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Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen
Durchschnitts-Wertung
3,8
129 Wertungen - 15 Kritiken
7% (1 Kritik)
33% (5 Kritiken)
40% (6 Kritiken)
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Deine Meinung zu Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen ?

15 User-Kritiken

Torsten P.
Torsten P.

User folgen 1 Follower Lies die 7 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 18.11.18

Noch nie war Johnny Depp so herrlich böse In diesen Film spielt Johnny Depp seine Titelrolle perfekt. Ohne Übertreibungen oder Effekthascherei erschafft er eine Aura des Bösen um Gellert Grindelwald. Im Gegensatz zum Schreckgespenst Voldemort erreicht er seine Gefolgschaft nicht durch Erpressung, Androhung von Gewalt und großartigen Versprechungen, sondern durch geschickte Manipulation, Verlockungen und dem Schüren von Ängsten. Er kommt als vermeintlicher Retter daher, der angeblich nur im Sinn hat die magische Welt vor den Muggeln zu schützen und er stellt sich als Opfer einer grundlosen Hetzjagd der Zauberer Regierung da, die angeblich ihre magischen Bürger verrät. So etwas muss Menschen, die sich etwas in Geschichte auskennen, sehr bekannt vorkommen. Mit Worten und Taten gelingt es ihm, sogar Queenie Goldstein auf seine Seite zu ziehen und das zeigt, dass jeder einen dunklen Punkt in seiner Seele hat, den Grindelwald zu seinem Vorteil nutzen kann. Er erschafft eine Vision vom 2.Weltkrieg, zeigt die Anfänge vom Holocaust und den Abwurf der Atombombe und fragt dann: „Und wann werden die Muggel ihre Waffen auf uns richten?“. Damit hat er seine Gefolgschaft in der Tasche. Niemand ist vor ihm sicher. Er ist ein Demagoge des Bösen; tausendmal schlimmer als Lord Voldemort. Schon allein dieser Johnny Depp ist einen Kinobesuch wert, aber dieser Film kann mit noch mehr Pluspunkten aufwarten. Mit Jude Law ist die Rolle des Albus Dumbledore perfekt besetzt und Eddie Redmayne spielt Newt Scamander wieder glänzend konfus und wunderbar unbeholfen in Sachen Liebe. Es werden neue Charakteren eingeführt; auf deren Entwicklung in den folgenden Filmteilen man sehr gespannt sein darf. Die Szene auf der Brücke nach Hogwarts zeigt, das sich hier eine verschworene Gruppe gegen Grindelwald bildet. Die Tricktechnik in diesem Film ist genial, die Luftkampfsequenz zu Beginn ist rasant und die magischen Tierwesen zeigen viel Liebe zum Detail. Die Tricktechniker haben eine glänzende Arbeit geleistet. Der Film endet mit einer Riesenüberraschung und einem Schock für den Zuschauer. Fazit: Der Film ist sein Eintrittsgeld wert und wird keinen Zuschauer enttäuschen.

Isabelle D.
Isabelle D.

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3,5gut
Veröffentlicht am 21.11.18

"Phantastische Tierwesen II: Grindelwalds Verbrechen" ist eine gelungene Fortsetzung des ersten Films über die Abenteuer von Newt Scamander, seinen Freunden und magischen Tieren. Die Handlung ist eigentlich recht dünn, aber sie ist eindrucksvoll und spannend in Szene gesetzt, sodass man mitfiebert, obwohl gar nicht mal so viel passiert. Es liegt vielleicht auch etwas daran, dass es sich hierbei um ein Zwischenkapitel handelt und man den Film eigentlich nicht unabhängig vom ersten Teil betrachten kann. Und die Geschichte geht noch - ich glaube - drei Teile weiter. Trotzdem macht der Film Spaß. Es gibt ein Wiedersehen mit den jüngeren Versionen beliebter Figuren aus "Harry Potter", die magischen Wesen sind niedlich, witzig und/oder wunderbar animiert. Und es wird am Beispiel von Grindelwald nachvollziehbar aufgezeigt, wie Demagogie und Faschismus funktionieren, wie Idealismus in Fanatismus hinübergleiten kann und was an dieser Rassenideologie für manche Menschen so reizvoll ist. Spoiler: Grindelwald - übrigens erstaunlich gut gespielt von Johnny Depp, der seine besten Tage hinter sich zu haben schien - ist ein spannender Bösewicht, der eben nicht nur plump nach Weltherrschaft und Unterdrückung trachtet. Sondern er vermarktet sich selbst als jemand, der es nur gut meint, der für die Zaubererwelt nur Vorteile will, mehr Freiheiten, mehr Selbstbewusstsein, ... ohne aber ein klares Feindbild zu benennen. Das klingt höchstens unterschwellig durch. Insofern fand ich es glaubwürdig, warum sich einige dafür entscheiden, ihm zu folgen. Fazit: Wer den ersten Teil gesehen hat und wissen möchte, wie es weitergeht, sollte den Film nicht verpassen! Alle anderen sollten sich zunächst den ersten Film anschauen - ansonsten kommt man hier nicht mit.

Smarty Music
Smarty Music

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4,0stark
Veröffentlicht am 15.11.18

Im Gegensatz zu den ersten 7 Teilen der Harry Potter Filme ist Phantastische Tierwesen 2 eher an Teenies und Erwachsene gerichtet. Kinder würden die Zusammenhänge vermutlich nicht verstehen. Viel zu komplex, wenn man sich im Harry Potter Universum nicht auskennt. Im Kino waren alle um die 20-30.. Harry Potter Fans der ersten Stunde. Kinder kommen ohnehin nicht wirklich in den neuen Filmen vor.. weshalb eher das erwachsene Publikum angesprochen wird. Deshalb passt die Atmosphäre und düsteren Bilder und mir persönlich hat der Film sehr gut gefallen. Gewöhnungsbedürftig ist für mich noch immer die Darbietung von Eddie Redmayne.. der extrem schüchtern, fast schon geistig behindert wirkt. Er verhält sich halt anders, schaut ungern in die Augen.. manchmal wirkt es als sei er blind.. Diese Darstellung soll dem Charakter etwas Einmaliges verleihen ist aber nicht so fresh und lustig wie die Teens von Harry Potter. Die Tierwesen wurden super in dem Film integriert. Es kommen sehr viele Charakter vor, weshalb manche wichtigen Personen teils 20 Min nicht zu sehen sind.. weil unterschiedliche Geschichten erzählt werden. Tierwesen 2 nähert sich nun dem Harry Potter Universum , Hogwarts ist zu sehen und das macht sehr viel Freude. 3D Effekte halten sich in Grenzen.. ist halt nur ein Extra, was niemand braucht. Es kommt nicht an Harry Potter ran ist aber ein Kinobesuch wert und hat mich und meine Freundin zufriedengestellt. Wir freuen uns auf den nächsten Teil!

BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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3,0solide
Veröffentlicht am 14.11.18

Runde zwei von Fünf: die Prequel Serie zum Harry Potter Thema geht in den zweiten Durchgang, weswegen ich mich schonmal relaxt zurücklehne und weiß: hier werden sicherlich die Schachfiguren in Postion gebracht, passieren wird aber nichts entscheidendes. Und so kommt es auch: die Handlung ist klein und oberflächlich, eine einfache Gut gegen Böse Story die sich aber in etliche kleine Handlungsstränge mit entsprechend vielen Personen aufsplittet. Dabei muß man die Abstriche machen daß z.B. Johnny Depp und Jude Law nur überschaubar kurz im Film erscheinen, ebenso daß Newt ein weiterhin relativ passiver Charakter ist der nur beiläufig interveniert. Obendrein wird die Fantasywelt hier immer komplexer was Fans zwar erfreut, außenstehende aber zunehmend vor den Kopf stößt. Trotzdem: ein großer Blockbuster, ganz großes Kino mit tollen Effekten und sicherlich nur das Intro zu noch weiteren, spaßigen Filmen. Fazit: Keine richtige Fixierung auf einen Schwerpunkt gegeben, aber trotzdem großes Kino!

AZ26
AZ26

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1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 24.11.18

Der übliche 3D-Overkill mit der sichtlichen Studiovorgabe, einen neuen Voldemort zu bringen, gut für 4, 5, oder sechs Folgen. Grindelwald steht in der Tradition aller Oberschurken der letzten15 oder mehr Jahre, die Welt oder gar das Universum zu beherrschen, egal welchem Franchise sie entschlüpft sind. Ermüdend. Dabei hieß die erste Folge doch "Fantastische Tierwesen, und wo sie zu finden sind." Hätten das Studio und Frau Rawling sich darauf besonnen, könnte die Reihe erfrischend sein. So aber begibt man sich in Konkurrenz zu so Franchises wie Transformers. Doch selbst im Vergleich mit Harry Potter lässt "Grindelwalds Verbrechen" nach, weil bei HP eine Figurenentwicklung über viele Jahre verfolgbar war, und das sehe ich hier rein garnicht.

_T_E_R_U_K_I_
_T_E_R_U_K_I_

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3,0solide
Veröffentlicht am 17.12.18

Wirklich sehenswert optisch Bombastisch indiziert !!! Aber finde er ist so voll gestopft mit Handlungen das einiges unwesentlich sich verliert im Film .

David O
David O

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2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 16.12.18

Leider nicht mehr so gut wie der erste Teil. Wenig tierwesen, diese sind nur noch Nebensache. Zu viele Handlungsstränge, man blickt nicht so richtig durch auf was man sich konzentrieren soll. Johnny depp ist immerhin mal nicht mehr diese Standard Rolle ala Fluch der Karibik oder Alice im wunderland. Ganz OK und unterhaltsam in manchen Szenen. Aber umgehauen hat mich der Film nicht

Mirko H
Mirko H

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3,5gut
Veröffentlicht am 16.12.18

In der Handlung insgesamt etwas durcheinander und mit schwachem "Endkampf". Dafür mit starkem Johnny Depp und einem klasse Cliffhanger! Insgesamt eine solide Fortsetzung.

schonwer
schonwer

User folgen 6 Follower Lies die 675 Kritiken

3,0solide
Veröffentlicht am 10.12.18

"Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen" ist der zweite von fünf geplanten Prequel-Filmen in der Welt Harry Potters. Der Film überzeugt auf handwerklicher Ebene sehr. Insbesondere Effekte und Musik sind sehr gut. Der Look ist viel düsterer und einheitlicher als im ersten Teil und der Film ist mit seinen 134 Minuten trotz kleiner Mängel recht kurzweilig. Johnny Depp ist ein reiner Lichtblick in diesem Film und stiehlt jedem die Show. Er überzeugt durch Präsenz und wirkt bedrohlich, es macht wahrhaftig Spaß ihm zuzuschauen - willkommen zurück! Jude Law kauft man den jungen Dumbledore ab und Ezra Miller konnte als Creedence wieder voll überzeugen. Eddie Redmayne spielt ebenfalls gut, doch sein Charakter ist in dem Film eher überflüssig und gewinnt rein gar nicht an Tiefe. Er und seine Kameraden bilden die Hauptfiguren um welche sich die Handlung nicht dreht und man bereits im ersten Teil nicht viel an Background-Wissen bekommen hat. Und das ist eben fatal, denn sie sind einem ziemlich egal. Der Film nimmt unerklärte Aspekte der Harry Potter Geschichte und lässt sie in den Prequels erklären. Die Idee an sich ist gut, aber es wäre ganz gut in jedem Film noch mehr Story und mehr Tiefe zu packen. Denn hier sieht alles schick aus, die Darsteller spielen gut, doch der Film ist ziemlich inhaltsleer und das ist schade. Denn man wird das Gefühl nicht los, man könnte dementsprechend auch drei statt fünf Filme machen. Der erste und zweite Teil wären nicht zu viel Stoff für einen Film gewesen, der dann von mir aus auch gute zweieinhalb Stunden geht. Fazit: Handwerklich top, schauspielerisch stark (J.D.!), doch wie beim Vorgänger noch zu inhaltsleer und Luft nach oben!

NightWatch
NightWatch

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2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 03.12.18

in meinen Muggel Zeugnissen stand viel zu häufig: "...hat sich redlich bemüht, dem Unterricht zu folgen...". Und eine ähnliche Zensur kann man dem jüngsten Film aus dem Potter Universum auch ausstellen: Tierwesen 2 wirft mit Handlungsorten, Charakteren, Hintergrundwissen und allerei aufwendigen Erscheinungen nur so um sich. Und verliert damit zu oft die Spur; wirkt unübersichtlich und so sprunghaft wie dieses Beamdingens. Plötzlich befindet man sich in einer Wohnung. Da passiert irgendwas. Gleich danach in einem Zauberministerium. Warum hat der Zuschauer vergessen, aber man versucht wohl, was zu finden. Das aber gerät in den Hintergrund, weil's was romantisches zu klären gilt. Dazwischen Namen, Mysterien, Ministerien, Familienstammbäume... es ist wohl dem hervorragenden Cast geschuldet, dass das alles trotz überfrachteter Überladung irgendwie relevant bleibt und man teilweise sogar mit den Protagonisten mitfiebert. Schön ist auch, dass in bekannter J.K.R. Manier gezaubert wird - wenngleich das eine oder andere Maschinengewehr aus der Muggle Welt manches Problem in der Welt der Zauberer schneller gelöst hätte... Fazit: warum "Phantastische Tierwesen"? Es geht um die Jagd nach einem bösen Zauberer!?

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