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    Birds of Passage - Das grüne Gold der Wayuu
    Birds of Passage - Das grüne Gold der Wayuu
    Starttermin 4. April 2019 (2 Std. 05 Min.)
    Mit José Acosta, Carmiña Martínez, Jhon Narváez mehr
    Genres Drama, Thriller
    Produktionsländer Kolumbien, Dänemark, Mexiko, Frankreich
    Zum Trailer Vorführungen (1)
    Pressekritiken
    4,0 5 Kritiken
    User-Wertung
    3,2 3 Wertungen - 1 Kritik
    Filmstarts
    4,0
    Bewerte :
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    Möchte ich sehen

    Inhaltsangabe & Details

    FSK ab 12 freigegeben
    Kolumbien im Jahr 1968: Eine Familie der Ureinwohner vom Stamm der Wayuu steigt eher zufällig ins aufkeimende Drogengeschäft ein, als der junge Rapayet (José Acosta) amerikanischen Soldaten vom Friedenskorps etwas Marihuana verkauft. Lange bevor von einem Pablo Escobar überhaupt die Rede ist, legt die Familie in Kolumbien so den Grundstein für den Drogenhandel, für den das Land bald in aller Munde sein wird. Rapayet wird schnell zu einem der reichsten Männer in der Region. Doch schon bald erleben er und seine Familie neben Reichtum und Macht auch die tragische, gewaltvolle Seite des Drogenhandels und nicht nur das Leben des Stammes steht auf dem Spiel, sondern auch die Kultur der Wayuu. Denn ein brutaler Krieg um Macht und Geld zieht auf und das Leben der Stammesbewohner gerät in Gefahr.
    Originaltitel

    Pájaros de Verano

    Verleiher MFA
    Weitere Details
    Produktionsjahr 2018
    Filmtyp Spielfilm
    Wissenswertes -
    Budget -
    Sprachen Spanisch, Englisch
    Produktions-Format -
    Farb-Format Farbe
    Tonformat -
    Seitenverhältnis -
    Visa-Nummer -

    Hier im Kino

    Vorführungen nach Stadt
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    Wo kann man diesen Film schauen?

    Auf DVD/Blu-ray
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    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

    4,0
    stark
    Birds of Passage - Das grüne Gold der Wayuu
    Von Michael Meyns
    Als ethnologisches Drogen-Drama könnte man „Birds Of Passage“ beschreiben, den neuen Film von Cristina Gallego und Ciro Guerra, der in Cannes die Nebenreihe Quinzaine de la Realisateurs eröffnete. Dabei ist es sehr passend, dass die kolumbianische Produktion in Deutschland fast zeitgleich zum Release der vierten Staffel von „Narcos“ in den Kinos startet. Schließlich ist „Birds Of Passage“ quasi sowas wie der Prolog zu der Netflix-Serie sowie den ganzen Spielfilmen und Dokumentationen, die gerade in den vergangenen Jahren verstärkt über den legendären Pablo Escobar und andere Drogen-Bosse gedreht wurden. Der Film erzählt nämlich von den Anfängen des Drogenhandels in Südamerika und dabei vor allem von den Folgen, die Kapitalismus und Gier auf einen bis dahin von der Außenwelt praktisch abgeschnittenen Stamm von Ureinwohnern haben. Im Nordosten Kolumbiens lebt der von matriarchalischen Str...
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    Birds of Passage - Das grüne Gold der Wayuu Trailer DF 2:10
    Birds of Passage - Das grüne Gold der Wayuu Trailer DF
    2 454 Wiedergaben
    Birds Of Passage Trailer OmU 2:10
    1 288 Wiedergaben
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    Schauspielerinnen und Schauspieler

    José Acosta
    Rolle: Rapayet
    Carmiña Martínez
    Rolle: Úrsula
    Jhon Narváez
    Rolle: Moisés
    Natalia Reyes
    Rolle: Zaida
    Komplette Besetzung und vollständiger Stab

    User-Kritik

    Kinobengel
    Hilfreichste positive Kritik

    von Kinobengel, am 11/04/2019

    4,5hervorragend
    Ciro Guerra ist nach „Der Schamane und die Schlange“ mit einem neuen Werk im Kino. Für „Birds of Passage“ saß ...
    Weiterlesen
    Kinobengel
    Hilfreichste negative Kritik

    von Kinobengel, am 11/04/2019

    4,5hervorragend
    Ciro Guerra ist nach „Der Schamane und die Schlange“ mit einem neuen Werk im Kino. Für „Birds of Passage“ saß ...
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    Kommentare

    • sieglinde P.
      Das südamerikanische Land Kolumbien ist mir eigentlich nur aus den Nachrichten bekannt als weltweiter größter Rauschgift Umschlagplatz. Und dieses Thema veranlasste zwei Filmemacher zu einem sehr beeindruckenden Spielfilm, mit der Entstehungsgeschichte wie es zu diesem Drogenstaat wurde. Gemeinsam haben Christina Gallego und Ciro Guerro eine epische Geschichte auf die Leinwand gebracht, die eben für den Auslands Oscar nominiert wurde. Kolumbien im Jahre 1968, der junge Rapayet (Jose Acosta) vom Stamme der Wayuu, braucht Geld um seine Braut Zaida (Natalia Reyes) zu heiraten. So lässt er sich auf einen Handel mit den Amerikanern vom Friedenskorps ein, und besorgt ihnen kleine Mengen von Marihuana. Als das Geschäft sehr gut läuft, steigt er sehr bald zum reichsten Mann der abgelegenen Steppenregion auf. Doch diesen Aufstieg ist mit einem hohen Preis verbunden. Das Ganze mündet in einem brutalen Kampf um Macht und Geld für die Stammesmitglieder und setzt das Leben des Stammes und auch ihre Kultur und Traditionen aufs Spiel. Diese wahre Geschichte zeigt mit brutaler Offenheit, wie sich das Volk der Wayuu selbst im Laufe von 40 Jahren, auflöst. Mit einer Mischung aus Profis und Laiendarsteller erzählt dieser Film über Geister und Gangster, eine Familiengeschichte von starken, mächtigen Frauen die ihre Männer ermutigen diesen gefährlichen Weg zu gehen, bis in den Untergang. Ein etwas anderer Thriller, mit surrealen Bildern über die harten Realitäten des Drogenhandels. Kraftvoll und poetisch. Empfehlung – sollte man nicht versäumen. 125 Minuten – ab 20.Dezember 2018 im KINO.
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