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    Die irre Heldentour des Billy Lynn
    Durchschnitts-Wertung
    3,3
    47 Wertungen - 11 Kritiken
    Verteilung von 11 Kritiken per note
    1 Kritik
    3 Kritiken
    5 Kritiken
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    11 User-Kritiken

    Bruce Willis
    Bruce Willis

    User folgen 2 Follower Lies die 34 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 11. Februar 2017
    Der Film ist super! Meine Kritik deckt sich genau mit der von "amlug". Nur, dass ich dem Film dafür halt 5 Sterne geben würde.
    ToKn
    ToKn

    User folgen 358 Follower Lies die 719 Kritiken

    2,0
    Veröffentlicht am 7. Juli 2019
    So richtig überzeugen konnte mich der Film nicht. Einfacher Grund: die gewollte bitterböse Satire auf Amerikas Selbstverständnis kommt meines Erachtens nicht so recht zur Geltung. Nichts desto trotz hat der Film durchaus seine Momente und seine Dialoge die zum Nachdenken anregen. „Bring uns wohin wo wir sicher sind, bring uns zurück in den Krieg“ ist so ein Satz, der ziemlich haften bleibt. Leider hat der Film auch seine Klischees und trotz aller versteckter Kritik fehlt es auch nicht an reichlich Pathos, der eben genau diese aufflammende Kritik wieder entschärft. Die Musik ist dezent, fällt aber positiv auf. Schauspielerisch überzeugen vor allem Joe Alwyn (Billy Lynn) und Garrett Hedlund (David Dime). Absoluter Hammer ist allerdings, trotz der wenigen Zeit die sie zu sehen ist, Kristen Stewart als Billy Lynn’s Schwester. Das fand ich schon mehr als überzeugend und sehr realistisch. Steve Martin und Vin Diesel haben mich dagegen nicht so recht überzeugen können Das „Destiny‘s Child“ und „Beyonce“ natürlich nicht die echten „Destiny’s Child“ und „Beyonce“ waren, finde ich bei all den reingepumpten chinesischen Geld (!) schon peinlich, ist aber doch Sinnbild für den einen oder anderen filmhandwerklichen Mangel. Ich denke mal, die Parallele zum Super-Bowl Februar 2013 in New Orleans (erster Auftritt „Destiny’s Child“ seit 2005) ist durchaus gewollt, aber warum spielt der Film dann in Texas und warum ist der Hintergrund so ein drittklassiges Spiel? Gewollt oder nicht gewollt, bewusst oder unbewusst, dem detailverliebten Zuschauer fällt es auf. Auch das bereits erwähnte investierte chinesische Produktionsgeld spricht, wie ich finde, ein wenig gegen den Sinn dieser Satire…, oder aber ist sogar gewollt, frei nach dem Motto: die Amerikaner verballern so viel Geld für ihre Kriege, dass sie nicht mal mehr ihre Kriegs-Satiren finanzieren können. Nicht empfehlen würde ich den Film nicht, weil die Idee ja nicht schlecht ist und solche Filme auch wichtig sind. Aber wie oben erwähnt, richtig überzeugen konnte der Film mich nicht.
    Isabelle D.
    Isabelle D.

    User folgen 116 Follower Lies die 335 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 15. Februar 2017
    "Die irre Heldentour des Billy Lynn" von Ang Lee ist im Grunde eine bitterböse Satire, die den amerikanischen Heldenmythos und sämtliche fadenscheinigen Gründe für den Armee-Einsatz im Nahen Osten demontiert. Warum man für diese intelligente Tragikomödie in der deutschen Übersetzung wieder einmal einen völlig blöden Titel gewählt hat, der eher an billigen Klamauk und kalauerlastige Klamotten erinnert, ist mir allerdings ein Rätsel. Wenigstens das "irre" hätte man doch wohl weglassen können, "Die Heldentour des Billy Lynn" hätte es doch auch getan ... Na ja, ich habe keine Ahnung, wer das entscheidet und ich weiß nicht, was diese Leute gelernt haben, sehr viel kann es aber nicht gewesen sein und besonders kompetent scheinen sie auch nicht zu sein. Einmal mit Profis arbeiten und so weiter. Aber ich schweife ab. In dem Film geht es um eine Gruppe von Elite-Soldaten, die eine Propagandatour durch ihre US-amerikanische Heimat machen, bevor sie zurück in den Irak in den Krieg müssen. Ihre letzte Station führt sie zu einem Football-Spiel, wo sie in der Halbzeitshow als Helden präsentiert werden sollen. Billy Lynn vor allem wird zum Kriegshelden hochstilisiert, weil er einem tödlich verletzten Kameraden zu Hilfe eilte und einen "Feind" tötete. Für ihn war es der schlimmste Tag seines Lebens, aber alle anderen bejubeln ihn. Es wird klar, wie sehr die Öffentlichkeit von der Propagandamaschinerie beeinflusst wird, und dass im Grunde niemand so genau wissen will, wie der Alltag der jungen Leute, die für die Interessen macht- und geldgieriger Politiker in Kriegsgebieten vollkommen zweckfrei ihren Arsch hinhalten, eigentlich aussieht. Keiner will wissen, wie es den Jungs - denn es sind im Grunde tatsächlich noch Kinder - wirklich geht, wie traumatisiert und vollkommen am Ende sie sind. Stattdessen wollen sie ihre Helden beklatschen, sich selbst mit ihrem Patriotismus gut finden, und mit Politik nichts zu tun haben. Die Einzige, die heraussticht, ist Billys Schwester Kathryn - aber sie allein hat keine Chance, ihren Bruder aus dem Militärsystem herauszuholen. Er kennt nichts anderes, er kann nichts anderes, und nur seine Kameraden, die dasselbe durchgemacht haben wie er, können das verstehen. Für Faeson, die Cheerleaderin, in die Billy sich verguckt, ist er im Grunde nichts weiter als eine Trophäe. Während sie ihn mit Rehaugen und Wimpernklimpern anschaut, verspricht für ihn zu beten und ihm Honig um den nicht vorhandenen Bart schmiert, will sie eigentlich nur mit einem amerikanischen Helden schlafen. Aber Billy sieht sich nicht als Held, er tut, was er tut, weil er keine Wahl hat. Fazit: Ein kluger, wichtiger und trotzdem unterhaltsamer Film - auch, wenn die Handlung insgesamt recht übersichtlich ist. Ich denke nicht, dass er die Resonanz bekommen wird, die er verdient. Aber er lohnt sich auf jeden Fall.
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 3619 Follower Lies die 4 415 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 15. Juni 2017
    Ich habe diesen Film nicht im Kino geschaut sondern später auf DVD nachgeholt und habe mich dabei gefragt warum eine solche Story unbedingt in 3D inszeniert werden muß. Eigentlich sollte die Geschichte einer Soldateneinheit die für Propagandazwecke durch die diverse Anlässe geschleust wird klein und leise sein und auf optisches Tamtam verzichten können. Letztlich habe ichs aber verstanden wie die optische Aufbereitung die Wucht verstärken kann. Die Passage bei der die Helden in einem Konzert auf der Bühne stehen ist genauso fordernd und umhauend für sie wie eine Situation im Krieg und das kann so bestens vermittelt werden. Ansonsten reiht der Film kleine Szenen aneinander in denen man eben den Kontrast sieht wie die Soldaten sich und ihr tun selber sehen und empfinden und wie es von anderen Parteien aufgenommen und auch strategisch umgesetzt wird. Dabei sticht eine Szene heraus in denen die Soldaten einem arroganten Manager sehr heftig die Meinung sagen können. Ansonsten zeigt der Film eben einen jungen Mann voller Wünsche und Träume der in etwas geraten ist das größer als er selber ist und der versucht nicht unterzugehen. Daraus resultieren bewegende, ansprechende und optisch mitreißende zwei Stunden Kino. Aber eins daß vielen Zuschauern eher entgehen könnte. Fazit: Laute Aufmachung in der sich eine leise Story verbirgt!
    Kino:
    Anonymer User
    3,0
    Veröffentlicht am 29. November 2020
    Ang Lee seziert gekonnt die plumpen Versuche, mit großer Inszenierung, mit Pomp und Patriotismus die amerikanische Bevölkerung mit dem fehlgeschlagenen Irakkrieg zu versöhnen. Dabei zeigt er einen traumatisierten Soldaten, der als Held gefeiert wird, obwohl ihm das zu wider ist. Wäre sein Film weniger umständlich erzählt, hätte er auf allzu surreale Sequenzen verzichtet und alle Nebenrollen stimmig besetzt, hätte „Die irre Heldentour des Billy Lynn“ ein großartiger Kriegsfilm werden können. So bleibt es ein ungeschliffener Durchschnittsfilm mit vermeidbaren Längen, aber doch einigen viel versprechenden Ansätzen.
    Inglourious Filmgeeks
    Inglourious Filmgeeks

    User folgen 3 Follower Lies die 134 Kritiken

    2,0
    Veröffentlicht am 27. Februar 2017
    [...] Das schwierigste an Billy Lynn ist sein Umgang mit sich selbst. Von Beginn an schweben Handlung und Dialoge auf hoher Oberfläche und genießen es, Klischees der alten Schule auszunutzen. Am meisten betroffen ist die Liebesgeschichte zwischen Billy Lynn und einer Cheerleaderin. Zu flach soll hier jener Kitsch entlarvt werden, indem die moderne Unverbindlichkeit gegenwärtiger Beziehungen binnen des filmischen Ausklanges leere Hülsen zu sein scheinen. Dass solche Methoden mit grandiosem Erfolg aufgehen, belegt sich an den Größen von A History of Violence und The Guest. Billy Lynn hingegen ist in seiner Machart deutlich zu instabil und versagt durch das tatsächliche Einnehmen oberflächlicher Haltungen in voller Länge. Form und Inhalt schwimmen nicht entgegengesetzt, sondern sind kaum zu unterscheiden. [...]
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