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    Gundermann
    Gundermann
    Starttermin 23. August 2018 (2 Std. 07 Min.)
    Mit Alexander Scheer, Anna Unterberger, Eva Weißenborn mehr
    Genres Drama, Biografie
    Produktionsland Deutschland
    Zum Trailer Vorführungen (2)
    Pressekritiken
    4,2 3 Kritiken
    User-Wertung
    3,6 35 Wertungen - 3 Kritiken
    Filmstarts
    4,0
    Bewerte :
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    Möchte ich sehen

    Inhaltsangabe & Details

    FSK ab 0 freigegeben
    1992: Einige Jahre nach dem Mauerfall arbeitet Gerhard Gundermann (Alexander Scheer) immer noch im Tagebau in Hoyerswerda. Der Mittdreißiger möchte aber eine neue Band gründen und auf Tour gehen. Seine Texte über „einfache“ Menschen, Ausbeutung und Ökologie sprachen dem Publikum schon immer aus der Seele. Dennoch behielt der Musiker seinen Job als Baggerfahrer bei, um unabhängig vom Erfolg seiner Kunst zu sein. Doch die Vergangenheit holt ihn ein, als herauskommt, dass Gundermann ein Informant der Stasi war. Während immer mehr ans Licht kommt, wie viel er aus Liebe zum Land über seine Freunde verraten hat, zerbricht Gundermanns Bild von sich selbst. Parallel dazu beginnt Gundermanns Geschichte im Jahr 1975: Der Querdenker ist gerade aus dem Militär geschmissen worden und tritt mit der Werkband auf, deren Mitglied auch seine Jugendliebe Conny (Anna Unterberger) ist, die später mal seine Frau wird.
    Verleiher Pandora Filmverleih
    Weitere Details
    Produktionsjahr 2018
    Filmtyp Spielfilm
    Wissenswertes -
    Budget -
    Sprachen Deutsch
    Produktions-Format -
    Farb-Format Farbe
    Tonformat -
    Seitenverhältnis -
    Visa-Nummer -

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    Vorführungen nach Stadt

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    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

    4,0
    stark
    Gundermann
    Von Michael Meyns
    Fast 30 Jahre - also gut eine Generation nach dem Fall der Mauer und dem Ende der DDR - scheint nun endlich (!) die Zeit gekommen, sich auf komplexe und Ambivalenzen zulassende Weise dem anderen deutschen Staat zu nähern. Allzu oft war die Auseinandersetzung mit der DDR, ihren Zielen und ihren Missständen bislang durch einen rein westlichen Blick geprägt – wie etwa in „Das Leben der Anderen“ oder Ostalgie-Komödien im Stile von „Sonnenallee“ oder „Good Bye, Lenin!“. Nun kommen endlich auch im Osten sozialisierte Regisseure mit ihren Geschichten und mit ihrem eigenen Blick auf ihre alte Heimat zum Zug: So etwa Annekatrin Hendel, die in ihrer Dokumentation „Familie Brasch“ einen Blick auf eine der faszinierendsten Familien der DDR wirft, oder eben Andreas Dresen („Halt auf freier Strecke“), der sich in „Gundermann“ des gleichnamigen Liedermachers, Arbeiters – und ja, Stasi-Spitzels - annimm...
    Die ganze Kritik lesen
    Gundermann Trailer DF 1:46
    Gundermann Trailer DF
    8 544 Wiedergaben
    Gundermann Teaser DF 1:11
    1 839 Wiedergaben
    Gundermann Teaser (2) DF 1:19
    519 Wiedergaben
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    Schauspielerinnen und Schauspieler

    Alexander Scheer
    Rolle: Gerhard Gundermann
    Anna Unterberger
    Rolle: Conny Gundermann
    Eva Weißenborn
    Rolle: Helga
    Axel Prahl
    Rolle: Führungsoffizier
    Komplette Besetzung und vollständiger Stab

    User-Kritiken

    Ten Bears
    Hilfreichste positive Kritik

    von Ten Bears, am 02/09/2018

    5,0Meisterwerk
    Ein Film, so intensiv wie das Leben von Gerhard Gundermann. Ein Film ohne Actionszenen, ohne Leichen, ohne ...
    Weiterlesen
    beco
    Hilfreichste negative Kritik

    von beco, am 29/11/2018

    4,5hervorragend
    Ein toller Film, komisch, tragisch, ehrlich … ein Stück gelebte, erlebte DDR.Gundermann als unangepasster ...
    Weiterlesen
    Alle User-Kritiken
    67% (2 Kritiken)
    33% (1 Kritik)
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    Kommentare

    • st. S.
      In der DDR gab es Künstler, denen die Auftrittserlaubnis nicht erteilt oder entzogen wurde. Alle anderen waren illegal. Talente gingen verloren, wurden zerstört oder gingen aus dem Land. Klaus Renft ist das bekanntete Beispiel. Dass nun dieser Stasispitzel im Film hochgejubelt wird, ist hässlich. Kenne selbst die Szene in der Zone, lauter Langhaarige, Kirchenfuzzis und Ökofritzen, von denen fast alle IM's des MfS waren.Die Kritik dieses Liedermachers bezog sich immer auf vermeintliche Fehler des Proletariats, nie auf die des sozialistischen Systems, jeder seiner Texte wurde vom System vorher abgenickt. Er war der Anti-Biermann, und auch sein Beharren auf dem Arbeitsplatz als Baggerfahrer in der Kohle gehörte zu seiner Agenda. Er verriet jeden und verursachte von ihm gar nicht zu erkennendes Leid. Ohne die Hilfe der Stasi und des Staates DDR wäre er blos ein Kneipensänger geblieben.1988 begegnete ich ihm in Ostberlin und er beschimpfte mich als Judenfresse, weil ich ihm sagte, dass ich Einfluss in der Szene habe, im Westen.Wir hörten Lindenberg-Platten und welche von Frank Zappa, genossen von ihm gekochte Knoblauchpfannen und als ich zurück war im Tauenzien 34 wurde mir gesagt, lasse deine Finger von dem. Und das wars dann. Sage mal: Verhältnis zwischen Kunst und Systemtreue (auf der Leni Riefenstahl-Skala) , die 0 Müll ist und 10 sehr gut, da liegt Riefenstahl bei 5 und er bei 1.Das ist der Grund, warum ich den Film schlecht finde, ganz abgesehen davon, dass er dramaturgisch falsch inszeniert wurde und auch noch langweilig ist. Dieser Film ist blos gemacht, um sich bei ewigen Ostlern einzuschmeicheln. Beschönigung, Relativierung und Verherrlichung des DDR-Unrechts wird hier mit Steuergeld Tribut gezollt. Dieser Mann hat sein Talent verschleudert. Er ist ein weiteres Opfer des Bolschewismus. Die heutige Verherrlichung ist ein Zeichen, dass unsere Welt nicht aus der Gefahrenzone ist. Ich will, dass Künstler ohne staatlichen Einfluss ihre Kreativität entfalten können, das ist wichtiger als Schönheit.Gundermann, du alter Kumpel, lebe wohl. Einen Mokka-Edel auf dich.
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