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    Jahrhundertfrauen
    Durchschnitts-Wertung
    3,5
    26 Wertungen - 5 Kritiken
    Verteilung von 5 Kritiken per note
    1 Kritik
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    5 User-Kritiken

    Kinobengel
    Kinobengel

    User folgen 118 Follower Lies die 436 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 28. Mai 2017
    Mike Mills ist mit der Coming-of-Age-Tragikomödie „Jahrhunderfrauen“ in den deutschen Kinos angekommen. Das Drehbuch schrieb der Regisseur selbst. Kalifornien, Ende der 1970er: Dorthea (Annette Bening) hat ganz eigene Ansichten vom Leben. Mit ihrem Sohn Jamie (Lucas Jade Zumann) kommt sie nicht zurecht. Von Ihren Mitbewohnern Abigail (Greta Gerwig) und Julie (Elle Fanning), der platonischen Freundin von Jamie, und von dem hilfsbereiten William (Bill Crudup) erhält Dorothea Unterstützung. Coming of Age. Das internationale Filmfest in München hatte 2016 reichlich Stoff dieses Genres zu bieten. In Verbindung mit Bening kommen sofort Erinnerungen an „The Kids Are All Right” (2010 von Lisa Cholodenko) auf. Annette Bening ist gut gebucht, hat nichts von ihrer Ausstrahlung verloren und trägt die lockere Stimmung von „Jahrhundertfrauen“ zu einem beträchtlichen Teil. Als vierfache Mutter ist sie wahrscheinlich auch Expertin. Mike Mills („Beginners“) hat ihr einen lakonischen Wortschatz in den Mund gelegt. Die Dialoge sind komödiantisch und ohne penetrantes Dauergelaber einfallsreich gestaltet; sie machen von Minute zu Minute mehr Spaß. So erhalten alle Figuren eine gewisse, für die Komödie ausreichend tiefe Persönlichkeit und eine reservierte Überzeichnung ohne alberne Attitüden. Zum Vergleich: „Everybody Wants Some!!“ (2016 von Richard Linklater) ist erheblich knalliger (aber mindestens genauso gut). Verzichten muss der Zuschauer auf eine ausgefeilte Story nach Regeldramamethode. Auf amüsante Weise öffnet Mike Mills die Charaktere mit ihren individuellen Problemchen für das Beobachtungskino. Anders wäre „Jahrhundertfrauen“ vielleicht belanglos, denn letztendlich kämpft jeder mehr oder weniger mit sich selbst und ist seines Glückes Schmied. So auch Mike Mills. Er hat einige Erfahrungen als Regisseur und Autor gesammelt. Das sieht man seinem aktuellen Film an, denn der läuft bemerkenswert rund. „Jahrhundertfrauen“ darf als eine schöne Perle seines Genres bezeichnet werden.
    Kino:
    Anonymer User
    2,0
    Veröffentlicht am 24. Dezember 2017
    Wenig an nuancierten Porträts interessierter, vielmehr arg sentimentaler Film, in dem die Figuren in einem Dialog nach dem anderen ihre Probleme einander klagen. Dabei bewegen sich die Dialoge auf Soap-Niveau und schwelgen fieberhaft in gefallsüchtiger Selbstfindungs-Rhetorik.
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 2438 Follower Lies die 4 334 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 20. Januar 2018
    Dies stellt einen Fall dar wo ichs zwar versucht habe, aber zu keinem Zeitpunkt wirklich Einstieg in die Story gefunden habe: ich habe eine sehr glaubhafte Darstellung der 70er Jahre gesehen, ein paar Frauenfiguren die irgendwie versuchen das Richtige zu tun und eben reihenweise bekannte Dramadarstellerinnen die sich echt Mühe geben. Ich las obendrein in einer anderen Kritik daß der Regisseur in diesem Film quasi ein Denkmal für seine Mutter setzt und das der Film die damalige Zeit sehr authentisch nachstellt und der Film daher einen besonderen Reiz hat für Leute die eben damals dabei waren. Das mag sein, aebr schließ mich völlig aus :-) Darum denke ich daß man durchaus viel an diesem Titel entdecken kann, ich selber konnte es leider nicht. Rate aber jedem mal einen Blick zu riskieren. Fazit: Soweit ichs bemerkt habe: ein Frauenfilm :-)
    Andreas S.
    Andreas S.

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    5,0
    Veröffentlicht am 24. Juli 2020
    Coming out of age per Excellence. Santa Barbara 1979. Jamie ist 15, lebt mit seiner alleinstehenden Mutter und einer ganzen Gruppe von Mitbewohnern zusammen, an die das ein oder andere Zimmer untervermietet wurde. Es ist die Zeit des Punk, des Ausbruchs aus verkrusteten Strukturen. Scheint zu der Zeit ein weltweites Phänomen gewesen zu sein. Genau die Zeit, in der ich auch erwachsen geworden bin. - nur nicht in Kalifornien sondern irgendwo im Ruhrpott. Vielleicht hat mich der Film auch deswegen so angesprochen, fast schon melancholisch werden lassen. Ich finde den Film einfach nur brillant. Grandioser Soundtrack. Perfekte Ausstattung - Die Wiedergeburt von 1979. Tolles Schauspiel-Ensemble, allen voran Annette Bening als die Mutter der Kompanie und somit zentrale Figur der Handlung. Von der ersten bis zur letzten Sekunde aus meiner Sicht ein großartiger Streifen. Gut dass ich mir die Zeit genommen habe, diesen Film anzusehen.. Kann ich nur dringend weiterempfehlen.
    StevenKoehler
    StevenKoehler

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    4,0
    Veröffentlicht am 27. Juli 2018
    "Jahrhundertfrauen" ist ein tolles Werk geworden, dessen Geschichte sehr gut gelungen ist. Sie balanciert sich sehr gut aus und ist auch interessant. Was ich Positiv finde, dass der Film teilweise auch aus dem Off erzählt wird, denn es passt unfassbar gut zur kompletten Machart dieses Werkes und stört keineswegs. Leider ist er auch etwas lang geworden. Er versucht ein paar Zeitraffer einzubauen, sodass die Story nicht noch länger wird, aber man hätte auch teilweise die Story flotter erzählen können. Bei manchen Zeitraffern sehen die Bewegungen etwas unnatürlich aus. Die schauspielerischen Leistungen haben mir sehr gut gefallen. Die Schauspieler transportieren glaubhaft ihre Rollen auf die Mattscheibe. Des Weiteren hat mir die musikalische Begleitung gut gefallen. Die Art und Weise, wie diese eingesetzt wird, ist löblich und passt sehr gut zum kompletten Streifen. Die Kamera hat hier eine wunderbare Arbeit gemacht. Auch wie man manche Szenen im Nachhinein bearbeitet hat, ist gut gelungen. Ich kann Ihnen "Jahrhundertfrauen" empfehlen, auch wenn er sich ein bisschen lang anfühlt. Es ist ein sehr ruhig erzählter Film, dessen Stoff sehr schön umgesetzt worden ist.
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