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The Neon Demon
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The Neon Demon
Starttermin 23. Juni 2016 (1 Std. 57 Min.)
Mit Elle Fanning, Jena Malone, Bella Heathcote mehr
Genres Thriller, Horror
Produktionsländer USA, Dänemark, Frankreich
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Pressekritiken
2,8 4 Kritiken
User-Wertung
2,876 Wertungen - 22 Kritiken
Filmstarts
4,0

Inhaltsangabe & Details

FSK ab 16 freigegeben
Teenagerin Jesse (Elle Fanning) ist neu in Los Angeles. Sie zieht in ein heruntergekommenes Motel, das vom dubiosen Hank (Keanu Reeves) geführt wird, findet aber schnell Anschluss in der fremden Stadt: Stylistin Ruby (Jena Malone) bemerkt, was für ein Talent in Jesse steckt und will ihr dabei helfen, den Traum von der Modelkarriere zu verwirklichen. Wenig später hat Jesse mit Jan (Christina Hendricks) dann auch schon eine Top-Agentin und wird von einem Fotografen zum nächsten geschickt. Die junge Frau, naiv und betont keusch im Auftreten, taucht immer tiefer in die Glitzerwelt aus dekadenten Partys und schicken Shootings ein. Konkurrentinnen wie den Models Sarah (Abbey Lee) und Gigi (Bella Heathcote) bleibt nicht verborgen, wer da zum neuen Liebling der Szene aufsteigt. Bald wird es für Jesse sehr gefährlich…
Verleiher Koch Films
Weitere Details
Produktionsjahr 2016
Filmtyp Spielfilm
Wissenswertes -
Budget -
Sprachen Englisch
Produktions-Format -
Farb-Format Farbe
Tonformat -
Seitenverhältnis -
Visa-Nummer -

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Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

4,0
stark
The Neon Demon
Von Carsten Baumgardt
Ist das Kunst oder kann das weg? Diese Frage stellte sich schon bei Nicolas Winding Refns vorigem Film, dem ultra-brutalen Rache-Thriller „Only God Forgives“. Der eigenwillige dänische Auteur hat nach seinem internationalen Durchbruch mit dem Action-Thriller-Meisterwerk „Drive“ inzwischen ein dermaßen großes Selbstbewusstsein entwickelt, dass er sich selbst als Marke sieht und als solche das Kürzel NWR verwendet (so auch in der Titelsequenz des Films und im Presseheft). Wahrscheinlich lässt sich ein Werk wie „The Neon Demon“ nur mit einem solchen riesigen Ego überhaupt realisieren: NWRs neueste Extravaganz ist der optisch furioseste Film der vergangenen Jahre, hyperstylish bis zum Exzess! Jedes einzelne Bild ist wie ein Neon-Gemälde durchkomponiert, aber inhaltlich hat der dominante Däne den berauschenden und vor Referenzen überbordenden Bildern in seiner kühlen und rabenschwarzen Horror...
Die ganze Kritik lesen
The Neon Demon Trailer DF
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Interviews, Making-Of und Ausschnitte

FILMSTARTS-Interview zu "The Neon Demon" mit Nicolas Winding Refn 3:33
FILMSTARTS-Interview zu "The Neon Demon" mit Nicolas Winding Refn
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Fünf Sterne N°147 - Ice Age 5 / Conjuring 2 / The Neon Demon 7:41
Fünf Sterne N°147 - Ice Age 5 / Conjuring 2 / The Neon Demon
11 242 Wiedergaben
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Schauspielerinnen und Schauspieler

Elle Fanning
Elle Fanning
Rolle : Jesse
Jena Malone
Jena Malone
Rolle : Ruby
Bella Heathcote
Bella Heathcote
Rolle : Gigi
Abbey Lee
Abbey Lee
Rolle : Sarah
Komplette Besetzung und vollständiger Stab

Pressekritiken

  • epd-Film
  • Empire UK
  • Variety
  • The Hollywood Reporter
4 Pressekritiken

User-Kritiken

Dark Forest
Hilfreichste positive Kritik

von Dark Forest, am 17/04/2017

4,0stark

[...] Selbstverliebt, eitel, egoistisch, egozentrisch – nicht unbedingt Begriffe, die im Normalfall positiv besetzt sind.... Weiterlesen

Johannes G.
Hilfreichste negative Kritik

von Johannes G., am 23/07/2017

1,0schlecht

Die "Story" hätte man in unter 10 Minuten vollständig zusammenschneiden können: Der Film besteht fast nur aus Längen, die... Weiterlesen

Alle User-Kritiken
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Kommentare

  • pil

    , die Kritik funzt leider nicht! Wie so oft. Lang erwartet und dann kann man mal WIEDER die "ganze Kritik" Nicht lesen!!!

  • pil

    Alles klar! Danke für die Antwort.

  • Yanky

    Ich konnte den Film gestern auf einer exklusiven Deutschland-Premiere in Berlin in Anwesenheit des Regisseurs sehen, also kommt hier mal eine etwas frühe Kritik ins Kommentarfeld:

    The Neon Demon

    Nicolas Winding Refn ist einer der wohl interessantesten Regisseure unserer Zeit. Von den einen als Visionär gefeiert, der tiefsinnige Parabeln hinter kryptischen Metaphern und einer originellen Bildsprache versteckt, von anderen als substanzloser und selbstverliebter Videoclip-Ästhet abgewinkt. Seine Werk polarisiert. Selbst „Drive“, sein Hollywood-Debüt, das mittlerweile überwiegend als moderner Kultfilm gefeiert wird, löste während seiner Premiere Furore aus, während der Däne mit „Only God Forgives“ in den Augen vieler Kritiker dann völlig in Sphären abhob, die wohl nur noch er selbst verstand. Als dann ein „Horrorfilm ohne Horror“ angekündigt wurde, was den obligatorischen Gewalt-Exzess quasi sicher machte und dessen klangvoller Titel schon das Stilmittel aufgreift, in dem sich der Filmemacher so oft zu verlieren drohte, lag mir persönlich die Frage auf der Hand, ob die Welt der Sterblichen Refn an sein Ego zu verlieren droht, oder ob er wieder einen Fuß auf den Erdboden setzen würde. Die Antwort ist letztendlich nicht ganz einfach. „The Neon Demon“ ist filmischer Narzissmus in formvollendeter Perfektion. In seiner Konsequenz so simpel und zugänglich, wie komplex und abstoßend.

    Jesse (Elle Fanning) will sich als blutjunges Model einen Namen in der Mode-Metropole LA machen. Während sie in der Stylistin Ruby (Jena Malone) ihre einzige Freundin findet, reagiert die Konkurrenz (Bella Heathcote und Abbey Lee) mit Neid und Abscheu. Von einem billigen Motel aus erkundet die naive Naturschönheit allmählich die glanzvoll-perfiden Weiten des Laufstegs und die dunklen Abgründe menschlicher Zwietracht.

    Wie bei eigentlich jedem Film von Refn wird eine konventionelle Inhaltsangabe dem Plot nicht gerecht, da dieser ohne Zweifel zusammen mit den Charakteren kaum Priorität zu haben scheint. „I don’t know anything about fashion“, gab der Regisseur ohne weiteres während der Deutschlandpremiere zu und das fällt auf. Schon innerhalb der ersten Filmminuten stirbt die Erwartungshaltung an etwas wie eine „Black Swan“-Neuinterpretation, der neben seinen Mystery-Elementen durch gute Recherche und Detailverliebtheit auch das Ballett-Business im Alltag skizzierte. Sobald Jesse in The Neon Demon allerdings das Studio oder den Laufsteg betritt, befindet sie sich in einer surreal inszenierten Zwischenhölle, in der die Realität mit den obskuren Fantasien ihrer Fotografen und eigenen Ängsten zu verschwimmen scheint. Der Film dokumentiert nicht den Alltag eines Models und hat auch der kritischen Betrachtung der Fashionwelt erschreckend wenig Neues hinzuzufügen. Schönheits-Operationen sind „wie gute Körperpflege“, nach Essen wird im Restaurant gar nicht erst gefragt und mit 21 steht die Karriere altersbedingt vor dem Aus – nichts davon ist eine Offenbarung oder kann schockieren. Charakterentwicklung sucht man ebenfalls vergeblich. Wenn uns Refn in einzelnen Szenen vermeintliche Blicke unter die Oberfläche seiner Protagonistin gewährt, merkt man schnell, dass dort nichts ist und Jesses Gegenspieler scheinen so etwas wie einen Charakter gar nicht erst zu besitzen. So plätschert die vorhersehbare Handlung dann anderthalb Stunden vor sich hin, bevölkert von blassen Charakteren, die stumpfsinnige Phrasen von sich geben und dabei wunderschön aussehen.

    Fazit: The Neon Demon ist ein schlechter Film. Richtig? Wer auch nach „Valhalla Rising“ und Only God Forgives noch hofft, Refn würde endlich einen spannenden Plot durch glaubwürdige Charaktere erzählen, darf hier aufhören zu lesen und dem Film schon im Voraus die 1-Sterne-Wertung auf Amazon verpassen. Die Wahrheit ist allerdings, The Neon Demon ist ein großartiger Film, der jeden Frame einer einzigen Prämisse unterordnet: „Beauty isn’t everything. It’s the only thing.“

    Schon der Vorspann des Films macht das offensichtlich, wenn die Titel über einer Samtoberfläche eingeblendet werden, auf der sich der Regisseur mit dem Kürzel „NWR“ verewigt hat. Die Vermarktung und Präsentation des Films als Produkt unter einem Label ist so egozentrisch, wie konsequent durchdacht. In den folgenden anderthalb Stunden werden Oberflächlichkeit und Narzissmus exzessiv zelebriert. Haut wird bemalt, beleuchtet, geformt. Starre Blicke, gefrorene Mimik, hölzerne Schritte. Im Kino stellte jemand die interessante Frage, wie es dem Regisseur gelungen sei, so neue und atemberaubende Bilder der Mode-Industrie zu finden, obwohl diese doch selbst ständig Bilder produziert. Refn gelingt das, weil die Mode-Industrie darauf abzielt, den menschlichen Körper zu einer emotionalen Projektionsfläche zu machen, während The Neon Demon seine Model als untote Wesen interpretiert, denen Menschlichkeit so unbeständig und wechselhaft anzusehen ist, wie deren Catwalk-Garedrobe. Tote wären besser für den Laufsteg geeignet, sagt uns der Film und findet mit dem Nebenverdienst von Charakter Ruby selbst dafür seine eigene, ekelhafte Metapher. Wer in diesem Film charakterliche Tiefe und Emotionen sucht, hat den Kern seiner Aussage nicht verinnerlicht. Gerade diese Abwesenheit von Gefühlen oder Substanz, die Kälte, die von den leblosen Figuren auf seine starre Architektur übertragen wird, macht die Welt stimmig und zu einem Nährboden bodenloser Verlorenheit, aus dem sich der titelgebende Dämon überhaupt erst erheben kann. Der Horror des Films findet demnach nicht in seinen Bewohnern, sondern seiner Welt einen Ursprung. Anderthalb Stunden reine Oberfläche, ein Diamant in einem Meer aus Glas, das kann anstrengend und lang sein. Doch Refn hat hier mehr als in jedem seiner Filme bisher einen Spielplatz für visuelle Exzentrik gefunden und lädt uns ein, uns ebenfalls verführen zu lassen vom Rausch der Ästhetik, von hypnotischen Klängen und den Reizen von Form, Licht und Farbe. Natasha Braier liefert an der Kamera atemberaubende Kulissen in tosendem Stroboskoplicht, während Cliff Martinez sich mit drückender Elektronik-Maschinerie den Schnittrhythmus zum Sklaven macht und eindeutig auf den Zenit seines bisherigen Schaffens katapultiert. Nie war Perversion so schön. Ein weiterer Vorteil der nach außen gerichteten Inszenierung seines Films liegt darin, dass Refn seine Metaphern nicht mehr verstecken oder verschleiern muss. Wie Farbe auf Elle Fannings Körper prasseln Mythologie und Allegorie von Außen auf die ausgehöhlten, leeren Charaktere. Wenn also das Blutbad als mystisches Mittel zur ewigen Jugend aufgegriffen wird, passiert das so wörtlich und offensichtlich, wie nur möglich. Was hier nicht auf der Oberfläche zu sehen ist, existiert nicht – in dieser Hinsicht macht The Neon Demon keinen Kompromiss.

    Fazit:

    Glanz und Glorie – Schall und Rauch. Vielleicht hat Refn mit The Neon Demon endlich die richtige Prämisse gefunden, um „style over content“ zu salonfähigem Arthaus zu machen und damit den letzten Kritiker auf seinen Platz zu verweisen. Nur leider erreicht seine kompromisslose Reduziertheit so sehr das andere Ende des Spektrums, das sich darin keine Farben mehr spiegeln. Alles wird beleuchtet, nichts reflektiert. Durch die Augen dieser Laufsteg-Kannibalen schauen wir ins Nichts. In Cannes wurde der Film somit völlig absehbar gleichermaßen bejubelt und ausgebuht.
    NWR wird das nicht stören, erklärte er in Berlin doch gelassen, dass er genau darin den Kunstbegriff definiert. Wie so oft hat er Recht. Wer sich dann nämlich doch auf The Neon Demon einlassen kann, der wird besessen von seiner abstoßenden Schönheit.

    4 / 5

  • nico l.

    Was für eine wunderbare Kritik! Schaue ihn mir heut abend an, und bin sehr gespannt.

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