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Vielmachglas
Durchschnitts-Wertung
3,3
14 Wertungen - 4 Kritiken
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4 User-Kritiken

komet
komet

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2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 09.03.18

ich möchte den film empfehlen und gleichzeitig vor ihm warnen. der film ist gut, weil er zumindest teilweise recht frisch ist und kreative ideen hat und auch mit einer frischen hauptdarstellerin punktet. sie hat sichtlich spaß an ihrer neuen rolle. andererseits ist die figur der marleen ziemlich einseitig und nicht facettenreich. na gut, um ihre weiterentwicklung soll es im film ja gehen, aber dieses permanente und deutlich überzogene "ist mir egal" und "ich weiss nicht" ist schon eher unglaubwürdig und auch alles, was von der figur marleen kommt. das ändert sich erst in den letzten 15 minuten. j.haase hätte ihrer rolle bestimmt gerne mehr ausdruck verliehen, aber die figur marleen lässt sie einfach nicht. - - - - - - - - - - - - - - - - - ausserdem ist der film weder drama, noch komödie - er ist ein roadmovie, sonst nichts. ich finde, das sollte man wissen. - - - - - - - - - - - - - - wikipedia sagt dazu: "Roadmovie ist die Bezeichnung für ein in den 1960er Jahren in den Vereinigten Staaten aufgekommenes Filmgenre. Die Handlung spielt dabei überwiegend auf Landstraßen und Highways, die Reise wird zur Metapher für die Suche nach Freiheit und Identität der Protagonisten. Oft wird in diesen Filmen die erzählende Wirkung von Liedern aus der Pop- und Rockmusik eingesetzt."

Oli-N
Oli-N

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1,0schlecht
Veröffentlicht am 08.03.18

Sorry aber dieser Film hat wirklich nichts, keinen Tiefgang, keinen Humor und eigentlich auch keine sinnvolle Handlung. Da hat fast jede 45 Minuten Primetime Serie einen höheren Unterhaltungswert und die Werbeblöcke sind auch kürzer als im Kino. Hätte ich nicht im Anschluß noch eine Vorstellung gebucht, wäre ich nach 30 Minuten gegangen. Im 2. Drittel bin ich wirklich kurz eingenickt.

BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 08.03.18

Jella Haase auf der Flucht vor Chantal: nach dem Ende der „Fack Ju Ghöte“ Filme veruscht Jella nun als seriöse Darstellerin anerkannt zu werden, machte ja bereits bei „4 Könige“ einen vielversprechenden Versuch. Ihre Rolle hier mag auch auf dem Papier toll ausgesehen haben: sie spielt eine sensible, in sich gekehrte junge Frau die nach einem traumatischen Vorfall in die Welt aufbricht um Abenteuer zu erleben. Leider strauchelt der Film dabei in fast allen Belangen: Haase spielt ihre Figur ohne tiefe und Seele, ist dabei zwar nicht affektiert oder arrogant, aber ebensowenig emotional und zum mitfühlen. Die Reiseerlebnisse sind ok, werden aber wie auf einer Strichliste schnell abgehakt und die Nebenfiguren sind ein regelrechtes Kabinett aus komischen Gestalten die völlig lieblos eingesetzt werden und sehr oft sehr unplanbar aus der Handlung verschwinden – da sieht eine stringente Erzählweise anders aus. Und der Film hatte scheinbar beim Dreh eine gute Drohne zur Hand und wechselt immer wieder in die Vogelperspektive, zeigt zu schöner Musik Autos die hübsche Landstraßen entlang fahren … das nervt irgendwann nur noch. Fazit: Nicht unsympathisch und mit ein paar netten Momenten

Jack F.
Jack F.

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3,0solide
Veröffentlicht am 28.02.18

Dies ist der Film für die Jugend von heute, die Snapchat-, Instagram- und Youbube-Jugend, die kaum noch zu wissen scheint, wie es sich anfühlt, wenn man sich ins wirkliche Leben stürzt. Und so wird der Hoffentlich-bald-Studentin Marleen Ruge (Jella Haase), der Hauptfigur dieses Films, ein Globetrotter-Überbruder vorgesetzt, der ständig unterwegs ist und ein Abenteuer nach dem anderen mit nach Hause bringt. Mit anderen Worten, die Art großer Bruder, von der jede kleine Schwester träumt, die sowieso schon nachhaltig in seinem Schatten steht. Um Marleen herauszufordern, schenkt er ihr ein Einmachglas, das er allerdings zum »Vielmachglas« deklariert: Marleen soll darin viele kleine Zettelchen verwahren, die von ihren Abenteuern berichten. Dann der Schock:Spoiler: Bei einem Autounfall stirbt ihr Bruder. Zurück bleibt die Schiffskarte für seine (geplante) nächste Reise: in die Antarktis. Um das Andenken des Spoiler: Verblichenen zu ehren, beschließt Marleen: Diese Reise mache ich jetzt und die Abenteuer, die ich dann erlebe, die kommen in das Vielmachglas! Eine wilde Live-Bloggerin, ein netter Anhaltermitnehmer, wild gewordene Wespen und eine noch wildere Rockertante gehören anschließend zu den sonderbaren Begegnungen, die Marleen auf ihrem »Road Trip« hat. Ganz zu schweigen von einem Tiger und seinem »Tigerfutter«, einer Ziege, die Marleen natürlich retten muss. Und so stellt stellt die junge Abenteurerin wider Willen alsbald – und wenig überraschend – fest: Der Weg ist das Ziel. In den vergangenen Monaten war Jella Haase im deutschen Fernsehen in zwei ernsten Rollen zu sehen, dem neofeministischen Propagandafilm »Looping« und dem schwermütigen Nach-der-Love-Parade-Drama »Das Leben danach« um eine junge Frau mit posttraumatischer Belastungsstörung. »Vielmachglas«, produziert von Matthias Schweighöfer (hier nur in einer Nebenrolle zu sehen), versucht nun die beiden Pole der durch die Rolle der Schülerin Chantal in den drei »Göhte«-Filmen berühmt gewordenen Mimin, die der Komödiantin und die der Darstellerin sensibler Heranwachsender, in einer klassischen Tragikomödie (wo es also tragische und komische Momente gibt) unter einen Hut zu bringen. In der Tat lebt »Vielmachglas« von der Vielseitigkeit seiner Hauptdarstellerin, die mühelos dramatisch-ernste und turbulent-heitere Momente in rascher Folge miteinander verbindet. Der Film krankt nur leider daran, dass viele Gags buchstäblich auf der Strecke bleiben und die Handlung insgesamt nur wenig Originelles zu bieten hat. Es ist überdies schwer zu erkennen, was »Vielmachglas« von einem handelsüblichen Viertel-nach-acht-Fernsehfilm unterscheiden soll und ihn somit für die große Kinoleinwand empfiehlt. Trotzdem kann man den Film der Generation »Muss mal an die frische Luft« natürlich nur wärmstens empfehlen – und sei es nur wegen der magischen Nacht der Glühwürmchen, dem vielleicht schönsten von Marleens vielen »Vielmachglas«-Abenteuern.

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