Mein FILMSTARTS
Wilde Maus
Kinoprogramm
Trailer
Besetzung & Stab
User-Kritiken
Pressekritiken
FILMSTARTS-Kritik
Bilder
VOD
Blu-ray, DVD
Musik
Trivia
Einspielergebnis
Ähnliche Filme
Nachrichten
Durchschnitts-Wertung
3,4
14 Wertungen - 3 Kritiken
0% (0 Kritik)
33% (1 Kritik)
67% (2 Kritiken)
0% (0 Kritik)
0% (0 Kritik)
0% (0 Kritik)

3 User-Kritiken

Das Kulturblog
Das Kulturblog

User folgen 1 Follower Lies die 65 Kritiken

3,5gut
Veröffentlicht am 12.02.17

Die pointierten Dialoge sind die Stärke des Films. Der schwarze Humor, der Wiener Schmäh, die hingerotzten Beleidigungen und die vernuschelten kleinen Bemerkungen machen den Reiz des Films aus, der beim Untertiteln oder Synchronisieren verloren geht. In den hübsch beobachteten und montierten Szenen gibt es viele Momente zum Schmunzeln, aber nur selten sorgte die Komödie für echte Lacher.

https://daskulturblog.com/2017/02/11/wilde-maus-josef-haders-regie-debuet-mit-schwarzem-humor-zum-schmunzeln/

Walter H.
Walter H.

User folgen 0 Follower Lies die Kritik

4,5hervorragend
Veröffentlicht am 29.03.17

Große Schauspielleistung - Musik, die man nur im Kino so erleben kann und eine Story, die lebensnah und doch phantasievoll ist

Kinobengel
Kinobengel

User folgen 15 Follower Lies die 284 Kritiken

3,0solide
Veröffentlicht am 13.03.17

Josef Hader gibt mit der Tragikomödie „Wilde Maus“ sein Regiedebüt. Drehbuch und Hauptrolle hat er ebenfalls übernommen. Wien: Georg (Josef Hader) wird entlassen. Der promovierte und mit Johanna (Pia Hierzegger) verheiratete Musikkritiker ist zu teuer geworden. Rache an seinem Vorgesetzten (Jörg Hartmann) ist angesagt. Georg trifft seinen alten Schulkameraden Erich (Georg Friedrich), der Geldprobleme hat. Sie helfen sich gegenseitig. Josef Hader ist schon eine Marke. Der österreichische Kabarettist, Schaupieler, Autor und Regisseur ist mit seiner Rolle als Ex-Polizist Brenner groß rausgekommen. Wolfgang Murnauer („Der Knochenmann“), dem im Abspann gedankt wird, habe ihm vieles gezeigt, sagte Hader nach einer Vorstellung im Münchner Monopol-Kino. Das sieht man dem Film auch an: Der Erzählrhythmus ist flüssig, das Gag-Timing richtig gut gesetzt. Besonders Georg Friedrich, der in Norddeutschland ohne Untertitel kaum zu verstehen sein wird, trumpft mit seinem Wiener Extra-Schmäh auf. Der Regisseur hat sich die Rolle auf den Leib geschrieben. So ist Georg der Brenner-Typ, der überreagierende und so dermaßen tieftraurig dreinschauende Verlierer. Das kann wohl nur Hader, und das Zuschauen macht doppelt Spaß. Schadenfreude ist schließlich die größte Freude. Rache ist das Thema dieses Films. Das ist jedoch nicht so ausgestaltet, wie es z.B. Quentin Tarantino in „Kill Bill“ zelebriert. Hader setzt auf Menschliches und Zwischenmenschlichens, Georg bleibt der normale Arbeitslose mit seinen Möglichkeiten, erwachter krimineller Energie und weiteren Misserfolgen. Im Grunde eine gute Idee. Gerade hier ist der Film aber zu sehr vollgestopft und vieles davon ist nur angerissen. Die Baustellen erzeugen kleine Längen. Unterm Strich ist alles nicht so bissig und schwarz wie erhofft. „Wilde Maus“ ist ein gelungenes und sehr unterhaltsames Regiedebüt, dem ein bisschen der Pfiff fehlt.

Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme aller Zeiten: Usermeinung
  • Die besten Filme aller Zeiten: Pressemeinung
Back to Top