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    Wo die wilden Menschen jagen
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    8martin
    8martin

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    4,0
    Veröffentlicht am 30. September 2020
    Das ist eine groteske Abenteuer Komödie aus Neuseeland. Obwohl der Plot auf einer realistischen Basis ruht, läuft er aus dem Ruder und bewegt sich zeitweise in abstrusen Gefilden. Viele Figuren sind neben der Spur und die Dialoge sind voll von absonderlichen Pointen. All das stammt von Taika Waititi, der Down Under ein ganz Großer hier. Hier oben bei uns aber nur unter Insidern bekannt ist.
    Der straffällig gewordene Jugendliche Ricky Baker (12) (Julian Dennison, ein echter Maori-Bub), der für sein Gewicht zu klein geraten ist – wie seine neue Pflegemutter Bella (Rima Te Wiata) meint, wird vom Jugendamt seinen Pflegeeltern übergeben. Ihr Mann Hector (Sam Neill), lehnt den Buben ab, muss aber mit ihm in den Bush fliehen als Bella stirbt.
    Es beginnt eine aberwitzige Treibjagd (manhunt), auf der sich Hec und Rick näherkommen und beide lernen sich im Outback zu behaupten. Sie müssen sich mit Jägern herumschlagen, dem verrückten Sam und Bellas Asche im Fluss verstreuen. Das sonderbare Pärchen: der Alte und der kleine Dicke sind allein für sich genommen schon eine Wucht. Regisseur Taika Waititi hat ihnen skurrile Dialoge in den Mund gelegt. Überraschend kommt im Score Leonard Cohens The Partisan vor, bevor alles im Chaos untergeht. Zwischendrin gibt es aber auch mal besinnliche Momente: z.B. ist Hector Analphabet und Ricky bringt ihm das Lesen bei. Dabei kommt es zu ungeahnten Neuschöpfungen von Wörtern. Und noch ein Roter Faden zieht sich durch den Film und ist Wegbereiter für den Abgang der beiden sonderbaren Gesellen: die Suche nach dem als ausgestorbenen geltenden Huia Vogel.
    Die Handlung, die Komik und die Typen sind seltene Exemplare. Liebenswert schrullig.
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