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    Die Hüterin der Wahrheit - Dinas Bestimmung
    Durchschnitts-Wertung
    3,2
    26 Wertungen - 3 Kritiken
    Verteilung von 3 Kritiken per note
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    3 User-Kritiken

    amlug
    amlug

    User folgen 90 Follower Lies die 325 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 22. Februar 2016
    Ehrlichgesagt bin ich unglaublich glücklich darüber, dass skandinavische Genre-Produktionen, wie Die Hüterin der Wahrheit wirklich in deutsche Kinos gebracht werden und nicht wie z.B. Drachenkrieger einfach nur eine Direct-To-DVD-Veröffentlichung bekommen, deren Release letztendlich kaum jemand mitbekommt. Ich persönlich freue mich aber grundsätzlich sowieso immer über einen skandinavischen Genre-Film, denn im hohen Norden lernt man anscheinend sehr gut, mit niedrigem Budget zu arbeiten und gleichzeitig keinen Müll oder „Möchtegern-Hollywood-Murks“ abzuliefern. Die Skandinavier wissen zumeist, wenn ein Film ihre Möglichkeiten sprengt (anders als viele deutsche Produktionen). Auch die dänische Großproduktion Die Hüterin der Wahrheit weiß sehr gut mit ihrem Budget und ihren Möglichkeiten umzugehen, was mir mal wieder sehr gut gefiel. Regisseur Kenneth Kainz verzichtet hier auf überladene Action oder opulente CGI-Effekte, sondern konzentriert sich eher stark auf unsere Hauptfigur Dina (Rebecca Emilie Sattrup), die auch wirklich äußerst gelungen dargestellt wurde, weil sie trotz ihrer Gabe sehr menschlich war und damit zu kämpfen hatte, dass sie vom Rest der Menschheit komplett ausgegrenzt wurde. Desweiteren fing der Regisseur auch das Mittelalter-Setting sehr gut ein, da er viele echte Sets verwendete und die Schauspieler nicht immer aussahen, als kämen sie gerade frisch aus der Maske. Die Atmosphäre war den ganzen Film über recht authentisch und die Sets wirkten sehr detailverliebt. Ganz ohne Effekte kommt der Film dann letztendlich aber auch nicht aus, denn schließlich gibt es hier auch Drachen zu bestaunen, die mir persönlich außerordentlich gut gefielen. Die Drachen waren richtig gut animiert worden und erinnerten optisch sehr an überdimensionale Echsen oder Warane, was dem Film wirklich noch einmal einen Ticken mehr Authentizität verlieh. Weniger ist hier wirklich mehr. Aber auch ansonsten wusste, technisch gesehen, hier absolut jeder seinen Job sehr gut zu erledigen. Vor allem Kamera und Schnitt waren richtig, richtig gut, der Soundtrack war zwar etwas überambitioniert aber dennoch gut und man merkte, dass in dieser Produktion wirklich Aufwand steckte! Auch der Cast hatte sichtlich Spaß an der Sache und überzeugte absolut. Besonders Peter Plaugborg lieferte eine astreine Vorstellung ab, neben dem aber auch Jakob Oftebro und die junge Rebecca Emilie Sattrup glänzten! Der einzige große Negativpunkt des Films war dann aber letztendlich das Drehbuch. Die Grundidee mit den „Beschämerinnen“ war ja wirklich interessant aber das war´s dann leider auch schon, denn außerhalb dessen ist es eine absolut standardisierte Fantasy/Märchen-Story, die sich am klassischen Vorbild Macbeth orientiert und vom Stile her an eine harmlose Version von Game Of Thrones erinnert. Der Film ist leider absolut vorhersehbar und gradlinig erzählt worden und bietet keine wirklichen Wendungen oder Überraschungen. Auch das Ende fand ich sehr eigenartig und viel zu überdeutlich auf eine Fortsetzung angesetzt, in der dann wohl auch noch die einzelnen Charaktere genauer erläutert werden, die in diesem Film alle (bis auf Dina und Nicodemus) ein wenig blass bleiben. Aber trotz dieser gradlinigen, vorhersehbaren Story muss ich sagen, dass der Film dennoch unterhaltsam und weitestgehend kurzweilig war und ich definitiv nicht den Abspann herbeisehnte, außerdem war der Film technisch wirklich super und sehr aufwändig. Fazit: Bis auf das Drehbuch ein äußerst aufwändiger, gelungener Film!
    Michael S.
    Michael S.

    User folgen 50 Follower Lies die 380 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 24. August 2016
    In vielerlei Hinsicht ein klassischer Märchenfilm. Die Fronten sind von Anfang an klar abgesteckt, es gibt einen bösen Herrscher, fiese Kreaturen, die Heldin ist hundertprozentig idealistisch und muss das ausbügeln, was die Erwachsenen verbockt haben. Die übersichtliche und auf den ersten Blick eigentlich kindgerechte Story würzt Regisseur Kenneth Kaintz mit allerhand erwachsenen Stilmitteln. So wird aus dem scheinbaren Kinderfilm ein zumindest optisch oft düsterer Fantasystreifen, der allerdings hochwertig aussieht und mit einem zeitlosen Thema aufwarten kann. Ob das angepeilte Publikum das inhaltlich begreift oder ob eher die gruseligen Bilder aus der Drachenhöhle und die blutverschmierten Schwerter im Gedächtnis bleiben sei dahingestellt. Die Idee, dass Menschen sich vor ihrer eigenen Schuld fürchten und deshalb die Beschämerin samt Familie als Außenseiter abstempeln, wurde jedenfalls sinnvoll in den Film eingeflochten, die herrlichen in Tschechien gefilmten Landschaften und Burgen, sowie viele liebevoll ausgestattete Sets sorgen dazu für ansehliche Schauwerte. Zeitweise wurde digital ergänzt was real zu teuer wäre, selbst die irgendwie an schwarze Riesenleguane erinnernden Drachen überzeugen meist. Darüber hinaus macht es eine Menge Spaß, zum Beispiel Krimiveteran Søren Malling (u.a. bekannt aus "Kommissarin Lund" und "Wallander") mit Wikingerbart und Schwert herumlaufen zu sehen. Schauspielerisch bleiben vor allem er und einige weitere Antagonisten und Nebenfiguren im Gedächtnis, Hauptdarstellerin Rebecca Emilie Sattrup empört sich zahm gegen das Unrecht, ihre Figur bleibt letztendlich aber austauschbar. Wen der Film letztendlich am meisten anspricht ist schwer zu sagen. Fantasyfans könnte die Geschichte zu harmlos sein, besorgten Eltern mehrere Szenen zu düster. Letztendlich bleibt ein handwerklich sehr gut gemachter Film mit starken Handlungsmotiven und unverbrauchten Darstellern, dem an ein paar Stellen ein klares Bekenntnis gut getan hätte.
    Robin J.
    Robin J.

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    5,0
    Veröffentlicht am 27. Dezember 2016
    Der Film ist ein Märchenfilm, welcher im Mittelalter spielt und von einem Mädchen mit magischen Kräften spielt. Der Film ist hochwertig produziert. Er hat eine gute Storyline, sofern man Märchenfilme mag. Mir hat der Film gut gefallen. Er ist auf jedenfall einen Blick wert. :)
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