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Searching
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3,4
26 Wertungen - 6 Kritiken
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6 User-Kritiken

Christoph K.
Christoph K.

User folgen 3 Follower Lies die 187 Kritiken

3,5gut
Veröffentlicht am 09.08.18

Die Art des Film ist ultra-speziell. Man sieht den Film in einer Art Computer-Webcam-Ansicht. Praktisch die gesamte Zeit ist die Kinoleinwand mit der Webcam-Ansicht umrandet (als würde man sich zwischen den Videochats dazwischenschalten). SEHR eigenwillig. Mal was anderes. Genau diese unkonventionelle Art verleiht dem Film etwas Besonderes. Die Story selbst wurde bestimmt hunderte male ähnlich erzählt. Nur eben nicht im diesem totalen durch-digitalisierten Blick. Das Ende, mit seinen ganzen Wendungen, fand ich auch super. Minuspunkte sammelte der Film eher bei den Schauspielern bzw. deren Darstellung. Da war mir einiges zu oberflächlich und unglaubwürdig. Alles in Allem aber ein guter Film.

Kinobengel
Kinobengel

User folgen 15 Follower Lies die 370 Kritiken

3,5gut
Veröffentlicht am 03.10.18

Aneesh Chaganty liefert mit „Searching“ sein Langfilmdebüt ab. Die 16-jährige Schülerin Margot Kim (Michelle La) ist unerwartet verschwunden. Vater David (John Cho) und Detective Rosemary Vick (Debra Messing) setzen alles daran, die Teenagerin wiederzufinden. „Searching“ läuft in der Darstellung über FaceTime, Dateiexplorer, Videostreams u.ä. Das heißt, die Leinwand wird zum PC-Bildschirm, welcher u.a. Videobilder mit schwankender Qualität zeigt. Zudem ist einiges Geschriebenes mitzulesen. Das dürfte denjenigen Kinogängern nicht schmecken, die sich gerne durch raffiniert beleuchtete Sets sowie geschickt eingefangene Nahaufnahmen verwöhnen lassen und darauf warten, dass der „richtige“ Film beginnt. Doch Chaganty hat sich etwas dabei gedacht und wird belohnt. Durch Davids Umgang mit den Instrumenten der sozialen Medien lernt das Publikum die Figuren sehr gut kennen und kann sich mit ihnen identifizieren. Der Vater dringt in die Privatsphäre der Tochter ein. Margots Charakter wird dadurch allmählich offengelegt und David erschüttert. Es entsteht eine emotional mitreißende Tiefe. Der viel gebuchte John Cho (u.a. Star Trek) trägt mit einer beeindruckenden Performance zum Gelingen bei. Besonders zu loben ist außerdem, dass die Desktop-Gestaltung in einen ordentlichen Erzählrhythmus eingebettet worden ist. Aneesh Chaganty, der am Drehbuch mitgewirkt hat, möchte einen tauglichen Thriller zeigen. Er konstruiert die Geschichte zugunsten einer kurz vor dem Ende unerwarteten Wendung leider mit der Brechstange. Wer die Szenen nach der Vorstellung gedanklich nochmals abspult, wird die vielen geschickt gesetzten Hinweise auf die wahre Begebenheit, jedoch auch einige Ungereimtheiten nicht übersehen können. Es gehört viel Mut und Talent dazu, ein Geheimnis frühzeitig zu offenbaren, in der Folge die Protagonisten ihrer Gesinnung nach handeln zu lassen und trotzdem einen packenden Film zu schaffen. Bei „Gone Girl“ von Meisterregisseur David Fincher hat das hervorragend funktioniert. „Searching“ zeigt die Beeinflussung des Menschen. Wie viele Spuren hinterlässt der User absichtlich und unabsichtlich in den sozialen Netzwerken, inwieweit wird er von ihnen abhängig und verführt, in die Irre gelenkt, wem vertraut er, wem nicht? Mit der Beantwortung dieser Fragen sendet Chaganty Botschaften. Das ist effektiver als seine Krimistory. Die mittelmäßige Geschichte mit künstlich verblüffendem Finale fruchtet zwar nur teilweise, die interessant vollführte Entblätterung der Charaktere und die Betrachtung der Medienlandschaft lassen dagegen „Searching“ doch noch zu einem ansehnlichen Werk werden.

Norman van de Rijn
Norman van de Rijn

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 21.09.18

"Searching" ist ein Thriller, der im Stil des Found Footage produziert wurde. Eigentlich bin ich überhaupt kein Freund davon, allerdings ist es in diesem Film anders als man es aus bisherigen Found Footage Filmen kennt. Während Filme wie z. B. "Blairwitch Project" und "Gloverfield" aus Filmaufnahmen der Schauspieler bestehen, wodurch ich immer Kopfschmerzen bekomme, da die wackelnden Aufnahmen und ständigen Bildwechsel das Sehen anstrengen, besteht dieser Film aus Dialogen über Webcam, Handlungen in einem Raum bei eingeschalter Webcam, Bildern auf dem PC, Streams. Es sind dadurch nicht diese sonst so typischen Wackelaufnahmen enthalten, was in meinem Fall nicht nur für ein viel angenehmeres Zuschauen geführt habe, ich habe es zu Beginn des Films nicht einmal realisiert, dass der Film so gedreht wurde. Die Story ist auch von Beginn bis zum Ende fesselnd, ohne dass nur einen Moment Langeweile auftaucht. Wer behauptet, die Story war vorhersehbar, will sich nur wichtig machen, denn die Lösung des Falls war keineswegs vorhersehbar. Der Hauptdarsteller hat den verzweifelten Vater sehr überzeugend dargestellt. Was manchmal störend war, dass sich Manches zu schnell am PC abgespielt hat und die Bilder zu oft wechselten. Z. B. als der Vater sich mit einigen Tricks Zugriff auf die Accounts seiner Tochter verschafft hat. Die Frage, die sich bei mir gestellt hat, ist, was den Regisseur gerade dazu bewegt hat, den Film "auf dem PC und in sozialen Netzwerken" spielen zu lassen. Vielleicht, um anzudeuten, dass das Internet zwar viele Gefahren beinhaltet und zu leichtsinnigen Handlungen führt, aber dafür den Vorteil hat, dass keine Spuren verborgen bleiben und somit zur Aufklärung dieses Falls beigetragen hat. I

BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

User folgen 13 Follower Lies die 3 962 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 14.08.18

Ein Vater sucht seine verschwundene Tochter – das ist ein Prototyp des Psychothrillers. Bei diesem Film hier kommt zu dieser Thematik einfach die alternative Sichtweise dazu: der Film spielt komplett und zu hundert Prozent auf einem Desktop. Man lernt die Figuren mittels Videodateien und Chats kennen die man sehen kann, verfolgt die direkten Dialoge zwischen den Figuren die über Monitore erfolgen und wenn dan später die Handlung immer größere Kreise schlägt sieht man das was geschieht mittels Nachrichten und Streams. Nachteil bei alledem: der Film hat keine einzige Spielszene und damit keine Actionpassagen und nichts was wie ein richtiger Kinofilm ausschaut. Der Vorteil: der Film sieht aus als würde er komplett auf meinem eigenen PC ablaufen und Erreicht eine beklemmende Echtheit. Zum Ende hind sind ein paar Wendungen vielleicht etwas zu gewollt inszeniert und konstruiert, dan der atemlosen Spannung ändert dies aber nichts. Fazit: Konventionelle Handlung in ungewöhnlichem Look – höchst effektiv!

Oli-N
Oli-N

User folgen 2 Follower Lies die 85 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 10.08.18

Sneak mit Überraschungseffekt. Am Anfang öffnet sich ein Windows Fenster und man denkt an einen Vorspann, nach ca. 15 Minuten fällt langsam der Groschen und man merkt, der ganze film findet auf Mac oder Windows Displays statt, mit Voicemails und Youtube Video Schnipseln wird eine spannende Geschicht um Identitätsklau, falsche Freunde und eine überraschende Wendung am Ende erzaählt. Für mich wirklich eine ganz neue Erzählweise und auf jeden Fall sehr zeitgemäß und Jugend- Kompatibel.

statham925
statham925

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4,0stark
Veröffentlicht am 03.08.18

Nicht vorhersehbare Wendung. Gänsehautfeeling zum Schluss. Auch wenn der Film nur Computerbildschirme zeigt, ist es ein echt gut gemachter Thriller!

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