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Life
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Brodie1979 ..

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3,0solide
• Veröffentlicht am 27/03/2017

Ich finde bei „Life“ den Zeitpunkt der Veröffentlichung sehr merkwürdig da sich der Film als das erweist was ich befürchtet habe: es ist im Grunde ein ziemlicher „Alien“ Klon, eine leichte Variante des dortigen Themas. Warum wird diese knapp zwei Monate vor „Alien Covenant“ rausgehauen? Keine Ahnung. Wer mit dem Thema und Filmen dieser Art glücklich wird dürfte auch hier wenig zu klagen haben oder kriegen: Astronauten auf einer Station bekommen es mit einem fiesen und ekligen Viech zu tun dessen stetige Selbsterhaltungstricks immer härter und krasser werden und die Astronauten werden stetig reduziert. Die Effekte sind dabei nicht immer ganz optimal, können sich aber soweit sehen lassen, die Darsteller sind prominent, haben aber kaum interessante Figuren zu spielen sondern nur das klassische Alien-Futter … und da man zu den Figuren kaum eine Bindung aufbaut ist es einem auch relativ egal wen es denn als nächstes erwischt. Trotzdem gelignt dem Film eine krasse und atemlose Hochspannung die in einem gemeinen Finale mündet bei dem die unterlegte Musik zum regelrechten Schraubstock wird. Insofern: nichts Neues fürs Genre, als kurzweiliger Schocker oder Appetizer für den neuen „Alien“ Film geht’s in Ordnung. Fazit: Hochspannung pur, aber nur auf soliden und ausgelatschten Pfaden!

https://www.youtube.com/watch?v=8W01VhT-uhU

amlug

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4,0stark
• Veröffentlicht am 27/03/2017

Als großer Sci-Fi- und vor allem auch Alien-Fan, war Daniel Espinosas Weltraum-Thriller Life natürlich ein absolutes Muss für mich. Auch, wenn der Trailer verdächtig nach einer Neuauflage von Alien aussah. Und augenscheinlich betrachtet, ja, der Film ist bis zu einem gewissen Grad eine Mischung aus Alien und Gravity. Doch Life ist kein bloßer Abklatsch sondern bietet, vor allem wenn man wirklich genauer hinsieht, interessante Denkweisen, die allerdings fast schon wieder zu dezent gesetzt wurden. Hier hatte ich aber auch das Gefühl, dass von dem Film insgesamt dann doch sehr viel Rohmaterial herausgeschnitten wurde. Grundsätzlich passt der Titel Life erst einmal wie die Faust aufs Auge, denn das ist eine der interessanten (und bisher viel zu selten eingesetzten) Grundideen, mit denen der Film spielt. Denn hier kämpft Leben gegen Leben. Während beispielsweise in Alien die Titelfigur lediglich als übermächtiges Horror-Monster und definitiver Antagonist hingestellt wird, kämpft das Alien in Life auch in feindlicher Umgebung ums Überleben. Dabei wird auch damit gespielt, wie sehr wir Menschen alles, was uns schaden könnte, sofort als böse ansehen und genauso wird es von Rebecca Fergusons Figur Miranda auch gesagt: „Ich kann nichts dafür, ich hasse das Ding einfach“! Spannend, wirklich sehr spannend, denn hier passiert etwas, das ich in Filmen liebe … es gibt keine klare „Gut-Böse“-Schwarzweißmalerei. Beide Spezies kämpfen mit allen erdenklichen Mitteln darum, zu überleben und die Unschuld vom Lande sind unsere Hauptcharaktere hier auch nicht gerade. So ist es doch auffällig, dass das Alien erst aggressiv wird, als es von Stromschlägen aufgeweckt wird und Daniel Espinosa baute bestimmt nicht grundlos immer wieder Bilder ein, die eine festgekettete Laborratte zeigten. Aber diese Szenen sind wirklich extrem dezent und sehr geschickt eingefädelt worden, da man sie erst bei genauerer Betrachtung wirklich bemerkt. Überraschend feinfühlig und interessant auf jeden Fall für einen vermeintlichen Alien-Thriller. Auch in punkto Dialog und Charaktere hatte der Film etwas zu bieten, so war zum Beispiel Jake Gyllenhaals Charakter David sehr interessant und auch der Wissenschaftler Hugh (Ariyon Bakare) wurde uns extrem clever vorgestellt. Aber gerade in diesem Punkt hätte man ruhig noch intensiver und tiefer in die Charaktere hineingehen können, denn vor allem Miranda oder auch Roy (Ryan Reynolds) blieben teilweise leider sehr blass. Ansonsten bietet die Story hauptsächlich das übliche Monster-Attacke-Ausscheidungsverfahren, welches hier allerdings wirklich erstaunlich konsequent und auch relativ abwechslungsreich gestaltet wurde. Die Story an sich, lebte für mich eben hauptsächlich durch die Sozialkritik und spannenden Ideen, die aber mehr unter der Hand eingebaut wurden. Was dabei wirklich noch hervorragend war, war aber auf jeden Fall der Twist am Ende und insgesamt hört sich das jetzt vielleicht zwar ein bisschen dünn an, aber das fällt im Film eigentlich nicht wirklich auf, denn eines verstand Life auf jeden Fall: Spannung aufzubauen. Der ganze Film erwies sich wirklich als extrem fesselnd und elektrisierend! Gerade durch seine Konsequenz wird der Film nie wirklich vorhersehbar und die Inszenierung kann sich sehen lassen! Life spielt sehr viel mit der Schwerelosigkeit und langen Kamerafahrten, scheinbar ohne Cut. Das erzielt Wirkung und erweckt tatsächlich ein wenig das Gefühl, man sei im Weltraum. Die Actionsequenzen wurden auch wirklich toll inszeniert, lebten durch tolle Bilder, tolle Kamera und vor allem einen bombastischen Sound. Auch das Alien fand ich wirklich interessant, da es mal ein bisschen etwas anderes war. Die Schauspieler kann ich auch nur loben. Jeder hier spielt seine Rolle souverän und gelungen herunter, bis auf Jake Gyllenhaal, der natürlich, wie immer, alles zerlegt und seinen Charakter so unfassbar gut verkörpert, dass man das bereits im Trailer merkt … sensationell! Fazit: Eine Mischung aus Alien und Gravity, mit interessanten Ideen und erstaunlich kritischem, ernsten Ton … sehr spannend!

Christoph K.

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4,0stark
• Veröffentlicht am 24/03/2017

"Kino - dafür werden (diese) Filme gemacht" Der Film unterhält einen wirklich. Auf sehr langen Strecken bleibt der Film sehr spannend. Die Story ist wirklich gut - wenn auch nicht gut erzählt. Und genau dort liegt das Hauptproblem des Films, denn er bleibt um Längen hinter seinen Möglichkeiten zurück. Es gibt einfach zu viele ärgerliche Logiklücken und die Dialoge sind nicht wirklich tiefgründig. Einzelne Szenen sind wirklich saudumm (Logik, Dialoge, Aktion der Handelnden). Hier einzelne Szenen, die mich besonders geärgert haben: Spoiler: Auf der gesamten ISS mit ihren unzähligen Sicherheitsmechanismen braucht es nur ein kleines Leck an einem Kühlbehälter (der ausgerechnet nur von außen begutachtet werden kann), damit sämtliche Kommunikation mit der Erde ausfällt? Es gibt also nur 1 (!!!) Funkmöglichkeit - Come on :-( Darüber hinaus hampelt das Alien Minuten an der Raumstation herum, bei Minustemperaturen von -100° und keinem Druck (Blödsinn) und dann am Ende des Film braucht das Alien sooo dringend Sauerstoff. Auch handeln die "Astronauten" nicht wirklich rational/glaubwürdig. Kurz vor dem Wiedereintritt in die Atmosphähre als sich herausstellt, dass nur noch 39 Min zu Leben ist und das gesamte Leben auf der Erde in höchster Gefahr ist, haben David und Miranda nichts Besseres zu tun als über Kindheitserinnerungen zu quatschen? Am meistens gestört hat mich aber der schlechte Cast. Von den 6 Astronauten wirkt keiner glaubwürdig. Die 6 könnten mit den Dialogen/Spiel eher in einem Büro spielen, als denn als Wissenschaftler im All. Die Logiklücken hätten umgangen werden können, die Dialoge tiefgründiger/realistischer sein können. Der Cast hätte deutlich mehr tiefgründigere Schauspieler engagieren können ----alles Dinge, die hätten vermieden werden können - wurde aber nicht! Aus dem Film hätte etwas Brilliantes werden können.... schade. Dennoch: Für die Action und den Kern der Story und das Drumherum lohnt es sich allemale den Film anzuschauen.

Film-Total

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3,5gut
• Veröffentlicht am 21/03/2017

Die Schauspieler: Der Cast ist, wie es bei Filmen im Weltraum eben so ist, überschaubar. Jake Gyllenhaal ist hier klar der beste Schauspieler „an Bord“. Als Missionsmediziner Dr. David Jordan macht Gyllenhaal einmal mehr einen tollen Job und schraubt sich durch einige verschiedene Emotionslagen durch den Film. Ryan Reynolds tut als Sprüche klopfender Ingenieur Rory Adams eigentlich das was er immer tut. Diesmal mit wissenschaftlichem Hintergrund und mit weniger Handlungs-und Situationsspielraum als er es z. b. in „Deadpool“ gehabt hat, wirkt er ein klein wenig wie Van Wilder in Space. Schweden Export Rebecca Ferguson spielt als Leiterin der Mission Miranda North sehr routiniert, ergänzt sich sehr gut mit ihrem Partner Gyllenhaal und zeigt nach der starken Performance in „Mission Impossible – Rogue Nation“ einmal mehr ihre Qualitäten. Fernost Darsteller Hiroyuki Sanada fügt sich ebenfalls sehr gut in die Gruppe und kann hier auch in emotionalen Einstellungen zeigen was er kann. Nicht wie in anderen Filmen in das steife Bild eines Yakuza Gangsters gepresst, hält er mit Ferguson und Gyllenhaal Schritt und spielt seinen hochbezahlten Kollegen Ryan Reynolds locker an die Wand. Gute Figur in ihren Rollen machen, mit der ihnen gegebenen Screentime, auch Ariyon Bakare als Stationswissenschaftler Hugh Derry und Olga Dihovichnaya als Katerina „Kat“ Golovkin. Insgesamt ein stimmiger Cast, der ein familiäres Klima innerhalb der Crewmitglieder schafft und die Freundschaft zwischen den Charakteren glaubhaft darstellt.   Der Film: In „Life“ nimmt uns Regisseur Danièl Espinosa mit auf einen Trip in die kalte Einsamkeit des Weltalls und versucht erst gar nicht zu verstecken, wo die Wurzeln seiner Inspiration zu finden sind. Ganz offen bedient sich das Projekt an Attributen von Filmen wie „Alien“, „Gravity“ und „The Core“. Anders als andere Sci Fi Filme wirkt die Umgebung von „Life“ wie aus der Realität gegriffen und bringt uns nicht in unentdeckte Gebiete des Weltalls, sondern zeigt uns eine Handlung in unserer Erdatmosphäre, mit tatsächlich existierenden technischen Gerätschaften. So wird eine Umgebung geschaffen die einerseits hochtechnisiert wirkt, andererseits aber die minimalistische Enge der ISS Raumstation mit all ihren bedrückenden Faktoren wie z. b. fehlende künstliche Schwerkraft darstellt. Gerade das Fehlen der künstlichen Graviatation, die in so vielen Sci Fi Filmen zur Selbstverständlichkeit gehört, erzeugt hier ein extrem greifbares und physisches Erlebnis. Espinosa hält sich nicht lange mit der Einführung und der Zeichnung der verschiedenen Crew Mitglieder auf, sondern steigt in der sehr starken ersten Hälfte relativ schnell ins Geschehen ein. Es baut sich ein Spannungsbogen auf der über weite Strecken des Streifens erhalten bleibt und so nicht viele Momente zum Durchschnaufen lässt. Der Film lebt nicht von splatterartigen Blutbädern, die andere Monster bzw. Horrorfilme so schnell ins Klischee abdriften lassen, sondern bedient sich eher der Kraft der klaustrophobischen Einstellungen in der Enge einer Lokalität, aus der es kein Entkommen zu geben scheint. Gerade in diesen Sequenzen ist die Nähe zum Ridley Scott Klassiker „Alien“ deutlich spürbar und gibt der hervorragenden Kameraarbeit von Seamus McGarvey den richtigen Schliff. Eben dieses Spiel mit der Kamera hebt „Life“ noch einmal auf eine andere Ebene. Nicht hastig und flüssig dreht sich die Kamera einige Male im Kreis und stellt die Crew scheinbar auf den Kopf. Diese Darstellung von der im Raum tatsächlich fehlenden „oben ist oben und unten ist unten“ Positionsbestimmung, lässt den Verlauf des Geschehens zu einer körperlich sehr wahrnehmbaren Erfahrung werden. Handwerklich und ausstattungstechnisch ist der Film auf einem absoluten Top Niveau und hebt sich auch hier vom Standard-Monsterfilm ab. Gezielt werden die Effekte nicht zur Darstellung gewaltiger Explosionen oder Raumsequenzen benutzt, sondern eine realistische ISS und schöne Totaleinstellungen, in Kombination mit der bedrückenden Dauerstille im Raum geschaffen. Die Schwächen des Films stellen sich eher in der zweiten Hälfte ein. Es kommt das Gefühl einer stagnierenden Drehbuchschwäche auf, welche den Zuseher nicht mehr ganz so abholt wie die starke erste Hälfte. Gerade die Szenen mit dem „Xenomorph“ werden nach und nach zur klischeehaften Aneinanderreihung von Einstellungen, die ein „kenn ich schon“ Gefühl entstehen lassen und teilweise auch zu kitschig dargestellt sind. Kann sich zwar das Niveau der Optik und der Atmosphäre bis zum Schluss halten, driftet die punktuelle Spannung etwas zu weit in die Vorhersehbarkeit. Auch die Härte des Films hätte durch das R-Rating und die FSK 16 Beschränkung etwas mehr genutzt werden können. Nicht dass es notwendig gewesen wäre, all zu viel Blut in die Szenen zu bringen um die bis dahin aufgebaute Ästhetik nicht zu zerstören, hätte in Einstellungen in denen Gewalt zur Schau gestellt wurde, das Rating etwas mehr ausgereizt werden sollen um dem Sci Fi Horror noch etwas mehr „Biss“ zu verleihen denn, um es mit Ridley Scott`s Worten abzuschließen – „im Weltraum hört dich niemand schreien….“   Fazit: Interessanter Science Fiction Horrorfilm der mit tollen Schauspielern und einer glänzenden Kameraführung aufwartet, mit Effektehandwerk und Ausstattung punktet, sich atmosphärisch und stilistisch gekonnt bei den Klassikern des Genres bedient, jedoch aber in der drehbuchbedingten schwächeren zweiten Hälfte etwas zu vorhersehbar und kitschig daher kommt und die, für einen Film dieser Art, benötigte Härte des R-Ratings zu wenig ausnutzt.

http://film-total.simplesite.com/424823137

Jack F.

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3,0solide
• Veröffentlicht am 18/03/2017

Alien 2.0 "Macht doch mal irgendwas in der Art von GRAVITY!", sprach der Studioboss. "Wie man gesehen hat, lässt sich mit Weltallgeschichten doch noch Geld verdienen." Und der Drehbuchautor antwortete: "Wir können GRAVITY doch nicht einfach kopieren, das merken die Zuschauer sofort!" "Blödsinn! Bei PASSENGERS hat das doch auch geklappt." "PASSENGERS war keine Kopie von GRAVITY, sondern von MOON - mit einem Schuss SUNSHINE." "Deswegen sag ich ja: Nehmt GRAVITY, denkt euch ein anderes Ende aus und packt noch irgendein Monster mit rein wie bei ALIENS." "Auch noch ALIENS? Das wären ja gleich zwei Kopien auf einmal!" "Egal! Weltraummonster geht immer! Und außerdem kennt ihr ja die alte Hollywood-Devise: Lieber gut geklaut als schlecht erfunden!" Mit diesem imaginären Dialog zwischen Produzent und Autor ist über LIFE eigentlich alles gesagt. Der Film bietet so gut wie nichts Neues, ist aber natürlich handwerklich grundsolide gemacht und variiert das Ende von GRAVITY in der Tat auf verblüffende Weise. Wem die oben eingestreuten filmischen Vorbilder für LIFE nichts sagen, für den also jetzt noch eine kleine Handlungsskizze: Auf der Weltraumstation ISS untersucht ein Forscherteam ein extraterrestrisches Fundstück nach Lebensspuren - und wird fündig! Ein putziges Wesen, das zunächst vage an einen Regenwurm und später an eine halbtransparente Trockenpflanze erinnert, mutiert zum ... und bedroht alsbald die gesamte ... Am Ende bleiben von der Besatzung des Raumschiffs nur noch ... übrig. Und dann heißt es wieder mal: Überleben ist alles! Wer absolut keinen Schimmer hat, was oben in den Lücken stehen muss, für den wird LIFE ein total origineller und aufregender Film sein, alle anderen müssen sich vor allem einen Spaß daraus machen, nach Parallelen zu bereits gesehenen anderen Filmwerken Ausschau zu halten. Aber das kann ja auch ganz unterhaltsam sein.

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