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    Gut gegen Nordwind
    Durchschnitts-Wertung
    2,8
    23 Wertungen - 12 Kritiken
    17% (2 Kritiken)
    25% (3 Kritiken)
    0% (0 Kritik)
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    8% (1 Kritik)
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    12 User-Kritiken

    Kathi G.
    Kathi G.

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    4,0
    Veröffentlicht am 8. September 2019
    Eine wunderschöne Umsetzung eines tollen Buches...Ich kann die Kritiken hier nicht wirklich verstehen. Die Schauspieler leisten einen unglaublichen Job, die Musik passt perfekt und vom Buch zur Leinwand konnten viele Emotionen beibehalten werden. Nicht umsonst hat "Gut gegen Nordwind" einen Buchpreis nach dem anderen abgesahnt. Dazu wurde Alexander Fehling gerade mit dem Bambi als bester Schauspieler ausgezeichnet. Es handelt sich halt nicht um die "typische deutsche Liebeskomödie". Es ist eine Buchverfilmung und hält sich auch daran. Es geht um die leisen Töne und nur weil kein Extra Drama konstruiert wird, ist der Film überhaupt nicht langweilig. Die letzte Stunde hatte ich fast durchgehend Gänsehaut. Sehr gelungen, obwohl ich anfangs sehr skeptisch war. Ich werde ihn mir noch einmal angucken gehen!
    Julia S
    Julia S

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    5,0
    Veröffentlicht am 12. September 2019
    Gestern war es endlich soweit: Ich konnte mir die langersehnte Buchverfilung von "Gut gegen Nordwind" im Kino ansehen und wurde nicht enttäuscht. Vorab muss ich dazu sagen, dass ich die Geschichte um Emmi Rothner und Leo Leike in- und auswendig kenne, da ich das Buch gelesen und das Hörbuch bestimmt 20x gehört habe. Ich wusste also, worum es geht und wie die Geschichte aufgebaut sein wird. Dennoch hat mich das nicht davon abgehalten, direkt in die Preview des Films zu gehen. Ich fand, dass der Film ganz anders war als vieles, was ich in letzter Zeit im Fernsehen und im Kino gesehen habe. Heutzutage geht es meiner Meinung nach in der Mehrzahl aller Filme nur noch darum, möglichst viele Spannungs-Hoch- und -Tiefs einzubauen, möglichst oft "unvorhersehbares" reinzupacken, was im Endeffekt meistens gar nicht mal so unvorhersehbar ist, und den Zuschauer generell mit so vielem wie möglich zu unterhalten. Gut gegen Nordwind hat das alles außenvor gelassen und sich stattdessen auf die emotionale Ebene der Charaktere konzentriert. Der Film ist unfassbar tiefsinnig und emotional und man muss sich richtig darauf einlassen, um ihn zu verstehen und ihn auch zu fühlen. Es geht, um es mal ganz "einfach" auszudrücken, im Film um den Aufbau und den Austausch von Emotionen - und zwar über E-Mails. Die beiden Hauptcharaktere haben sich noch nie gesehen, bauen aber langsam durch ihre gegenseitige Kommunikation Gefühle zueinander auf. Sie leben ihre "realen" Leben weiter, kommen aber immer wieder auf der virtuellen Ebene zusammen. Obwohl ich, wie gesagt, die Geschichte von Emmi und Leo kenne, hatte ich überhaupt keine Probleme damit, dass Nora Tschirner und Alexander Fehling den beiden Charkteren plötzlich Gesichter gegeben haben. Beide haben ihre Rollen super gespielt und die Emotionen durch Gestiken und Mimiken, um die es in diesem Film und dem Buch überwiegend geht, super rübergebracht. Auch wenn ich bei beiden Charakteren im Vorfeld nie gedacht hätte "Genau so müssen sie aussehen", haben Fehling und Tschirner Leo und Emmi perfekt verkörpert. Ich kann für den Film Gut gegen Nordwind definitiv nur eine Empfehlung aussprechen. Man sollte sich aber bewusst sein, dass der Film nicht eine weitere, völlig überdrehte Version der momentanen - besonders deutschen - Filmproduktionen ist, sondern sich wirklich auf das Wesentliche konzentriert: das Gefühl. Für mich ist Gut gegen Nordwind eine der besten Buchverfilmungen, die ich je gesehen habe. 5 Sterne dafür!
    Olaf N.
    Olaf N.

    User folgen 2 Follower Lies die 43 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 18. September 2019
    Zum Glück habe ich mich durch die vielen negativen Einträge nicht abschrecken lassen. Also ich bin männlich und Mitte 50 also genau so weit weg von der Zielgruppe wie ein 13 jähriger HipHoper. Aber wenn man sich auf die Story einlässt und eine gewisse Affinität für spritzige Dialoge und Wortwitz hat, kann man sich im Kino hervorragend unterhalten lassen. Die Liebesgeschichte via eMail ist zwar nicht neu aber selten so gefühlvoll und mit einer derartigen Tiefe in den einzelnen Charakteren erzählt worden. Besonders die Qualität, mit der Nora Tschirner den inneren Zwist zwischen der aufregenden eMail-Freundschaft und der gewohnten und nicht ungeliebten Familie darstellt ist für mich nahezu perfekt.
    Nele N
    Nele N

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    2,5
    Veröffentlicht am 11. September 2019
    „Endlich mal wieder ein deutscher Film!“ - ging es mir durch den Kopf als ich den Trailer sah. Und dann auch noch mit Nora Tschirner, der kann ja nur gut werden! Tja, leider nicht. Dass die zwei Protagonisten eine gute schauspielerische Leistung zeigten, ist nicht anzuzweifeln und nicht abzustreiten. Jedoch mangelte es an der kreativen Umsetzung einer eigentlich so schönen Geschichte. Der Trailer bestach mit einer witzigen, charmanten Zusammenfassung des Inhalts des Films, machte Lust auf mehr und vor allem schien es mal ein etwas anderer Liebesfilm zu sein - angepasst an das heutige Zeitalter, in dem z.B. Online-Dating eine große Rolle spielt. Ich zweifele nicht daran, dass diese Geschichte realistisch ist, ich bin durchaus der Meinung, dass auch Erwachsene noch auf der Suche nach der wahren Liebe sind - verheiratet oder nicht. Wer unglücklich ist, bleibt unglücklich. Allerdings verfolgte man auf dem Kinobildschirm zwei Stunden lang das „langweiliige“ Hin- und Hergeschreibe zweier Menschen, wobei es schwierig war, konzentriert zu bleiben. Die Gefühle - die bei einem romantischen Film ja nun meines Wissens nach - die größte Rolle spielen, wurden in dem Film durchaus gezeigt, aber schlicht und einfach nicht an das Publikum vermittelt. Das Buch habe ich leider nicht gelesen, deshalb kann ich dazu keine Referenzen ziehen, jedoch frag ich mich im Allgemeinen, ob so ein Buch - wo es hauptsächlich um den Austausch von Worten über das Internet geht - für die Kinoleinwand geeignet ist. Zu guter Letzt, ist es sehr schade, dass das Publikum nach zwei Stunden des sündhaften Wartens auf ein Treffen der beiden Protagonisten, sich nur mir mit einem „Augenblick“ begnügen darf. Mir ist bewusst, sowas nennt man „offenes Ende“, jeder Zuschauer kann sich einen eigenen Teil denken. Ja, ja. Aber ich finde, von einem Film, in dem zwei Stunden lang auf dieses Treffen hingedeutet wird, ist etwas mehr zu erwarten. Schade.
    Eric S
    Eric S

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    0,5
    Veröffentlicht am 4. September 2019
    Der letzte Dreck direkt aus dem Kino wieder raus, haben ihn zufällig in einer sneak preview gesehen. Und waren so entzürnt und angeekelt, das wir nach unter einer Stunde das Kino wieder verlassen haben.
    Emmia
    Emmia

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    0,5
    Veröffentlicht am 18. September 2019
    Mit Abstand der schlechteste Film, den ich je gesehen habe. Keine Spannung, keine gute Handlung, hat auch nichts mit Romantik zu tun.
    Mike M
    Mike M

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    2,5
    Veröffentlicht am 18. September 2019
    Hatte bis zuletzt die Hoffnung, dass sich einer der beiden als kranker Serienkiller entpuppt. Schade, hier wurde viel Storypotential verschenkt.
    komet
    komet

    User folgen 11 Follower Lies die 173 Kritiken

    1,0
    Veröffentlicht am 29. August 2019
    was für ein quatsch. wie soll die qualität eines filmes dadurch zustande kommen, dass die chemie zwischen zwei menschen stimmt, wenn sich diese figuren im film nie begegnen? wie soll das denn bitte funktionieren? der film hört damit auf, dass leo und emmi sich dann doch treffen. wie gesagt: damit hört der film auf. das ist die allerletzte minute! die zwei stunden vorher sehen die sich gar nicht. wie soll da die chemie stimmen? - - - - - - - - - für frau merkel mag das internet immer noch neuland sein, alle anderen menschen dürften inzwischen ja wohl ausreichend erfahrung mit dem internet und whatsapp & co haben. da sollte man ja wohl wissen, wie online-dating so funktioniert und dass man sich bei seinem flirt-partner meistens ja doch irgendwie etwas anderes vorstellt / erträumt, als das, was man in der realität dann bekommt. - - - - - - - - das klingt an und für sich ja ganz süß, dass leo bei den mails von emmi immer sofort auf wolke sieben schwebt. bei "email für dich" war das damals ja auch noch recht neu. inzwischen ist die darstellung, dass ein erwachsener und moderner mensch heutzutage seine online-traumwelt benötigt und es ablehnt, die person in der realität zu treffen, dann doch eher ziemlich unglaubwürdig. hier geht es ja nicht um 14jährige teenies, sondern um erwachsene und moderne menschen. - - - - - - - - - ein buch beflügelt die phantasie, fernsehen tötet die phantasie. das ist nicht die schuld dieses filmes, insofern ist das buch bestimmt sehr gut geschrieben. das kann man bestimmt sehr gut lesen und dabei träumen. hier im film passiert jedoch so herzlich wenig, dass man sich nicht nur ordentlich langweilt, sondern dieses komische und unglaubwürdige verhalten der beiden hauptdarsteller mehr und mehr in frage stellt. einige szenen haben manchmal kaum etwas mit der haupthandlung zu tun, etwa die beerdigung von leos mutter oder diverse szenen mit den beiden kindern von emmis mann. was zum geier haben die mit leos und emmis herzschmerz zu tun? > > > > > unglaubwürdig, zu viele überflüssige szenen, zu wenig handlung, es passiert so gut wie nichts, mit einem wort: zeitverschwendung!
    Helmut H
    Helmut H

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    5,0
    Veröffentlicht am 19. September 2019
    Wunderschön umgesetzte Verfilmung des Buches; tolle Schauspieler, große Emotionen und Gott se8 Dank kein Kitsch Wien in ähnlichen Filmen
    Aline G
    Aline G

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    2,0
    Veröffentlicht am 19. September 2019
    Als großer Fan des Buches war ich überaus neugierig auf den Film. Wohlwissend, dass man dieses Buch in seiner athmosphärischen Dichte gar nicht auf der Leinwand einfangen kann. Die erste halbe Stunde war überaus quälend, sehr langatmig und nicht wirklich wichtig für den Film, den Fokus auf einen Protagonisten zu setzen ist eine interessante Idee, was aber durch das farblose Spiel des Alexander Fehling leider viele quälend lange Momente auf die Leinwand brachte. Der Film nimmt Fahrt auf, als Nora Tschirner ins Spiel kommt. Sie spielt fein nuanciert, vermittelt die Tiefe der Emmi Rothner ganz ordentlich und bringt den Film dann endlich etwas in Schwung. Vermisse habe ich die pointierten Rededuelle, von denen das Buch lebt. Ein wenig weniger Blabla über Leo und mehr Wortwitz hätten der Story richtig gut getan. Schön war die Kameraführung und einige Ideen, wenn die beiden zusammenwaren, wo sie gar nicht physisch zusammen waren. Die Geschichte mit dem Café war zu sehr zerpfllückt, um Zuschauer, die das Buch nicht kennen, irgendwie zu vermitteln, was da passiert ist. Am entschäuschendsten jedoch ist der Schluß. Wo man sich so einigermaßen ans erste Buch hielt, geriet der Schluß total aus den Fugen. Für Nicht-Kenner des Buches ein Gottseidank-Happyend, für Kenner die ernüchternde Wahrheit, dass der zweite Band dieser Liebesgeschichte, stiefmütterlich vergessen wurde. Schade drum, hätte man besser machen können. Da gefällt mir die Theateradaption wesentlich besser, die berührt ähnlich stark, wie das Buch.
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