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    Taxi Teheran
     Taxi Teheran
    23. Juli 2015 / 1 Std. 26 Min. / Dokumentation, Drama, Komödie
    Von Jafar Panahi
    Mit Jafar Panahi
    Produktionsland Iran
    Zum Trailer
    Pressekritiken
    4,5 3 Kritiken
    User-Wertung
    3,1 25 Wertungen - 7 Kritiken
    Filmstarts
    4,5
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    Möchte ich sehen

    Inhaltsangabe & Details

    FSK ab 0 freigegeben
    Ein Taxi fährt durch die lebhaften, farbenfrohen Straßen Teherans und die unterschiedlichsten Menschen steigen ein und aus. Auf dem Weg werden sie von ihrem Fahrer interviewt und sagen ihm offen, was sie denken. Es entstehen heitere, aber auch dramatische Situationen. Am Steuer sitzt niemand anderes als der iranische Regisseur Jafar Panahi, das Geschehen ist zum großen Teil nicht inszeniert. Gefilmt wurde im Auto mit einer fest montierten Kamera – doch trotz der statischen Perspektive entfaltet sich eine thematische Vielfalt, die über die Grenzen des Vehikels weit hinausreicht. Erzählt wird von Armutskriminalität, Aberglaube, dem Filmemachen selbst und vom iranischen Regime, das Menschen wie Panahi inhaftieren lässt und mit Berufsverbot belegt.
    Originaltitel

    Taxi

    Verleiher Weltkino Filmverleih
    Weitere Details
    Produktionsjahr 2015
    Filmtyp Spielfilm
    Wissenswertes 3 Trivias
    Budget -
    Sprachen Persisch
    Produktions-Format -
    Farb-Format Farbe
    Tonformat -
    Seitenverhältnis -
    Visa-Nummer -

    Wo kann man diesen Film schauen?

    Auf DVD/Blu-ray
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    Taxi Teheran
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    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

    4,5
    hervorragend
    Taxi Teheran
    Von Michael Meyns
    Dass der iranische Regisseur Jafar Panahi schon vor Jahren mit einem Berufsverbot belegt wurde, er aber seitdem trotzdem schon drei Filme gedreht hat, erzählt viel über die schwierige zwiespältige Situation, der sich ein Künstler in einem autokratischen System gegenübersieht. Wie schwierig der Spagat zwischen Repressionen, willkürlichen Verhaftungen und der dann doch auch vorhandenen „Freiheit“, mehr oder weniger heimlich Filme zu drehen, ist, lässt sich auch bei Panahis brillantem neuen Werk „Taxi Teheran“ erahnen – einem Höhepunkt im Berlinale-Wettbewerb 2015. Wie schon in „This Is Not A Film“ und „Closed Curtain“ – den beiden anderen unter Arbeitsverbot gedrehten Filmen – spielt Panahi hier selbst die Hauptrolle, diesmal als Taxifahrer, der durch Teheran fährt und mit den unterschiedlichsten Fahrgästen ins Gespräch kommt. Subtil verknüpft Panahi in seinem in weiten Teilen dokumentaris...
    Die ganze Kritik lesen
    Taxi Teheran Trailer DF 1:05
    Taxi Teheran Trailer DF
    8 060 Wiedergaben
    Taxi Teheran Trailer (2) DF 2:04
    1 082 Wiedergaben
    Taxi Teheran Trailer OmU 1:52
    467 Wiedergaben

    Interview, Making-Of oder Ausschnitt

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    3,5
    Veröffentlicht am 19. Juli 2015
    Interessantes Filmprojekt von Jafar Panahi. Die Handlung spielt sich komplett in einem Taxi, gefahren von Panahi selbst, ab. "Taxi Teheran" gewährt einen wunderbaren Einblick in die Welt des Iran, dessen Menschen und deren Probleme. Dabei ist das Thema "Kriminalität" der Leitfaden des Films. Skurille Fahrgäste, unerwartete Ereignisse und eine ganz besondere Art machen "Taxi Teheran" zu einem Film, der zwar keine leichte Unterhaltung, aber ...
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    4,0
    Veröffentlicht am 3. August 2015
    Der mit wichtigen Filmfest-Preisen ausgezeichnete iranische Regisseur und Dissident Jafar Panahi betrachtet in seinem Werk „Taxi Teheran“ die Gesellschaft seines Heimatlandes. Er selbst spielt die Hauptrolle, schrieb das Drehbuch und übernahm die Produktion trotz des in Iran verhängten Berufsverbots. Panahi selbst spielt den Regisseur Panahi, der sich als Taxifahrer ausgibt. Auffallend ist die warme und besonnene Ausstrahlung, die er in ...
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    1,5
    Veröffentlicht am 26. Juli 2015
    Der konstruierte Zufall Nach „Victoria“ von Sebastian Schipper – vor ein paar Wochen - wird nun ein weiterer Spielfilm, nämlich „Taxi Teheran“ vom iranischen Regiesseur Jafar Panahi von den Kritikern und zuständigen Kulturbeobachtern über „den grünen Klee“ gelobt und mit Auszeichnungen bedacht. Wohlgemerkt in der Sparte „abendfüllender Spielfilm“! Dabei handelt es sich bei beiden Filmen, soviel Respekt sie auch verdienen, ...
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    4,0
    Veröffentlicht am 27. Juli 2015
    das kleine kino war voll- hab ich in diesem kino noch nie erlebt! l Sehr lustig und sehr locker und gleichzeitig ernst und dermaßen echt...bin beeindruckt,
    7 User-Kritiken

    Bilder

    16 Bilder

    Wissenswertes

    Geheim gedreht

    2010 wurde der iranische Regisseur Jafar Panahi in seinem Heimatland zu einer Haftstrafe und einem zwanzigjährigen Berufsverbot verurteilt, weil der Regierung seine kritischen Arbeiten nicht passten. Panahi, der den Iran nicht verlassen und keine Interviews geben darf, drehte trotzdem weiter: „Closed Curtain“ (2013) etwa entstand in einem Haus, „Taxi Teheran“ im Auto, wobei die Kameras versteckt wurden und auf künstliches Licht verzichtet wurde.

    Schmuggelware

    „Taxi Teheran“ wurde auf der Berlinale 2015 uraufgeführt – als Schmuggelware. Jafar Panahi hätte den Film wegen seines Berufsverbots, das ihm 2010 im Iran auferlegt wurde, gar nicht drehen dürfen.

    Goldener Bär

    Auf der Berlinale 2015 gewann „Taxi Teheran“ den Hauptpreis, den Goldenen Bären. Regisseur Jafar Panahi konnte die Auszeichnung nicht persönlich entgegennehmen, er darf den Iran nicht verlassen und hat Berufsverbot. Für Panahi kam seine junge, in Berlin lebende Nichte auf die Bühne.

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