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    Rebellinnen - Leg dich nicht mit ihnen an!
    Rebellinnen - Leg dich nicht mit ihnen an!
    Starttermin 11. Juli 2019 (1 Std. 28 Min.)
    Mit Cécile de France, Yolande Moreau, Audrey Lamy mehr
    Genre Komödie
    Produktionsland Frankreich
    Zum Trailer Vorführungen (5)
    Pressekritiken
    2,5 3 Kritiken
    User-Wertung
    3,1 2 Wertungen - 2 Kritiken
    Filmstarts
    3,5
    Bewerte :
    0.5
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    Möchte ich sehen

    Inhaltsangabe & Details

    FSK ab 16 freigegeben
    Um vor ihrem gewalttätigen Ehemann zu fliehen, ist Sandra (Cécile de France) gezwungen, Südfrankreich zu verlassen. Ohne Kontakte zu haben, kehrt sie nach Boulogne-sur-Mer zurück, jener Stadt ihrer Kindheit, die sie vor fast 15 Jahren als Provinz-Schönheitskönigin verlassen hatte. Im Haus ihrer Mutter angekommen, findet sie eine Welt vor, die sich seit ihrem Weggang kaum verändert hat. Sie findet eine Anstellung in der örtlichen Fischkonservenfabrik und freundet sich dort mit zwei Kolleginnen an. Nadine (Yolande Moreau) ist eine einsame Hausfrau, die aber ihr Herz auf der Zunge trägt, während die alleinerziehende Audrey (Audrey Lamy) etwas aufgedreht ist. Sandra lebt sich in der Fabrik gut ein, einzig ihr Chef bereitet ihr Probleme, da er ihr regelmäßig auf die Pelle rückt. Als er es eines Tages mal wieder übertreibt, sieht Sandra sich gezwungen, sich zur Wehr zu setzen – und tötet ihn aus Versehen...
    Originaltitel

    Rebelles

    Verleiher Concorde Filmverleih GmbH
    Weitere Details
    Produktionsjahr 2018
    Filmtyp Spielfilm
    Wissenswertes -
    Budget -
    Sprachen Französisch
    Produktions-Format -
    Farb-Format Farbe
    Tonformat -
    Seitenverhältnis -
    Visa-Nummer -

    Hier im Kino

    Vorführungen nach Stadt
    Andere Städte

    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

    3,5
    gut
    Rebellinnen - Leg dich nicht mit ihnen an!

    Fließbandarbeit à la Tarantino

    Von Oliver Kube
    Hierzulande passiert es ja aktuell eher selten, dass Filmprotagonisten aus der klassischen Arbeiterschicht kommen. „Atlas“, mit dem grandiosen Rainer Bock als Möbelpacker, ist da schon als rühmliche Ausnahme zu bezeichnen. Im französischsprachigen Kino ist derlei allerdings ganz normal und keineswegs als Kassengift verschrien. Zuletzt bewies dies etwa der nicht nur auf FILMSTARTS stark besprochene „Streik“. In „Ein Chanson für dich“ spielte Isabelle Huppert zudem kürzlich eine singende Pasteten-Verarbeiterin, während Marion Cotillard in „Zwei Tage, eine Nacht“ als verzweifelte Fabrikangestellte eine ihrer besten Schauspielleistungen überhaupt ablieferte. Der Drehbuchautor Allan Mauduit („Ares - Der letzte seiner Art“) liefert als sein Debüt als Solo-Regisseur nun eine furios zwischen Sozialdrama, schwarzhumorigem Slapstick und Räuberpistole mit beachtlichem Bodycount changierende Geschi...
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    Trailer

    Rebellinnen - Leg dich nicht mit ihnen an! Trailer DF 1:28
    Rebellinnen - Leg dich nicht mit ihnen an! Trailer DF
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    Schauspielerinnen und Schauspieler

    Cécile de France
    Rolle: Sandra
    Yolande Moreau
    Rolle: Nadine
    Audrey Lamy
    Rolle: Marilyn
    Simon Abkarian
    Rolle: Simon
    Komplette Besetzung und vollständiger Stab

    User-Kritiken

    Quaksi
    Hilfreichste positive Kritik

    von Quaksi, am 14/07/2019

    5,0Meisterwerk
    genau meine art von humor. und etwas weniger leichen, wie man es im vergleichsgenre (wie etwa tarantino) kennt.
    sieglinde P.
    Hilfreichste negative Kritik

    von sieglinde P., am 05/09/2019

    4,0stark
    Bisher war ich der Meinung, in meiner schon sehr langen Filmanschaukarriere, dass tiefe, schwarzhumorige Filme in der ...
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    50% (1 Kritik)
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    Kommentare

    • sieglinde P.
      Bisher war ich der Meinung, in meiner schon sehr langen Filmanschaukarriere, dass tiefe, schwarzhumorige Filme in der Regel aus Großbritannien oder Irland, zur Not auch noch in Island auf die Leinwand kommen. Aber nach der heutigen Pressevorstellung muss ich diese Regel repetieren und erweitern. Nämlich auf das Filmland Frankreich. Denn was hier Regisseur Allan Mauduit gedreht hat, hält jeden Vergleich mit Quentin Jerome Tarantino aus.Sandra (Cecile de France), Ex-Schönheitskönigin von Miss-Pas-Calais vor einigen Jahren, kehrt nach einigen Jahren in ihren Heimatort Boulogne-sur-Mer zurück. Die Ausbildung als Friseurin führte sie nicht zu Ende und auch sonst hat sie nicht viel vorzuweisen. Denn ihre Zeit als Pole-Dancerin überzeugt den Mitarbeiter der des Arbeitsamtes auch nicht besonders. Was bleibt ist ein Job in der ortsansässigen Fischfabrik. In der Zeit kann sie im Wohnwagen ihrer Mutter unterkommen. Sie will sowieso nur solange am Fließband stehen und Fische in Dosen stopfen, bis sie genug Geld zusammen hat, um wieder abzuhauen. Und die Gelegenheit kommt schneller als denkt. Ihr Boss Jean-Mi (Patrick Ridremont) hat gleich ein Auge auf sie geworfen und geht auch sogleich zur Attacke über. Aber Sandra wehrt sich erfolgreich. Ein kurzes Gerangel und der Typ liegt auf dem Boden und mit ihm sein von der zugeworfenen Spindtür abgetrennter Penis. Von dem Geschrei angelockt kommen ihre Kolleginnen Marylin (Audrey Lamy) und Nadine (Yolande Moreau) zu Hilfe. Während sie noch debattieren ob sie den Notarzt rufen, flüchtet Jean-Me, stürzt eine Treppe hinunter und das macht ihm endgültig den Garaus. Zufällig entdecken sie in Jean-Mis Sporttasche eine Menge Kohle, von der sie ahnen, dass sie nicht auf ehrliche Weise erworben wurde. Was tun. Das Geld unter sich aufteilen? Aber was wird aus der Leiche? Marylin hat die Idee. „Spielt doch keine Rolle, ob wir Fisch oder ihn in Dosen stopfen.“ Gesagt, getan. Einige Stunden später ist eine Europalette „Thunfischdosen“ alles was übrigbleibt. Doch ihr neuer Reichtum hat so seine Tücken. Denn schon einen Tag später ist ihnen die örtliche Polizei und die belgische Drogenmafia auf der Spur. Wie schon erwähnt, eine richtig heiße Story. Mit der passenden Rollenbesetzung der Charaktere. Und dem dazu der passende Soundtrack. Regisseur Allan Mauduit meint zu seinem Streifen. „Sie haben zwar jede Menge Pech, aber dafür nehmen sie ihr Glück selbst in die Hand.“ Ein authentischer Blick auf die nordfranzösische Provinz mit einer Liebeserklärung an seine mutigen Heldinnen. 87 Minuten – eine politisch unkorrekte Comedy mit viel Esprit.
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