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    Coyote Ugly
    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
    3,0
    solide
    Coyote Ugly
    Von Carsten Baumgardt
    Vom Vorstadtmädchen zum Star. Die klassisches Aufsteiger-Story des Landeis, das in die große Metropole auszieht und dort ihren Weg macht, erzählt die Komödie „Coyote Ugly“.

    Violet (Piper Perabo) ist 21 Jahre alt, ausgesprochen hübsch, lebt im provinziellen New Jersey und will in New York die große Karriere als Songschreiberin machen. Ihr Problem: Sie hat zuviel Lampenfieber, um auf die Bühne zu steigen. Um sich über Wasser zu halten, sichert sie sich einen Job in der heißesten Bar New Yorks, dem „Coyote Ugly“. Die Barmädchen um Chefin Lil (Maria Bello aus „Emergency Room“ und „Payback“) agieren gleichzeitig als Go-Go-Tänzerinnen, Feuerschluckerinnen und Wet-T-Shirts-Artistinnen. Violets Vater Bill (John Goodman) und Freund Kevin (Adam Garcia) sorgen sich um das Mädchen, das mittlerweile zur Attraktion im „Coyote Ugly“ geworden ist.

    Zogen einst „Flashdance“ (ebenfalls von Produzent Jerry Bruckheimer) und „Cocktail“ jeweils mehr als drei Millionen Besucher in die deutschen Kinos, so versucht Regie-Debütant David McNally die Tradition fortzusetzen. In der Geschichte aus dem Handbuch für Aufsteigermärchen sind alle gängigen Klischees vereint. „Coyote Ugly“ profitiert jedoch von der unverbrauchten, naiven Natürlichkeit der Newcomerin Piper Perabo. Eine Reihe von Rock- und Pop-Ohrwürmern und die obligatorische Love Story sorgen dafür, dass das Publikum bekommt, was es erwartet. Und wenn Schwergewicht John Goodman schließlich auf den Tresen steigt und einen Go-Go-Tanz hinlegt, ist nicht nur das Publikum im Film begeistert.
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