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3,3
16 Wertungen - 3 Kritiken
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3 User-Kritiken

Jason Bourne
Jason Bourne

User folgen 18 Follower Lies die 825 Kritiken

3,5gut
Veröffentlicht am 02.06.17

Als breite Erzählung angelegter Film, welcher abwechselnd auf die Innenleben und die Hintergründe der jeweiligen Figuren eingeht. Die Retrospektiven, die Voice-Overs und die episodische Handlung sind passend. Da der Film sich selbst, sogar in seinen witzigen Momenten zu ernst nimmt, verliert er Entspanntheit, welche die Figuren im Laufe der Handlung zu meistern versuchen.

Kinobengel
Kinobengel

User folgen 15 Follower Lies die 296 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 28.05.17

Mike Mills ist mit der Coming-of-Age-Tragikomödie „Jahrhunderfrauen“ in den deutschen Kinos angekommen. Das Drehbuch schrieb der Regisseur selbst. Kalifornien, Ende der 1970er: Dorthea (Annette Bening) hat ganz eigene Ansichten vom Leben. Mit ihrem Sohn Jamie (Lucas Jade Zumann) kommt sie nicht zurecht. Von Ihren Mitbewohnern Abigail (Greta Gerwig) und Julie (Elle Fanning), der platonischen Freundin von Jamie, und von dem hilfsbereiten William (Bill Crudup) erhält Dorothea Unterstützung. Coming of Age. Das internationale Filmfest in München hatte 2016 reichlich Stoff dieses Genres zu bieten. In Verbindung mit Bening kommen sofort Erinnerungen an „The Kids Are All Right” (2010 von Lisa Cholodenko) auf. Annette Bening ist gut gebucht, hat nichts von ihrer Ausstrahlung verloren und trägt die lockere Stimmung von „Jahrhundertfrauen“ zu einem beträchtlichen Teil. Als vierfache Mutter ist sie wahrscheinlich auch Expertin. Mike Mills („Beginners“) hat ihr einen lakonischen Wortschatz in den Mund gelegt. Die Dialoge sind komödiantisch und ohne penetrantes Dauergelaber einfallsreich gestaltet; sie machen von Minute zu Minute mehr Spaß. So erhalten alle Figuren eine gewisse, für die Komödie ausreichend tiefe Persönlichkeit und eine reservierte Überzeichnung ohne alberne Attitüden. Zum Vergleich: „Everybody Wants Some!!“ (2016 von Richard Linklater) ist erheblich knalliger (aber mindestens genauso gut). Verzichten muss der Zuschauer auf eine ausgefeilte Story nach Regeldramamethode. Auf amüsante Weise öffnet Mike Mills die Charaktere mit ihren individuellen Problemchen für das Beobachtungskino. Anders wäre „Jahrhundertfrauen“ vielleicht belanglos, denn letztendlich kämpft jeder mehr oder weniger mit sich selbst und ist seines Glückes Schmied. So auch Mike Mills. Er hat einige Erfahrungen als Regisseur und Autor gesammelt. Das sieht man seinem aktuellen Film an, denn der läuft bemerkenswert rund. „Jahrhundertfrauen“ darf als eine schöne Perle seines Genres bezeichnet werden.

amlug
amlug

User folgen 32 Follower Lies die 250 Kritiken

3,5gut
Veröffentlicht am 25.05.17

Also manchmal fragt man sich ja schon, was die deutschen Titel sollen. Den wirklich coolen, amerikanischen Titel 20th Century Women gegen Jahrhundertfrauen auszutauschen ist in meinen Augen schon eine schmerzliche Armutserklärung denn um ehrlich zu sein, geht man bei dem deutschen Titel wohl eher von einer abgestandenen Geschichts-Dokumentation, als von einem peppigen Film über das Erwachsenwerden aus. Jahrhundertfrauen ist nämlich durchaus ein sehenswerter Film, der zwar in meinen Augen jetzt nicht unbedingt etwas neues auf den Tisch bringt aber dennoch unglaublich warmherzig, verdammt unterhaltsam ist und mit tollen Charakteren daherkommt. Sodass ich ihn durchaus als sorgenfreies, schönes Sonntagnachmittagskino empfehlen kann! Regisseur und Autor Mike Mills will seinen Film durchaus interessant erzählen, was ihm aber leider nur teilweise gelingt. Denn ja, die Idee ist super, in dieser Geschichte unterschiedliche Hauptcharaktere in einem unterschiedlichen Alter zu haben, wobei auch alle gleichberechtigt werden aber die Erzählstruktur wirkte dabei streckenweise leider etwas chaotisch und es wurde in meinen Augen zu wenig auf einen wirklichen Höhepunkt hingearbeitet. Es ist ein bisschen nach dem Motto: „Jetzt passiert das … und jetzt passiert das ...“ aber dadurch wirkt der Film natürlich auch bodenständiger und näher an der Realität. Überhaupt fand ich den Film insgesamt ziemlich glaubwürdig, zumal er kein steifes Drama war, sondern viel dezenten und netten Witz enthielt, den das echte Leben einfach auch immer enthält. Und wenn der Film dann doch einmal übertreibt, dann macht er es wirklich richtig und unglaublich humorvoll (das Menstruations-Abendessen war legendär!) Auch waren die Charaktere nicht abgehoben sondern tiefgängig und glaubwürdig. Ich mochte fast jeden Charakter und die die ich nicht mochte, konnte ich dennoch nachvollziehen. Vor allem aber Mutter Dorothea (Annette Bening) fand ich grandios geschrieben. Die Schauspielerleistungen waren dabei auch äußerst bemerkenswert. Annette Bening und ihr Filmsohn Lucas Jade Zumann meistern ihre Hauptrollen perfekt, begeistern und sind wirklich zu 100 Prozent ihre Charaktere! Fast noch besser fand ich allerdings Greta Gerwig, die ihren schwierigen Charakter Abbie bravourös meistert und mich richtig begeistern konnte! Und auch Elle Fanning und Billy Crudup wussten mich in ihren Rollen sehr zu überzeugen und zu gefallen! Auch von der Inszenierung her gefiel mir der Film. Der Soundtrack war absolut super, extrem passend und abwechslungsreich. Es waren einige wirklich fantastische Kameraaufnahmen dabei und der Schnitt war auch ordentlich. Lediglich die Sets waren mir teilweise etwas zu einfach gehalten, was zwar natürlich auch am Budget liegen dürfte (das mit Sicherheit nicht allzu hoch war) aber mich einfach nicht so wirklich überzeugen konnte! Und so ist Jahrhundertfrauen wirklich ein schöner Film über das Erwachsenwerden und auch wie Eltern damit umgehen (können). Es ist ein schöner Einblick in die verschiedenen Generationen zu einer Zeit in der sich sehr viel veränderte! Das Rad wird zwar nicht neuerfunden und die Erzählstruktur wirkt manchmal etwas durcheinander aber dennoch will ich den Film empfehlen! Fazit: Warmherziges Kinoerlebnis, das zwar nicht umhaut aber trotzdem eine unglaublich schöne Stimmung macht!

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