Mein FILMSTARTS
Hereditary - Das Vermächtnis
Durchschnitts-Wertung
3,4
93 Wertungen - 20 Kritiken
5% (1 Kritik)
30% (6 Kritiken)
15% (3 Kritiken)
10% (2 Kritiken)
30% (6 Kritiken)
10% (2 Kritiken)
Deine Meinung zu Hereditary - Das Vermächtnis ?

20 User-Kritiken

Nightflight
Nightflight

User folgen Lies die 3 Kritiken

1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 22.07.18

Was hab ich nicht alles gelesen über diesen Film! So viele Lobeshymnen, Vergleiche mit genreprägenden Klassikern wie Psycho, Shining oder Rosemary's Baby... und leider hab ich mich davon durchaus beeinflussen lassen und meinte, diesen "Horror"film sehen zu müssen. Nun, eine Form von Horror war es wirklich, sich diesen sinnlos überlangen, quälenden flachsinnigen und teils abstoßenden Film, der die Klassiker allenfalls (schlecht) zitiert anzutun. Die gut gefilmten Bilder haben zwar durchaus eine gewisse Wirkung, die Schauspieler verfügen über Klasse und Glaubwürdigkeit, aber das hilft alles wenig, wenn dem ganzen Konstrukt eine schwachsinnige, platte Story zugrundeliegt. So verkommt alles, was passiert, zur Bedeutungslosigkeit, ja zur Lächerlichkeit.

Isabelle D.
Isabelle D.

User folgen 12 Follower Lies die 211 Kritiken

1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 01.07.18

"Hereditary" von Ari Aster hat mich neugierig gemacht, weil die Kritiker sich auf der einen Seite vor Lob überschlugen, die Zuschauerkritiken hingegen einen unterirdisch schlechten Film versprachen. Und da dachte ich, das wird so ähnlich wie bei "mother!", der Film ist entweder völlig krank, aber gut - oder richtig grottig. Und da ich ja in Besitz einer Kino-Abokarte bin, kostete es mich nichts, das herauszufinden. Na jedenfalls war ich ziemlich enttäuscht, denn der Film ist bis kurz vor dem Ende durchschnittlich und banal. Die einzigen starken Momente gehören Toni Collette, die als trauernde Mutter, die an ihrem Verstand zu zweifeln beginnt, absolut überzeugt. In diesen Szenen funktioniert "Hereditary" denn auch im Zusammenspiel mit Gabriel Byrne und Alex Wolff sehr gut als Familiendrama. (Auch wenn ich finde, dass Alex Wolff viel zu alt für die Rolle ist, man sieht ihm einfach an, dass er schon 20 ist und keine 16/17 Jahre Die Gruselelemente funktionieren teilweise auch ganz gut, ich hab mich ein paar Mal ganz schön erschrocken, und die unheimliche Atmosphäre hält zumindest solange an, bis der Film auf sein lächerliches Finale zusteuert. Mich hat sogar das permanente Unglücksgeraune und Bassgedröhne nur ein bisschen genervt, weil ich doch wissen wollte, worauf dieser Film eigentlich hinauswill. Leider wussten die Macher das wohl selbst nicht so genau. Und so mäandert die Handlung vor sich hin, bis das Ganze dann mit einem Deus-ex-machina-Ende seinen misslungenen Abschluss findet. Immerhin hat der Schluss mir geholfen, mich zu entscheiden, wie ich den Film finde - nämlich schlecht. Weil's aber vorher durchaus starke Momente gibt, erhält er immerhin 1,5 Sternchen. Fazit: Den muss man sich nicht antun. Wer psychologisch feinsinnigen Grusel in Kombination mit einem Familiendrama sehen möchte, sollte sich lieber den großartigen "Babadook" oder "Das Waisenhaus" anschauen.

Alexander G.
Alexander G.

User folgen 5 Follower Lies die 188 Kritiken

4,5hervorragend
Veröffentlicht am 24.06.18

Hereditary erfordert unbedingten Willen sich auf das Geschehe einzulassen, hat man dieses erlebt man einen sprichwörtlichen Albtraum der mit zahlreichen bizarren und doppelbödig inszenierten Mephaern nur um sich schmeißt. Audiovisuell und Schauspielerisch fantastisch gestaltet und fotografiert ist Hereditary reinstes frisches Blut für ein ganzes Genre das mitlerweile nur noch aus Jump Scars bestehen zu scheint. 9/10

mittelerdler
mittelerdler

User folgen Lies die 2 Kritiken

2,0lau
Veröffentlicht am 17.06.18

Der Film hält bei Weitem nicht das, was die übrigen Kritiken angedeutet haben! Ich bin mit hohen Erwartungen in den Film gegangen, wurde aber, bis auf wenige Szenen, sehr enttäuscht. Dieser Streifen, meines Erachtens, nicht annähernd die Klasse wie beispielsweise "The Conjuring".

Aaron B.
Aaron B.

User folgen Lies die Kritik

3,0solide
Veröffentlicht am 15.06.18

Die großen Lobpreisungen für diesen Film sind mir gänzlich unverständlich. Nüchtern betrachtet, handelt es sich um einen schön inszenierten und gut gefilmten, aber langweiligen Horrorfilm, da er sich an schon zu oft gesehenem bedient und dem Genre nichts Neues beiträgt. Für einen Netflix Abend okay. Den Weg ins Kino jedoch kann man sich sparen. Wo wir schon bei Netflix sind.. der ebenfalls etwas zu gehypte, spanische Film Veronica trägt dem Genre auch nichts Neues bei, ist jedoch weitaus sehenswerter.

Mike Y
Mike Y

User folgen Lies die Kritik

5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 21.07.18

Einer der beeindruckendsten Filme, die ich in den letzten Jahr gesehen habe! Brillant erzählt, fantastisch gespielt, mit einer Tonspur, die alleine schon den Puls nach oben treibt und Bildern, die mir im Kopf geblieben sind. Der Film befindet sich in einer Liga mit Rosemary's Baby, The Sixth Sense (ebenfalls mit Tony Collette als Mutter) oder Wenn die Gondeln Trauer tragen. Vermutlich kein Film für jemanden, der einen üblichen Horrorthriller erwartet (auch wenn es vereinzelte Schockeffekte gibt), eher Horror für Erwachsene, die wissen, dass einen seelischer Schmerz wahnsinnig machen kann. Für mich ein Kandidat für mehrere Oscars, allen voran für Tony Collette.

Pandas A.
Pandas A.

User folgen Lies die Kritik

0,5katastrophal
Veröffentlicht am 17.06.18

So I watched this movie and it was a waste of money and time! I don't know who paid the critics to leave such positive reviews, but I guess you can't trust them anymore. The ending of the movie is so stupid, that the audience begun to laugh. Only credits go to Tony Colette. Her performance was great. What is she doing in such a production???

amlug
amlug

User folgen 34 Follower Lies die 279 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 15.06.18

Der Hype um den neuen A24-Horrorfilm Hereditary war gigantisch und ließ auch mich keineswegs verschont, obwohl ich im Vorfeld eigentlich immer versuche Wertungen, Meinungen und oftmals auch Trailer zu umgehen. Bei diesem Film hier gelang es mir leider nicht und so hörte ich im schon früh so Stimmen wie: „der beste Horrorfilm seit X Jahren“ und das zum Teil auch von sehr renommierten Zeitungen und Kritikern. Hinzu kommt noch, dass ich lange vor dem Kritiker-Hype schon den Trailer absolut brillant und Gänsehaut erzeugend fand. Nur selten habe ich mich also auf einen Horrorfilm (ich mag das Genre nicht gesteigert) dermaßen gefreut wie auf Hereditary und bei solchen Erwartungen kann man eigentlich nur enttäuscht werden, was ich an einem gewissen Punkt nun letztendlich auch bin, jedoch muss ich ganz klar festhalten, dass Ari Aster hier ein wahrlich beeindruckendes Regiedebüt hingelegt hat, das streckenweise wirklich sehr andersartig daherkommt. Es dauert praktisch keine Minute, da begreift man hier schon, wie technisch hervorragend umgesetzt und voller Ideen dieser Streifen ist. Die Kamera war ein Hochgenuss, fährt meistens vollkommen ruckelfrei aber unglaublich dynamisch und lange durch den Raum oder die Räume hindurch. Die Kamera bleibt dabei auch immer interessant, so steht das Bild zum Beispiel mitten im Film auf einmal auf dem Kopf und dreht sich dann erst langsam mit der laufenden Figur. Das ist einfach nur fantastisch und darüberhinaus fängt man auch wirklich einige höllisch verstörende Bilder ein, die teilweise so grausam sind, dass man sie erst verarbeiten muss, um sie wirklich zu begreifen. Auch gelingt es Aster und Kameramann Pawel Pogorzelski immer wieder, das Unheimliche und den Horror in den Bildern so zu verstecken, dass man es erst bei zweimaligem Hinsehen sieht, was dann gleich doppelt und dreifach schockiert. Wobei ich hier auch absolut lobend erwähnen will, dass dies ausnahmsweise einmal ein absoluter Anti-Jump-Scare-Film ist. Ich glaube fast noch nie habe ich so wenig Jump Scares in einem Horrorfilm gesehen. Bravo. Nebenbei spielt der Film auch immer raffiniert mit den Puppenhäusern, den „kleinen Welten“, die unsere Hauptfigur Annie (Toni Collette) bastelt und der Schnitt war auch ziemlich brillant und ungewöhnlich, genauso wie der Soundtrack von Colin Stetson, der super mit dem Schnitt zusammenarbeitet. Schauspielerisch spielt der Film ebenso in der allerhöchsten Liga mit. Mir gefielen vor allem Toni Collette, die sich wirklich die Seele aus dem Leib spielt und der relativ unbekannte Alex Wolff, der eine wirklich schwierige Rolle hervorragend meistert und auf mich auch wahnsinnig authentisch wirkte, sodass ich sehr mit ihm mitfühlen konnte. Die junge Milly Shapiro überzeugte mich in ihrer ersten Rolle ebenfalls total und auch Gabriel Byrne in der Rolle des Vaters gefiel mir sehr gut. Neben der Tatsache eines technisch fast einwandfreiem Horrorfilms möchte ich auch noch über die außergewöhnliche Geschichte sprechen, die mich allerdings zweiteilte. Denn circa eineinhalb Stunden lang ist Hereditary eigentlich gar kein Horrorfilm, sondern ein knallhartes, stockdüsteres, belastendes und bedrückendes Familiendrama mit leichten Horroranleihen in Form der psychotischen Figuren die aber trotzdem – und das sage ich bei einem Horrorfilm praktisch nie – unfassbar authentisch waren. Die Figuren agieren streckenweise so menschlich, so glaubwürdig kaputt und psychisch am Ende … sowas habe ich schon Ewigkeiten nicht mehr in einem als „Horrorfilm“ ausgeschriebenen Film gesehen. Mich nahm das Psychospiel und die wirklich traurige, düstere Geschichte der Familie total mit. Hereditary ist ein unangenehmer Film, ein belastend trauriger und gerade dadurch zutiefst düsterer Streifen. Dadurch ist der Film zwar streckenweise etwas langatmig aber das fand ich nicht wirklich schlimm. Enttäuscht war ich hingegen eher von der letzten halben- oder Viertelstunde, in der Hereditary vom ungewöhnlich dramatischen Psychohorror zum klassischen „Dämonenhorror“ wird. Zwar ist dieser klassisch gruselige Akt wirklich nervenzerfetzend spannend aber es passte für mich einfach nicht zum Rest der Handlung und wirkte auf mich einfach unpassend, vor allem auch weil der Film hier Fragen beantworten will … es aber kaum schafft. Fazit: Bis auf einen enttäuschenden Schlussakt ein glaubwürdiges und absolut toll gemachtes Familienpsychodrama!

Noirsueno ..
Noirsueno ..

User folgen Lies die Kritik

1,0schlecht
Veröffentlicht am 25.06.18

Jeder hat das Recht einen schwachen Film zu drehen. Solange er Geldgeber und Schauspieler findet, die solch eine laue Produktion mittragen kann er das tun. Doch es grenzt an eine absolute FRECHHEIT von Filmstarts diesem langatmigen, langweiligen, unspannenden sich grausam in die Länge ziehenden Schwachsinn 5* zu vergeben!!! Und - "im Fall von Toni Collette wäre alles andere als eine weitere Oscarnominierung eine absolute Frechheit" WIE BITTE??? Dieser hysterisch schreienden, in jeder Szene unfreiwillig komisch wirkenden Heulboje? Man möchte Ihr nach spätestens 40 Min. mal links und rechts eine scheuern! Quälend langatmitge Szenen ohne jeden Grusel, gespickt mit absolut lächerlichen 1980ern B-Movie Effekten, ne Leute, so nicht! Der Film hat im Ernst einen Stern mehr als der z.B. superbe "A Quiet Place"?? Ihr seid verrückt! Man fühlt sich überhaupt nicht mitgenommen, gegruselt oder erschreckt, man hofft nur schon nach 45 Mn. dass dieses Trauerspiel endlich ein Ende hat. Die fünf besten Szenen wurden effekthascherisch in den Trailer gepackt, den Film kann man sich getrost sparen. Die grösste Enttäuschung seit langem.

blutgesicht
blutgesicht

User folgen 6 Follower Lies die 290 Kritiken

2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 23.06.18

Schon nach 30min wird dem Zuschauer langsam klar, dass hier nicht mehr viel kommen kann. Was andere als atmosphärisch bezeichnen, entpuppt sich als langatmig und langweilig. Die erste Stunde des Films hätte man auch locker in 15min zusammenfassen können. Auch der zweite Teil des Films entpuppt sich nicht viel spannender ..... Da fragt man sich mal wieder, welchen Film den die Kritiker von Filmstarts und Co gesehen haben.

Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme aller Zeiten: Usermeinung
  • Die besten Filme aller Zeiten: Pressemeinung
Back to Top