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Sauerkrautkoma
Durchschnitts-Wertung
3,0
15 Wertungen - 4 Kritiken
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4 User-Kritiken

Sibylle S
Sibylle S

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 07.10.18

Ich habe bereits alle Bücher dazu gelesen, die Verfilmungen dazu sind sogar noch ein bißchen besser. Habe mich schon auf den neuen Teil gefreut und wurde nicht enttäuscht. Man merkt den Darstellern ihren Spaß beim Dreh an. Kameraführung gefällt mir auch super. Der Film ist mal was Anderes, vielleicht muss man was übrig haben für den bayrischen Lokalkolorit.

Martinaa R.
Martinaa R.

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1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 10.09.18

Irgendwie mühsam, schleppend. Der Trailer ist viel lustiger.Habe kaum gelacht.Hundert Zeichen sind ganz schön viel für so nen müden Film.

Norman van de Rijn
Norman van de Rijn

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2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 08.09.18

In vielen (oder vielleicht auch in allen) UCI-Kinos gab es nur eine Vorstellung von dem Film, worüber ich einige beschwert hatten. Ich hatte zuvor von dem Film und auch seinen Vorgängern noch nichts gehört, dachte aber, wenn so viele bedauern, dass sie aus Zeitgründen die einzige Vorstellung nicht sehen können, dass der Film etwas Besonders zu sein scheint. Aus meiner Sicht war es ein ganz netter Film, den man sich daheim im Fernsehen ansehen kann, wenn man nichts vorhat, aber verpasst hätte ich nichts, wenn ich ihn nicht gesehen hätte. Der Protagonist, der Polizist Franz Eberhofer, wird aus seiner Heimat, einer bayrischen Kleinstadt, überraschenderweise nach München versetzt, worüber er alles andere als erfreut ist, zumal er es erst an demselben Tag erfährt. Nebenbei hat er noch Stress mit seiner Freundin, die gerne heiraten und Kinder möchte, wozu er sich aber (noch) nicht bereit fühlt. Beim Umzug nach München (was aber nicht weit von seinem Heimatort zu sein scheint, da er sich dort öfter aufhält als in München) verschwindet das Auto seines Vaters. Als es wieder auftaucht, entdeckt Franz eine Leiche im Kofferraum, bei dem es sich um die Au Pair des Bürgermeisters seiner Heimatstadt handelt. Die Lösung dieses Falls rückt eher in den Hintergrund des Films bzw. sie geschieht so beiläufig, dass man sie schon fast gar nicht wahrnimmt, da die ständigen Auseinandersetzungen zwischen den Charakteren, dominieren, so dass es aussieht, als wenn sich Drehbuchautor und Regisseur nicht einig sind, worum es in dem Film eigentlich gehen soll.

Kinobengel
Kinobengel

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2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 08.09.18

Ed Herzog liefert mit „Sauerkrautkoma“ den fünften Eberhofer-Krimi ab. Der niederbayerische Dorfpolizist Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) wird gegen seinen Willen nach München versetzt. Als er umzieht, kommt seinem Vater (Eisi Gulp) das Auto abhanden, welches kurz darauf wiedergefunden wird; oooops, im Kofferraum eine Leiche. Ein Niederbayern-Krimi? Nein, ein NIEDERBAYERN-krimi. Provinzspezifisches Filmgut kommt eben an. Einiges der Filmreihe von Ed Herzog ist schon kultig geworden, wie z.B. der nach Franz Eberhofer benannte Kreisverkehr nördlich von Frontenhausen. Der Schwerpunkt von „Sauerkrautkoma“ liegt - wie auch bei den Vorgängern - auf dem ständigen Mit- und Gegeneinander der vielen angeblich niederbayerisch eigentümlichen Protagonisten. Der eigentliche Krimi hat dagegen - noch schlechter als in einer durchschnittlichen TV-Serie - gefühlt zehn Minuten Anteil und ist im Vorgänger „Grießnockerlaffäre“ (2017) reicher untergebracht, auch rätselhafter bis zur Auflösung. Lachen ist trotzdem erlaubt. Die sympathischen Darsteller kommen gut rüber, besonders Sebastian Bezzel, der dem Eberhofer diese herrlich traurige wie stoische Art verleiht, sowie Enzi Fuchs und Sigi Zimmerschied in den Nebenrollen. Die Kameraarbeit von Sebastian Edschmid stellt besonders die Gesichter in ein komisches Licht und verstärkt damit den humorigen Eindruck; diese Wirkung kann ebenso dem Soundtrack zugeschrieben werden. Einige Gags und komische Handlungen sind gut installiert und machen ordentlich Kinospaß. Dass der Eberhofer (fast) in Eigenregie einen Mord aufklärt, ist zwar Unsinn, aber erfolgreich der Komödie geschuldet. Vieles stimmt jedoch überhaupt nicht: Die zu Hauf verbauten Rollen und deren Aktionen sind überwiegend einfach, plump und untypisch, allen voran Papa Eberhofer (Eisi Gulp). Seine Schrei-Performance nach dem Autodiebstahl ist allerdings eine Show. Das macht aber nichts besser, sondern leider mehrdeutig. Auch die sonst überragende Nora Waldstätten („Carlos - Der Schakal“, „Oktober November“) gibt der Thin Lizzy nichts Greifbares; sie wird eben den Anweisungen des Regisseurs gefolgt sein und spielt die Rolle weder ernst noch komisch-ernst. Unterm Strich bringt Herzog zu wenig Story und zu viel Figuren-Hakelei, die aus den Vorgängerfilmen übernommen wurde. „Sauerkrautkoma“ ist schnell produziert, überwiegend lustig und reicht für einen unterhaltsamen TV-Abend.

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