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    Asphaltgorillas
    Durchschnitts-Wertung
    3,0
    15 Wertungen - 3 Kritiken
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    3 User-Kritiken

    Kinobengel
    Kinobengel

    User folgen 16 Follower Lies die 408 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 15. August 2018
    Ein neuer Film von Buck: „Asphaltgorillas“ wurde im Rahmen der 66. Münchner Filmkunstwochen vor dem Kinostart gezeigt. Franky (Jannis Niewöhner) lebt auf großem Fuß, ist aber hoch verschuldet. Seine Freundin Oxana (Stefanie Giesinger) hat einen reichen Vater (Aleksei Guskov), der ihm Geld für den vorgegaukelten Kauf einer Immobilie verspricht. Franky möchte mit dem Geld gefälschte Dollarnoten kaufen, um den Profit zu erhöhen. Als Mittelsmann soll ihm Atris (Samuel Schneider) dienen. Ferdinand von Schirach lieferte mit seiner Erzählung „Der Schlüssel“ die Vorlage, Detlev Buck hat sich ihr angenommen. Wenn Buck dreht, geht es oft um schräge Typen, die fürs Publikum durch die komische Klischeemangel gekurbelt werden („Männerpension“, „Rubbeldikatz“); der Titel seines neuen Films gibt das schon vor. Der versierte Regisseur hat seine kriminellen Gestalten in einer Komödie installiert, die sehr unterhaltsam ist, mal lustig, mal grotesk, mal ernst. Ein ausgesuchtes Farbschema mit übertrieben viel Blau- und Gelbtönen ergänzen das äußere Erscheinungsbild der Gangsterklamotte. Es sind dann ein paar böse Buben zu viel, die entscheidend mitmischen und die Konzentrationsleistung der Zuschauer auf die Probe stellen, denn El Keitar (Kida Khodr Ramadan) und Ronny (Georg Friedrich) bekommen ordentlich Leinwandpräsenz. Dazu gesellen sich eine plötzlich auftauchende Schönheit (Ella Rumpf) und die ostasiatischen Geldfälscher um Duc (Le Manh Hung). Die Charaktere sind etwas wechselhaft und manchmal mit unpassenden Dialogen versehen. Die Inszenierung ist ein kleines Durcheinander aus Übertreibungen der größeren, manchmal zu großen (Autodiebe, Ronny) und kleineren Art. Der Score harmoniert mit der Action, emotional ruhigere Szenen werden jedoch musikalisch schemafremd begleitet. Wie aus einem Guss sieht dann das Werk unterm Strich nicht aus und alles der Komödie in die Schuhe zu schieben, geht hier nicht. Doch Buck zeigt sein Können in vielen witzigen Einfällen und eingebauten Kabinettstückchen wie die schön choreographierte Kampfszene der kantigen Mongolin (Uisenma Borchu) im Drogenlabor. Diverse Einspieler mit Gorilla Ivo machen ebenfalls gute Laune und die Entlarvung des Franky als Möchtegern und Taugenichts ist sehr gut herausgearbeitet. „Ashaltgorillas“ ist zwar teilweise Stückwerk und spielt eine Liga tiefer als z.B. „Knockin‘ on Heaven‘s Door“ (1997), „Lammbock“ (2001) und „Der Knochenmann“ (2009), verzuckert aber dennoch den Kinoabend mit viel Spaß.
    Filmgenuss
    Filmgenuss

    User folgen 2 Follower Lies die 91 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 7. Mai 2019
    Hierzulande – also in Österreich – ist der Deutsche vor allem für Sex, Drugs und Rock’n’Roll bekannt. Die Rede ist von Michael Glawoggers teils psycheledischer Filmtrilogie über Lust und Laster halbseidener (Anti-)Helden aus gesellschaftlichen Grauzonen. Bei unseren Nachbarn im Norden hat der Blonde mit den wahrscheinlich schwarzen Schuhen schon längst, und zwar schon seit den frühen 90ern, Kultstatus erreicht. Detlev Buck ist dort natürlich ein Begriff, und mittlerweile führt er sich selbst im Vorspann auch nur mehr als Buck an, mit der Gewissheit, dass ihn wohl keiner mit Biene Majas Stubenfliege verwechselt. Die schreibt man ja auch mit hartem P, aber wer weiß das schon so genau? Buck ist also von seinen Gastauftritten an der Donau längst wieder ins Heimatland zurückgekehrt, und hat dabei aber nicht vergessen, die beiden schrägen Vögel Michael Ostrowski und Georg Friedrich mitzunehmen. Die beiden dürften sich mit dem ollen Detlev gut verstanden haben, waren auch sie Teil des Ensembles von Nachtschnecken, Contact High und Hotel Rock’n’Roll. Und so durchgeknallt, wie dort die Saiten aufgezogen wurden, darf es auch in der Thrillerkomödie Asphaltgorillas zugehen. Als Vorlage für diese Reihe betrüblicher Ereignisse diente die Kurzgeschichte Der Schlüssel von Ferdinand von Schirach. Von der Kurzgeschichte bis zum abendfüllenden Neonrausch ist es kaum noch eine Großstadtmeile an zusätzlichen dramaturgischen Verstrickungen hin – und fertig ist das augenzwinkernde Boulevardstück zwischen Luxus-Appartement und Bolidenschuppen. Und wie es besagter Titel der literarischen Essenz des Filmes schon vorwegnimmt: alles dreht sich um einen Schlüssel, der zu ganz viel Geld führt, dass eigentlich für noch mehr Blüten investiert werden will. Das blöde nur: der Schlüssel verschwindet. Jannis Niewöhner und Samuel schneider wissen zwar wohin, kommen aber nicht wirklich an ihn heran. Währenddessen soll aber auch noch der verquere Kleinganove Ronny (herrlich verkorkst und durch den Wind: Georg Friedrich) die Falschgeldmünzer hinters Licht führen. Die ganze Review auf FILMGENUSS unter https://filmgenuss.com/2019/05/07/asphaltgorillas/
    Oli-N
    Oli-N

    User folgen 2 Follower Lies die 91 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 6. September 2018
    Nicht überragend aber besser als die meisten Kritiken. Der Film bietet eine gute Mischung aus Humor und Action soliede gespielt und für einen Kinoabend durchaus enpfehlenswert.
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