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    • Du sollst nicht lieben

      Du sollst nicht lieben

      20. Mai 2010 / 1 Std. 30 Min. / Drama
      Von Haim Tabakman
      Mit Zohar Strauss, Ran Danker, Tzahi Grad
      Aaron Fleischmann (Zohar Shtrauss) führt in der ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde Jerusalems ein mustergültiges Leben. Er ist mit Rivka (Tinkerbell) verheiratet und hat vier kleine Kinder. Dann jedoch lernt er den jungen Studenten Ezri (Ran Danke) kennen, der als Aushilfe in seinem Geschäft arbeitet. Beide fühlen sich zueinander hingezogen, aber Aaron will seiner Leidenschaft nicht nachgeben. Der Rabbi Vaisben (Tzahi Grad) warnt ihn wohlweislich vor seinem neuen Freund, der aufgrund seines Lebenswandels bereits eine andere Gemeinde verlassen musste. Doch für Aaron wird es immer schwerer, einer Affäre zu widerstehen...
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    • Liebe

      Liebe

      20. September 2012 / 2 Std. 07 Min. / Drama
      Von Michael Haneke
      Mit Jean-Louis Trintignant, Emmanuelle Riva, Isabelle Huppert
      Die kultivierten und pensionierten Musiklehrer Georges (Jean-Louis Trintignant) und Anne (Emmanuelle Riva) sind in ihren Achtzigern, trotz ihres hohen Alters lebensfroh geblieben und genießen ihre gemeinsame Zeit. Jeder ist für den anderen da. Ihre Tochter Eva (Isabelle Huppert), ebenfalls eine Musikerin, lebt mit ihrer Familie in Europa und schaut ab und zu bei den Eltern vorbei. Gleiches gilt für den Star-Pianist Alexandre (Alexandre Tharaud). Doch eines Tages erleidet Anne einen Schlaganfall. Fortan ist sie unterhalb der Hüfte halbseitig gelähmt. Mit aller Kraft und so gut es ihm möglich ist, sorgt sich George mit bedingungsloser Hingabe um seine Frau. Als sich Annes Zustand jedoch immer weiter verschlechtert, gerät auch er an seine Grenzen. George schafft es nicht mehr, alle Aufgaben allein zu bewältigen und benötigt die zusätzliche Hilfe zweier Pflegekräfte. Die einst glückliche Beziehung scheint zu zerbrechen.
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    • Only Lovers Left Alive

      Only Lovers Left Alive

      25. Dezember 2013 / 2 Std. 03 Min. / Romanze, Drama
      Von Jim Jarmusch
      Mit Tom Hiddleston, Tilda Swinton, Mia Wasikowska
      Adam (Tom Hiddleston) ist Rock-Musiker, Erfinder und Vampir und weilt schon seit Ewigkeiten auf der Erde. Er lebt verschanzt in einer Villa in einem Detroiter Industriegebiet. Da er das Haus erst mit Anbruch der Dunkelheit verlassen kann, beschäftigt er sich tagsüber mit seinen Gitarren und tüftelt an verschiedensten Dingen herum. Von den Menschen hält er sich ohnehin lieber fern, weil er kaum ertragen kann, wie die ihre Welt völlig sinnlos zugrunde richten. Und so driftet er immer stärker in die Depression ab, zumal seine große Liebe Eve (Tilda Swinton) Tausende von Kilometern entfernt lebt. Auch sie scheut die Menschen und muss sich dank des Flaschenblutes ihres alten Freundes Christopher Marlowe auch nicht mit ihnen abgeben. Eve beginnt trotz großer Distanz den schwindenden Lebensmut ihres Geliebten zu spüren und begibt sich nach Detroit. Als sie dort angekommen ist, feiert das Paar zunächst seine Wiedervereinigung. Doch dann taucht plötzlich Eves Schwester Ava (Mia Wasikowska) bei ihnen auf und wirbelt ihrer aller Leben kräftig durcheinander.
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    • The Cut

      The Cut

      16. Oktober 2014 / 2 Std. 18 Min. / Drama, Historie
      Von Fatih Akın
      Mit Tahar Rahim, Simon Abkarian, Makram Khoury
      Mardin, 1915: In einer Nacht werden alle armenischen Männer von der türkischen Gendarmerie zusammengetrieben – so auch Nazaret Manoogian (Tahar Rahim), der mit seiner Frau und seinen Zwillingstöchtern im türkischen Teil des Osmanischen Reiches lebt. Der junge Schmied wird gewaltsam von seiner Familie getrennt und in die Wüste entführt, wo er Zwangsarbeit verrichten muss. Daraufhin sollen die Arbeiter alle getötet werden – mit Messern, um Munition zu sparen. Nazaret überlebt durch viele glückliche Umstände mit durchgetrennten Stimmbändern und befindet sich fortan auf der Flucht ohne Ziel. Er verliert alles, was er hat: seine Familie, sein Zuhause, seine Sprache. Nach Irrungen und Wirrungen erfährt der traumatisierte Armenier, dass auch seine totgeglaubten Zwillingstöchter den Völkermord überlebt haben. Von unendlicher Liebe und Sehnsucht angetrieben begibt er sich auf eine rastlose Suche nach seinen Kindern. Die Spur führt ihn von der syrischen Wüste, über Havanna bis in die Prärie North Dakotas...
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    • Caché

      Caché

      26. Januar 2006 / 1 Std. 55 Min. / Thriller, Drama
      Von Michael Haneke
      Mit Daniel Auteuil, Juliette Binoche, Maurice Bénichou
      Die ruhige Welt des Georges Laurent (Daniel Auteuil) wird nachhaltig erschüttert, als in seinem Haus plötzlich ein Videoband auftaucht, das Aufnahmen der Vorderseite seines Domizils zeigt. Georges' Frau Anne (Juliette Binoche) ist zunächst weniger beunruhigt und misst dem Vorfall keine besondere Bedeutung zu. Das ändert sich aber, als ein weiteres Videoband sowie eine merkwürdige Zeichnung bei ihnen abgegeben wird. Auf sich allein gestellt versucht Georges Licht ins Dunkel zu bringen. Ein drittes Band scheint ihm den entscheidenden Hinweis auf den Urheber zu geben. Bei seinen Nachforschungen wird Georges mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert, die unangenehme Erinnerungen heraufbeschwört. Er gerät in einen unerbittlichen Sog aus Schuld und Angst hinein, der ihn langsam zu erdrücken droht.
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    • Am Ende ein Fest

      Am Ende ein Fest

      24. September 2015 / 1 Std. 33 Min. / Komödie, Drama
      Von Sharon Maymon, Tal Granit
      Mit Ze'ev Revach, Levana Finkelstein, Aliza Rosen
      In einem Altersheim in Jerusalem: Yana (Aliza Rosen) und ihr Ehemann Max (Shmaul Worf) stehen vor einer folgenschweren Entscheidung. Max liegt im Sterben und Yana würde ihn gern von seinen Leiden erlösen. Hilfesuchend wendet sie sich an ihre Freunde Yehezkel (Ze’ev Revach) und Levana (Levana Finkelstein). Da es jedoch keiner von ihnen fertigbringt, Max aktiv zu helfen, baut Hobbytüftler Yehezkel schließlich eine „Selbsttötungsmaschine“, mit der Max ein selbstbestimmtes Ableben möglich ist. Über einen Knopf kann der Kranke sich ein todbringendes Mittel in Verbindung mit einem Narkotikum verabreichen. Zu der Rentnergruppe gesellen sich noch der ehemalige Tierarzt Dr. Daniel (Ilan Dar), der die Medikamentenmixtur bereitstellt, und der einstige Polizist Rafi (Raffi Tavor). Nach dem Verscheiden von Max melden sich alsbald weitere Personen, die das Gerät nutzen wollen. Plötzlich sieht sich der Trupp einem moralischen Dilemma ausgesetzt: Wie sollen die Senioren mit diesen Anfragen umgehen?
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    • Im Sommer wohnt er unten

      Im Sommer wohnt er unten

      29. Oktober 2015 / 1 Std. 39 Min. / Komödie, Drama
      Von Tom Sommerlatte
      Mit Sebastian Fräsdorf, Alice Pehlivanyan, Godehard Giese
      Matthias (Sebastian Fräsdorf) und David (Godehard Giese) sind Brüder und doch grundverschieden. Während David in die Fußstapfen des Vaters getreten ist und Karriere bei einer Bank macht, lebt Matthias mit seiner Freundin Camille (Alice Pehlivanyan) und deren Sohn ein lockeres und sorgloses Leben ohne Regeln und Druck im Ferienhaus der Familie an der französischen Atlantikküste. Doch dann fällt David mit seiner Frau Lena (Karin Hanczewski) eine Woche früher als gedacht in das Idyll ein und will seinen Urlaub ebenfalls in dem Haus verbringen. Von nun an herrschen strikte Regeln und Matthias beugt sich mehr oder weniger bereitwillig den Forderungen seines Bruders. Doch das will Camille nicht einfach so akzeptieren. Wild entschlossen plant sie, die Machtverhältnisse auf ihre ganz eigene Art neu zu mischen.
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    • Stein der Geduld

      Stein der Geduld

      10. Oktober 2013 / 1 Std. 43 Min. / Drama, Kriegsfilm
      Von Atiq Rahimi
      Mit Golshifteh Farahani, Hamidreza Javdan, Hassina Burgan
      In Afghanistan herrscht Krieg. Eine schöne junge Frau (Golshifteh Farahani) kümmert sich in einem heruntergekommenen Schlafzimmer um ihren Mann. Damit dieser wieder aus dem Koma erwacht, rezitiert sie 99 Tage lang je einen der 99 Namen Allahs im Atemrhythmus des Komatösen. Nach zwei Wochen verwandelt sich das Gebet in ein Geständnis und die Frau spricht über ihr erlittenes Leid, ihre Frustrationen, ihre Einsamkeit, Wünsche, Ängste und Sorgen. Dann verrät sie ihm ihr teuer gehütetes Geheimnis, macht ihn unfreiwillig zu ihrem „Stein der Geduld“ und wälzt ihren ganzen Unmut auf ihn ab.
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    • Die langen hellen Tage

      Die langen hellen Tage

      21. August 2014 / 1 Std. 42 Min. / Drama
      Von Nana Ekvtimishvili, Simon Groß
      Mit Lika Babluani, Mariam Bokeria, Data Zakareishvili
      Tiflis, 1992. Die besten Freundinnen Eka (Lika Babluani) und Natia (Mariam Bokeria) sind ganz normale Teenager, die zusammen Spaß haben, in der Schule rebellieren, heimlich rauchen und versaute Lieder singen. Während sie zu jungen Frauen werden, müssen sie sich in einer Welt behaupten, in der ihre Familien weder als Vorbild, noch als Schutz dienen. Eka, deren Vater im Gefängnis sitzt, lebt mit ihrer meist abwesenden Mutter und ihrer älteren Schwester zusammen. Während in Ekas Zuhause Interesselosigkeit herrscht, sind es bei Natia Gewaltverhältnisse: Der Vater ist Alkoholiker und schlägt die Mutter. Natia, die wegen ihrer Attraktivität sehr anziehend auf Männer wirkt, bekommt eines Tages von einem Verehrer eine Pistole geschenkt, die angeblich zu ihrem Schutz dienen soll. Sie gibt die Waffe an Eka weiter, die sich damit einen Jungen vom Leib halten soll, der sie tagtäglich belästigt. Doch dann wird Natia von einem Mann entführt und zur Heirat gezwungen – können die beiden Frauen die erbarmungslose Kette der Gewalt aus eigener Kraft durchbrechen?
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    • Pierre oder Der Kampf mit der Sphinx

      Pierre oder Der Kampf mit der Sphinx

      9. Dezember 1999 / 2 Std. 14 Min. / Drama, Romanze
      Von Leos Carax
      Mit Catherine Deneuve, Guillaume Depardieu, Katerina Golubeva
      Pierre (Guillaume Depardieu) ist ein junger Schriftsteller, der mit seiner Mutter Marie (Catherine Deneuve) in einem Schloss in der Normandie lebt. Sie sind reich und schön, genießen jeden Augenblick ihres ausschweifenden Lebens. Während Pierre seine Hochzeitsvorbereitungen mit der schönen Lucie (Delphine Chuillot) vorantreibt, taucht plötzlich Isabelle (Yekaterina Golubeva) auf, die behauptet seine Schwester zu sein. Zunächst kann er ihr nicht glauben, da sie mit einem starken osteuropäischen Akzent spricht. Doch wer ist die schöne, geheimnisvolle Fremde, die so viel über ihn zu wissen scheint? Von Ahnungen und Gefühlen getrieben verfällt er dieser mysteriösen Frau und bricht mit seiner Familie. Er will sein Leben allein mit ihr verbringen, koste es, was es wolle...
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    • Das Turiner Pferd

      Das Turiner Pferd

      15. März 2012 / 2 Std. 26 Min. / Drama
      Von Bela Tarr, Agnes Hranitzky
      Mit Erika Bok, Mihály Kormos, Janos Derzsi
      Turin am 3. Januar 1889: Friedrich Nietzsche tritt durch die Tür des Hauses Via Carlo Alberto 6. Nicht allzu weit entfernt hat der Kutscher einer Pferdedroschke etwas Ärger mit einem widerspenstigen Pferd. Trotz jedwediger Ermahnungen weigert sich das Pferd strikt, sich zu bewegen, woraufhin dem Kutscher der Kragen platzt und er zu seiner Peitsche greift. Nietzsche nähert sich dem aufkeimenden Gerangel und beendet das brutale Verhalten des Kutschers, indem er schluchzend seine Arme um den Hals des Pferdes legt. Sein Vermieter bringt ihn anschließend nach Hause, und zwei ganze Tage lang liegt er ohne Bewegung und wortlos auf dem Sofa, ehe er berühmte letzte Worte von sich gibt ...
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    • Miral

      Miral

      18. November 2010 / 1 Std. 52 Min. / Drama, Historie
      Von Julian Schnabel
      Mit Freida Pinto, Hiam Abbass, Willem Dafoe
      Das Palästinensermädchen Miral (Yolanda El-Karam) erlebt eine sichere und zufriedene Kindheit in Ostjerusalem. Ihr Vater Jamal (Alexander Siddig) und ihre Lehrerin Hind (Hiam Abbass) vom Dar-Al-Tifl-Institut ziehen sich mit den Idealen des Gewaltverzichts groß. Als Miral (nun Freida Pinto) erwachsen wird und ein Verhältnis mit dem Polit-Aktivisten Hani (Omar Metwally) eingeht, scheint sie sich nicht länger um die Werte ihrer Förderer zu scheren. Doch Hind gibt ihren Schützling nicht auf...
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    • My Sweet Pepper Land

      My Sweet Pepper Land

      27. März 2014 / 1 Std. 34 Min. / Drama
      Von Hiner Saleem
      Mit Golshifteh Farahani, Korkmaz Arslan, Suat Usta
      Baran (Korkmaz Arslan), ein kurdischer Held aus dem Unabhängigkeitskrieg, ist Sheriff in der Hauptstadt Erbil. Aber nun, in Friedenszeiten, fühlt er sich nutzlos. Er denkt zwar darüber nach, den Polizeidienst zu quittieren, lässt sich aber doch in einem kleinen Dorf stationieren, nahe den Grenzen zu Irak, Iran und der Türkei. Das Gebiet ist gesetzlos, gezeichnet vom Handel mit Drogen, Alkohol und illegalen Medikamenten – beherrscht wird es vom  korrupten Aziz Aga (Tarik Akreyi). Baran denkt jedoch nicht daran, sich dem Herrscher zu beugen. Stattdessen tut er sich mit Govend (Golshifteh Farahani) zusammen, der Lehrerin des Dorfes, die von den Bewohnern abgelehnt wird. Wie Baran steht sie für das Gesetz eines jungen, autonomen kurdischen Staates ein. Dass Govend unverheiratet ist, macht sie umso anfälliger für Übergriffe aus der Region…
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    • Das Haus der Lerchen

      Das Haus der Lerchen

      2 Std. 02 Min. / Drama, Historie
      Von Paolo Taviani, Vittorio Taviani
      Mit Paz Vega, Moritz Bleibtreu, Ángela Molina
      Eine Aristokratenfamilie stürzt unerwartet in die Wirren des Ersten Weltkriegs. Nur eine verbotene Leidenschaft könnte sie retten...
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    • Die Liebe einer Frau

      Die Liebe einer Frau

      13. September 1979 / 1 Std. 38 Min. / Drama
      Von Costa-Gavras
      Mit Romy Schneider, Yves Montand, Romolo Valli
      Eigentlich wollte Michel (Yves Montand) nach Caracas fliegen, um nicht dabei sein zu müssen, wenn seine todkranke Frau Selbstmord begeht. Er entscheidet sich jedoch, das Flugzeug nicht zu besteigen und trifft vor dem Flughafen auf Lydia (Romy Schneider), die ebenfalls eine schwere Zeit durchmacht. Denn seit dem kürzlichen Tod ihrer Tochter leidet ihr Mann an einer Sprachstörung. Die emotionale Einsamkeit der beiden Menschen treibt sie einander in die Arme. Michel und Lydia lassen sich vorsichtig aufeinander ein und beginnen, sich kennenzulernen. Aber angesichts der Schicksalsschläge, die sie in ihrem persönlichen Umfeld zu verarbeiten haben, ist es nicht so leicht, eine echte Liebesbeziehung einzugehen. Aber davon wollen sich beide nicht abhalten lassen. Ihre Suche nach dem Glück entwickelt sich zu einem schwermütigen Drama.
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    • Der Mann ohne Vergangenheit

      Der Mann ohne Vergangenheit

      14. November 2002 / 1 Std. 37 Min. / Drama, Komödie
      Von Aki Kaurismäki
      Mit Markku Peltola, Kati Outinen, Juhani Niemela
      Ein namenloser Mann (Markku Peltola) kommt mit der Bahn in der finnischen Hauptstadt Helsinki an. Guter Dinge geht er durch die Stadt und wird aber völlig überraschend in einem Park ausgeraubt, wobei er von den Kriminellen niedergeschlagen wird und das Bewusstsein verliert. Er erwacht wieder in einem Krankenhaus, jedoch ist sein Gedächtnis komplett verschwunden. Er weiß nicht wer er ist, woher er kommt und was er hier macht. Ohne Papiere und Dokumente hat er keine andere Chance als in einer Containersiedlung ein komplett neuen Anfang in seinem Leben anzugehen. Obwohl er denkt, dass die öffentlichen Behörden ihn unterstützen werden, ist genau das Gegenteil der Fall. Wo sie können, versuchen die den Mann Schikanen in den Weg zu bauen. Nur durch die Hilfe weiterer sozial-benachteiligter Menschen schafft er es wieder ein frohes Leben zu führen. Dabei trifft er auch auf Irma (Kati Outinen), eine Mitarbeiterin der Heilsarmee. Mit neuer Lebenskraft schafft er es sogar, die Siedlung wieder auf Zack zu bringen...
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    • Tengri - Das Blau des Himmels

      Tengri - Das Blau des Himmels

      20. August 2009 / 1 Std. 36 Min. / Drama
      Von Marie-Jaoul de Poncheville
      Mit Albina Imasheva, Ilmbek Kalmouratov, Taalaïkan Abazova
      Als der ehemalige Fischer Timür (Ilimbek Kalmouratov), der sich illegal in Frankreich aufhält, von den Behörden aufgegriffen wird, schicken diese ihn zurück in seine Heimat Kirgisien. Als er in sein Dorf zurückkehrt, muss er erfahren, dass sein Vater, sein letzter verbleibender Verwandter, vor längerem gestorben ist. Trotzdem wird Timür geduldet, weil seine Arbeitskraft gebraucht wird. Gleich bei seiner Ankunft verliebt sich außerdem Amira (Albina Imasheva) unsterblich in ihn. Allerdings ist sie bereits mit einem Mudschaheddin verheiratet worden, der sie bisher aber stets ignoriert oder schlecht behandelt hat. Nach einer Weile des Verharrens beginnen die beiden eine heimliche Liebschaft. Um ihre Liebe aber frei leben zu können, bleibt nur ein Ausweg: die Flucht. Zunächst ohne festes Ziel, wagen Amira und Timür diesen Weg. Doch ihr Verschwinden bleibt nicht lange unbemerkt.
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      Lornas Schweigen

      9. Oktober 2008 / 1 Std. 45 Min. / Drama, Action
      Von Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne
      Mit Arta Dobroshi, Jérémie Renier, Fabrizio Rongione
      Lorna (Arta Dobroshi) hat einen Traum: Sie will gemeinsam mit der Liebe ihres Lebens, Sokol (Alban Ukaj), eine kleine Snack-Bar eröffnen. Dafür ist sie zu großen Opfern bereit. Um an das Geld zu kommen, geht sie Scheinehen ein, die anderen helfen, an die belgische Staatsbürgerschaft zu kommen. So zum Beispiel auch mit dem Junkie Claudy (Jérémie Renier). Dieser traktiert sie jedoch, da sie seine einzige Bezugsperson ist, ob er nun gerade auf Entzug oder mitten im Rausch ist. Lorna, ihrer Funktion in diesem Zweckbündnis bewusst, versucht sich so gut wie möglich abzugrenzen. Fabio (Fabrizio Rongione), der Chef der Bande, hat für Claudy jedoch schon einen Plan. Ein Mord, der nach einer Überdosis aussehen soll, soll Lorna aus der Ehe befreien. Doch als Claudy ernsthaft mit den Drogen aufhört, bekommt Lorna Mitleid mit ihm und will ihm zumindest das Leben retten. Doch der nächste Heiratskandidat, ein reicher Russe, steht schon vor der Tür. Eine schnelle Lösung muss her. Zu allem Überdruss schläft Lorna eines Abends mit Claudy, um ihn vor einem Rückfall zu bewahren. Lorna glaubt sich schwanger, Claudy wird mit einer Überdosis aufgefunden, und der Russe will eine schnelle Heirat mit einer nicht-schwangeren Lorna. Für Lorna selbst scheint kein Ausweg zu bleiben…
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    • Post Tenebras Lux

      Post Tenebras Lux

      Kein Kinostart / 1 Std. 53 Min. / Drama
      Von Carlos Reygadas
      Mit Rut Reygadas, Eleazar Reygadas, Adolfo Jiménez Castro
      Juan (Adolfo Jiménez Castro) und Natalia (Nathalia Acevedo) beziehen ihr erstes kleines Häuschen in einem fast menschenleeren Landstrich in Mexiko. Die beiden sind seit längerer Zeit zusammen, haben zwei kleine Kinder und ein stattliches Vermögen. Zusammen mit anderen Großbürgern besucht man Partys, auf denen über Dostojewski und Tolstoi philosophiert wird. Die ansonsten eheliche Langeweile vertreibt man sich in exklusiven Swinger-Clubs. Trotz aller Lockerheit kriselt es in der Beziehung immer häufiger. Auch der Neid und die Missgunst der ärmen Leute in der Gegend, darunter Kriminelle und Süchtige wächst ob diesen Lebensstil ständig an. Als Seven (Willebaldo Torres), ein armer Schlucker, der Juans Ländereien bewirtschaftet, Gerätschaften von dessen Grund klaut, kommt es zur Konfrontation. Außerdem ist da noch ein rot leuchtender Teufel mit riesigen Hörnern, der im Haus sein Unwesen treibt...
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    • Geh und lebe

      Geh und lebe

      6. April 2006 / 2 Std. 20 Min. / Drama
      Von Radu Mihaileanu
      Mit Yaël Abecassis, Moshe Agazai, Roschdy Zem
      1984, Sudan: Tausende äthiopische Juden, Christen und Muslime werden aufgrund der Hungersnot in Äthiopien in Flüchtlingslagern untergebracht. Eine christliche Mutter rettet ihrem neunjährigen Sohn (Moshe Agazai) das Leben, indem sie ihn als Juden ausgibt und nach Israel schickt. Um seine nicht-jüdischen Abstammung zu verbergen, muss er seine wahre Herkunft verleugnen und von nun an den Namen Salomon (genannt Schlomo) annehmen. Auch der linken, kaum religiösen israelischen Familie, von der er bald adoptiert wird, verheimlicht er seine Wurzeln. Während Schlomo aufwächst, wird er immer wieder mit dem Rassismus seiner Umgebung konfrontiert und glaubt deshalb, sich ganz besonders musterhaft „jüdisch“ verhalten zu müssen, um akzeptiert zu werden. Der äthiopische Rabbi Le Qès Amhra (Yitzhak Edgar) wird sein väterlicher Freund und Lehrer in Sachen Judentum. Er hilft ihm auch mit den Briefen, die er seiner Mutter heimlich schreibt. Dennoch entwickelt Schlomo zu seiner Adoptivmutter (Yaël Abecassis) und auch zu seinem Adoptivopa (Rami Danon) ein herzliches Verhältnis. Mit dem Adoptivvater läuft es dagegen nicht so gut. Als Teenager (Mosche Abebe) verliebt sich seine Klassenkameradin Sarah (Roni Hadar) in ihn und lässt sich auch von ihrer rassistischen Familie nicht davon abbringen. Als junge Erwachsene (Schlomo: Sirak M. Sabahat) heiraten die beiden schließlich. Nur von seinem Geheimnis weiß Sarah auch nach zehn Jahren Freundschaft genauso wenig, wie irgendjemand anderes auf der Welt.
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