Mein FILMSTARTS
A Ghost Story
Durchschnitts-Wertung
2,7
31 Wertungen - 8 Kritiken
0% (0 Kritik)
13% (1 Kritik)
25% (2 Kritiken)
0% (0 Kritik)
50% (4 Kritiken)
13% (1 Kritik)
Deine Meinung zu A Ghost Story ?

8 User-Kritiken

Sali
Sali

User folgen Lies die Kritik

0,5katastrophal
Veröffentlicht am 31.05.18

Am Anfang habe ich noch gedacht, na ja könnte vielleicht auch ein komischer Film sein. Das Lachen, Schmunzeln oder Grinsen ist dann sehr schnell durch gähnende Langeweile ersetzt worden. Der Film soll Traurigkeit über den Verlust eines geliebten Menschen vermitteln, schafft es aber nur, Traurigkeit über den Verlust des Kinoeintrittspreises und den Verlust an Lebenszeit, den man beim Anschauen des Film vergeudet, hervorzurufen. Dieser Film ist maximal super als Einschlafhilfe zu empfehlen. Leider kann diese Kritik nicht ohne mindestens einen halben Stern veröffentlich werden, denn im Grunde hat er noch nicht einmal diesen verdient.

Isabelle D.
Isabelle D.

User folgen 12 Follower Lies die 198 Kritiken

1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 11.12.17

"A Ghost Story" von David Lowery ist der zweite Film dieses Jahr, den ich vorzeitig verlassen habe. Insofern als kleine Einschränkung, bevor ich diese Entscheidung begründe, meine Kritik wird sehr subjektiv. Objektiv betrachtet lässt sich sagen, dass Filmkritiker und Filmwissenschaftler den Film bestimmt klasse finden. Aus künstlerischer Sicht gibt es nichts zu meckern, die Erzählweise, die Inszenierung, die Kameraführung und Filmsprache sind ästhetisch schon ... interessant. Na ja, aber wie das auch bei Essen ist, das interessant schmeckt, ... dieser Film ist einfach sterbenslangweilig. Es gibt keinerlei Möglichkeit, sich in die Figuren einzufühlen - sie haben noch nicht einmal Namen - die Kamera stellt sich irgendwo hin und filmt dann kommentarlos, was passiert. Problem: Es passiert nichts. Oder fast nichts. Wir sehen ein stinknormales Pärchen, das sich offenbar liebt, aber nicht auf eine außergewöhnliche Art und Weise, sondern ganz normal, wie im richtigen Leben. Gut, Realismus, Authentizität, Bla. Aber wenn ich das richtige Leben haben will, dann gehe ich nicht ins Kino, sondern vor die Tür. Dann gibt es kaum Dialoge, die Kamera zeigt minutenlang (gefühlt stundenlang) dieselbe Einstellung, ab und zu latscht dann mal einer der Schauspieler ins Bild und wieder hinaus, und es wird seeehr viel geschwiegen. Schon klar, das soll dann poetisch sein oder so. Aber die besten Gedichte sind kurz. Das ist ja gerade der Witz an Lyrik. Also, der Film wäre sicherlich genauso künstlerisch ansprechend, dafür aber einigermaßen unterhaltsam gewesen, hätte man ihn auf 10-15 Minuten heruntergekürzt. Musik gibt es auch kaum, was ja nicht unbedingt ein Manko sein muss, aber da in diesem Film einfach mal gar nichts passiert, hätte man sich doch über ein paar traurigschöne Melodien mehr gefreut. Die Schauspieler spielen gut, aber sie spielen halt für sich und nicht fürs Publikum. Überhaupt habe ich den Eindruck, dass der Film für die Schauspieler und den Regisseur, vielleicht noch für die Kritiker und Filmwissenschaftler gemacht wurde - aber nicht für die Zuschauer. Der Unterhaltungswert geht gegen Null, die 1,5 Sternchen gibt's für die interessante Ästhetik. Jedenfalls, als Rooney Mara dann 15 Minuten lang einen Kuchen aß und es hörte einfach nicht auf und sie isst ohne Scheiß den ganzen verdammten Kuchen auf!!! Dann sind wir gegangen. In dem Moment hat sie zwar den Kuchen aufgegessen und schickte sich an, selbigen ins Klo zu reihern, aber da waren wir dann schon zu dem Schluss gekommen, dass es wohl in diesem unerträglich langatmigen Stil weitergehen würde - und haben uns auf den Heimweg gemacht. Fazit: Wenn man den Trailer gesehen hat, muss man den Film nicht mehr sehen. Oder man schaut ihn im Fernsehen, wenn man mal nicht schlafen kann. Lohnt sich nicht.

Johannes G.
Johannes G.

User folgen 1 Follower Lies die 168 Kritiken

1,0schlecht
Veröffentlicht am 11.12.17

Tja, ich bin nach 30 Minuten gegangen. Quälende Langsamkeit der Erzählung, kaum Handlung, irre lange monotone Einstellungen. Als Filmkunst oder auch als Einschlafhilfe mag dieses Werk noch funktionieren - Unterhaltung oder gar Interessantes war hier aus meiner Sicht nicht gegeben.

amlug
amlug

User folgen 35 Follower Lies die 279 Kritiken

3,0solide
Veröffentlicht am 11.12.17

Das wichtigste, interessanteste und beste Produktionsstudio ist in meinen Augen aktuell A24. Nicht nur, weil es den Mut hat, solch brillante wie extrem riskante Filme, wie beispielsweise Swiss Army Man zu realisieren, nein, in diesem Studio finden wirklich die extremsten und verrücktesten Ideen Platz und beinahe jeder ihrer produzierten Filme schafft es durch den Trailer oder die Grundidee, dass ich mich auf den Streifen freue. Bei A Ghost Story war es nicht anders aber was ich hier letztendlich als Endprodukt bekam, ist eine äußerst schwere Angelegenheit, denn ich kann mich absolut nicht entscheiden, was ich von diesem Werk hier halten soll. Deswegen ist es auch extrem schwer, diesen Streifen in ein 10-Punkte-Wertungssystem einzuordnen, denn von 8 bis 5 oder 4 Punkten könnte ich sogar jede Wertung voll verstehen und akzeptieren. Positiv anrechnen muss ich A Ghost Story aber auf jeden Fall, dass ich mal wieder behaupten kann, sowas noch nie zuvor gesehen zu haben! Der ganze Film hat praktisch keine wirklichen Charaktere, es wird fast gar kein Dialog geführt und wenn man böse sein will, könnte man auch sagen, der Film erzählt nicht mal wirklich eine Geschichte. Und trotzdem funktioniert der Film zumindest zum Teil doch erstaunlich gut, weil nur versucht wird, ein Gefühl und eine Atmosphäre mittels purer Bildsprache zu erzeugen. Das klingt künstlerisch? Ist es auch und genau hier lag für mich schon das erste Problem, denn in der ersten halben Stunde war ich absolut entsetzt, was dieser Film hier für ein überkandideltes vollkommen überzogenes Kunstwerk war. Eine halbe Stunde lang wird praktisch gar nichts erzählt, die Kamera verharrt immer wieder eine gefühlte Ewigkeit in der selben Einstellung, in der praktisch nichts interessantes passiert oder wir nur Rooney Mara dabei zusehen, wie sie einen Kuchen isst. Die Szenen werden dadurch unglaublich lang und schon schnell wird klar, dass Regisseur David Lowery hier das Gimmick auspackt, mit möglichst wenig Schnitten auszukommen. Grundsätzlich mag ich sowas aber nicht, wenn die Szenen dann nur immer die selbe Einstellung haben, im Bild fast nichts passiert, ja zum Teil nicht mal Dialog in die Szene mit einfließt. Einen positiven Aspekt haben diese Szenen allerdings dennoch: sie beweisen eindrucksvoll, was Rooney Mara nicht für eine sensationelle Schauspielerin ist. Mara lenkt die erste halbe Stunde mit ihrem vollkommen deprimierten, am Boden zerstörten und schockiertem Spiel komplett alleine und hat für mich den Film vollkommen im Alleingang in dieser Zeitspanne vor dem sang- und klanglosen Untergang bewahrt. In der ersten halben Stunde war ich wirklich schwer geschockt und hatte schlimmste Befürchtungen, wenn das den ganzen Film über so weitergehen sollte. Zum Glück tut es das aber nicht. Zwar legt der Film seine Schwerfälligkeit nicht ganz ab (was bis zu einem gewissen Grad ja auch immer noch vertretbare Absicht war) aber im Folgeteil beginnt er dann zumindest auch irgendwas zu erzählen und der Film spielt hier dann auch langsam mit der ersten coolen Idee, nämlich ein „besessenes/verfluchtes“ (es sind die falschen Worte, ich weiß) Haus einmal aus der Sicht des Geistes zu zeigen. Durch einen grandios eindrucksvollen Dialog über die Vergänglichkeit bekommen wir dann auch langsam raus, wo der Film hinwill, was unwillkürlich in einem inszenatorischen Höhepunkt mündet, der auch nur mit Bildsprache, sowie einem brachial genialen Soundtrack (der Filmsong I Get Overwhelmed von Dark Rooms war eine emotionale Bombe) funktioniert. Dieser funktioniert vor allem eben auch, weil endlich mal was passiert, die Schnitte werden schneller, die Zeit im Film vergeht flotter und die Kamera wird viel dynamischer. Von dort an, über das gesamte Finale hinweg (eine Akt-Struktur konnte ich nicht wirklich ausmachen) machte mir der Film auf einmal ziemlichen Spaß, weil er mich hier sehr zum Nachdenken anregte und auch endlich mal was erzählte, eine interessante Geschichte, die mir etwas für die 7€ Eintritt lieferte und mir wirklich etwas den Kopf durcheinanderwirbelte. Schade fand ich es am Ende aber dennoch, dass der Film über die Hälfte seiner Laufzeit braucht, um wirklich interessant zu werden und in Fahrt zu kommen und in meinen Augen hätte man aus dem Geist auch irgendwie noch etwas besseres oder ganz einfach mehr machen können! Fazit: Braucht fast über die Hälfte der Laufzeit, um in Fahrt zu kommen, wird aber vor allem im Finale dann extrem gut!

Dein P.
Dein P.

User folgen Lies die Kritik

1,0schlecht
Veröffentlicht am 18.12.17

einfach nur schlecht, die Idee, OK .... könnte gut sein aber die Umsetztung is einfach nur langweilig... keine Ahnung wie man sowas anpreisen kann

Gringo93
Gringo93

User folgen 9 Follower Lies die 427 Kritiken

3,0solide
Veröffentlicht am 18.07.18

Fazit: Solides Gefühlskino mit starken Bildern und ein, zwei emotionalen Höhepunkten. Ansonsten ein überaus trister, in die Länge gezogener Gespensterfilm.

Kinobengel
Kinobengel

User folgen 16 Follower Lies die 363 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 10.12.17

David Lowery hat mit „A Ghost Story“ einen außergewöhnlichen Film geschaffen. Das Paar C (Casey Affleck) und M (Rooney Mara) steckt in Umzugsvorbereitungen. Nachdem C bei einem Autounfall ums Leben kommt, erfährt sein Geist die Trauer von M. Als sie wegzieht, verbleibt der Geist vor Ort und begibt sich durch einen Looping der Weltgeschichte. Wer seichte Unterhaltung à la „Ghost - Nachricht von Sam“ oder einen Horrorstreifen mit Schockmomenten erwartet, sitzt im falschen Kino. Einen sehr ruhigen Film präsentiert Lowery seinem Publikum. Aus scheinbar ewig dauernden Einstellungen zieht der Filmemacher zu Beginn seines Werks Energie für die Aufladung der Szenen mit Inhalten wie Trauerbewältigung und Machtlosigkeit. Das ist notwendig, denn der Leichentuchgeist hat wenig menschlichen Ausdruck und nur eingeschränkte Mittel, sich bemerkbar zu machen. Wegen der Trickarmut funktioniert die Konzentration auf Emotionen und Inhalte. Kleine optische Überraschungen hält „A Ghost Story“ trotzdem bereit: Für ein auf 4:3 reduziertes Bildformat fängt der Kameramann Andrew Droz Palermo faszinierende Totalen ein und fokussiert die Nähen treffend, wenn auch nicht so intensiv wie es bei dem überwiegend im quadratischen Bild dargestellten „Mommy“ von Xavier Dolan zu erleben ist. C und M sind Charaktere ohne besondere Auffälligkeiten. Das ist für eine Geschichte, die „begeistern“ soll, etwas wenig. Aber was nützte es, wenn C auf sein nahezu hilfloses Überbleibsel mehr abfärben könnte?! Der Geist bleibt Angelpunkt einer jeden Szene. Als M das mit C gemeinsam bewohnte Haus für immer verlässt, bleibt die Kamera ausnahmsweise eine bemerkbare Weile bei der ausstrahlungsstarken Rooney Mara. Das ist so herzergreifend wie inkonsequent. Nun hat der US-amerikanische Regisseur alles dafür getan, damit Gedanken an Hui Buh o.ä. ausgesteuert werden. Ein paar humorige Einschübe erlaubt er sich dennoch und zeigt z.B., dass Eifersucht in Strom umgewandelt werden kann. Der Geist ist bestrebt, an eine von M hinterlassene Botschaft zu gelangen. Die Zeit vergeht, das Haus bekommt viele Bewohner und die Einstellungen sind sukzessive kürzer bemessen. Lowery hat zweifellos das passende Gefühl für den Erzählrhythmus gefunden. Hier greift er in die Dialog-Trickkiste und lässt einen Partygast seiner angestrengten Zuhörerin den vermutlichen Werdegang des Universums erklären. Das ist eine entscheidende Interpretationshilfe für alles was folgt. Mit dieser im Hinterkopf genießt der Zuschauer umso mehr die Visualisierung und erhält die Basis sowie reichlich Denkanstöße für die Filmbesprechung danach, welche nochmals in diese ergreifend erzählte Geistergeschichte versinken lässt. „A Ghost Story“ zeigt, dass eine gute Idee und technische Zurückhaltung jeder seichten CGI-schwangeren Zerstreuung überlegen ist.

Pazifal
Pazifal

User folgen Lies die 2 Kritiken

1,0schlecht
Veröffentlicht am 02.08.18

Als das wandelnde Bettlaken nach 20 Minuten aus dem Krankenhaus verschwand, verschwand auch angesichts der User Rezensionen mein Interesse an einer weiteren qualifizierten Sterbebegleitung unter gleichzeitiger Verschwendung meiner Lebenszeit 🤔 Hätte vielleicht als s/w Stummfilm konzipiert werden sollen?

Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme aller Zeiten: Usermeinung
  • Die besten Filme aller Zeiten: Pressemeinung
Back to Top