 2“ gibt es noch einmal deutlich mehr Hommagen und versteckte Verweise auf Comics und die 80er-Popkultur als beim Vorgänger. Sie machen aus diesem neuesten Marvel-Superheldenabenteuer eine ungemein unterhaltsame Angelegenheit und sorgen für einige der größten Lacher. Doch in dem von einer Fülle schräger Figuren bevölkerten Spaß-Spektakel bleibt die eigentliche Story zu lange ein bloßes Hintergrundrauschen, erst im finalen Drittel wird es dann auch so richtig spannend und emotional.

Um ihre alte Feindin Nebula (Karen Gillan) auszulösen und anschließend für diese ein Kopfgeld zu kassieren, haben die Guardians gerade für das genetisch zur Perfektion veränderte Volk der Sovereign ein riesiges Monster besiegt, da steht schon neuer Ärger ins Haus. Denn Rocket (Stimme: Bradley Cooper/Fahri Yardim) hat den Sovereign ein paar sehr mächtige Batterien geklaut und nun will deren Anführerin Ayesha (Elizabeth Debicki) die Diebe mit ihrer Flotte zur Strecke bringen. In letzter Sekunde rettet ein mysteriöser Fremder die anschließend mit ihrem schwer beschädigten Raumschiff bruchlandenden Guardians. Der Helfer in der Not heißt Ego (Kurt Russell) und stellt sich als Star-Lords (Chris Pratt) lange gesuchter Vater vor. Während Gamora (Zoe Saldana) und Drax (Davie Bautista) ihren Freund in die Heimat des wiedergefundenen Papas begleiten, bleiben Rocket und Baby Groot (Stimme: Vin Diesel) mit der Gefangenen Nebula zwecks Raumschiff-Reparatur zurück und bekommen bald Besuch: Die Sovereign haben einige alte Bekannte angeheuert, um die Guardians weiter zu jagen …



Dass James Gunn ein riesiger Fan der ursprünglichen „Star Wars“-Trilogie ist, war schon in „Guardians Of The Galaxy“ an allen Ecken und Enden zu sehen. Auch in der Fortsetzung finden sich wieder zahlreiche Anspielungen auf die legendäre Sternenkriegssaga – bis hin zu den mit absoluter Selbstverständlichkeit eingeblendeten zunächst nichtssagenden Planetennamen. Denn auch die Vorliebe für mehrere parallele Schauplätze und Erzählstränge teilt Gunn dieses Mal mit dem „Star Wars“-Schöpfer George Lucas und lässt die Guardians-Gang getrennte Wege gehen. Doch diese Strategie zahlt sich nicht aus. Man mag noch darüber hinwegsehen, dass die Aufteilung inhaltlich sehr dürftig begründet wird und sie nur als Mittel zum erzählerischen Zweck erscheint, doch wer die Helden als Einzelkämpfer oder im Duo auftreten lässt, tut dies auf Kosten der einzigartigen Gruppendynamik der Guardians. Sie sind als Team am stärksten und so ist auch der Film am besten, wenn sie alle zusammen in Aktion treten wie zum Auftakt und im großen Finale. Dort erreicht die Fortsetzung dann auch schließlich die herausragende Qualität des Vorgängers.

Dazwischen ist „Guardians Of The Galaxy Vol. 2“ kurzweilig und macht viel Spaß, aber die erzählerische Stringenz lässt ein wenig zu wünschen übrig und die Spannung bleibt weitgehend auf der Strecke, zumal die Bösewichte nicht wirklich überzeugen. Man lacht immer wieder über eine wundervolle Hommage oder die ironische Brechung eines kitschigen Moments und freut sich über einen der vielen überraschenden Cameo-Auftritte oder die Entdeckung einiger Easter Eggs. James Gunn sorgt konstant für Humor, doch gibt er uns lange Zeit kaum Gelegenheit, mit den Figuren mitzufiebern. Sie sind meist zu zweit unterwegs und ergänzen sich jeweils gut, aber das großartige Potenzial der Figuren wird dabei nicht immer ausgeschöpft. Besonders amüsant ist die Paarung zwischen Drax und Egos Gehilfin Mantis (Pom Klementieff): Der naive Neuzugang wird von dem Hünen immer wieder wunderbar veräppelt. Die Schwestern Nebula und Gamora zelebrieren derweil einige nette Bad-Ass-Momente, während der langsame Aufbau einer besonderen Bindung zwischen Rocket und Star-Lords Ziehvater Yondu (absolut großartig: Michael Rooker) sich im starken Finale bezahlt macht.

Ausgerechnet der von Charisma-Bombe Chris Pratt gespielte Anführer Star-Lord bleibt dagegen dieses Mal trotz einiger cooler Sprüche etwas blasser. Zwischen ihm und dem in seiner menschlichen Form von Altstar Kurt Russell verkörperten lebenden Planeten (!) Ego kommen trotz vieler gemeinsamer Momente keine rechten Vater-Sohn-Wiedervereinigungsgefühle auf. Dies wird einem noch einmal besonders klar vor Augen geführt, wenn gen Ende der Klassiker „Father And Son“ von Cat Stevens alias Yusuf Islam auf dem erneut großartigen Soundtrack erklingt und den (nicht nur emotionalen) Höhepunkt des gesamten Films untermalt. Trotz des Songtitels geht es hier nämlich nicht um die Beziehung von Star-Lord und Ego (so viel kann verraten werden), sondern um eine andere, die ungleich besser ausgestaltet und erzählt wird.

Der eigentliche Star im gegenüber Teil eins noch umfangreicheren Figurenarsenal ist neben Michael Rookers Yondu einmal mehr Groot - beziehungsweise nun Baby Groot. James Gunn hat zwar mehrfach gesagt, dass mögliche Spielzeug-Verkäufe rein gar nichts mit der Entscheidung zu tun hätten, das Baumwesen im kurz nach dem Ende des Vorgängers und so ebenfalls im Jahr 2014 angesiedelten Sequel im Baby-Alter zu belassen, doch bei Disney und den Merchandise-Partnern dürfte man sich trotzdem die Hände reiben. Denn Gunn tut alles dafür, dass Baby-Groot-Puppen der Renner werden. Ähnlich wie im ersten Film gibt es zwar erst ein Vorspiel in der Vergangenheit (bei dem sich die Frage stellt, ob Marvel seine Schauspieler-Verjüngungstechnik nun wirklich in jedem Film unterbringen muss), doch danach gehört die Bühne ganz Groot. Wenn die Guardians etwa für die Sovereign das riesige Weltraummonster besiegen, findet die Action zum größten Teil nur im Bildhintergrund statt, denn der Fokus liegt auf dem munter durch die Szenerie tapernden Baum-Baby. Das hat zum Kampf nichts beizutragen, stellt allerlei Unsinn an und lenkt immer wieder die Kollegen ab, die sich Sorgen um den kleinen Racker machen. Dieser Auftakt nimmt viel vom späteren Ablauf vorweg: Im Zweifelsfall wird in diesem launigen Sequel Humor gegenüber Action und Thrill bevorzugt.

Fazit: „Guardians Of The Galaxy Vol. 2“ ist nicht frei von Schwächen, macht aber sehr viel Spaß.
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Kommentare

  • Zach Braff

    "Guardians of the Galaxy" ist in der mittlerweile viel zu großen Superhelden-Filme-Wolke noch einer meiner Lieblinge, weil er einfach originell und überaus lustig ist. Hoffe Nr.2 kann einigermaßen mithalten. Freu mich drauf!

  • greek freak

    In anderen Worten,ein sau-unterhaltsamer Pop-Corn Film,der Spass macht,mehr brauch ich nicht.

  • Jimmy V.

    Sehe ich ähnlich. Und dann wieder das Lob von Chris Pratt, der diese gewollte Ironie ja auf seine Fahnen geschrieben hat. Eine Charismabombe war der noch nie.

  • Jimmy V.

    Totschlagargument der ödesten Sorte.

  • Jimmy V.

    Es ist ein Totschlagargument, weil du damit Kritik an irgendetwas verbietest. Ähnliches wäre zu sagen: "Dann mach es doch besser!"
    Künstlerische Werke müssen sich dem Publikum aussetzen. Erst dadurch bekommen sie einen Eigenwert. Dazu gehört auch Kritik, die man äußern kann. Er hat sie dort vielleicht etwas harsch vorgetragen, aber durchaus doch auf Argumenten aufgebaut. Das muss man sagen dürfen. Gerade in einer Filmcommunity.

  • Jimmy V.

    Okay, ich pflichte dir bei, dass es auf den zweiten Blick sicherlich nicht gerade die beste Kritik war. "Space-Matsch" halte ich aber schon für ein gutes Argument, weil es auf Stories der Art verweist, die alles zusammenwerfen und sich damit auch immer alles schön zurechtbiegen können.

  • Fain5

    Was zur Hölle hat sich der Autor der Kritik eigentlich beim Schreiben gedacht? Ich muss jetzt mal so viel spoilern wie nur geht?

  • Fain5

    Aaahhh halt. Das Argument der Kritik verbieten würde aber nur ziehen, wenn Kort den Film tatsächlich selbst gesehen hätte. So kann man wirklich davon ausgehen, dass er solche FIlme generell nicht mag und die FS Kritik benutzt um seine Abneigung zu untermauern. Von daher war der Einwand von Mohbert gar nicht mal so verkehrt.

  • Jimmy V.

    Wenn man sich aber erst einen Film gesehen haben muss, um sich mit der Kritik am Film auseinanderzusetzen, läuft aber auch etwas nicht richtig. Schließlich ist doch Sinn und Zweck der Kritik über Stärken und Schwächen des Films zu informieren. Daraufhin kann man der Kritik dann zustimmen.

  • HalJordan

    Interessante Wertung. Damit bleiben die Iron Man-Solofilme die konstantesten was die Qualität der Soloreihen im MCU anbelangt.

  • Sentenza93

    Solange der Streifen unterhält, kann er ruhig etwas schwächer sein als der Vorgänger.
    Hätte mich natürlich gefreut, wäre Teil 2 genauso gut oder sogar besser geworden, aber "schwächer" heißt ja zum Glück nicht gleich generell "beschissen". Wobei das leider ja bei Filmen für viele Leute der Fall ist.
    Bin auf jeden Fall gespannt und werde Donnerstag im Kino sitzen. Muss ja die Tradition wahren, dass ich jede Comicverfilmung im Kino gucke. :) Und trotzdem hab ich bei "Homecoming" immer noch größeres Muffensausen als hier. :D

  • Da HouseCat

    was denn konstant nach unten?

  • HalJordan

    Nein, nicht wirklich. Das meinte ich Ernst. Die FS-Kritiken sind bei den Iron Man-Solofilmen am Höchsten. Und auch bei mir sind die IM-Filme weit oben angesiedelt. Sowohl Captain America, als auch Thor hatten jeweils einen schwachen Solofilm in ihren Reihen. Gut, 3,5 Sterne bei GotG 2 sind immer noch gut, aber eben nicht auf IM Niveau.

  • HalJordan

    Auch ich habe den Kinobesuch fest eingeplant. Am Samstag ist es soweit. ;-)
    Schaust du dir wirklich JEDE Comic-Verfilmung im Kino an? Also auch die Fantastic Four Neuauflage vor zwei Jahren? "Logan" hat mir übrigens sehr gut gefallen. Hatte mehr etwas von ´nem Western, als von einer Comic-Verfilmung. Dürfte dir damit auch zusagen. ;-)

  • Sentenza93

    Wie gesagt, habe nur "Thor 2" in den letzten paar Jahren verpasst. :D
    Ansonsten versuche ich eigentlich alles mitzunehmen.
    Logan konnte ich mir mittlerweile, mit etwas Verspätung, auch zu Gemüte führen. Er war gut, sogar sehr gut, aber der letzte Tropfen hat gefehlt. Also ich sag 8/10 oder 9/10. Ich kann nicht mal erklären warum. Aber mit Western hast Du natürlich recht. ;)
    Auf jeden Fall war Logan viel besser als Deadpool von Fox. Habe mir Deadpool vor kurzer Zeit ein weiteres Mal gegeben, einfach um zu sehen, ob er doch noch zündet, aber Fehlanzeige.
    Und ja, auch "Craptastic Bore" habe ich gesehen. 100 Minuten, die ich nie zurückbekomme. :D

    EDIT: Vielleicht sollte ich (Super-)Heldenverfilmung schreiben. Weil, wenn es nur nach Comics geht, müsste ich auch den letzten Asterix-Realfilm im Kino gesehen haben, und danke, aber nein danke. :D

  • HalJordan

    Dann hast du ja wirklich nichts verpasst. ;-) Ich wünschte, ich hätte "Thor 2" ebenfalls im Kino ausgelassen. Zwei Stunden Lebensqualität, die mir irgendwann hinten und vorne fehlen. *lach*

    8/10 oder 9/10 sind nach dem FS-Wertungssystem immerhin starke 4,5 Sterne. Das kann sich sehen lassen. "Logan" ist bestimmt kein Meisterwerk, jedoch hat sich der Film sehr gut vom Einheitsbrei abgehoben.

    Weshalb bist du mit "Deadpool" nicht warm geworden? Lag es an der Story oder dem Humor?

    OK, das ist natürlich bitter. Wie du weißt, kann ich das sehr gut nachempfinden. Ich war in "Thor 2" und bereue es ebenfalls. *g*

    Haha, das ist gut. Ich weiß, was du meinst. Die Bezeichnung Comic-Verfilmung passt schon. Für meine Begriffe umfasst das Superhelden-Filme, Graphic Novels und alles was Comic-Format hat. Asterix würde ich eher zum Cartoon-Bereich zählen und damit zur jüngeren Zielgruppe. "Kingsman" z. B., genauso wie die "Suicide Squad" sind daher für mich Comic-Verfilmungen, da keine Superhelden vorkommen. :-D

    D. h. du bist dieses Jahr noch ganz schön gefragt: "Spider Man Homecoming", "Thor 2", "Kingsman 2", "Wonder Woman" und "Justice League". Da kommt noch einiges aus dieser Sparte auf uns zu. ;-)

  • Sentenza93

    Thor 2 fand ich auch schwach, aber noch ansehnlich. Da bin ich bei Weitem nicht so mies drauf, wie bei Fantastic Four, rausgekommen. In diesen hundert Minuten hätte ich Kochen sollen. Wäre besser gewesen. :D

    Wie gesagt, Logan war super, aber halt nicht der GANZ große Wurf. Nach Überlegung gestern nochmal habe ich einen Grund: Ich fand das Thema, Personen reisen zusammen von A nach B und kommen sich näher bzw. freunden sich an, etwas abgedroschen. Gibt Filme, in denen das besser rüberkam.

    Deadpool kann ich mal versuchen zu beantworten: Ich mag die Comics, den ganzen Charakter und auch z.B. das sehr geile Videospiel. Beim Film hat mir einfach Vieles gefehlt. Der Film war blutig, aber z.B. die Tode waren nix Besonderes. Erschiessen oder Erstechen oder mal irgendwo aufklatschen, gab es schon so oft. Da gibt es so viele kreative Möglichkeiten Personen ins Jenseits zu befördern und es bleibt leider Standardkram. Zweitens: Der Humor. Ich fand den Film absolut nicht lustig. Und "Fluchwörter" sind ein - oder zweimal lustig, aber nicht einen ganzen Film. Und es wurde viel zu wenig die "Vierte Wand" durchbrochen. Bei so vielen Szenen dachte ich, dass es dort perfekt wäre, dass Deadpool jetzt was sagt, aber nein, kam nix.
    Und Nummer 3: Die Origin-Story. Die hat sich viel zu lange und langweilig gezogen. Der Film läuft knapp 105-110 Minuten, die Origin kam mir wie drei Stunden vor. Lange, langweilige drei Stunden. :D Ich hoffe beim zweiten Teil, holen die einige Sachen nach und legen nochmal richtig was oben drauf.
    Und dafür, dass es immer hieß, selbst im Film, "Kein Superheldenfilm", doch, war es, zwar mit mehr Blut und Fluchen, aber klassische Superheldenstory. :D

    Ok, so kann man die Filme, welche ich schauen war, auch bezeichnen. Ich ergänze mal noch, alles ab FSK 12 oder höher. :D

    Jup, dreimal MCU, zweimal DCEU, Logan ist ja durch, Kingsman 2. Jup, Feuer frei. :D

  • Silvio B.

    Mehr erwartet man von den Guardians ja auch nicht. Also ich zumindest nicht :)

  • HalJordan

    Kann ich verstehen. Ich mochte "Iron Man 2", weiß aber dass sowohl der 2. als auch der 3. Teil nicht überall auf Gegenliebe stoßen.

    Der schwächste Film in meinen Augen ist "Thor 2" und danach kommt erst mal eine Weile nichts. "Iron Man 1" ist dagegen der Film, dem ich am meisten abgewinnen kann.

  • HalJordan

    Klar, "Thor 2" kann man sich anschauen, muss man aber nicht. *lach* Ob mir "Fantastic Four" noch weniger Gefallen hätte, kann ich nicht beurteilen. Glücklicherweise habe ich mir den Kinobesuch gespart. *fg* Kochen wäre in jedem Fall besser gewesen. ;-D

    Witzig, dass dir das Reisen von A nach B bei "Logan" nicht so zusagte. Das war für mich einer der Pluspunkte. Sicher gibt es Filme, bei denen es besser oder soll ich eher sagen anders umgesetzt wird, allerdings gefiel mir das in der dargebotenen Dreier-Konstellation sehr gut. Auch das hatte ja was von einem Western, da die Protagonisten - bis auf ganz wenige Ausnahmen - selten an einem Ort bleiben. "Deadpool" mochte ich. Bislang habe ich den Film nur einmal gesehen und das war im Kino. Besitze den seit geraumer Zeit auf Blu-ray und werde mir den Film demnächst zu Gemüte führen. Was mir an Deadpool gefiel, war der Ansatz der Geschichte. Trotz der ganzen Gewalt und dem Gefluche war die Story im Kern eine Liebesgeschichte. Und das hatte was. Abgesehen davon gehört Morena Baccarin für mich zu den attraktivsten Darstellerinnen der Neuzeit. D. h. der Film machte auch optisch etwas her. ;-D

    Lol, alles ab FSK 12 oder höher. Der Spielraum ist verdammt groß. *lach*

    Ich spiele jetzt mal den Erbsenzähler. ;-) Genau genommen ist es zweimal MCU und einmal Sony/MCU (Spider-Man) *klugscheiß* ;-)

    "Split" ist der bisher beste Film, den ich dieses Jahr zu Gesicht bekommen habe. Auf dem 2. Rang steht "Logan" und an letzter Stelle "Ghost in the Shell". Bis jetzt habe ich dieses Jahr aber auch nur drei Filme im Kino gesehen. ;-) "Rogue One" schaute ich zwar Anfang Januar, jedoch wurde der Film bereits im Dezember veröffentlicht.

  • Sentenza93

    Ok, darfst mal klugscheißen. :D
    Ghost in the Shell, da muss ich ehrlich auch sagen, je mehr ich über den Film nachdenke und ihn nochmal Revue passieren lasse, finde ich ihn auch immer schlechter.

  • amlug

    Ich will ja eigentlich nicht bestimmte Filme, beziehungsweise deren Bewertungen, miteinander vergleichen aber dass dieser Film (ja, er hat Schwächen) dezent schwächer davonkommt, als "Fast & Furious 5/7/8" finde ich doch einigermaßen fragwürdig ...

  • Der Eine vom Dorf

    Ich weiß nicht, ob du ihn in der Zwischenzeit schon gesehen hast, aber ich habe im Kino lange nicht mehr so viel gelacht. Das dazu. :-D

  • Sentenza93

    So, gesehen und noch unschlüssig, ob gleichwertig oder einen Tick schlechter.
    Noch sacken lassen und bald noch ein zweites Mal schauen.

    SPOILER
    .
    .
    "Zwischen ihm und dem in seiner menschlichen Form von Altstar Kurt Russell verkörperten lebenden Planeten (!) Ego kommen trotz vieler gemeinsamer Momente keine rechten Vater-Sohn-Wiedervereinigungsgefühle auf. Dies wird einem noch einmal besonders klar vor Augen geführt, wenn gen Ende der Klassiker „Father And Son“ von Cat Stevens alias Yusuf Islam auf dem erneut großartigen Soundtrack erklingt und den (nicht nur emotionalen) Höhepunkt des gesamten Films untermalt. Trotz des Songtitels geht es hier nämlich nicht um die Beziehung von Star-Lord und Ego (so viel kann verraten werden), sondern um eine andere, die ungleich besser ausgestaltet und erzählt wird." Darum geht es doch. Bei Pratt kamen die Gefühle, finde ich, sehr wohl durch. Bei Ego, oh Wunder warum nur? :D, nicht. Dem ging es doch nur darum Quill auszunutzen.
    .
    .
    SPOILER ENDE

    Und der Punkt das Team zu splitten, fand ich eigentlich ganz cool, gerade weil so auch neue Beziehungen entstanden sind. Bei TESB hat sich doch auch niemand drüber beschwert, warum auch, macht die Freude beim Wiedersehen doch nur größer.

  • Zach Braff

    Jaa, habe ich. Und mal wieder muss ich dir vollkommen Recht geben. Ein äußerst amüsanter Streifen! xD

  • Deliah C. Darhk

    Der Film hat sehr wohl eine sogar recht ausgereifte Story. Nur ist die, anders als von dem Meisten (auch Kritikern) erwartet weniger im Action-, Comic- oder SciFi-Genre angesiedelt, sondern stellt eine Sozialstudie (mehr oder minder eindeutiger) menschlicher Beziehungen dar (Was Gunn übrigens auch schon vor Filmstart so angekündigt hatte.).

    Es ist die Geschichte von Sichtweisen, Missverständnissen, Erwartungshaltungen und deren Folgen für daraus evolvierende emotionale Entwicklungen.

    Es wird nicht eine große 08/15 Gut gegen Böse - Geschichte erzählt, sondern die Summe vieler kleiner Tragödien, wie sie zu einem subjektiven Gesamtbild verwuchsen, und wie diese Tragödien sich aus gereifteren Blickwinkeln recht unterschiedlich darstellen, teils als echte Dramen, teils als verkannte Glücksmomente.

    Diese Story entfaltet sich pro Gruppe in einem ganz eigenen und von den anderen Paarungen unterschiedlichen Tempo, bis es zum Finale hin beinahe zeitgleich zu den wesentlichen Einsichten und Erkenntnissen kommt, die nicht nur die Figuren, sondern auch deren spirituellen Reifegrade wieder zusammenführen.

    Gunn hat einen Film über Beziehungen angekündigt, und den hat er mE auch ganz prima abgeliefert.

    Wer den Film nur um die Staffage drum herum beurteilt, die lediglich den Roten Faden bietet, der alles am Ende wieder auf einen gemeinsamen Sammelpunkt vereint, wird dies allerdings nicht erfassen können. Das liegt dann aber nicht am Film, sondern am individuellen Zuschauer.

  • Deliah C. Darhk

    Ist schon geil, weil ja in der FS Redaktionsmeinung zum Spoilergeheule relativ deutlich zum Ausdruck gebracht wurde, dass echte Filmfreunde sich nicht nach Story, sondern nach künstlerischer/technischer Umsetzung orientieren, und die FS-Filmkritiken sich dann nach wie vor zumeist zu gefühlten 80% auf Story beziehen. *grins*

    Oh, wie gerne würde ich hier mal eine Supervision moderieren ...
    ;D

  • Aequitas

    Grossartig, ich habe mich schon lange nicht mehr so gut unterhalten und vorallem wieder mal Humor der sitzt. Nebst den üblichen "Verdächtigen" wie Rocket und Groot hat mir vorallem Drax extrem gut gefallen, es gibt kein besseres Beispiel für "Harte Schale, weicher Kern", irgendwie tolpatschig und ungelenk direkt in der Wortwahl und doch philosophisch und sympathisch! Auch stimmt die Chemie zwischen den Figuren und Chris Pratt und Zoe Saldana sind ein wunderbares Filmpaar. Auch wenn ich verstehen kann und es schlussendlich auch begrüsse, dass Gunn die Geschichte um Star-Lord nach 3 Filmen abschliessen möchte, wenn es so weitergeht könnte ich noch 100 Abenteuer dieser höchst sympathischen Truppe schauen, die mehr durch unglaubliches Unvermögen als Können das Universum das ein ums andere mal rettet - alles eingebettet in einen unglaublich "geilen" Soundtrack! :-D

  • Silvio B.

    Ich lese Kritiken immer erst nach dem Film, und diese Kritik zeigt mal wieder sehr deutlich warum. Mal von der Vollverspoilerung abgesehen ist eine 3,5 für so einen unterhaltsamen Film einfach lächerlich.

  • sdli93

    Zitat: "Grossartig, ich habe mich schon lange nicht mehr so gut unterhalten und vorallem wieder mal Humor der sitzt."

    Wunderbare Unterhaltung!! 4 von 5!! Definitiv nicht schlechter als der erste....

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