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Alles was kommt
Durchschnitts-Wertung
3,1
23 Wertungen - 5 Kritiken
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5 User-Kritiken

HappyL
HappyL

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3,5
Veröffentlicht am 17.03.17
schöner Film mit sehr guten Schauspielern. Leichtfüßig erzählt er von einer Literatur-Lehrerin und Autorin, die von ihrem Mann verlassen wird und das Leben trotz diverser "Störfaktoren" weiterhin zu meistern versucht. Verstehe die 4,5Sterne-Wertung nicht ganz- klar spielt Huppert großartig und der FIlm rührt einen teilweise, aber so richtig mitreißend und fesselnd ist die Story nicht. Er wird zum Ende hin immer besser, aber leider gibt es auch wenig Humor und wirklich anrührende Szenen. reicht aber für 3,5Sterne
Jason Bourne
Jason Bourne

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3,0
Veröffentlicht am 24.02.17
Leider sehr vorhersehbarer Film, der Schritt für Schritt die Lebenssituation der Hauptfigur zerlegt. Die arg routinierte Vorgehensweise, die konstante Phrasendrescherei der Hauptfiguren, die sehr holzschnittartigen Figurengegensätze nehmen dem Film dabei leider seine Individualität. Zwar umgeht er einige Klischees wie Student-Dozenten-Verhältnisse etc. erfolgreich. Aber dafür sind die Szenen ohne subtile Gegensätze, die es zu vertiefen lohnt. Stattdessen werden dem Zuschauer alle Figuren mit ein oder zwei banalen Eigenschaften vorgestellt, sodass die Figuren wie eine Klischee-Sammlung werden: die emotional unterkühlte Dozentin, der mürrische Ehemann, die zum Pflegefall werdende Mutter, der revolutionär angehauchte Schüler. Dazu gibt es endlose Diskussionen über Politik, Philosophie etc. Das wäre alles halb so schlimm, wenn der Film Humor und eine eigene Note aufweisen würde. Das ist nur eben nicht der Fall.
Kinobengel
Kinobengel

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4,5
Veröffentlicht am 28.08.16
Mia Hansen-Løve, eine französische Regisseurin, hat mit „Alles was kommt“ ihren fünften Langfilm auf die Leinwand gebracht. Nathalie (Isabelle Huppert) ist leidenschaftliche Philosophie-Lehrerin und kümmert sich um ihre kranke Mutter Yvette (Edith Scob). Die beiden Kinder sind aus dem Haus. Als Ehemann Heinz (André Marcon) die Liebe zu einer anderen Frau gesteht, muss Nathalie andere Wege gehen. Der Film von Hansen-Løve ist nicht geeignet für ein Publikum, das die Ehe-Schlammschlacht auf der Leinwand favorisiert. Auch wer sich Zickenkrieg oder einen Plot à la Rosamunde Pilcher wünscht, wird nicht bedient. Die französische Regisseurin folgt hauptsächlich Nathalie, die in fast jeder Szene zu sehen ist. Beinahe zu spartanisch wird gezeigt, wie die verlassene Frau ihr Dasein fortführt. Aber eben nur beinahe. Mit einem meisterlich abgestimmten Rhythmus erhält der Beobachter die Möglichkeit zu erfahren, dass das Auseinandergehen der Eheleute Nathalie berührt, aber Philosophie immer der Fokus war und sein wird, insbesondere das Projekt ihres früheren Schülers Fabien (Roman Kolinka). Die Szenen sind überwiegend kurz gehalten und überbringen kleine Botschaften, keine Einstellung ist überflüssig. Das „Aufeinandertreffen“ von Nathalie und der Neuen gleicht dabei einem Geniestreich. Mit den anderen Baustellen in Nathalies Leben (Mutter, Kinder, Katze Pandora, Schulbuchverlag) bildet „Alles was kommt“ in einer Summe ab, dass der Verlust des Ehepartners einen schicksalsbestimmenden, aber geringen Anteil haben kann. Mit der großen Isabelle Huppert hat Mia Hansen-Løve zudem eine Schauspielerin gefunden, welche die Komposition Film mit Natürlichkeit abrundet.
Das Kulturblog
Das Kulturblog

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1,5
Veröffentlicht am 18.08.16
Diese banale, vor Stereotypen strotzende Geschichte über die Philosophielehrerin Nathalie an einem französischen Lycée, die von ihrem Mann für eine Jüngere verlassen wird, plätschert betulich dahin. Hauptdarstellerin Isabelle Huppert ist eine Bereicherung für jedes Festival. Aber diesen Film von Mia Hansen-Løve, in dem sie einige Kalenderspruch-Weisheiten aufsagen muss, konnte auch sie nicht retten. Eine der Enttäuschungen im Berlinale-Wettbewerb 2016
Klaus P.
Klaus P.

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0,5
Veröffentlicht am 11.06.16
Isabelle Huppert, Baujahr 1953, ist das Aushängeschild des französischen Films. Egal was sie spielt, sie überzeugt meistens. Allerdings mit ihrem neuesten Film „Alles was kommt“ kann man das nicht behaupten. Eine sehr gleichgültige heruntergespielte Rolle einer Philosophielehrerin. Ohne jegliche Höhepunkte und sehr kopflastig das Ergebnis. Nathalie (Isabelle Huppert) arbeitet als Lehrerin für Philosophie. Seit 25 Jahren verheiratet, verläuft ihr Leben in geregelten Bahnen. Das ändert sich schlagartig, als ihr Mann Heinz (ANDRE MARCON), sie wegen einer jüngeren Frau verlässt. Sie allerdings bringt es nicht aus dem Gleichgewicht, sondern sieht es als Chance für ein neues Leben. Auch das ihre exzentrische Mutter sie in Atem hält, ficht sie kaum an. Mit einer fast stoischen Ruhe meistert sie ihre neue Freiheit. Ein Film, bei dem man sich fragen muss, gibt es solche Menschen überhaupt? Ich jedenfalls konnte mit dieser Art von Lebensgeschichte nicht viel anfangen. 100 Minuten – quälende Langeweile – nicht zu empfehlen.
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