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    Robin Hood
    Durchschnitts-Wertung
    2,6
    62 Wertungen - 15 Kritiken
    13% (2 Kritiken)
    13% (2 Kritiken)
    7% (1 Kritik)
    40% (6 Kritiken)
    27% (4 Kritiken)
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    15 User-Kritiken

    Olaf N.
    Olaf N.

    User folgen 2 Follower Lies die 47 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 16. Januar 2019
    Für mich ist diese neue Robin Hood Version deutlich besser gelungen als die Kritiken vermuten lassen. Ich störe mich nicht daran, wenn Kostüme und Kulisse nicht authentisch rüber kommen und die doch deutlich von den historischen Vorlagen abweichende Storryline finde ich durchweg gut gelungen. Auch die Besetzung der wesentlichen Rollen finde ich gut Robin, John, Tack und Marien agieren auf gleich starkem Niveau. Die große Stärke dieser Version sind für mich aber die absolut zeitgemäße Bild und Tonmischung. Spezialeffekte und Schnitt finde ich überdurchschnittlich gut und die Tonmischung versetzt den Zuschauer auch ohne 3D mitten ins Geschehen. Alles in Allem ist diese Robin Hood Version eher was für Superhelden-Fans als für Historiker.
    MOSkorpion
    MOSkorpion

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    2,0
    Veröffentlicht am 11. Februar 2019
    Ich kann mich nicht erinnern Teile eines AAA-Titel aus Müdigkeit "verpasst" zu haben, aber hier ist es passiert. Am Anfang noch recht gut nachzuvollziehen fing es schon bei den spoiler: ersten Häuserkampfszenen an die sich von modernen Kriegszenen nur darin unterscheiden das eben nicht mit Gewehren und Pistolen gekämpft wird sondern mit Langbögen(!) durch die Häußer und Straßen der Arabischen Stadt gekämpft wird. Wenn ich mich nicht total Irre sind Langbögen in solchen Situationen nicht die beste Wahl und ehr Kürzere bis mittellange Hieb und Stichwaffen mehr angebracht, wovon es hier keine zu sehen gibt. Die Gettling-Armbrust die es wie durch Zauberei schafft durch eine von einer Person durchgeführte kurze "Nachladebewegung" im Sekundentakt Massive Bolzen zu verschießen die auf hunderte Meter teils Balken zerschlägt und Stein bricht, gab dem ganzen dann den Rest. Danach wird es dann noch schlechter durch die Moderne Kleidung und der "Miene" die irgendwie total fehlplatziert wirkt. Wozu sind denn diese Flammen überall die ehr an ein Rockkonzert erinnern? Vielleicht wäre das alles gar nicht so schlimm wenn man nicht am Anfang das Mittelalter vorgespielt bekommt das sich dann langsam in ein unbekanntes Zeitalter verformt. Billig wirkt der ganze Film nicht, die Story und die Schauspieler sind auch in Ordnung aber das nützt alles nichts wenn man dem ganzen Setting nicht glaubt.
    komet
    komet

    User folgen 11 Follower Lies die 175 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 11. Dezember 2018
    ich kann mich der filmstarts kritik absolut anschließen. der film ist am anfang (!!!) sehr gut. man wird gleich in die handlung reingeworfen, es geht sofort los. kein blödes und ewig langes rumgeeiere wie bei der version mit russell crowe. das macht spaß - am anfang. die actionszenen sind sehr gut und vor allem sind sie nach den ganzen und immer gleichen materialschlachten diverser anderer filme erfrischend anders. endlich mal keine cgi-explosionen und rumfliegende autos. pfeil und bogen und die actionszenen klappen trotzdem. aber dann? - - - - - - - - - irgendwie schafft der film es, nach einer weile den roten faden zu verlieren und mit der handlung in die belanglosigkeit abzurutschen. sorry, genau erklären kann ich es jetzt nicht, aber nach einer weile ist im film kaum etwas nennenswertes passiert und es gab nichts interessantes mehr. die szenen mit jamie foxx sind am interessantesten, ohne ihn fehlt was. robin selbst bleibt ziemlich blass, marian und der sheriff ebenfalls. nach einer weile wird es schwer, mit einer der figuren oder irgendetwas in der handlung mitzufiebern. vielleicht passiert am ende ja noch was, ich bin vorher gegangen. für mittelalter-fans ist der film auf jeden fall geeignet, man muss sich handlungstechnisch aber auf einen langen durchhänger in der mitte einstellen.
    Stefan D
    Stefan D

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    5,0
    Veröffentlicht am 18. Januar 2019
    Trotz der vielen negativen Kritiken, habe ich mich entschlossen Robin Hood anzuschauen. Da ich weder ein historisch korrekten, noch einen tiefgründigen Film erwartet habe war ich unvoreingenommen. Die Story war etwas abgewandelt als man kannte, aber gut gelöst. Filmerisch war er unterhaltsam und gut umgesetzt. Interessant fand ich die Kritik, die man auch aufgrund der Darstellung, sowie den stilisierten Abspann auf heutige gesellschaftskritische Themen beziehen kann. Wer unterhalten werden möchte und offen für einen neue Robin Hood Interpretation sollte auf jeden Fall einem Blick wagen :)
    Olaf M
    Olaf M

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    4,0
    Veröffentlicht am 4. Februar 2019
    Ich finde das ist ein sehr guter Film. Die Schauspieler sind super gewählt und machen Lust auf mehr. Ein neuer Robin Hood..... Und ein sehr guter dazu!!! Anschauen!!!!! 😏😏
    Isabelle D.
    Isabelle D.

    User folgen 22 Follower Lies die 286 Kritiken

    2,0
    Veröffentlicht am 20. Januar 2019
    "Robin Hood" von Otto Bathurst war gar nicht so scheiße, wie ich gedacht hätte. Der Teaser schien ja so ein sinnloses und langweiliges Action-Gepose à la "Assassin's Creed" zu versprechen und man hatte mir ausdrücklich davon abgeraten, diesen Film zu sehen: oberflächlich, sexistisch, einfach nur Schrott. Nun hatte ich gestern Abend aber nichts Besseres zu tun und ich bin ja auch ohnehin im Besitz einer Kino-Abokarte, also habe ich ihn mir doch angesehen. Und fand ihn zumindest stellenweise ganz amüsant und konnte sogar einen Hauch Gesellschaftskritik in dem Film entdecken. Am Anfang dachte ich noch: Cool, da habe ich ja schon den ersten Kandidaten für meine Flop-2019-Liste am Jahresende, und das gleich schon im Januar. Das war bei der grenzdebilen Kennenlernszene von Robin und Marian, die tatsächlich ziemlich sexistisch war. Und zwar gegen Männer und Frauen. Da bricht jemand bei Robin von Locksley ein, um ein Pferd zu klauen, beleidigt ihn dann auch noch als "Schnösel", und was macht er, als er diesen Jemand erwischt und merkt, das ist ne Frau? Baggert sie an. Und zwar in einer Art und Weise, die eigentlich Nötigung ist und wo er seine Machtposition ihr gegenüber schamlos ausnutzt. Schleimt sie obendrein mit Standard-Komplimenten voll wie "Du bist hübsch", obwohl sie vermummt ist und man nur ihre Augen sieht. Und was macht sie? Schmilzt dahin und verliebt sich Hals über Kopf in diesen unverschämten Kerl. Warum? Sicher nicht, weil er sie mit Respekt behandelt und ihr auf Augenhöhe begegnet. Nein, der Typ ist jung, sieht gut aus und hat Geld. Na, wenn das mal nicht romantisch ist. Der Anfang geht dann auch genauso weiter, die beiden sind jung und verliebt und knutschen die ganze Zeit rum, bis Robin von Locksley für die Kreuzzüge eingezogen wird. Und Marian das Versprechen abringt, sie werde ewig auf ihn warten. Im Krieg zeigt er sich dann als eine Art Superheld, was mit dem inflationären Gebrauch von Zeitlupenaufnahmen noch dramatisch und super-stylisch betont wird, für die, die das sonst nicht kapiert hätten. Er ist natürlich auch moralisch absolut integer, keiner weiß warum, er ist es halt einfach. Was dazu führt, dass er nach Hause geschickt wird. Dort stellt er fest, dass er für tot erklärt wurde, und Marian sich einen Neuen gesucht hat. Voll gemein. Er schmollt und ist eifersüchtig, da begegnet ihm Little John und sie beschließen - da fängt dann die klassische Robin-Hood-Geschichte erst an - den Sheriff von Nottingham zu beklauen und ihn so zu entmachten. Nicht aus Edelmut, sondern vor allem aus Rache. Und da muss ich sagen, das fand ich eigentlich ganz witzig, dass Robin Hood gar nicht aus Selbstlosigkeit handelt, sondern aus Eifersucht und gekränkter Eitelkeit. Es gibt im Film auch immer wieder Momente, wo er sich nicht ganz so ernst nimmt, und es durchaus gelungene Gags gibt. Wenn das durchgängig so gewesen wäre, wäre sogar ein ganz guter Film draus geworden. So aber gibt es auch immer extrem doofe Szenen, wie die, die ich anfangs geschildert habe, wo nicht so ganz klar ist, was die Figuren genau wollen, was sie antreibt, etc. Die Figur des Sheriffs fand ich aber spannend. Er bedient sich zur Sicherung seiner Macht der gleichen Mechanismen, die auch moderne Rechtspopulisten von Trump bis AfD anwenden und worauf sie ihren Erfolg aufbauen: Er macht den Leuten Angst, kreiert ein Feindbild und stilisiert sich selbst als Retter, der nur helfen will, dafür aber nun mal eben all ihr Geld braucht, was soll man machen. Das konnte man durchaus als Gesellschaftskritik interpretieren. Fazit: Als Popcorn-Kino gar nicht schlecht, wer mit niedrigen Erwartungen reingeht, fühlt sich unterhalten.
    ToKn
    ToKn

    User folgen 9 Follower Lies die 567 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 28. Februar 2019
    Nach einer halben Minute schon stand es da: Tik Films (hong kong) limited- soll heißen, ganz viele Hong Kong Dollar, am Geld kann es also nicht liegen. Das Negative vorweg, mit dem vielen sichtbar verarbeiteten Geld hat „Robin Hood 2018“ natürlich sämtlichen Charme altbekannter stilechter Verfilmungen verloren und nimmt den Zuschauer mit in eine fast postapokalyptische Darstellung des Mittelalters. Klingt paradox, trifft es aber. Ich will den Film nicht sinnlos schlecht machen, weil ich vielleicht was anderes erwartet habe. Der Film ist rasant, visuell toll gemacht und ich bin locker bis zum Ende gekommen ohne das sich mir irgendwo eine Langatmigkeit dargestellt hätte. Schauspielerisch hat mich jetzt keiner so recht vom Hocker gehauen, Eve Hewson als Marian fand ich ziemlich blass und Jamie Dornan als Will wird wohl ein Leben lang damit zu tun haben, sein „Christian Grey-Image“ loszuwerden. Fazit: Ja…, doch…, eben weil die Handlung ein bisschen anders ist und weil man sich tatsächlich den halben Film lang fragt, ob er in der Zukunft oder in der Vergangenheit spielt, kann man sich das bildgewaltige Stück schon mal antuen. Keine Angst vor den 116 Minuten, die letzten 11 davon sind Abspann. Zweiter Teil wird wohl kommen, egal was der Film einspielt.
    Alex M
    Alex M

    User folgen 9 Follower Lies die 203 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 27. Mai 2019
    Robin Hood die 200ste, ja optisch teils richtig gut, Ben Mendelson ist herrlich übertrieben böse und Jamie Foxx als launiger Szenendieb überzeugt. Aber dennoch täuscht dieser Film nicht darüber hinweg, dass man sich echt fragen muss was die Macher sich bei dieser eintönigen Geschichte und den ganzen Albernheiten gedacht haben. Mit beiden Augen zu 5/10
    Simon M
    Simon M

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    1,0
    Veröffentlicht am 27. Januar 2019
    „Rezession des gesellschaftlichen Niveau“ Wer auf Mittelalterromantik, direkt aus dem letzten Modegeschäft, steht, bitte sehr, dieser Film wurde eigens für euch erschaffen. Doch an den Rest richte ich diese Nachricht… lasst bloß die Finger davon. Robin Hood kann mit einer großartigen Grafik überzeugen…, doch leider auch nicht mit sonderlich viel mehr. spoiler: Der Streifen wurde in der Vorschau als Actionfilm und Thriller beschrieben. Nach dem ich ihn nun mit einigen Freunden unter größter Heiterkeit genossen habe, schlage ich vor, diese Labels zu streichen und durch „Komödie“ zu ersetzen. Er ist lachhaft, in jeder Hinsicht. In den ersten Minuten hatte ich ja noch die Hoffnung, das ein Cut gemacht werden würde und der richtige Film beginnen würde, doch …nun ja… meine Hoffnung war offensichtlich vergebens. Die Texte sind derart stupide, dass sie aus Donald Trumps Notizbuch stammen könnten, die Charaktere schwarz-weiß, die Settings geklaut und Vernunft sucht man in den 116 Minuten des Films vergeblich. Die Story beginnt mit zwei einleitenden, aber auch erstaunlich nichtssagenden Sätzen. „Ich wünschte ich könnte euch sagen, in welcher Zeit sich diese Geschichte zugetragen hat, doch ich weiß es nicht mehr.“ Durch diese Worte signalisieren die Drehbuchautoren dem Otto-Normalverbraucher, dass dieser Film gänzlich anachronistisch angesiedelt ist und rechtfertigen in einem einzigen Schritt auch gleich den ganzen verrückten Irrsinn, der unaufhaltsam folgen wird… In einigen der ersten Szenen sehen wir Ausschnitte aus dem Kampf der Kreuzritter in Arabien. Doch was erst noch, als ein mittelalterliches Anschleichen und heimliches Schießen angemutet hatte, entpuppte sich innerhalb von Sekunden zu einer Szene aus Call of Duty, in der jemand die Gewehre mit Photoshop zu Bögen gemacht hat. Sogar ein stationäres MG war vertreten. Hoch im zerstörten Turm verborgen, stand eine Armbrust mit Trommelmagazin und einer Feuerkraft, die so mancher heutigen Waffe alle Ehre bereiten würde. Ganz nebenbei, hatten sie, die Araber, auch eine gewaltige Armbrust/ Shotgun mitgebracht, die von mehreren Männern getragen werden musste. Im Übrigen entsprachen die Rüstungen der Kreuzritter vielmehr einer Lederplatte, die jemand mehr schlecht als recht zusammengenäht hatte, als der europäischen Rüstkunst der damaligen Zeit. Stählerne Bolzen hielten sie trotzdem überraschend gut auf. Doch der wahre Wahnsinn beginnt erst mit der Heimkehr, des als tot abgeschriebenen Lord, der dort eine eher mitleidserregende Maskerade anlegt und in die Rolle des Robin Hood schlüpft. Hier finden sich nicht nur geklaute Settings von „The Witcher 3“, „Tribute von Panem“, „Batman“ und „ Assassins Creed“, sondern auch eine überraschende Menge dickköpfiger, sturer Pferde. Im Ernst…, das letzte Mal, dass ich ein Pferd sah, dass ohne zu zögern Wände durchbrach, war in einem der letzen Assassins Creed Teile. Nur den Rückwärtsgang haben die Produzenten leider vergessen. Dafür lassen sie die Pferde eilig, zu enge Wendeltreppen erklimmen und über klapprige, einsturzgefährdete Holzbrücken galoppieren. Doch lösen wir uns von den armen, unschuldigen Tieren und kommen wir einmal zu der atemberaubenden Technik dieses Mittelalters… Ich kann nur rätseln, was man sich am Set bei der Idee gedacht hatte, doch Sprengstoffe in den Film einzubauen, die gut ein dutzend Mal stärker waren als C4. Beinahe in jeder dritten Szene schießt eine Flammensäule dutzende Meter in den Himmel, oder eine kleine Bombe legt schön animierte, Fassaden in Schutt und Asche. Hin und wieder sieht man auch mal wieder einen Sprengpfeil, der jeder banalen Physik zum Trotz, immer noch schnurgerade auf sein Ziel zufliegt. Atemberaubend ist der Streifen allemal, doch sicherlich nicht in der Art, wie die Produzenten sich es gewünscht haben. Mir persönlich hat es mehr als einmal große Beherrschung abgerungen, nicht in Lachen auszubrechen. Hier an dieser Stelle nur einige kleine Beispiele. 1.) Die ballistischen Einsatzschilde der Stadtwachen sind zum einen leicht wie Federn, so wie sie mit ihnen herum wedeln, und zum anderen augenscheinlich aus einem feuerfesten Stoff gewebt, der sogar ewig brennendes Öl beiseite schieben kann und Stahl aufhält. 2.) Wo wir schon bei Stahl sind… Die Rüstungen der Wachen müssen aus Aluminiumfolie bestehen, so wie Robins Pfeile durch sie gleiten und danach praktischer Weise noch scharf und stabil genug sind, um wiederverwendet zu werden. Außerdem zeigen sie in einer mehreren Szenen, dass sie nebenberuflich als Stormtrooper arbeiten. Weder treffen sie irgendetwas, noch zeigen sie eine, wie auch immer geartete Intelligenz. Immerhin beherrschen sie auch diesen lächerlichen Joggingstil der Trooper, den sie in einer knappen Szene zum Besten geben. 3.) Außerdem finden wir auch in diesem Film, eine Neuverfilmung des unendlichen Köcher von Legolas. Doch erscheint es noch einmal ganz besonders dreist, indem in manchen Szenen der Köcher gezeigt wurde, in der sich nur ein einziger Pfeil befand, und Robin gleich darauf an die 30 abfeuerte. 4.) Das Gold, das in der letzten Szene (im übrigen mit einer sehr „ausgefeilten Falle“) gestohlen worden war, luden die Aufständigen auf Boote, die einen gewaltigen Tiefgang besaßen. Ganze drei Fingerbreit versanken sie in den Wellen, während sich gut 20 - 40 Säcke Gold auf ihnen stapelten. Hätte der Film nicht im Mittelalter gespielt, so wäre aus der kleinen Nussschale, unter dem Gewicht des Goldes, sicherlich ein U-Boot geworden. 5.) Das Mittelalter muss, ganz nebenbei, fortschrittlicher gewesen sein, als ich je vermutet hätte. Jedenfalls Peak&Cloppenburg muss es bereits gegeben haben, wie die Outfits der Charaktere beweisen. Zumindest Robins Jacke, war modisch immerhin auf dem neusten Stand und auch seiner Liebe hatten zwei Jahre in den Mienen kein Stäubchen aufs Kleid geweht. Wenigstens hebt sich der Film in einer Nuance von allem anderen auf dem Markt ab. Es zeigt haargenau auf, wie man es nicht macht. Die beinahe boshaft wirkende Sturheit, mit der die Regisseure versuchen die Authentizität dessen, was da auf der Leinwand gezeigt wurde aufrecht zu erhalten versetzte mich mehrfach an den Rand der Freudentränen, denn bereits ab dem ersten Drittel ist der Inhalt einfach nur noch hirnverbrannt. Also an alle Vernünftigen da draußen. Tut euch selbst einen Gefallen und investiert euer hart verdientes Geld in sinnvollere Dinge. Außer natürlich, ihr seid an einer erstklassigen Unterhaltung interessiert. Alles in Allem ist der Film nicht mehr als eine Beleidigung für jeden Menschen, der schon mal ein wenig Interesse an Geschichte hatte oder noch ein paar, vereinzelte graue Zellen im Oberstübchen zu schwappen hat. Eines haben die Entwickler jedoch meisterlich vollbracht… Sie haben den Ruf ihres Studios in die Zeit zurückversetzt, die zu präsentieren, sie so kläglich versagten. (*Applaus* Für Robin Hoods Saga, war dieser Film buchstäblich das Messer zwischen den Rippen, doch das Schlimmste an der Sache ist, dass er sich nicht einmal mehr rächen kann… Von dieser Schmach aus, wird es kein Comeback mehr geben…
    elmino1984
    elmino1984

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    1,0
    Veröffentlicht am 8. Februar 2019
    Man nehme einen Star Wars Bösewicht, einen Kingsman und einen Haufen Pfeile und führt damit ein ödes Spektakel auf im postapokalyptischen, hmm, ach ja Mittelalter. Fast in jeder Szene hab ich gedacht, dass sich hier Schauspieler in viel zu schicken Klamotten in das falsche Filmset verirrt haben. Die am Ende angedeutete Fortsetzung bleibt uns ja mit ziemlicher Sicherheit, dank des niedrigen Einspielergebnisses, erspart.
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