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    The First Purge
    Durchschnitts-Wertung
    2,7
    78 Wertungen - 9 Kritiken
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    33% (3 Kritiken)
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    Deine Meinung zu The First Purge ?

    9 User-Kritiken

    amlug
    amlug

    User folgen 40 Follower Lies die 325 Kritiken

    1,5
    Veröffentlicht am 8. Juli 2018
    Seit The Purge 2013 bin ich von der Idee der „Säuberungsnacht“ sehr angetan, war von der Home-Invasion-Umsetzung in Teil 1 bitter enttäuscht, fand aber, dass Teil 2 & 3 deutlich besser waren, auch wenn das große, ernsthafte Potential des Konzepts nicht einmal annähernd ausgeschöpft wurde. Von The First Purge erhoffte ich mir nun etwas mehr Substanz durch einen Regiewechsel und die inoffizielle Regel der Reihe, mit jedem Teil besser zu werden. The First Purge von Gerard McMurray nun ist aber nicht nur ein gewaltiger Rückschritt, nein es ist ein Fest der kompletten Ideenlosigkeit, mit der sich für mich das gesamte Franchise scheinbar irreparabel in sämtliche Einzelteile auflöste. Die Grundidee bleibt gut und die Idee über einen Film, der den Anfang des Säuberungswahnsinns zeigt mochte ich auch sehr, schließlich ist es doch durchaus interessant, wie es zu dieser Nacht kommen konnte. Leider bleibt The First Purge hier noch viel oberflächlicher als alle seine Vorgänger, obwohl auch dieser Film weiter versucht bissig und Amerikakritisch zu sein und seinen lobenswerten Motiven treu bleibt, sich gegen die Trump-Politik ausspricht und versucht, sich für Latinos und Afroamerikaner stark zu machen. Doch am Ende bleibt es bei nichts weiter als einem müden Versuch, denn in The First Purge erzählt Drehbuchautor James DeMonaco nun zum dritten Mal die beinahe gleiche Purge-Survival-Story, nur diesmal praktisch komplett spannungslos und es spielt auch keine Rolle, dass dies hier die erste Purge ist. Der „Horror“-Anteil sinkt hier praktisch gen Null und das Ganze verkommt zu einer 08/15-Actionorgie mit drögen und komplett unübersichtlichen Actionszenen, die auch keinerlei außergewöhnliches, beeindruckendes oder schlicht mitreißendes zeigen. Vor allem das Finale, das zu einem ganz, ganz üblen Stirb langsam-Abklatsch mutiert war vor Langeweile leider kaum anzusehen. Was nicht nur an der völlig mangelhaften Inszenierung lag, sondern auch schlichtweg daran, dass die Figuren mal wieder eine mittlere Katastrophe waren. Blass, uninteressant, komplett ohne Tiefgang und ohne Reiz. Auch gab es einfach zu viele Hauptfiguren, die alle ein bisschen angeschnitten wurden und somit leider auch alle komplett oberflächlich bleiben. Hierbei entpuppt sich dann auch ein ganz, ganz grausamer Gesamtschnitt, denn die Szenen wechseln mehr als nur grob von einem Charakter zum nächsten, mittendrin tauchen Nebenfiguren vom Anfang wieder auf (nur diesmal als Hauptfiguren) oder es werden Hauptfiguren vom Anfang plötzlich ohne einen weiteren Kommentar fallen gelassen und tauchen im übrigen Film nicht mehr auf. Das Konzept, so viele Blickwinkel wie möglich auf die Ereignisse zu bekommen ging also mächtig schief und das lag wirklich zu einem Großteil am Schnitt, der sich auch in den Actionszenen als furchtbar hektisch erweist. Ebenfalls ganz grausam war die Suicide Squad-ähnliche Playlist, die die ganze Zeit im Hintergrund lief. Mit praktisch jeder Szene werden wir mit einem neuen, nur ein paar Sekunden langen Rap-Song zugedröhnt … es war einfach furchtbar zum anschauen. Wie ich bereits betonte, fand ich diese Actionorgie – ein Horrorfilm ist das wirklich nicht mehr – äußerst einschläfernd und langweilig, das lag aber nicht nur an den banalen Szenen oder dem geringen Gewalt-Grad (die FSK scheint ihre Altersbeschränkungen wirklich auszuwürfeln, in meinen Augen war das bei weitem der harmloseste der vier Teile), nein es mangelt einfach auch an jeglichem optischen Reiz. Vor allem Teil 2&3 der Reihe bestachen doch durch ihre sehr coole Optik, die Masken und die Visualisierung des Wahnsinns, sowas fehlt hier bis auf eine tolle Party-Szene und einen herumfahrenden Ku-Klux-Klan leider auch völlig. Fazit: Eine blasse, oberflächliche, wiedergekäute, vollkommen langweilige und schlecht inszenierte Actionorgie. Vermutlich ein weiteres Franchise, das man ab jetzt wohl bewusst ignorieren darf!
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 33 Follower Lies die 4 141 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 5. Juli 2018
    „The First Purge“ die auch „The Fourth Purge“ heißen könnte, schließlich haben wir hier Folge 4 des erfolgreichen Franchises. Da man sich aber von vorherigem inhaltlichen Balast lösen wollte und am Ende des letzten Teils angedeutet wurde daß die böse „Purgerei“ bald endet setzt man hier alles auf Null und bringt die Geschichte der alleresten geschehenden Purge. Dabei ist es wohl eine Frage der Betrachtungsweise: das reine Grundthema ist weiterhin spannend und sicherlich ein gutes Diskussionsthema für den Stammtisch, allerdings machen es einem die farblosen Rollen und die unauffälligen Darsteller nahezu unmöglich irgendeinen emotionalen Bezug zu dem was hier vorgeht zu knüpfen. In Punkto Action und Gewalt gibt’s nichts zu vermissen, allerdings verschiebt sich der Schwerpunkt etwas: da wo in den vorherigen Filmen oftmals darum ging das schräge Figuren in schrägen Masken metzeln ist es hier relativ geradlinige Action in der eigentlich nur geschossen wird, obendrein wird nochmal mit Ausrufezeichen betont wie im Grunde die Reichen die Armen ausrotten wollen. Das mag zwar nicht der beste Film sein, aber sehr wohl spannend und eine nette Diskussion. Obendrein dürfte der Teil erfolgreich genug werden um einen weiteren zu generieren. Fazit: Solide weitere Purge Episode die leider total an ihren bleichen Figuren krankt …
    Adelheid S.
    Adelheid S.

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    4,0
    Veröffentlicht am 14. August 2018
    Auch der vierte Teil der Reihe ist ein Hit! (Ja The First Purge Ist Gut) Ein Guter Horrorfilm Besser Als Slender Man
    Pato18
    Pato18

    User folgen 16 Follower Lies die 921 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 28. November 2018
    „The First Purge“ war ein Film, den man sich gut anschauen konnte, aber leider war er halt schon sehr Standard. Nix besonderes eben.
    Isabelle D.
    Isabelle D.

    User folgen 24 Follower Lies die 290 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 7. Juli 2018
    "The First Purge" von Gerard McMurray war leider der schwächste Teil der Reihe. Es fehlte das Klaustrophobische aus dem ersten Teil und die Stringenz und Konsequenz des zweiten und dritten Teils. Auch war die Charakterzeichnung etwas schwach. Dabei fing der Film eigentlich ganz vielversprechend an - wie die Purge entstanden ist und die politischen Hintergründe, der Zynismus der Mächtigen dabei, das ist ja alles schon sehr spannend. Das Potenzial wurde aber nicht wirklich ausgeschöpft und in der zweiten Hälfte ging dem Film so ein bisschen die Luft aus. Am Ende gibt's dann reichlich Geballer, aber das kann dann die verpuffte Spannung auch nicht mehr so wirklich retten. Schade, da hätte man mehr draus machen können. Fazit: Na ja. Den muss man nicht unbedingt im Kino sehen.
    Johannes G.
    Johannes G.

    User folgen 7 Follower Lies die 250 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 7. Juli 2018
    Ein "Wie es zur ersten Purge kam"-Prequel, das auch ohne Kenntnis der anderen Filme geschaut werden kann. Tatsächlich ist die Einleitung mit einem kurzen Abriss über die Wahlsiege der "Neuen Gründungsväter" und deren Experiment einer ersten Purge das Interessanteste am Film. Dann aber folgt sehr bald der Action-Part mit der Purge, wobei die Figuren blasser und uninteressanter sind als im ersten Teil und gerade die Schlussszene zu lang geraten ist. Und bei allem guten Willen, dem Film Lob dafür zu zollen, problematische soziale Entwicklungen aufzuzeigen und auch Kritik an der Waffenlobby zu äußern, relativiert sich das leider wieder angesichts der Moral des Films spoiler: nach der Zusammenhalt und bei Bedarf Sich-Opfern im gemeinsamen Bekämpfen der Bösewichte das Wichtigste ist .
    Dieter R
    Dieter R

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    2,0
    Veröffentlicht am 13. September 2018
    Bis zur hälfte ist der Film wirklich gut, und dann wird aufeinmal alles von einer Drohne niedergeschossen und die ganze handlung geht den bach runter. Ab dort scheint es eine Art Rassen/Nazi Film gepart mit Single Egoshooter zu sein.
    Moritz O
    Moritz O

    User folgen Lies die 4 Kritiken

    1,5
    Veröffentlicht am 2. Februar 2019
    ACHTUNG FILM FÜR IDIOTEN Leider sind die Handlungen in diesem Film nicht nachvollziehbar. Der Film wirkt einfach total überzogen und extrem unlogisch. Man kann sich zu keinem Moment mit den Personen identifizieren. Die Personen sind allesamt uninteressant. Spart euch die Zeit, es gibt bessere Filme. Der Film richtet sich wohl eher an Zuschauer die Mal so richtig Gewalt ohne Handlung und Zusammenhang sehen wollen, an Leute die besonders einfach gestrickt sind.
    Cursha
    Cursha

    User folgen 26 Follower Lies die 711 Kritiken

    2,0
    Veröffentlicht am 11. November 2018
    Lohnt sich der neuen Teil der "Purge"-Reihe ? Nun, ja und nein. Fans der ersten drei Teile sollten auch mit diesem auf ihre Kosten kommen. Es gibt sehr viel mehr Gewalt, die üblichen "Der Clown springt aus der Kiste" Momente und vor allem verdammt gut umgesetzten Bilder. Nüchtern betrachtet ist der vierte Teil, der ein Prequel darstellt, aber der schwächste der Reihe. Schockierend ist der Film zu keiner Stelle. Kritische Themen werden so gut wie gar nicht aufgegriffen. Hat man hier das Potenzial sozialkritisch heranzugehen und sich mit der aktuellen Weltpolitik eines Trump auseinander zu setzen, versäumt man die Chance. Gleiches gilt für den im Film angeteaserten psychologischen Aspekt der Gewalt, der interessanten Stoff für eine kritische Auseinandersetzung geliefert hätte, aber Nein ! Hinzu kommt die Tatsache, das die Figuren einfach uninteressant und langweilig sind. Man will ihnen eigentlich gar nicht folgen.
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