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Plötzlich Papa
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3,6
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Die hilfreichsten Kritiken
amlug

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3,5gut
• Veröffentlicht am 05/01/2017

Nach seinen großen Hollywood-Ausflügen in Jurassic World, X-Men oder zuletzt auch Inferno, kehr Omar Sy einmal wieder zu seinen Wurzeln zurück: der französischen Tragikomödie, wie es auch schon Ziemlich beste Freunde war, der Film, der Sy letztendlich berühmt machte. Plötzlich Papa stellt einen gelungenen, schönen Film dar, der gegen Ende dann auch überraschend dramatisch wird und stark auf die Tränendrüse drückt. Das Interessante an dieser Stelle ist, dass der Film wohl auch ohne den dramatischen Aspekt ziemlich gut funktioniert hätte und das Drama teilweise dann doch fast schon unpassend wird, da der Film über weite Strecken dann doch versucht, diesen dramatischen Aspekt komplett auszublenden. Doch überraschenderweise ist das sogar eine ziemlich gute Idee, da der Zuschauer den Film dann wirklich aus den Augen von Sam (Omar Sy) sieht, der auch immer nur versucht, die positiven und witzigen Seiten des Lebens aufzuzählen und die negativen zu verdrängen. Und das wird auch sehr gelungen dargestellt. Sam ist durch und durch bemüht, das Leben seiner Tochter (Gloria Colston) zu einem Paradies zu gestalten und legt dabei einen zwar fragwürdigen aber wunderschönen Lebensstil an den Tag. Dabei war Sams Charakter auch wirklich toll, witzig und warmherzig geschrieben und von Omar Sy verdammt gut verkörpert. Fast noch besser fand ich jedoch seine Tochter Gloria, die nicht nur von Gloria Colston wirklich sehr engagiert und glaubwürdig dargestellt wurde, sondern auch wirklich ein sehr starker, liebenswerter Charakter war und ihrem Vater immer unterstützend zur Seite stand. Auch Nebencharaktere wie Kristin (Clémence Poésy) oder Bernie (Antoine Bertrand) waren recht gut geschrieben und engagiert gespielt. Die größten Schwächen hatte in meinen Augen lediglich das Drehbuch. Der Film hetzt für meinen Geschmack in der ersten halben Stunde viel zu stark durch, tritt dann im zweiten Akt weitestgehend auf der Stelle und wirkt am Ende dann einfach eine Idee zu überladen, da man dem Film gefühlte zehn mal vor Schluss schon ein passendes Ende hätte aufdrücken können aber der Film immer noch weiter und weiter ging und immer noch mehr und noch mehr Wendungen auspackte. Allerdings muss ich betonen, dass das jetzt auch nicht wirklich unglaublich schlimme Fehltritte wären, in meinen Augen hätte man das Gesamtwerk einfach nur noch besser abstimmen können, vor allem, da dann das wirkliche Ende wiederum dann doch überhastet wirkt und die eigentliche Message schnell in ein paar Sätzen abgehakt wird. Das war sehr schade, denn das Finale verpasste es hier definitiv, die Emotionalität noch etwas mehr auszureizen. Ansonsten war Plötzlich Papa jedoch eine durchweg gelungene, warmherzige Tragikomödie, mit einer sehr unterhaltsamen Geschichte, viel Herz und einem hohen Unterhaltungsfaktor, ohne dass die tragischen Elemente zu kurz kamen. Fazit: Lustig, sowie tragisch und mit sehr viel Charme, die Story wurde nur leider etwas unvorteilhaft erzählt!

Kathrin E.

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5,0Meisterwerk
• Veröffentlicht am 05/01/2017

Ein wunderbarer Film, der mich sehr berührt hat! Er ist lustig, tiefsinnig, traurig und schön zugleich. Bin aufgrund der negativen Kritiken ohne große Erwartungen in den Film gegangen und wurde positiv überrascht! Die Schauspieler sind genial und mMn sehr authentisch. Für mich gibt's ganz klar einen Daumen nach oben und 5 Sterne! PS: Wer "Ziemlich beste Freunde" mag, wird auch diesen Film mögen

Jermaine J.

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5,0Meisterwerk
• Veröffentlicht am 09/01/2017

Top Film, gute Handlung, Omar Sy at his Best :-) Bis jetzt der Film des Jahres. Ok das Jahr ist noch jung ...

MastahOne

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3,0solide
• Veröffentlicht am 25/02/2017

Zu Beginn ein echter Feel-Good-Movie mit tollen Schauspielern und einfach einer guten Stimmung. Natürlich hat man ein bisschen das Gefühl, gerade zu Beginn, dass alles schon 10000 mal gesehen zu haben. Trotzdem funktioniert der Film, dank seiner Schauspieler wirklich gut und macht Spaß. Eigentlich bis die Mutter auftaucht. Die ist so dermaßen unsyphatisch und ab da wirkt plötzlich der ganz Plot so verkrampft. Viel zu viele emotionale Wendungen, viel zu Viel Handlung und vor allem: alles wirkt auf einmal so übetrieben dargestellt. Schade. Manchmal ist weniger mehr und die Autoren haben den Film zum Ende einfach überfrachtet und ihm damit seine Magie genommen.

Gabriel R.

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4,0stark
• Veröffentlicht am 22/02/2017

Ich habe gestern endlich "Plötzlich Papa" und muss sagen, dass er fast an "Ziemlich Beste Freunde" herankommt. Fast. Hier ist warum: Der Film ist witzig gestaltet, kann aber auch an den passenden Stellen sehr emotional sein und ernste Töne anschlagen, ähnlich wie man es von "Ziemlich Beste Freunde" gewohnt ist. Er hat somit alles, was man von einem solchen Film erwarten kann. Omar Sy, der im oben genannten Film bereits gekonnt den heiteren, ironischen Driss verkörperte, geht in dieser Rolle erneut voll auf. Ist sein Samuel am Anfang des Films noch ein kindischer, verantwortungloser Frauenheld (in einer Szene lässt er seine frisch übergebenes Baby an der Rolltreppe einer U-Bahn Station liegen) wandelt sich seine Rolle im Laufe des Film komplett: zu einem liebevollen Vater, der seine Tochter über alles liebt und alles für sie tun würde. Zwar blitzt diese Verantwortungslosigkeit gelegentlich nochmal auf, wenn er beispielsweise wegen seines Jobs als Stuntman seine Tochter die Schule schwänzen lässt, jedoch tut er all dies nur, um jeden Moment im Leben seiner Tochter magisch zu gestalten. Sy meistert die Rolle des liebevollen und besorgten Vaters grandios, was wohl daran liegt, dass es sich bei ihm um einen guten und facettenreichen Schauspieler handelt. Auch die Chemie mit seiner Filmtochter Gloria Closton stimmt und sie weiß in ihrer Rolle ebenfalls zu überzeugen. Überhaupt sind die Schauspieler hier alle gut besetzt bis hin zu dem etwas versauten, aber liebevollen Homosexuellen Bernie. Nach all dem Lob muss ich hier aber auch zwei negative Dinge anmerken, die zur Folge haben, dass der Film insgesamt ein bisschen schlechter abschneidet als "Ziemlich Beste Freunde". Aber nur ein bisschen. 1. Die Darstellung der Mutter. Sie taucht 8 Jahre, nachdem sie Samuel ihr gemeinsames Kind übergeben hat, wieder auf, ohne auch nur ein einziges Mal ihre Tochter gesehen zu haben. Ihre Begründung ist dabei mehr als unglaubwürdig: "Ich habe den Druck einfach nicht mehr ausgehalten". Das lässt sich zwar in gewisser Weise noch nachvollziehen, aber doch nicht 8 Jahre! Der Gipfel der Lächerlichkeit ist dann, wenn besagte Mutter Spoiler: vors Gericht zieht, um um das Sorgerecht zu kämpfen. Hallo! 2. Bedenkt man das der Film ab 0 Jahren freigegeben ist, könnte dem einen oder anderen Kinobesucher die teils sehr derbe Sprache sauer ausstoßen. Auch wenn es mich jetzt nicht gestört hat, stelle ich mir doch Eltern vor, die diesen Film mit ihren Kinder anschauen. Fazit: Lässt man diese kleineren Kritikpunkte beiseite, so ist "Plötzlich Papa" ein sehr lustiger und hoch emotionaler Film, den man, ähnlich wie "Ziemlich Beste Freunde" immer wieder anschauen kann, ohne dass Langweile aufkommt. Trotzdem möchte ich an dieser Stelle nochmal warnen: Der Film hat gegen Ende einen Twist, der einem Schlag in die Magengrube gleicht. Ansonsten bleibt mir nur noch zu sagen: "Die können's halt, die Franzosen und viel Spaß im Kino!

ainsamerwolf

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3,5gut
• Veröffentlicht am 13/02/2017

Filmkritik: Plötzlich Papa! Diesmal befasse ich mich eingehend mit der (Drama-) Komödie geführten Film "Plötzlich Papa!" mit dem Ziemlich Beste Freunde-Star Omar Sy und Gloria Colston in den Hauptrollen. Regie führte Hugo Gélin. Wie man unschwer erraten kann kommt der Film aus Frankreich. Es handelt sich hierbei um das französische Remake vom mexikanischen Film "Instructions Not Included" aus 2013. Viele Teile des Films wurden in London gedreht. Plötzlich Papa! ist das Spielfilmdebüt der quirliegen und aufgeweckten Gloria Colston. Samuel ist als Speedbootchaffeur in einem Urlaubsparadis beschäftigt und ein richtiger Lebeschön. Doch plötzlich steht eine seiner Urlaubsflirts vor ihm mit einem Kind vor seinem Boot und beichtet ihm dass es sich um seine Tochter handelt. Mit einem kleinen Trick den die Mutter anwendet steht der ahnungslose Samuel alleine da und muss sich nun um seine Tochter kümmern. Auf der Suche nach der Mutter landet er in London und muss sein Leben komplett umkrempeln. Hugo Gélin hat mit diesem Film ein Wechselbad der Gefühle kreiert, die gute erste halbe Stunde gibt es eigentlich nur komödiantische Einlagen. Man lacht sich zwar nicht halbtod, aber man kann auch nur schwer den Charme von Omar Sy widerstehen. Er ist so souverän wie in Ziemlich beste Freunde, man könnte fast denken es handelt sich um die gleiche Rolle. Sehr gut gefällt mir, dass man nicht soviel Zeit damit verschwendet hat, das heranwachsen von Gloria aufzuzeigen. Es werden kurz ein paar Lebensabschnitte gezeigt und gut ist. Ziemlich cool dass die Tochter acht Jahre lang heranwächst aber der Daddy sich kein bisschen verändert. Egal, Kleinigkeit. Jedenfalls wo wir in der Gegenwart ankommen wird sehr schnell klar, dass Samuel einfach alles dafür tut, seiner Tochter jeden Augenblick als einen ganz magischen Moment erscheinen zu lassen, so dass er sie auch in manchen Dingen belügt, klaro irgendwas spannendes muss ja auch passieren. Zur hälfte des Films angelangt wird dann auch klar, weshalb es sich hierbei nicht nur ausschließlich um eine Komödie handelt, sondern auch um ein Drama. Schön wie es aber ganz schnell überspielt wird und man ganz schnell wieder zurück auf Spur kommt. Dann passiert hier ein bisschen, ein bisschen Stunts dort, es kommt wie es kommen musste, usw. Hier sind wir auch schon bei der großen Schwäche des Films, er ist sehr linear aufgebaut. Oh wie langweilig? Nein, nicht so ganz. Die Chemie zwischen Omar Sy und Gloria Colaton macht diesen Film trotzdem sehr liebenswert. Und dann? Wer hätte das gedacht, kurz vor Ende gibt es doch einen Wendepunkt mit dem man nicht rechnet und die ersten Tränen kullern. Fazit: Es handelt sich hier um eine sehr leichte Komödie. Wer einfach nur non-stop ablachen will findet sicher bessere alternativen. Hier jedoch geht es um die bedingslose Liebe eines Vaters zu seiner Tochter, mit doch schon einigen zum schmunzeln gedachten Momente, ein wenig Drama und zum Ende des Films Emotionen pur. Aufgrund vieler vorhersehbaren Momente, den fehlenden Lachanfall und der doch sehr linear aufgebauten Story vergebe ich "Plötzlich Papa!" 3,5 von 5 Taschentüchern. Er ist absolut sehenswert wenn man bereit ist, sich auf die Emotionen einzulassen und/oder eine gute Vater/Tochter-Story sehen möchte, wenn man aber nur unterhalten oder von Szene zu Szene bloß lachen möchte, oder wer gar absolut Emotionsresistent ist, für denjenigen gibt es bessere alternativen.sj

Randy W.

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2,5durchschnittlich
• Veröffentlicht am 15/01/2017

Der Film ist nett gemacht, kommt aber keineswegs an das überaus emotionale Original aus Mexiko heran. Ich habe Instruction not included in den Staaten gesehen und war so begeistert, dass ich ihn mir später als DVD und in Folge auch in der (mittelmäßigen) deutschen Übersetzung geholt habe. Er ist mein absoluter Lieblingsfilm und ich war neugierig wie das von den Franzosen umgesetzt wurde. Alles in allem ist es ein netter Unterhaltungsfilm geworden, der nicht schlecht ist, wenn man nur diese Version kennt. Mit der Vorkenntnis des Originals aber fällt auf, dass fast das komplette Drehbuch übernommen wurde, bis hin zu Kulissen. Einige Elemente fehlen, wie der schrullige Hausmeister, die alleinstehende Nachbarin und dass die Mutter eine Lebenspartnerin hat. Auch ist die Haltung des Agenten zu dem Geheimnis ist eine andere. Aber teilweise wurden ganze Dialoge 1:1 übernommen. Es ist also nicht nur eine Anlehnung an das Original, sondern einfach eine Kopie. Allerdings keine Gute. Omar Sy zeigt sich hier, wie früher schon, als sehr guter Schauspieler. Dem Kind allerdings fehlt es an der Sympatie, die Loreto Peralta vor 3 Jahren transportiert hat. In der mexikanischen Fassung wurde der Film zudem musikalisch sehr emotional gepushed, was hier gänzlich fehlte, weshalb wohl auch am Ende die Augen verhältnismäßig trocken blieben. Am schlimmsten an der französischen Fassung ist aber, dass sich der Film selbst spoilert. Und das ist extrem ärgerlich. Im Original verrät der Agent der Mutter zum Ende die Wahrheit, aber ohne, dass es der Zuschauer mitbekommt. Umso geschockter ist man dann vom tatsächlichen Ende. Hier, in Plötzlich Papa, bekommt der Zuschauer das Ende quasi ungewollt zu früh präsentiert, was die zuvor aufgebaute Stimmung abbaut. So ein Fehler darf einfach nicht passieren. Es macht das ganze Erlebnis kaputt. Wie gesagt, 3 Sterne, weil der Film ganz nett anzusehen ist. Wer aber mal richtig einen Klos im Hals haben möchte, muss das Original, trotz spanisch mit englischem Untertitel sehen.

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