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Unter dem Sand - Das Versprechen der Freiheit
Durchschnitts-Wertung
3,9
52 Wertungen - 6 Kritiken
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6 User-Kritiken

TheReviewer
TheReviewer

User folgen 3 Follower Lies die 174 Kritiken

4,5
Veröffentlicht am 02.01.17
Für mich einer dieser Filme, wo man sich fragt, ob man selbst das alles durchstehen würde, sich dann in seinen vier Wänden umschaut um mal wieder merkt, dass man es echt gut und sicher hat, so zu Hause. Soldaten in Kriegs- oder Krisengebieten haben diesen Luxus der Sicherheit und der Bequemlichkeit nicht und das gilt auch für Soldaten, die in Kriegsgefangenschaft geraten. Wenn man meinen sollte, dass sie jetzt wenigsten nicht mehr an die Front müssen, erst Recht, wenn dann noch der Krieg selbst vorbei ist, dann scheint man doch ziemlich naiv. In „Unter dem Sand“ wird die Geschichte von jungen deutschen Soldaten erzählt, die in Kriegsgefangenschaft die Aufgabe hatten, einen Strand von etlichen Tausend deutschen Tretminen zu säubern. Hut ab vor der darstellerischen Leistung, durch die dieser Film die Tiefe bekommt, die er verdient.
grondolfderpinke
grondolfderpinke

User folgen 1 Follower Lies die 84 Kritiken

4,5
Veröffentlicht am 03.12.16
Ein sehr starker Film aus Dänemark, ein Kriegsfilm nach wahren Begebenheiten und hervorragend inszeniert. Keine moralischen Schuldzuweisungen, die vielen Kriegsfilmen einfach nicht gut tun. Ruhiges Kino, das beobachtet und jeder kann sich etwas dazu denken. Einer der besten Filme des Jahres!
Frank B.
Frank B.

User folgen 3 Follower Lies die 198 Kritiken

4,5
Veröffentlicht am 01.12.16
Unglaublich guter Anti-Kriegsfilm, der eindrucksvoll zeigt, wie behaftet etwas in uns Menschen sein kann und meist auch ist. Nicht rational, sondern absolut irrational und in den heutigen Zeiten genauso verkörpernd wie damals. Der Film spielt hervorragend mit seinen Möglichkeiten, seinen vorkommenden Elementen und den Charakteren. Wahnsinn des Krieges und Wahnsinn von uns Menschen! Anschauen!
Michael S.
Michael S.

User folgen 9 Follower Lies die 364 Kritiken

4,5
Veröffentlicht am 20.09.16
In Deutschland darf man keine einseitigen Filme über das Leid deutscher Soldaten im Zweiten Weltkrieg machen. Punkt. Hat historische Gründe, aber auch die Feuilletons würden ein entsprechendes Werk in Grund und Boden stampfen. Umso besser, dass mit Zandvliet ein dänischer Regisseur ein dunkles Kapitel der Geschichte beider Länder beleuchtet. Vordergründige Schuldfragen gibt es hier kaum, die Vorgeschichte der Charaktere kommt höchstens am Rande vor. Dass Rasmussen die Deutschen für die Besetzung Dänemarks hasst ist nachvollziehbar, dass er seinen Hund allerdings meist besser behandelt als die minderjährigen Gefangenen wirkt fast schon sadistisch. Anhand des Trailers ist abzusehen, dass sich das Verhältnisses zwischen Kommandant und Truppe im Lauf der Filmhandlung wandelt, doch man macht es sich nicht zu einfach. In diesem Krieg gibt es keine Helden. Alliierte Briten pissen im wahrsten Sinne des Wortes auf die Deutschen und auch viele dänische Soldaten machen keinen Hehl aus ihrer Abscheu. Grauenvoll war das Kriegsgeschehen durchaus, das bezweifelt niemand, doch die Truppe, an der die Dänen und ihre Verbündeten ihr Mütchen kühlen, dürfte kaum höchstpersönlich verantwortlich für die Invasion und Verminung des Landes gewesen sein. Natürlich gibt es in der Gruppe nachwievor den einen oder anderen überzeugten Wehrmachtssoldaten, die meisten sind jedoch Jugendliche und Kinder, die einfach nur nach Hause wollen. In beeindruckenden Aufnahmen inszeniert Zandvliet an Originalschauplätzen ein Kriegsdrama mit ausgezeichnetetn Darstellern aller Altersgruppen, das nicht nur unter den Sand, sondern vor allem unter die Haut geht. Keine Neuschreibung der Geschichte, aber eine behutsame Ergänzung und ein klares Bekenntnis gegen Krieg und Hass. Die insgesamt ruhige Erzählweise lässt außerdem jede Minenexplosion und die gebrüllten Befehle Rasmussens doppelt erschreckend wirken. Ein Muss für Liebhaber gut gemachter Antikriegsfilme. Übrigens: Nicht von den synchronisierten dänischen Darstellern im Trailer irritieren lassen! Im Filmton sprechen sämtliche einheimischen Darsteller passenderweise Deutsch mit Akzent oder Dänisch (untertitelt).
ToKn
ToKn

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4,0
Veröffentlicht am 11.07.16
Absolut sehenswerter Film. Dramaturgisch fast nicht zu überbieten. Man weiß gar nicht wo man mit „Nichtmeckern“ anfangen soll. Der Film fängt an und man ist drin. Kein sinnloses Rumgeplänkel, keine irritierende Nebenhandlungen, von Anfang bis Ende gradlinige Geschichte. Spannend sowieso. Nicht mal der Sonnenuntergang ist hier kitschig. Schon mal weil er zu der tollen Landschaft passt, die hier ein aufs andere Mal eindrucksvoll in Szene gesetzt wird. Wer sich ein bisschen mit der Geschichte des „Atlantikwalls“ an der Westküste Dänemarks auskennt, der bekommt es hier nochmal eindrucksvoll bestätigt, oh ja, die Dänen waren uns während und nach des Krieges nicht immer freundlich gesinnt. Verständlich…, mitunter..., wer da schon mal Urlaub gemacht hat, wird die grauen Betonkolosse auch heute noch stehen sehen. Passend dazu, dass erst 2012 Dänemarks Küsten offiziell für minenfrei erklärt wurden und das dänische Militär dennoch unmittelbar vor den Dreharbeiten, als es den Strand, an dem gedreht wurde, zur Sicherheit noch einmal absuchte, einen weiteren alten Sprengsatz gefunden haben will. Schauspielerisch absolut top, allen voran Roland Moller als der dänische Feldwebel Carl Rasmusson. Auch die Nebenrollen, wenn man es überhaupt so bezeichnen kann, solides Handwerk. Klassischer Ensemblefilm, der mehr als empfehlenswert ist und es ist nicht nur schade, es ist sogar traurig, dass solche Filme hier in Deutschland nicht so beworben werden, wie sie es verdient haben. Filmförderung alleine reicht nicht. Die, die "Unter dem Sand" gemacht haben, die haben's absolut drauf. Tolles Filmhandwerk. Kann die Filmstarts-Kritik (mal wieder) absolut nicht nachvollziehen.
Bernd H.
Bernd H.

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5,0
Veröffentlicht am 10.05.16
Es ist sehr traurig, dass dieser klasse Film in kaum einem Kino in Deutschland zu sehen ist. Der Film ist überragend und voller Menschlichkeit. Er sollte zum Pflichtmaterial an deutschen Schulen gehören. 5 Sterne von mir!
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