Mein FILMSTARTS
Life
Vorführungen
Trailer
Besetzung & Stab
User-Kritiken
Pressekritiken
FILMSTARTS-Kritik
Bilder
VOD
Blu-ray, DVD
Musik
Trivia
Einspielergebnis
Ähnliche Filme
Nachrichten
Durchschnitts-Wertung
3,7
96 Wertungen - 13 Kritiken
0% (0 Kritik)
31% (4 Kritiken)
46% (6 Kritiken)
15% (2 Kritiken)
8% (1 Kritik)
0% (0 Kritik)

13 User-Kritiken

amlug
amlug

User folgen 30 Follower Lies die 233 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 27.03.17

Als großer Sci-Fi- und vor allem auch Alien-Fan, war Daniel Espinosas Weltraum-Thriller Life natürlich ein absolutes Muss für mich. Auch, wenn der Trailer verdächtig nach einer Neuauflage von Alien aussah. Und augenscheinlich betrachtet, ja, der Film ist bis zu einem gewissen Grad eine Mischung aus Alien und Gravity. Doch Life ist kein bloßer Abklatsch sondern bietet, vor allem wenn man wirklich genauer hinsieht, interessante Denkweisen, die allerdings fast schon wieder zu dezent gesetzt wurden. Hier hatte ich aber auch das Gefühl, dass von dem Film insgesamt dann doch sehr viel Rohmaterial herausgeschnitten wurde. Grundsätzlich passt der Titel Life erst einmal wie die Faust aufs Auge, denn das ist eine der interessanten (und bisher viel zu selten eingesetzten) Grundideen, mit denen der Film spielt. Denn hier kämpft Leben gegen Leben. Während beispielsweise in Alien die Titelfigur lediglich als übermächtiges Horror-Monster und definitiver Antagonist hingestellt wird, kämpft das Alien in Life auch in feindlicher Umgebung ums Überleben. Dabei wird auch damit gespielt, wie sehr wir Menschen alles, was uns schaden könnte, sofort als böse ansehen und genauso wird es von Rebecca Fergusons Figur Miranda auch gesagt: „Ich kann nichts dafür, ich hasse das Ding einfach“! Spannend, wirklich sehr spannend, denn hier passiert etwas, das ich in Filmen liebe … es gibt keine klare „Gut-Böse“-Schwarzweißmalerei. Beide Spezies kämpfen mit allen erdenklichen Mitteln darum, zu überleben und die Unschuld vom Lande sind unsere Hauptcharaktere hier auch nicht gerade. So ist es doch auffällig, dass das Alien erst aggressiv wird, als es von Stromschlägen aufgeweckt wird und Daniel Espinosa baute bestimmt nicht grundlos immer wieder Bilder ein, die eine festgekettete Laborratte zeigten. Aber diese Szenen sind wirklich extrem dezent und sehr geschickt eingefädelt worden, da man sie erst bei genauerer Betrachtung wirklich bemerkt. Überraschend feinfühlig und interessant auf jeden Fall für einen vermeintlichen Alien-Thriller. Auch in punkto Dialog und Charaktere hatte der Film etwas zu bieten, so war zum Beispiel Jake Gyllenhaals Charakter David sehr interessant und auch der Wissenschaftler Hugh (Ariyon Bakare) wurde uns extrem clever vorgestellt. Aber gerade in diesem Punkt hätte man ruhig noch intensiver und tiefer in die Charaktere hineingehen können, denn vor allem Miranda oder auch Roy (Ryan Reynolds) blieben teilweise leider sehr blass. Ansonsten bietet die Story hauptsächlich das übliche Monster-Attacke-Ausscheidungsverfahren, welches hier allerdings wirklich erstaunlich konsequent und auch relativ abwechslungsreich gestaltet wurde. Die Story an sich, lebte für mich eben hauptsächlich durch die Sozialkritik und spannenden Ideen, die aber mehr unter der Hand eingebaut wurden. Was dabei wirklich noch hervorragend war, war aber auf jeden Fall der Twist am Ende und insgesamt hört sich das jetzt vielleicht zwar ein bisschen dünn an, aber das fällt im Film eigentlich nicht wirklich auf, denn eines verstand Life auf jeden Fall: Spannung aufzubauen. Der ganze Film erwies sich wirklich als extrem fesselnd und elektrisierend! Gerade durch seine Konsequenz wird der Film nie wirklich vorhersehbar und die Inszenierung kann sich sehen lassen! Life spielt sehr viel mit der Schwerelosigkeit und langen Kamerafahrten, scheinbar ohne Cut. Das erzielt Wirkung und erweckt tatsächlich ein wenig das Gefühl, man sei im Weltraum. Die Actionsequenzen wurden auch wirklich toll inszeniert, lebten durch tolle Bilder, tolle Kamera und vor allem einen bombastischen Sound. Auch das Alien fand ich wirklich interessant, da es mal ein bisschen etwas anderes war. Die Schauspieler kann ich auch nur loben. Jeder hier spielt seine Rolle souverän und gelungen herunter, bis auf Jake Gyllenhaal, der natürlich, wie immer, alles zerlegt und seinen Charakter so unfassbar gut verkörpert, dass man das bereits im Trailer merkt … sensationell! Fazit: Eine Mischung aus Alien und Gravity, mit interessanten Ideen und erstaunlich kritischem, ernsten Ton … sehr spannend!

William C.
William C.

User folgen 0 Follower Lies die Kritik

2,0lau
Veröffentlicht am 29.03.17

Auch wenn er seltsamerweise dem Film 4/5 Sternen gibt, hat es "Christoph K." bereits auf den Punkt gebracht... Ich beginne mit einem Teil seiner Kritik: "Die Story ist wirklich gut - wenn auch nicht gut erzählt. Und genau dort liegt das Hauptproblem des Films, denn er bleibt um Längen hinter seinen Möglichkeiten zurück. Es gibt einfach zu viele ärgerliche Logiklücken und die Dialoge sind nicht wirklich tiefgründig. Einzelne Szenen sind wirklich saudumm (Logik, Dialoge, Aktion der Handelnden)." Ich finde die Grundstory natürlich auch gut, sonst wäre ich wohl kaum in den Film gegangen. - Handwerklich sauber - die Schauspieler leisten solide bis gute Arbeit - die Effekte sind überwiegend überzeugend..."nur" das Alien wirkt oftmals CGI-lastig...besonders im Frühstadium, was aber verschmerzlich war Und das Drehbuch? einfach nur dämlich. Ich kann das auch gar nicht schönreden oder über die Schwächen des Drehbuchs hinwegsehen...dazu sind sie zu zahlreich und storyentscheidend. Wenn die Protagonisten sich überwiegend durch idiotische Einfälle oder unterirdischem Reaktionsvermögen selbst immer weiter in die Sch***e reiten, wirkt letztendlich der komplette Film konstruiert, und ständig denkt man sich: "oh man...ist den Autoren echt nix besseres eingefallen?" Und natürlich macht es den Film auch ziemlich vorhersehbar...das Ende des Films ist ein Paradebeispiel dafür. Oftmals fühlte ich mich an die schmerzhaften Storyaussetzer von Prometheus erinnert. Die unlogischen Handlungen manch Person ebenfalls. Und wie bei Prometheus, machen sie für mich den kompletten Film zunichte. "Handwerklich sauber" ist ja schön und gut...und auch eine "solide Schauspielleistung" ist ja nett... Aber was für mich zählt, ist das Gesamtwerk und mit welchem Gefühl ich den Kinosaal verlasse. Bei "Life" war das mit einem Kopfschütteln....ich fühlte mich nicht gut unterhalten, sondern für dumm verkauft. Und wenn ich nach dem Film am liebsten nur aufzählen mag, was alles schlecht war, kann ich dem Film nicht mehr als 2 Sterne geben...denn Ziel sollte immernoch gute Unterhaltung sein. Mein Fazit: Ziel verfehlt! Zum Ende des Films noch ein Spoiler: Tatsächlich hätte dem Film ein Happy End besser getan. Diese unendliche Dämlichkeit am Ende des Films...oh my god! Da kommt eine Rettungskapsel von oben...landet zufällig paar Meter entfernt neben paar vietnamesischen (?) Fischern...die tuggeln hin...schauen rein...und ihnen offenbart sich ein Bild, wo man auf jeden Fall denkt: "oh fuck...die Tür mache ich garantiert nicht auf!!!" und was tuen sie? sie machen die Tür auf...

heinz k.
heinz k.

User folgen 0 Follower Lies die Kritik

1,0schlecht
Veröffentlicht am 24.04.17

Lieblos abgewickelte Handlung nach dem ewig gleichem Hollywood-Schema ohne wirkliche Überaschungen, die Effekte sind so dolle auch nicht. Viel nerviges Suspense-Gedonner, und dann kommt wieder nischt. Eigentlich eine Frechheit. Schauspieler/Syncronsprecher wie immer die üblichen Verdächtigen: Glatt, dümmlich, normschön, und um kein Klischee verlegen. Aber war bestimmt mal wieder super-sau-teuer produziert. Dann musser ja doch gut sein.... ;-)

Jenny V.
Jenny V.

User folgen 7 Follower Lies die 155 Kritiken

3,0solide
Veröffentlicht am 09.04.17

Der Film hat mit dem guten Trailer ja so einiges versprochen und dank der geplanten Marsmissionen ist das Thema ja auch recht aktuell, nur leider verspricht der Trailer mehr als der Film hergibt. Zunächst einmal ist die Wahl des Themas und auch der Lokation gar nicht mal so schlecht und die ISS ist auch sehr gut ausgestaltet auch das die ganze Zeit Schwerelosigkeit herrscht. Dadurch entsteht ein Gefühl von Realität bei dem Film. Dies wird durch die Schauspieler unterstützt, die recht gut sind. Ein großer Negativpunkt ist dabei aber die musikalische Untermalung, die wirklich sehr schlecht ist. Auch ist die Story sehr an Alien, Evolution und Ghosts of Mars angelehnt, besonders gegen Ende, wodurch bei mir ein wenig das Gefühl von Langeweile aufkam, weil durch die starke Anlehnung auch das Ende für mich ziemlich logisch erschien. Allerdings erzeugt der Film schon eine gute Spannung, weil man mit den Figuren mitfiebert, jedoch werden die Chancen mit einer neu kreierten Lebensform nicht ausgenutzt und die tritt immer mehr in den Hintergrund des eigentlichen Geschehens. Außerdem liefert der Film viele Ungereimtheiten. Spoiler: So fällt das Wesen nach nur kurzem Druckabfall im Labor in einen Winterschlaf, kann aber später mehr als eine halbe Stunde außerhalb der ISS ohne Sauerstoff agieren in absoluter Kälte. Andere Sache ist, dass es innerhalb kurzer Zeit die Ratte verdauen kann aber Stunden für das Bein eines Menschen braucht obwohl es wesentlich größer geworden ist und dass es als kleines Lebewesen bereits die Hand eines Menschen zermalmen kann aber als großes recht einfach abgestreift werden kann und ewig braucht um einen Fuß zu verletzen. Leider bricht auch die Entwicklung des Wesens ab, wodurch es immer als eine Art Tintenfisch mit Blattflügeln umherfliegt. Rundum ist der Film eine gute Idee, die leider nicht komplett ausgeführt wurde, sondern statt den SciFi-Charakter weiter herauszuarbeiten, lieber auf die Schauspieler wert gelegt wurde und der Film mehr zu einem 08/15-Thriller wird, der sich nur dadurch von anderen unterscheidet, weil er auf der ISS spielt und der Mörder ein Alien ist. Schade drum.

Popcornfilme
Popcornfilme

User folgen 11 Follower Lies die 132 Kritiken

3,5gut
Veröffentlicht am 04.04.17

[....] Fazit: Überraschend gut, von der Idee her nicht neu und nicht gut erzählt, aber dennoch spannend. [...]

https://popcornfilme.com/2017/04/04/life/

Jannek
Jannek

User folgen 1 Follower Lies die 29 Kritiken

4,5hervorragend
Veröffentlicht am 02.04.17

Nach einer kurzen aber guten Einführung aller Charaktere nimmt der Film sehr schnell Fahrt auf und hat mich seine knappen zwei Stunden wie gebannt in den Kinosessel gedrückt. Die guten handwerklichen und schauspielerischen Leistungen sorgen für Hochspannung bis zum Schluss. Die Anlehnung an "Alien" ist unübersehbar, aber das tut der intensiven Wirkung keinen Abbruch. Mindestens für Fans des Genres ein absolutes Highlight!

Das Kulturblog
Das Kulturblog

User folgen 1 Follower Lies die 67 Kritiken

3,0solide
Veröffentlicht am 29.03.17

Der Vorwurf, der von vielen Seiten gegen den Science fiction-Thriller „Life“ erhoben wurde, liegt auf der Hand. Der Plot ist nur eine leichte Variation des „Alien“-Klassikers und bedient sich etwas dezenter auch bei „2001 – Odyssee im Weltall“ und „Gravity“. Der schwedische Regisseur David Espinosa lieferte damit sicher keinen bahnbrechenden Film, der das Weltkino um neue Ideen bereichern oder neue Pfade einschlagen würde, sondern einfach nur handwerklich gut gemachte, solide Genre-Kost fürs Popcorn-Kino. Dietmar Dath schimpfte im FAZ-Feuilleton über eine „Totgeburt“ und warf dem Film vor, im „Ideenvakuum erfroren“ zu sein. In seiner Wut auf diesen „tonnenschweren Müllschlucker“ schießt er weit über das Ziel hinaus. Fazit zu „Life“: Muss man nicht gesehen haben, aber für die Kinokarte bekommt man vergnügliche und spannende zwei Stunden guter Genre-Unterhaltung aus Hollywood mit Starbesetzung. Jake Gyllenhaal und Ryan Reynolds sind die bekanntesten Köpfe der schnell dezimierten Weltraum-Crew.

https://daskulturblog.com/2017/03/29/life-hollywood-science-fiction-thriller-im-stil-von-alien/

komet
komet

User folgen 5 Follower Lies die 93 Kritiken

2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 29.03.17

wer noch sehr jung ist und noch nicht viele (science-fiction) filme gesehen hat, wird hier bestimmt gut unterhalten werden. voraussetzung: man darf "alien" nicht gesehen haben! ich habe mich ständig an "apollo 13" und natürlich an "alien" erinnert gefühlt. wer diese oder schon ganz viele andere science-fiction filme gesehen hat, für den bietet "life" nicht viel neues. abgesehen von einigen logiklöchern und diversen momenten, wo man die handlung der figuren echt nicht nachvollziehen kann. - - - - - - - - - - - fazit: >>>> empfehlenswert für alle, die noch sehr jung sind oder aus einem anderen grund so gut wie keine filmerfahrung haben. >>>> für alle anderen, die oft ins kino gehen und die schon diverse sci-fi filme kennen, dürfte "life" ziemlich langweilig werden. hätte ich den vollen eintrittspreis bezahlt, hätte ich mich wahrscheinlich darüber geärgert.

Niklas S.
Niklas S.

User folgen 0 Follower Lies die 6 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 28.03.17

Mega spannend,es geht sofort los. Gute Besetzung. Das Alien haben die sehr gut gemacht. Das Alien ist klein und das ist sehr gut weil desto kleiner ist es , ist es doppelt so schwierig. Es kann sich besser verstecken. Der Film hatte keine einzige Szene die langweilig war. Der Film lohnt sich auf jeden Fall. Wer ein Since Fiction Thriller Fan ist, der wird den Film lieben.

Brodie1979 ..
Brodie1979 ..

User folgen 9 Follower Lies die 228 Kritiken

3,0solide
Veröffentlicht am 27.03.17

Ich finde bei „Life“ den Zeitpunkt der Veröffentlichung sehr merkwürdig da sich der Film als das erweist was ich befürchtet habe: es ist im Grunde ein ziemlicher „Alien“ Klon, eine leichte Variante des dortigen Themas. Warum wird diese knapp zwei Monate vor „Alien Covenant“ rausgehauen? Keine Ahnung. Wer mit dem Thema und Filmen dieser Art glücklich wird dürfte auch hier wenig zu klagen haben oder kriegen: Astronauten auf einer Station bekommen es mit einem fiesen und ekligen Viech zu tun dessen stetige Selbsterhaltungstricks immer härter und krasser werden und die Astronauten werden stetig reduziert. Die Effekte sind dabei nicht immer ganz optimal, können sich aber soweit sehen lassen, die Darsteller sind prominent, haben aber kaum interessante Figuren zu spielen sondern nur das klassische Alien-Futter … und da man zu den Figuren kaum eine Bindung aufbaut ist es einem auch relativ egal wen es denn als nächstes erwischt. Trotzdem gelignt dem Film eine krasse und atemlose Hochspannung die in einem gemeinen Finale mündet bei dem die unterlegte Musik zum regelrechten Schraubstock wird. Insofern: nichts Neues fürs Genre, als kurzweiliger Schocker oder Appetizer für den neuen „Alien“ Film geht’s in Ordnung. Fazit: Hochspannung pur, aber nur auf soliden und ausgelatschten Pfaden!

https://www.youtube.com/watch?v=8W01VhT-uhU

Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme aller Zeiten: Usermeinung
  • Die besten Filme aller Zeiten: Pressemeinung
Back to Top