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A Quiet Place
Durchschnitts-Wertung
3,7
78 Wertungen - 15 Kritiken
7% (1 Kritik)
60% (9 Kritiken)
13% (2 Kritiken)
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Deine Meinung zu A Quiet Place ?

15 User-Kritiken

Isabelle D.
Isabelle D.

User folgen 12 Follower Lies die 188 Kritiken

4,5hervorragend
Veröffentlicht am 14.04.18

"A Quiet Place" von John Krasinski ist ein nervenzerreißender Horrorfilm, der seine Spannung vollständig aus seiner Prämisse zieht: Mach kein Geräusch, sonst stirbst du. Lange habe ich nicht mehr in einem Gruselfilm gesessen und so den Atem angehalten, mich so in die Sessellehnen verkrallt und mich bei jedem Laut so erschrocken wie hier. Schauspielern, Regie, Ton und Kamera gelingt es mit relativ einfachen Mitteln, eine unheimliche Atmosphäre ständiger Bedrohung und eine klaustrophobische Stimmung zu erzeugen, die einem zeitweilig das Blut in den Adern gefrieren lässt. Hinzu kommt, dass die Figuren und die Figurenkonstellation so aufgebaut sind, dass man sofort mit ihnen mitfühlt - das hervorragende Schauspiel tut sein Übriges. Sicher kann man kritisieren, dass in diesem Film nicht viel passiert. Die Handlung besteht ja im Grunde darin, eine einzige Sache nicht zu tun, und das ist Krach. Es ist also vielmehr eine Nichthandlung, die die Story bestimmt. Das kann man doof finden, aber ich fand's genial. Das funktioniert aber auch nur, weil der Erzählrhythmus darauf abgestimmt ist. Wenn man jetzt zum Beispiel ohne Schnitt, ohne Musik, ohne Nahaufnahme in der Totalen 10 Minuten lang eine Person zeigt, die nur dasitzt und Kuchen isst, wie bei "A Ghost Story", funktioniert dieses Prinzip der Spannung durch Nichthandlung in keinster Weise. Fazit: Ein großartiger Film, den man nicht verpassen sollte!

Horst E.
Horst E.

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1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 14.04.18

Kann die überwiegend positiven Kritiken nicht nachvolllziehen. "A Quite Place" läßt den Schauer am Ende enttäuscht im Kinosessel zurück. Natürlich muß man nicht immer alles erklären (woher kommen die Monster, was wollen sie eigentlich und überhaupt), aber gerade die "Lösung" des Problems Spoiler: mit hochfrequentiereten Tönen den Aliens Herr zu werden ist doch mehr als albern. Zumal einem oft in ausgeschnittenen Zeitungsüberschriften gezeigt wird, daß es offensichtlich bis zur fast totalen Vernichtung der Menschheit wohl ein wenig gedauert hat. Und natürlich hat kein Wissenschaftler vorher gemerkt, wie man die Invasoren abmurksen kann. Spoiler: Nein, da muß natürlich ein gehörloses Teenie mit einem vom Papi gebauten Hörgerät drauf kommen. Ja nee, is klar. Witzig fand ich, daß offensichtlich die Kulissen / Drehorte von "Walking Dead" (Szenen an den Bahngleisen und Straßen kamen mir sehr bekannt vor) genutzt wurden. Und von dem angeblichen Handlungsort New York hat man rein gar nix gesehen oder bin ich doch eingenickt....?

Johannes G.
Johannes G.

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1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 13.04.18

DIe Idee ist innovativ: Um sich vor gefährlichen Wesen, die ihre Opfer nur über das Gehör wahrnehmen können, zu verstecken, gilt es, leise zu sein. Über weite Teile gibt es keine Filmmusik, wir erleben das, was die Figuren hören. Schade aber, dass dieses Konzept gegen die Wand gefahren wird: Die "Handlung" beschränkt sich darauf, dass immer wieder durch Versehen oder Notlage ein Geräusch produziert wird, die feindlichen Wesen angelockt werden und - damit ist der Film Opfer seiner eigenen Prämisse - es aber reicht, die Nerven zu behalten und keine Geräusche zu produzieren, um zu überleben, so dass sich die Spannung in Grenzen hält. Immer größer muss natürlich die Steigerung dieser Notlagen werden, um interessante Szenen zu produzieren Spoiler: rostige Nägel, Geburt, das unter-Wasser-setzen des eigenen Kellers und versehentlicher Fall in ein Mais-Silo inklusive. Dazu gibt es amerikanischen Famlien-Kitsch Spoiler: mit dem Gipfel in einer Szene am Rande der Erträglichkeit, in der der Vater sich opfert, nicht ohne der sich verstoßen fühlenden Tochter die Liebe zu gestehen. Auch das Ende enttäuscht Spoiler: - lauter Lärm und Schießeisen sind genug, um die Monster aufzuhalten, Wendungen oder Überraschungen bleiben aus. In einem mäßig besetzen Multiplexkino hat das Konzept auch praktisch schlecht funktioniert: Durch die Geräuschlosigkeit über längere Phasen schiebt sich jedes Husten, Chipstütenknistern und Reden der Sitznachbarn in den Vordergrund. Und wenn man bei entfernt wahrgenommenen Schrittgeräuschen erst überlegen muss, ob es ein Filmmonster ist oder doch nur ein Toilettengänger aus dem Publikum, ist die Illusion längst verflogen. Wer also dem Film trotz dieser Warnung eine Chance geben will, dem empfehle ich dringend eine Uhrzeit abseits der Hauptvorstellung. Oder noch besser das Heimkino.

Jan M.
Jan M.

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4,0stark
Veröffentlicht am 26.04.18

Guter Film, spannend und Mal ein anderer Spannungs Aufbau als bei den klassischen Horrorfilmen. Aber wieso kam das Militär nicht auf die Idee die Monster mit ultrahohen Tönen zu bekämpfen? Macht doch mein Nachbar auch gegen seine Maulwürfe oder gegen seine Fledermaus. Die Biologen würden wohl zuerst gefressen. Aber sonst Klasse.

Krisz t.
Krisz t.

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2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 22.04.18

Sehr langatmiger Film. Habe durch den ganzen Hype mehr erwartet. Gute Handlung, aber nicht gerade die beste Umsetzung. Stellenweise doch recht langweilig.

amlug
amlug

User folgen 34 Follower Lies die 330 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 19.04.18

Das Kino hat für mich praktisch keine negativen Seiten. Aber wenn ich zwingend eine negative Seite betiteln müsste, dann würde es die Zuschauer treffen. Es ist absolut herrlich, sich mit dem ganzen Saal bei einer Komödie schlapp zu lachen, es ist ganz wunderbar mit zahlreichen anderen Fans in einer (lang erwarteten) Fortsetzung zu sitzen aber es ist absolut schrecklich, wenn man die Nervensägen in seiner Vorstellung hat. Jeder kennt sie, die „Sprüche-Klopfer“, die Angetrunkenen, die „Labertaschen“ die zu keiner Sekunde ihren Mund halten können, die Handy-Süchtigen oder die Leute, die ihre Fressalien in einer Lautstärke verputzen, dass man das Gefühl bekommt, selber mitzuessen. Diese und noch viele andere Horrorszenarien gingen mir schon Monate vor dem Kauf der Kinokarte von A Quiet Place durch den Kopf. In einem Film, in dem es so zentral um Stille und Geräusche geht behindert jede ansatzweise Störung das Seherlebnis leider enorm, was ich in jedem Fall vermeiden wollte. Aber ich konnte mein Glück kaum fassen und saß am Ende in einer fast leeren Nachmittagsvorstellung ohne irgendeine Störung. Zum Glück, denn A Quiet Place ist wirklich ein sehr guter Film, bei dem es vor allem in der ersten Hälfte tatsächlich kaum Geräusche gibt. A Quiet Place zeigt mal wieder eindrucksvoll, wie viel man aus Stille machen kann. Pure Stille und die Panik davor, kein Geräusch machen zu dürfen ist extrem wirkungsvoll und spannungsfördernd, was ja bereits vor kurzem der brillante Don´t Breathe unter Beweis stellte! Denn das ist es auch, was die zweite Regiearbeit von John Krasinski auszeichnet: Spannung! A Quiet Place ist von der ersten Minute an durchgehend fesselnd und die 90 Minuten Laufzeit fühlen sich an wie eine halbe Stunde. Ehe man sich versieht, ist der Film auch schon wieder aus, weil er es wirklich schaffte, mich komplett in seine Welt hineinzuziehen und dort auch festzuhalten. Krasinski verschwendet nicht eine Minute und erklärt uns die Welt schnell, schlüssig und schafft es auch uns die Charaktere, trotz der fehlenden Dialoge sehr gut näher zu bringen. Hier- und da hätte man vielleicht noch ein bisschen ins Detail gehen können und am Ende hatte ich sogar das Gefühl, Krasinski hält sich fast schon zu knapp, zumindest für meinem persönlichen Geschmack hätten manche Szenen durchaus noch mehr ausgereizt werden können aber das ist ja bekanntlich sowieso immer eine schmale Gratwanderung zwischen zu wenig und zu viel. Aber vor allem in der zweiten Hälfte passiert wirklich extrem viel in Windeseile hintereinander und unsere Figuren stürzen von einem Schlamassel in das nächste. Dabei wurde der Film auch sehr packend inszeniert. Die Monster sahen optisch toll aus und stellten eine faszinierende, ernstzunehmende Bedrohung da. Auch die Gesamtoptik war toll und es gab sehr viele spannungs- aber auch Action geladene Szenen. Hierbei kommt bei A Quiet Place auch absolut wunderbares Retro-Feeling auf, denn es ist Blockbuster-Horror der alten Schule, welcher mich von der Atmosphäre her sehr an Alien oder Jurassic Park erinnerte. Das war wirklich wunderschön. Atmosphärisch kann man dieses innovative Konzept fast nicht besser aufbereiten. Ja und technisch war der Film natürlich auch sehr ordentlich, wie gesagt, ich fand das Monster-Design sehr gut, der Film findet ein perfektes Ende und spielt sich absolut brillant mit seinem Sound, wobei er es sogar schafft, unterschiedliche Arten der Stille einzubauen. Toll, wirklich toll, auch wenn dadurch der Jump-Scare-Anteil ziemlich hoch ausfällt, was manchmal gewollt, manchmal aber auch dem Konzept geschuldet ungewollt daherkommt. Großartig waren übrigens auch die Schauspieler. Vor allem Emily Blunt beeindruckte mich sehr, Krasinski war offensichtlich mehr mit der Regie beschäftigt aber die Jungdarsteller Millicent Simmonds und Noah Jupe spielten auch ziemlich gut. Fazit: Extrem kurzweiliger Horror-Blockbuster mit einem fantastisch umgesetzten Konzept und einem sehr schönen Retro-Vibe!

stalkerxemo
stalkerxemo

User folgen 4 Follower Lies die 36 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 18.04.18

4/5 🔥 War gut spannend und echt mies an manchen Stellen. Kommt im Kino gut...Zuhause bestimmt weniger gut.

Anke R.
Anke R.

User folgen Lies die 17 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 17.04.18

Mich hat der Film völlig gepackt. Logische Hinterfragungen etc. konnte ich dabei völlig ausblenden, war unwichtig, da diese sowieso oftmals nicht gegeben ist. Im Kino war es tatsächlich ebenso still wie im Film. Man hat sich irgendwo festgehalten und gerade diese geringe Action und die Stille hat irgendwie die Anspannung immer weiter steigen lassen. Ich fand sofort Empathie mit der Familie und fand die Gefahr immer gegenwärtig. Wir haben auch noch eine Weile nach dem Film festgestellt, dass die innere Anspannung noch eine Weile da war. Toller Film, einfach ohne pausenloses Geballer und Gemetzel, aber mit super Darstellern, die wie ich finde, den Film auch ausgefüllt haben. Unbedingte Empfehlung

Christoph K.
Christoph K.

User folgen 4 Follower Lies die 164 Kritiken

4,5hervorragend
Veröffentlicht am 17.04.18

Toll gemachter Thriller. Etwas anderes als die Standard "Militär ballert alle Aliens über den Haufen". Im Fokus steht das Leben und Überleben einer Familie auf dem Land. Die Verzweiflung und Angst der Figuren ist deutlich und realistisch dargestellt. Also: Schauspieler waren topp! Es gab allerdings die ein- oder andere offensichtliche Logiklücke - nun ja - musste wohl sein, damit die Geschichte überhaupt erzählt werden konnte. Auch war vieles einfach "sehr glatt". Hmhh. Auch die Erzählweise, hauptsächlich durch Gesichtsausdrücke (meist ohne Geräusche) die Spannung zu transportieren, war mal in dieser Länge mal was anderes. Fazit: Ich fand den Film hervorragend. Kann aber auch diejenigen verstehen, die mit dem Film und der Erzählweise nicht so viel anfangen können.

Cursha
Cursha

User folgen 19 Follower Lies die 758 Kritiken

3,5gut
Veröffentlicht am 13.04.18

In den letzten Jahren gab es ja einen richtigen Boom an erfolgreichen Horrorfilmen (die in meinen Augen nicht einmal richtige Horrorfilme sind) und hierzu soll nun auch "A Quiet Place" zählen, der in den USA bereits ein voller ist und sich nun auch in Deutschland beweisen muss. In dem Film geht es um eine Familie im Jahr 2020. Die Erde wurde von fremdartigen Wesen übernommen und die einzige Chance zu überleben, stellt sich absolut leise zu verhalten dar. Die Prämisse des Filmes ist schon sehr interessant, da ich zunächst skeptisch war, was die Grundidee anging und ich mich auch gefragt habe, wie es möglich sein soll sich absolut leise zu verhalten. Und Krasinski hat es sehr schön gelöst und erklärt die Dinge sehr logisch und nachvollziehbar, ohne direkt zu viel offen zu legen. Genau in dem Grundszenario liegt auch die große Stärke des Filmes, denn der Film ist extrem atmosphärisch. Das Szenario stellt einen schönen Kontrast dar, zu unserer Welt die immer schneller und lauter wird. So wirkt "A Quiet Place" wie ein angenehmes, aber auch beklemmendes Schauerwerk, dass zu weiten strecken auch sehr konsequent ist und komplett auf gesprochene Dialoge verzichtet. So ist am Ende nur eine handvoll gesprochenem Text im Film. Viel funktioniert auch ohne Filmmusik, die sehr dezent eingesetzt ist und sich nie in den Vordergrund drängt. Wir erleben oft das Gleiche wie die Figuren im Film und genau das macht die Situation für uns auch greifbarer. Und gerade was den Sound angeht ist der Film Preisverdächtig. Den gerade der Ton ist extrem gut und in den ruhigen, wie auch den lauten Momenten ist der Film eine Wucht. Die Effekte sind dazu auch sehr solide, wirken aber manchmal etwas künstlich. Gerade bei den Monstern hatte ich ein wenig den Eindruck, als hätte man bekannte und beliebte Filmmonster in einen Topf geworfen. Aber im Grunde sind die Effekte in Ordnung. Es ist besonders die Atmosphäre, die den Film ausmacht und auch was die Figuren angeht macht man fast alles richtig, da diese einem ans Herz wachsen. Emily Blunt ist gewohnt stark und sie und ihr Ehemann, Hauptdarsteller und Regisseur John Krasinski spielen hervorragend. Die Chemie stimmt, die Emotionen werden sehr gut übermittelt und auch die Gebärdensprache wirkt sehr sehr glaubwürdig. Die beiden Jungdarsteller Millicent Simmonds und Noah Jupe machen ebenfalls einen guten Job. Erstere bekommt einen interessanten Part, der aber manchmal etwas zu heroisch und klischeehaft wirkt, während Noah Jupe nach "Seburbicon" und "Wunder" gleich das nächste große Projekt an den Start bringt und überzeugt. Obwohl die Figuren sehr sympathisch sind, sind sie an machen stellen doch sehr klassisch gehalten für das Genre. Die beiden größten Schwächen aber sind zum Einen, dass viel zu viel vorhersehbar ist und man zwar eine gute Prämisse hat, aber am Ende viel passiert was man genau so erwartet und eben typisch für das Horrorgenre sind. Ob blutige Hände, die plötzlich gegen eine Scheibe schlagen, oder wenn man eben genau erwartet, dass der kleine Waschbär eben jetzt getötet wird. Es nimmt ein wenig die Spannung. Zum Anderen ist das Ende etwas ernüchtern. Man geht zwar einen guten Weg, aber die Sache wirkt am Ende nicht rund und man hätte ruhig noch weiter machen können. So war ich am Ende etwas "enttäuscht", weil es so abrupt endet. Kurz: "A Quiet Place" ist ein interessanter Horrohit mit einem guten Grundszenario und einer absolut berauschenden Atmosphäre, die gerade was den Ton angeht heraussticht. Darstellerisch sehr gut hat der Film leider an manchen stellen ein Klischeeproblem und endet leider etwas abrupt, was ein seltsames Gefühl nach sich zieht. Dennoch ein absolut sehenswerter Film.

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