Mein FILMSTARTS
Auslöschung
Durchschnitts-Wertung
3,4
189 Wertungen - 28 Kritiken
14% (4 Kritiken)
18% (5 Kritiken)
36% (10 Kritiken)
11% (3 Kritiken)
7% (2 Kritiken)
14% (4 Kritiken)
Deine Meinung zu Auslöschung ?

28 User-Kritiken

Fabi Sp.
Fabi Sp.

User folgen 2 Follower Lies die 3 Kritiken

3,0solide
Veröffentlicht am 14.03.18

Da ist es also, das von Kritikern hochgelobte zweite Werk von Alex Garland. Und auch die Erwartungen der Fans nach dem überragenden Erstlingswerk Ex Machina waren natürlich hoch. Für mich funktioniert der Film "Auslöschung" allerdings nur in Teilen. Und von einem Sci-Fi Meisterwerk ist er meiner Meinung nach Meilen entfernt. Das Setting erinnert etwas an Arrival: Eine starke Wissenschaftlerin im Mittelpunkt, die unerwartet zu einer vor der Öffentlichkeit verborgenen Area X gebracht wird und dort mit einem Team ein Mysterium aufklären soll. Auch in der düsteren, ruhigen Atmosphäre ähneln sich die Filme. Allerdings bleiben die Figuren in "Auslöschung" im Gegensatz zu Arrival blass und was noch viel schlimmer ist unnahbar. Eine sympathische Identifikationsfigur sucht man im Film vergebens. Durch Rückblenden wird versucht die Motivation der von Natalie Portman gespielten Lena zu begründen. Doch letztlich wirken diese Flashbacks nur störend auf den Erzählfluss und reißen den Zuschauer immer wieder aus der tatsächlich gelungen inszenierten Welt innerhalb des Schimmers. Die visuellen Effekte überzeugen allerdings nur, wenn kaum Bewegung im Bild ist. Vor allem die Tiere (auch wenn sie als Art Fabelwesen dargestellt werden) wirken durch ihr Aussehen und ihre Bewegungen extrem unnatürlich. Wie lebensecht und authentisch ein computeranimierter Bär heutzutage aussehen kann zeigen Filme wie The Revenant oder The Jungle Book. In Auslöschung wirken die Tiere als wären sie aus dem Original Jumanji-Film kopiert und der ist immerhin schon über 20 Jahre alt. Nun aber zum größten Problem des Films: Die unzählbaren Logiklöcher. In einem Teenie-Horrorfilm und bei The Walking Dead würde man mittlerweile wahrscheinlich kurz mit dem Kopf schütteln und darüber hinwegsehen, aber bei einem intelligenten Sci-Fi Meisterwerk? Um nur mal ein paar zu nennen (Achtung Spoiler): - Wenn bis jetzt kaum ein Wissenschaftler aus dem Schimmer wieder zurückkam, warum gehen dann die 5 Frauen ohne Schutzanzüge hinein? - Spoiler: Ein Alligator frisst beinahe ein Crewmitglied und die nächste Aktion ist mit einem kleinen Boot durch den Sumpf zu fahren? - Wenn es schon auf dem Militärgelände einen Aussichtspunkt gibt in dem das Team übernachtet, warum postiert man die Wache 100m entfernt auf dem Boden. Und sobald ein Geräusch zu hören ist bringen sich die Wissenschaftlerinnen nicht auf dem Turm in Sicherheit sondern rennen alle nach unten in die Gefahrenzone. - Ein Crewmitglied wurde vor den Augen der anderen gefressen und verschleppt und Lena hat nichts besseres im Sinn als alleine in den Wald zu gehen und nachzusehen, ob das Teammitglied wirklich Tod ist? - Im Leuchtturm kopiert das außerirdische Wesen jede Bewegung von Lena. Aber als sie dem Wesen eine Granate in die Hand drückt bleibt es unverändert stehen und beobachtet, dass Lena einfach aus der Gefahrenzone laufen kann. Jetzt aber trotz der ganzen Kritik an den vielen unlogischen Handlungen des Teams zum großen Pluspunkt des Films: dem Finale. Die Auflösung des ganzen und der Twist kommen sicherlich nicht mehr ganz so überraschend, aber filmästhetisch sind die hypnotischen Bilder und die verzerrte surreale Filmmusik faszinierend und fesselnd. Fazit: Auslöschung ist durchaus ein sehenswerter Film, wenn über die vielen Ungereimtheiten hinwegsehen kann. Ein Meisterwerk ist er allerdings bei weitem nicht.

amlug
amlug

User folgen 35 Follower Lies die 279 Kritiken

4,5hervorragend
Veröffentlicht am 17.03.18

Dass Paramount Pictures eigentlich kaum noch nennenswerte Hits produziert (sogar der letzte Transformers blieb weit hinter den Erwartungen zurück) bekommen wir jetzt bei dem, von mir heiß erwarteten neuen Film von Alex Garland zu sehen, welcher nur wenige Monate vor Kinostart aufgrund des zu hohen Flop-Risikos an Netflix verkauft wurde und bei welchem wir nun nie in den Genuss kommen werden, ihn auf der großen Leinwand zu sehen. Ich kann nur hoffen, dass diese Art von „Ausverkauf“ jetzt nicht Schule macht, denn Filme werden fürs Kino gedreht und mir persönlich blutete das Herz, als ich den absolut brillanten Auslöschung nur auf meinem kleinen Heimbildschirm sehen konnte. Auslöschung ist einer der atmosphärischen Sci-Fi-Filme der letzten Jahre und Alex Garland knüpft mit diesem Film scheinbar mühelos an sein brillantes Regie-Debüt Ex_Machina an. Erneut erschafft der Regisseur einen Sci-Fi-Film, der ruhiger eigentlich kaum sein könnte und dennoch auf seine eigene Art so verstörend ist, dass er fast schon als Horrorfilm durchgehen könnte. Um ehrlich zu sein, finde ich Filme wie Auslöschung oder Ex_Machina auch deutlich gruseliger, als jeden Dämonen-Mainstream-Horrorfilm, denn von den Garlandschen Sci-Fi-Filmen geht eine unmittelbare Bedrohung aus und die Atmosphäre könnte dichter nicht sein. Allerdings geht es in diesem Film hier nun nicht um künstliche Intelligenz, sondern um einen Meteoriten, der auf der Erde einschlug und den Einschlagort sozusagen „kontaminiert“. Eine Gruppe Forscherinnen um die Biologin Lena (Natalie Portman) soll nun das Gebiet erforschen und taucht dabei in eine andere Welt ein, was ich nicht bloß als dämliche Floskel benutzen will, nein, die fünf Frauen tauchen wirklich in eine andere Welt ein. Das Design, die Kreativität und der Einfallsreichtum, dem sie und auch wir Zuschauer hinter „dem Schimmer“ begegnen, lässt sich eigentlich kaum in Worte fassen. Es ist eine pure Wunderwelt, die wundervoll aber zugleich auch bedrohlich und unheimlich ist. Mit bedrohlich und unheimlich meine ich dabei auch nicht nur die offensichtlichen Gefahren, wie z.B. einem Alligator und den Horrorelementen, nein, den Ort umspielt auch eine bedrohliche Mystik, die rein auf der Gefühlsebene funktioniert. Im Stile einer klassischen „Abenteuerreise ins Unbekannte“ erkunden unsere Figuren diese Welt, eine Erzählweise, die ich sowieso immer liebe und die mithilfe der Atmosphäre hier auch absolut genial funktioniert, obwohl es nicht mal übermäßig viel Dialog und Geschichte gibt. Es ist ein Film, der fast ausschließlich mit Bild und Atmosphäre arbeitet aber das nahezu in Perfektion. Dafür werden Filme gemacht, dafür wurde eigentlich auch ehemals das Kino gemacht. Der Höhepunkt war für mich dabei das Finale, das praktisch komplett ohne Worte auskommt und dabei sehr, sehr unheimlich, leicht verstörend und zugleich wunderschön hypnotisierend daherkam. Auch habe ich selten einen Film gesehen, in dem das Außerirdische auch wirklich dermaßen außerirdisch wirkte. Eine Bewusstseinserweiterung. Dass bei dieser grandiosen, visuellen und atmosphärischen Arbeit auch technisch alles stimmt, ist dabei denke ich logisch. Die Kamera war ganz hervorragend, die Effekte eine absolute Wucht und der Soundtrack ein Geniestreich. Vor allem das Stück im Finale war der Oberhammer. Auch die Schauspieler gefielen mir außerordentlich gut. Natalie Portman, sowie Jennifer Jason Leigh und Tessa Thompson sind absolut brillant, genauso wie Gina Rodriguez, Tuva Novotny oder Oscar Isaac, die nur alle vielleicht ein klein bisschen zu kurz kamen. Fazit: Hypnotisierend und bewusstseinserweiternd … ein atmosphärisches Fest für die Sinne. Dafür wurde das Kino gemacht!

YannikFenyves ..
YannikFenyves ..

User folgen 1 Follower Lies die 47 Kritiken

4,5hervorragend
Veröffentlicht am 17.03.18

Atmosphärisch enorm stark und mit atemberaubenden letzten 20 Minuten. Leider verhindern die sehr platten und verschenkten Nebenfiguren die Höchstwertung - mit etwas mehr Zeit für Charakterentwicklung wäre aus dem Film wohl ein SciFi-Meisterwerk geworden. Dennoch sehr sehenswert - auch wenn so ein Film natürlich ins Kino gehört...

BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

User folgen 10 Follower Lies die 3 924 Kritiken

3,0solide
Veröffentlicht am 13.03.18

Bei diesem Film liegt der Fokus leider auf einem Randdetail: nadch Ankündigung für einen Kinostart wurde mitgeteilt daß der Film direkt abwandert zum Streaming Dienst Netflix. Der ermöglicht natürlich für die Zukunft so einige "Stolpersteine", wenn zu befürchten ist das anrückende Kinofilme zeitnahe zum Start auf Streamingportale abwandern, oder aber es könnte sich zeigen daß Filme die eben diesen Weg gehen eine geringere Qualität ausweisen. An "Auslöschung" läßt sich das nicht festmachen, sehr wohl aber eines erkennen: dieser Film wäre in der Tat im Kino nicht groß gewürdigt worden. Er ist vom Macher von "Ex-Machina" und erzählt eine düstere Sci Fi Story komplett nüchtern, langsam, ironiefrei und schwerfällig. Es ist gerade dieser Stil der bei Ex Machina praktiziert wurde mit dieser gebremsten, schleppenden Weise der sich hier auch in Überfülle wiederfindet und sehr wohl einige Leute zufrieden stellen sollte. Allerdings entstand der Streit hierum auch daher daß der FIlm vom Produzenten als zu verkopft, zu anspruchsvoll und zu intelligent eingestuft wurde um an der Kinokasse erfolgreich zu sein - und das unterschreibe ich. Es wird sicher einige Sci-Fi Fans geben die dieser Nummer eine ganze Menge abgewinnen können, aber ich kann mir auch eine breite Masse an Zuschauern vorstellen die in der Nummer nur pure Langeweile sehen, das auch nicht zu unrecht. Es allen recht machen kann man eh nicht und ich respektiere sehr daß der Film so belassen wurde wie er gedacht war, muß mich aber dann zu denjenigen zählen denen der schwerfällige Sci-Fi Brei dann doch eine NUmmer z hoch war. Fazit: Epische, aber sehr gebremst erzählte Utopie die der breiten Masse eher langweilig vorkommen könnte.

David K.
David K.

User folgen Lies die 11 Kritiken

3,0solide
Veröffentlicht am 18.03.18

Erzähltechnisch ist Auslöschung höchstens durchschnittlich. Die grobe Story kaufe ich dem Film ab, obwohl sie schon verrückt ist. Im Detail gibt es leider zu viele ungewollt künstlich wirkende Dialoge und unlogische Szenen. Beispielsweise wird in einer Szene Medizinstudierenden "beigebracht", dass Zellen sich teilen. Aber ernsthaft: Das wissen Studierende der Medizin, das muss man ihnen nicht mehr beibringen durch pathetisches und unwissenschaftliches Geschwätz einer Professorin. Warum redet die Professorin so pathetisch? ...Wenn dem Zuschauer gezeigt werden soll, dass der Film etwas mit Zellen und Biologie zu tun haben wird, dann muss das viel geschickter in die Handlung integriert werden. Ein Film muss nicht komplett logisch sein. Doch häufig hat Auslöschung unlogische Momente, weil man zu unkreativ war, um sich etwas logisches auszudenken. Und Zu häufig musste ich mir die Frage stellen "Warum?". Warum wird mir von diesem Konflikt erzählt? Hätte man dieses und jenes nicht weglassen können? Die Filmmusik bleibt sicher nicht im Ohr und unterstützt die Handlung nicht optimal. Jetzt das große Aber: Aber dafür zeigt Auslöschung einige sehr schöne Bilder!!! Aber Bilder sind im Film halt nicht das wichtigste! Waren sie noch nie und werden sie auch nie sein! Denn sie können zwar beeindrucken, aber nicht hinreichend über Schwächen hinwegtäuschen. Natürlich gab es auch Momente, die gut waren: Darunter fallen einige spannende/actiongeladene Szenen und andere Momente, in denen die Sympathie der Figuren gekonnt gelenkt wird. Im großen und Ganzen schafft es der Regisseur hier nicht eine gute Geschichte gut zu erzählen. Hier wird eine simple, schwache Story immerhin ganz okay erzählt. Das sind drei Sterne für mich: also solide.

Wolfgang E.
Wolfgang E.

User folgen 1 Follower Lies die 5 Kritiken

5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 17.04.18

WIe der Kritiker bei euch schon schrieb: eine kleine Offenbarung im Wulst der erscheinenden Filme: gute Story, gute Schauspieler: geht subtil unter die Haut und lässt einen nicht los: 7 Sterne !!

Franca24
Franca24

User folgen 1 Follower Lies die Kritik

5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 17.03.18

Spannend, umheimlich, und optisch sehr gut gemacht. Erinnert mich ein bisschen an Stranger Things. Auf jeden Fall anspruchsvoll und nicht für die breite Massen, aber sehenswert.

Ben R.
Ben R.

User folgen Lies die Kritik

0,5katastrophal
Veröffentlicht am 16.03.18

Meiner Meinung nach leider einer der absolut schlechtesten Filme, die ich seit einer langen Zeit gesehen habe. Die Spannung baut sich überhaupt nicht auf, die Story ist mehr als uninteressant und am Ende ist es nichts weiter als ein weiterer Film mit außerirdischen Monstern, die wie in jedem Horrorfilm einen nach dem anderen fressen. Sehr Schade!!! Spart euch die Zeit und schaut etwas vernünftiges.

mcRebe
mcRebe

User folgen 1 Follower Lies die 18 Kritiken

0,5katastrophal
Veröffentlicht am 22.04.18

Anscheinend wurde Filmstarts von Netflix beeinflusst (bzw. Tacheles gesagt 'bestochen'), wie sonst kann so ein b-Movie mit Dialogen wie aus einem Amateur-Studentenprojekt, langweiligen Szenen und philosophischen Geblubber mit 5(!) Sterne bewertet werden? Die Bücher mögen ja ganz gut gewesen sein aber das hier gezeigte ist sperrig, unrealistisch und schlecht geschauspielert. Um die Bewertung zu begradigen gebe ich diesen 'Meisterwerk' 0,5 Sterne und hoffe, dass das ein einmaliger Ausrutscher von FS war.

Enrique T.
Enrique T.

User folgen Lies die 7 Kritiken

1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 14.03.18

super langweiliger film.....thema waere sehr gut, aber so schlecht umgesetzt....wirklich vertane zeit bin dabei 3 x eingeschlafen.....wirklich langweilig

Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme aller Zeiten: Usermeinung
  • Die besten Filme aller Zeiten: Pressemeinung
Back to Top