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Love, Simon
Durchschnitts-Wertung
4,0
78 Wertungen - 18 Kritiken
33% (6 Kritiken)
28% (5 Kritiken)
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Deine Meinung zu Love, Simon ?

18 User-Kritiken

B3N P.
B3N P.

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5,0
Veröffentlicht am 30.06.18
richtig schöner Film :) hat mich sehr berührt da ich selber Schwul bin. es ist richtig schwer sich zu outen ich wusste das meine Eltern mich so Akzeptieren wie ich bin aber ich hatte trotzdem richtig Angst davor :D
Cursha
Cursha

User folgen 19 Follower Lies die 847 Kritiken

5,0
Veröffentlicht am 28.06.18
Simon hat eigentlich alles. Gute Freunde, eine liebende Familie und jede Menge Spaß am Leben. Dennoch gibt es eine Sache, die Simon trotz seines starken positiven Umfeldes noch nicht getan hat: Er hat sich noch nicht geoutet. In den USA war der Film bereits ein voller Erfolg und kam bei den Kritikern, wie auch beim Publikum hervorragend an. Persönlich fällt es mir schwer diesen Film neutral zu bewerten, denn dafür finde ich den Film persönlich einfach viel zu ansprechend und persönlich. Der Film handelt von Simon, der noch zur High-School geht und dort ein ziemlich normales leben führt. Allerdings ist Simon schwul hat bis jetzt noch nicht den richtigen Moment gefunden um sich zu outen. Als er auf einem Schulblog den mysteriösen "Blue" kennenlernt, beginnt ein Austausch der beiden Jungen, in dem Simon seine wahren Gefühle zum Ausdruck bringt. Doch kommt ein Mitschüler in den Besitz dieser Nachrichten und beginnt Simon zu erpressen. Zunächst einmal habe ich das Buch nicht gelesen. Zum Anderen möchte ich gleich im Vorfeld schon einmal anmerken, dass man "Love, Simon" absolut nicht mit Filmen wie "Call Me By Your Name", "Blau ist eine warme Farbe" oder "Brokeback Mountain" vergleichen kann, auch wenn sie thematisch auf das gleiche Thema hinauslaufen. "Love,Simon" ist der erste große Hollywood Film eines großen Verleihs, der eine schwule Hauptfigur hat und ist bewusst auf eine leichtere Kost aus und auf das "normale" Kinovolk ausgelegt und kann rein von seiner Herangehensweise nicht mit den zuvor genannten Filmen verglichen werden. Dennoch ist der Film nicht schlecht. Im Gegenteil ! In den letzten Jahren hat das Teene oder "Young Adult" Kino wieder einen wahrhaft positiven Trend an den Tag gelegt, nicht zuletzt durch den großartigen "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Weshalb mir "Love, Simon" aber persönlich selbst am Herzen liegt und ich ihn nicht wirklich neutral bewerten kann ist die Tatsache, das der Film mich selbst zu jenem Schritt inspiriert hat. Weshalb der Film wohl ein Leben lang diese besondere Note für mich haben wird. Dennoch versuche ich den Film mal zusammen zu fassen. Inhaltlich macht "Love, Simon" nämlich schon mal alles richtig. Der Film macht sehr viel Spaß und schafft von Beginn an eine absolut wohlwollende Atmosphäre. Dies liegt zum Teil an den sehr warmen Farben und den liebevoll gestalteten Sets, die dazu einen großen Teil beitragen. Gleichzeitig schafft es der Film aber auch unglaublich berührend zu sein, mitzureisen und das Publikum sogar etwas zu Tränen zu rühren. Der Film schafft es auf eine ganz besonders charmante Art und Weise die Ängste eines Comming-Outs einzufangen und diese zu verpacken. Dies schafft er in dem er eine absolut positive Grundstimmung schafft und ein positives Umfeld. Was von jedem Heterosexuellen als "du brauchst davor keine Angst zu haben" und "alles halb so wild" abgestempelt wird, ist in Wahrheit ein immer schwerer Prozess, der mit Ängsten verbunden ist. Homosexualität ist auch heute noch bei weitem nicht so toleriert wie man es denkt und gerade im engeren Feld, Menschen die man schon ewig kennt, genau bei jeden ist es wo das Outing am schwersten fällt, weshalb Simons Verhalten in jeder Sekunde erklärbar und nachvollziehbar ist. Natürlich macht Simon dabei auch einige Fehler. Wenn er quasi das Glück seiner Freunde gefährdet nur um sich selbst zu schützen, dann spiegelt dies eigentlich ziemlich stark wieder, wie stark solche Ängste werden können. Natürlich könnte man hier noch so viel mehr in die Tiefe gehen und den Film analysieren, allerdings ist dies an dieser Stelle nicht meine Absicht. Schön ist es auf jeden Fall zu sehen wie offen damit umgegangen wird und das Simon im Laufe des Films nicht nur noch auf seine Sexualität reduziert wird, sondern weiterhin als Mensch angesehen wird, bei dem die Homosexualität ein Teil seiner Persönlichkeit ist. (Mit kleinen Ausnahmen, wie der etwas überzogene Lehrer). Auch das in gewissen Szenen die Intoleranz zu dem Thema aufgeführt wird ist interessant. Dies passiert zwar auf eine recht übertriebene Art und Weise aber so sind gerade die meisten Nebenfiguren stark überzeichnete Figuren, die schon fast etwas Comichaft wirken, aber so ihren Soll erfüllen und die Kontraste der verschiedenen Welten widerspiegelt. So entfernt man sich zwar immer etwas vom realen Bild, was dem Gesamten aber keinen Abbruch tut. Was "Love,Simon" aber besonders macht ist einfach das er der erste wirkliche Film aus einer großen Produktionsfirma ist, die gezielt auf Homosexuelle ausgelegt ist. Was man früher und auch heute noch meist nur im Art-House Bereich findet, hat nun auch endlich Einzug in die großen Lichtspielhäuser gefunden und macht den ersten richtigen Schritt in ein tolerantes und offenes Kino, das politische Korrektheit nicht einfach nur in einem übersehbaren Nebenblock verschließen, sondern die offen damit umgeht und sich als eigenständiges Kino etablieren kann. So etwas möchte ich mehr sehen und nicht in Filmen, in denen es letztlich einfach rein gewürgt wirkt und deplatziert "Love, Simon" hat auf jeden Fall das Zeug zu einem Teene-Kultfilm zu werden wie seinerzeit "Ferris macht blau" oder "American Pie". Und eigentlich bin da auch schon aus dem Alter raus. Schauspielerisch gibt es nichts zu meckern. Nick Robinson macht seine Sache großartig und kann die Verletzlichkeit, aber auch das romantische und liebenswerte von Simon perfekt verkörpern. In seiner Mimik tut sich unglaublich viel und seine Performance reist mit. Gerade hier hat er erneut die Möglichkeit sich vielseitig zu zeigen verschiedene Fassetten aufzulegen. Zwar hat Robinson mit seinen Blockbustern wie "Jurassic World" oder "Die fünfte Welle" noch kein so richtig gutes Händchen bewiesen, da er doch in beiden ziemlich eindimensionale Figuren verkörpert hat er aber auch schon das genaue Gegenteil beweisen können. Gerade in seinem ersten Kinofilm "The Kings Of Summer", was eine wunderschöne Indie-Perle ist, hat er schon bewiesen, dass im gerade die ruhigeren und emotional kompromittierten Charaktere liegen. Oder auch in Rob Reiners "Being Charlie" wo er ebenfalls eine tolle Performance hingelegt hat und sogar schauspielerische Grenzen überschritten hat, die viele in seinem Alter noch nicht angetastet haben. Und auch in "Du neben mir" hat er gezeigt, das er Mainstream Kino für das junge Publikum beherrscht. Aus ihm könnte ein großer werden, wenn er weiterhin so gute Indierollen ergattert. Auch im Nebencast wurden vor allem mit Katherine Langford ("Tote Mädchen lügen nicht") und Alexandra Shipp ("X-MEN Apocalypse") tolle Schauspielerinnen gefunden. Und auch die Erwachsenen sind mit Jennifer Garner und Josh Duhamel wunderbar besetzt. Technisch gibt es nicht zu meckern. Wie zuvor bereits gesagt setzt der Film auf einen sehr warmen Lock und hat eine sehr ruhige Kameraarbeit. Die Schnitte sind gut und die Musik passend. Emotional, spaßig aber nie zu aufgesetzt oder schnulzig. "Love,Simon" ist eine kleine Revolution was das "Young-Adult" Kino angeht und ist erfrischend anders und neu. Mutig und berührend und erreicht sogar Klassiker, zu denen er sich selbst später einmal gesellen könnte. Inspirierend und Ansprechend, hat der Film für mich eine ganz persönliche Note, die es bewirkt hat einen Schritt weiter zu gehen. Der Film macht Spaß, ist aber auch zu gleichen Teilen emotional bewegend, was ihn abheben lässt. Die Thematik ist Top und wunderschön verarbeitet. Man hätte am Ende auch kein Problem, wenn der Film noch zwei Stunden länger gedauert hätte. Und gerade Nick Robinson macht seine Sache großartig und könnte schon bald aus Simon einen Kultcharakter machen, der viele Menschen bewegt hat. Sein Spiel ist wirklich klasse. So bleibt abschließend nur zu sagen: I Love "Love, Simon".
Emanuel N.
Emanuel N.

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2,0
Veröffentlicht am 10.07.18
Also mir gefiel der Film nicht wirklich: Es wurde versucht, die Themen Homosexualität und Heterosexualität aufzugreifen, jedoch wirkte das für mich so, als ob der Regisseur keine Ahnung gehabt hätte, was das ist, und sich da halt kurz eingelesen hätte (wobei mir 90% von dem gezeigten schon klar war). Die Themen "Lesbisch" und "Transsexualität" noch mit einzubauen fehlte mir aber dann doch sehr, das hätte zu perfekt bei reingepasst. Egal, die ersten zwei Drittel waren ja noch super, dann wurde es mit zu Hollywoodmäßig: Der Schüler schreibt eine Nachricht in seinen Chatverlauf, und plötzlich mögen ihn alle in der Schüler wieder, da frage ich mich, woher alle davon wussten: Von dem Fremdouting kann ich mir nicht vorstellen, sonst hätte dieser Schüler es herumgezeigt, hat er aber nicht (da wäre sonst eine Szene gefallen. Und am Ende gleich nochmal: Zuerst wird der Mr. Blue offenbart, welcher mir von Anfang an klar war wer es ist (denn wenn sich ein Mitschüler immer von Anfang an zu einem anderen Mitschüler setzt und er keine Freundin hat, wer wird dann wohl der Mr. Blue sein? Der blonde und der, der sich eine Freundin sucht, sicher nicht, ebenso wenig der in der Imbissbude. Denkt logisch: Das war natürlich der, der sich beim anderen zum Tisch setzt. Am Ende die Szene auf dem Riesenrad mit dem Kuss hätte man sich definitiv sparen können, denn wer küsst sich schon nach dem ersten mal treffen? Zusammenfassung: Alles in allem ist das ein Film, der perfekt werden wollte, es aber in keinster Weise schafft: Sinnlose Szenen, fehlende Sexualitäten und de Kuss beim ersten sehen zerstörten für mich die beginnende blühende Atmosphäre komplett und ließ mich eher lauben, dass ich mir irgend einen Hollywood - kitsch angeschaut habe, den man sich hätte sparen können.
Witali L.
Witali L.

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2,0
Veröffentlicht am 11.07.18
Leider wurde ich vom Film sehr enttäuscht. Ein glatt gebügelter Hollywoodstreifen der sowas von realitätsfern ist. Man wohnt in einer Idylle, eine total perfekte Familie die happy morgens ihre fluffigen Pfannkuchen essen, im geilem Haus leben und er natürlich mit 17 ein eigenes Auto hat, ein Vater der seinen Sohn vollkommen akzeptiert und rumheult, eine Schule die am Ende komplett hinter der Homoliebe steht, Lehrer die sich für ihn einsetzten und ein perfekter neuer Freund und erste Liebe. Also BITTE, wo passiert sowas den. Diese Geschichte ist ein Märchen sonst nichts. Ich wurde von den meisten auch akzeptiert und habe ein normales Leben aber was im Film dargestellt wird ist viel zu aufgesetzt. Zudem noch relativ schlechte Schauspielleistung.
Lionheart W.
Lionheart W.

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3,0
Veröffentlicht am 22.06.18
Die sind alle zu nett, reich und politisch korrekt um wahr zu sein. Da kommt mir ein ähnlicher Würgreflex wie bei Dawsons Creek damals. Davon abgesehen für Jugendliche bestimmt ganz nett und ein gutes Vorbild.
Dunja D
Dunja D

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3,5
Veröffentlicht am 29.11.18
„Ist anders sein, gleich Anderssein?“ In dem Film „Love, Simon“ geht es um einen 17-jährigen Teenager, namens Simon Spier (Nick Robinson) der mit seiner Mutter Emily (Jennifer Garner) seinem Vater Jack (Josh Duhamel) und seiner kleinen Schwester Nora (Talitha Baetman) im Vorort von Atlanta lebt. Dort besucht Simon, wie jeder andere Teenager auch die High-School. Obwohl er einen engverbundenen Freundeskreis hat und sehr tolerante Eltern, verschweigt er ihnen etwas, und zwar, dass er Homosexuell ist. Er befürchtet, dass man ihn dann mit anderen Augen sieht und dass er in der Schule bloßgestellt wird. Doch als sich ein Schulkamerad in einem Blog anonym mit dem Pseudonym Blue geoutet hat, war Simon sehr erleichtert, denn er fühlte sich das erste mal verstanden. Daraufhin nahm Simon all seinen Mut zusammen und entschloss sich, dem Unbekannten mit einem Pseudonym namens Jacques in Kontakt zu treten. Ab dem Zeitpunkt tauschten sich „Blue“ und „Jacques“ Wochenlang per E-Mails aus. Ob im Unterricht, Zuhause, in der Freizeit es zählten nur noch die E-Mails. Simon konnte sich das erste mal richtig öffnen, doch die Frage, wer dieser Blue ist, lässt ihn nicht los. War es jemand aus seinem Freundeskreis? War es der Kellner? Oder doch jemand anderes? Mit diesem Gefühlschaos muss sich der 17-jährige Teenager auseinandersetzten und es geht noch weiter. Denn Simons Klassenkamerad Martin (Logan Miller) geriet unabsichtlich an die E-Mail von Simon, die für Blue bestimmt war. Natürlich nutzte Martin diese Gelegenheit aus um seinen Mitschüler damit zu erpressen das Gespräch öffentlich zu machen, denn Martin ist sehr interessiert an Abby (Alexandra Shipp) mit der Simon sehr gut befreundet ist. Aus Angst geht Simon auf die Forderung seines Klassenkameraden ein. Der Film Love, Simon ist ein typischer „Teenie“ Film, in dem es um all die Gedanken und Gefühle eines pubertierenden Jungen geht, der sich selbst noch nicht richtig gefunden hat. Genauso wie in fast allen anderen Teenie-Filmen geht es meist um Mobbing in der Schule, Vertrauen und Freundschaft, Liebe so wie um die Identitätsfindung. Nur mit dem kleinen Unterschied, dass Simon Schwul ist. Simon ein sehr behüteter Junge der sehr zurückhaltend und schüchtern wirkt. Es scheint als ist sein Leben absolut perfekt, er lebt in einer sehr harmonischen und toleranten Familie ohne Probleme, seine Mutter ist sehr offen und einfühlsam und sein Vater sehr emotional und humorvoll. In der Schule schreibt er nur gute Noten und er hat einen engen Freundeskreis. Aber auch in dem so tollen Freundeskreis treten Probleme untereinander auf, was in dem Film etwas dramatisiert dargestellt wird. Denn in jeder Freundschaft kommt es früher oder später zu Konflikten untereinander. In dem Film wird auch deutlich, dass Menschen andere Menschen in gewisse Kategorien einteilen und dadurch typische Klischees erwartet werden. So wie in der Tanzszene in dem Film zu dem Song „I wanna dance with somebody“ von Whitney Houston gezeigt wird. Hier wird erwartet, dass alle Homosexuellen gewisse Klischees erfüllen. Der Film wird zum Ende hin etwas kitschig, da Simon Blue am Riesenrad auf dem Rummel erwartet und die ganze Schule dabei zuschaut, was sehr unrealistisch ist. „Love, Simon“ ist ein gelungener Film der auch anderen einen Denkanstoß vermitteln kann. Denn gerade in der heutigen Zeit, sollte Homosexualität kein „Problem“ mehr sein. Jeder Mensch ist ein Individuum und muss so akzeptiert werden wie er ist und soll seiner eigenen Sexualität nachgehen können. Außerdem fand ich die Gegenüberstellung in dem Film von Heterosexualität und Homosexualität sehr gut, denn dass hat mich persönlich zum Nachdenken gebracht, da die Gesellschaft Homosexualität immer noch als „anders“ und Heterosexualität als „normal“ bezeichnet. Obwohl der Film teilweise etwas zu kitschig war, fand ich ihn dennoch gut, denn der Film ist sehr amüsant und aus einem Drama wurde eine Dramedy. Da sehr viele Kriterien hier erfüllt sind, ist dieser Film meiner Meinung nach für die ganze Familie geeignet.
Annikalaub7
Annikalaub7

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4,0
Veröffentlicht am 29.11.18
Love Simion Blue die geheime Liebe... Wer ist es? In dem Film „Love Simon“ von dem US-amerikanischen Dramedy Regisseurs Greg Berlanti, geht es um einen typischen High School Film. Er kam am 28.Juni 2018 in die deutschen Kinos. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Becky Albertalli. Der Schauspieler Nick Robinson spielt in dem Film die Hauptrolle Simon Spier. Er verkörpert einen High School Schüler, der in Creekwood, ein Vorort von Atlanta, mit seiner Familie ( Jennifer Garner, Josh Duhamel und Talitha Bateman)lebt. Simon verbringt viel Zeit mit seinen besten Freunden Leah (Katherine Langford), Nick (Jorge Lendeborg) und Abby (Alexandra Shipp). Eines Tages sah er auf einer Internetseite einen Post von einem Unbekannten, der sich Blue nennt. Blue drückt in diesem Post seine Gefühle aus. Diese Gefühle kommen Simon sehr bekannt vor, da er wie Blue (Keiynan Lonsdale) auch schwul ist, und es auch noch niemanden erzählt hat. Simon meldet sich anonym bei Blue. Nach weniger Zeit schreiben sie miteinander und tauschen sich über ihre Probleme aus. An der Schule kommt es zu homophoben Äußerungen, z.B. wird ein Mitschüler namens Ethan(Clark Moore)wegen seiner Homosexualität gemobbt und muss sich blöde Kommentare von Mitschülern anhören. Außerdem stellen zwei Mitschüler sexuelle Handlungen auf einem Tisch in der Cafeteria nach und sprechen Ethan und Simon, der zu diesem Zeitpunkt schon geoutet ist, damit persönlich an. Nachdem einige Tage vergangen waren, fordert Simon Blue öffentlich auf, sich mit ihm am Riesenrad auf der Winterkirmes zu treffen um zu erfahren, wer er ist. Er fährt etliche Runden mit dem Riesenrad und als er nicht mehr daran glaubte, dass Blue kommt, taucht er plötzlich auf. Die Regie hat gute Arbeit geleistet, da die Kameraführung immer zu den Hauptpersonen in dieser Situation geswitscht ist. Somit konnte man der Situation gut folgen. Jedoch waren einige Dinge sehr überspitzt dargestellt, z.B. als Simon sich vorstellte, wie sein Leben auf dem College wäre. Dort war alles sehr bunt und alle tanzten und sagen zusammen auf das Lied „I Wanna Dance with Somebody“ von Whitney Houston. Im Großen und Ganzen handelt der Film um das Comingout von einem schwulen High School Schüler. Der Film beschäftigt sich aber auch mit den Themen Familie und Freundschaft und wie die Gesellschaft mit Homosexualität umgeht. Der Film ist für Jugendliche und auch ganze Familien von Jung bis Alt geeignet, da dies ein sehr wichtiges Thema in der Gesellschaft ist und sich jeder damit befassen sollte.
Lea S
Lea S

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4,5
Veröffentlicht am 28.11.18
Love Simon „Love is pure and true, Love knows no gender!“ Simon Spier (Nick Robinson ) ist ein Siebzehn Jähriger Teenie, der mit seinen drei besten Freunden Leah (Katherine Langford ), Abby ( Alexandra Shipp) und Nick ( Jorge Lendeborg Jr.) die letzte Klasse der High School besucht. Auch wenn er die besten Freunde hat, die man sich je vorstellen kann und eine Tolle Familie besitzt, die aus seinem humorreichen Vater Jack ( Josh Duhamel), seiner wahnsinnig liebevollen Mutter Emily (Jennifer Garner) und seiner backbegeisterten kleinen Schwester Abra Spier (Talitha Bateman) besteht, hat Simon ein Geheimnis: Er ist Schwul. Als er durch Zufall einen Post im Internet findet, in dem ein Junge, der sich Blue nennt eine ähnliche Situation Schildert, findet er sich in diesem Post wieder und fühlt sich auf Anhieb verstanden. Nach einer Weile fangen sie an, sich mit ihren Gedanken und Befürchtungen zu ihrem zukünftigen „Outing“ und ihrer Sexualität auszutauschen. Jetzt stellt sich nur die Spannende Frage, wer ist Blue? Als er jedoch vergisst, seinen Chatverlauf mit Blue am Schulcomputer zu löschen, kommen seine E-mails in falsche Hände, sein Mitschüler Martin (Logan Miller) erpresst ihn damit, seine Homosexualität öffentlich zu machen, wenn es Simon nicht schaffen sollte, ihn mit Abby zu verkuppeln, die sich allerdings schon längst in einen anderen Freund verliebt hat. Da Simon Angst hat, dass seine Sexualität zu früh öffentlich wird, trifft er die ein oder andere falsche Entscheidung, die er später noch bereuen wird. Simon hat Angst, dass er wegen der komplizierten Situation seine Freunde und Blue für immer verliert. Wird es Simon gelingen, die Situation zu meistern? Der Regisseur Greg Berlanti hat es meiner Meinung geschafft, dass sich tausende Teenies mit diesem Film und der Story identifizieren können, da er mit Witz, Ehrlichkeit und Mut die Themen aufgreift, die Jugendliche in diesem Alter beschäftigt. Sei es der alltägliche Schulalltag, Mobbing in der Schule, oder die erste große Liebe. Außerdem finde ich es toll, dass es der erste Film ist, der eine Liebesgeschichte über Homosexualität positiv aufgreift und die Message ausstrahlt, dass es völlig egal ist auf welches Geschlecht man steht. Außerdem bin ich der Meinung, dass der Regisseur Greg Berlanti tolle Arbeit bezüglich der Wahl der Schauspieler geleistet hat, da die Schauspieler sich sehr realistisch an ihre jeweilige Rolle angepasst haben und ihr Gefühle so ausdrücken konnten, dass ich als Kinobesucher eine Bindung zu den Schauspielern aufbauen konnte, sodass mich der Film in seinen Bann gezogen hat. Auch wenn der Film manchmal etwas übertrieben wirkte und mich manche Szenen an einen typischen Amerikanischen Teenie Film erinnert haben, hat der Film etwas ganz besonderes, da man sich mit ihm identifizieren kann und auf eine Gefühlsvolle und ehrliche Art in das Thema Sexualität eingebunden wird. Der Film „Love Simon“ hat mir wahnsinnig gut gefallen und ich bin mir sicher, dass dieser Film noch einige Menschen zum Nachdenken anregt und hoffe, dass irgendwann mehr Menschen der Meinung sind, dass es egal ist, welches Geschlecht man liebt. Mensch ist Mensch und dies sollte man respektieren!. Ich persönlich würde mir diesen Film jederzeit wieder anschauen. Erscheinungsjahr 2018 Originalsprache Englisch Länge 110 Minuten Altersfreigabe FSK ab 0 Jahren freigegeben
Valentin E
Valentin E

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3,5
Veröffentlicht am 28.11.18
Love Simon Ist es auch heute noch besonders, schwul zu sein? Der Film Love Simon handelt primär von dem 17 jährigen Teenager Simon Spier (Nick Robinson). Simon wohnt in einem idyllischen Vorort von Atlanta und besucht dort die High School. Simon könnte mit seinem Leben eigentlich sehr zufrieden sein, er hat eine liebevolle Familie, bestehend aus seiner Mutter Emily (Jennifer Garer), Vater Jack (Josh Duhamel) und seiner kleinen Schwester Nora (Talitha Bateman). Zudem findet er sich in einem sehr harmonischen Freundeskreis wieder. Doch der Schein täuscht, denn er hat ein großes Geheimnis, welches er noch nicht einmal seinen besten Freunden Leah (Katherine Langford), Abby (Alexandra Shipp) und Nick (Jorge Lendeborg Jr.) anvertrauen konnte: Er ist schwul. Im laufe des Films bekommt er von seiner Freundin Leah etwas gesagt, dass ihn in Erstaunen und Aufregung versetzt. Auf seiner Schule gibt es jemanden, der sich auf einer Internetplattform anonym, jedoch als Blue bekannt, als schwul geoutet hat. In folge dessen beginnt Simon mit Blue über das Internet zu schreiben und fühlt sich gut, denn er kann sich dort auch in Punkto schwul sein öffnen. Jedoch geraten die E-Mails durch ein Versehen in falsche Hände und Martin (Logan Miller), ein Mitschüler, beginnt damit Simon zu erpressen. Somit beginnt das kleine Drama in dem eigentlich als Dramedy aufgebauten Film. Wird sich Simon den Erpressungen entgegenstellen? Findet er Blue? Schafft er es, sich zu outen? Mein erster Eindruck von Love Simon war, dass dies eine typische Teenie - Komödie mit Romantik, Humor, ein wenig Drama und einem Happy End wäre. Doch in einer Hinsicht hebt sich der Film von den sonst üblichen Teenie - Komödien ab. Denn dieser hier behandelt das, in manchen Fällen noch so schwierige Thema der Homosexualität. Doch warum ist dieses Thema in der heutigen Gesellschaft noch so schwierig? Warum ist dieses Thema in manchen Fällen noch ein Tabu? Ganz einfach, weil viele Menschen nicht wissen, wie sie mit dem Thema umgehen bzw. sich verhalten sollen, wenn jemand aus dem eigenen Freundeskreis oder aus der eigenen Familie homosexuell wäre. Eine mögliche Antwort darauf liefert uns der Film Love Simon. Man merkt relativ schnell, dass Simon sich auch durch ein mögliches Outing nicht verändern würde. Er bleibt er, mit den gleichen guten Eigenschaften sowie seinen Macken. Generell geht der Film sehr gelassen mit der Thematik um. Halt so, als sei es einfach nichts Besonderes. Ich finde, dass das genau die richtige Einstellung ist. Natürlich ist in Love Simon nicht alles ohne Konflikte, doch auch diese bestehen nur für eine sehr kurze Frequenz. Ansonsten überwiegt der Film mit einer Lockerheit und von Anfang an mit viel Humor. Jedoch wird der Humor für meinen Geschmack in manchen Szenen etwas zu zwanghaft eingesetzt, was in der Person des stellvertretenden Direktors Mr. Worth (Tony Hale) passiert. Ansonsten ist Love Simon aber realitätsnah, was mir sehr zugesprochen hat. Auch die Schauspieler tragen zu einer durchaus gelungenen Umsetzung bei. Vom Aussehen und vom Charakter her gefallen sie dem Zuschauer und auch sie haben Probleme und genau das macht sie sehr sympathisch. Außerdem passen die Schauspieler relativ genau in die Zielgruppe des Films. Dazu muss man noch sagen, dass dies ein Film für jedermann ist. Man muss nicht Homosexuell sein um ihn zu schauen, es ist praktisch egal in welchem Alter man sich befindet oder welchem Geschlecht man angehört. Was zudem der Allgemeinheit bekannt sein sollte, ist der Spannungsbogen des Films Love Simon. Im Hinterkopf schwebt durchgehend der Gedanke, ob Simon sein Geheimnis für sich behalten kann oder ob es irgendwie an die Öffentlichkeit kommt. Man wartet förmlich darauf, dass die Bombe platzt. Jedoch konnte man einen solchen Verlauf erahnen und es war für mich persönlich auch kein großes Problem. Nicht zuletzt wird in diesem Film die Pubertät und deren typische Probleme behandelt. Hier unterscheidet sich der Film nicht sonderlich von anderen Filmen, was in der Endbewertung jedoch auch keine größeren Abstriche gemacht hat. Alles in allem ist Love Simon sehr gelungen. Zudem hat es der Film geschafft, das Thema der Homosexualität sehr gelassen und locker aufzugreifen. Meiner Meinung nach ist es das fast perfekte Beispiel, wie normal man damit umgehen sollte. Ich persönlich kenne auch einige die homosexuell sind und ich habe damit nicht das geringste Problem. Für mich sind es immer noch die gleichen Personen wie vorher und so sollten eigentlich alle Menschen denken. Jedoch bleibt in unserer Gesellschaft immer noch irgendwie das komische und unangebrachte Gefühl, dass es besonders ist, schwul zu sein.
Lenalein Gawlitta
Lenalein Gawlitta

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5,0
Veröffentlicht am 28.11.18
Love, Simon „Jeder verdient eine große Liebe, doch ich habe ein großes Geheimnis“ (Zitat Simon Spier) Nach dem Teenifilm Prom- die Nacht deines Lebens, erreicht auch Love, Simon die Kinos Der 17-jährige Simon (Nick Robinson) ist wie jeder andere Teenager er hat eine tolle und coole Familie (Jennifer Garner, Josh Duhamel), die wohl verständnisvollsten Eltern und eine ganz innige Beziehung zu seinen Freunden, Leah (Katherine Langford), Abby (Alexandra Shipp), Nick (Jorge Lendeborg), die mit ihm zur High School gehen. Doch mit einer Sache quält sich Simon schon seit er 13 ist, was niemand erfahren darf, er ist schwul. Schon seit einer langen Zeit wartet er auf den richtigen Zeitpunkt, bis er seinen aller besten Freunden davon erzählt. Trost findet er in einem anonymen Blog, wo er seine intimsten Gedanken und Gefühle per E-Mail ausdrückt und trifft hierbei auf einen Unbekannten namens „Blue“, bei dem er sich seit langem verstanden fühlt und sich prompt in den Unbekannten verliebt. Doch wer steckt hinter dem Unbekannten Blue, seiner großen Liebe von dem er sehnsüchtig versucht seine Identität herauszufinden? Der Film basiert auf dem realen Leben unserer Gesellschaft, in der das Schwul sein und das notwendige Outing essentiell ist. Ziel des Filmes ist, meiner Meinung nach ein Gefühl von Zugehörigkeit zu vermitteln, da Simon, wie jeder andere Teenager verknallt ist und in dem Film vor allem das Mobbing thematisiert wird, da sich nach Simons Outing selbst seine Freunde von ihm abwenden. Hierbei wird in dem Film vor allem die Emotionen von Simon deutlich, da die anfangs perfekte Freundschaft, aufgrund seines Outings zu zerbrechen scheint, da nicht nur seine Freunde, sondern auch die ganze Schule sich von ihm abwenden und er auf sich alleine gestellt ist. Besonders in diesen Szenen versucht man sich in Simon hineinzuversetzen und man spürt, wie kritisch das Thema bei vielen Menschen angesehen wird. Besonders ändert sich im Laufe des Films, die noch anfangs fröhlichen Lieder, als alles perfekt zu sein scheint und wechselt meiner Meinung nach zu einer eher bedrückten Musik über ,die wie in dem Film „Nur mit dir“, von Nicholas Sparks eher die Traurigkeit seiner Situation ausdrückt, in der Simon auf sich alleine gestellt ist und selbst Blue, sich von ihm abwendet. Die Story von dem Film fande ich sehr spannend, da trotz der von vielen gesagten Meinungen eines „schnulzigen Filmes“ , meiner Meinung nach , mich sehr mitgerissen hat, da man während des Filmes spekuliert hat, wer Blue ist, da der Reggisseur (Greg Berlanti), die Zuschauer bis zum Ende nur vermuten lässt, wer hinter der Identität von Blue steckt und welche Wendung der Film nach Simons Outing nimmt. Abschließend lässt sich meiner Meinung sagen, dass der Film facettenreich ist, da nicht nur das Homosexuell sein thematisiert wird, sondern auch Mobbing, Freundschaft, Liebe und die Familie sich in dem Film wiederspiegeln. Ein sehr gelungener Film, der zum Nachdenken anregt, lustig und schnulzig schön ist und man ihn sich einfach mal anschauen muss. Originaltitel: Love, Simon Produktionsland: USA, Gorßbritanien Produktionsjahr: 2018 Genre: Drama FSK: Ab 0 Jahren freigegeben Regie: Greg Berlanti Darsteller: Nick Robinson, Keiyan Lonsdale, Katherine Longford, Jennifer Garner, Josh Duhamel, Alexandra Shipp, Jorge Lendebourg, Martin Addinson Laufzeit: 110 Minuten Von Lena G
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