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    Knives Out - Mord ist Familiensache
    Durchschnitts-Wertung
    4,2
    173 Wertungen - 24 Kritiken
    Verteilung von 24 Kritiken per note
    6 Kritiken
    10 Kritiken
    4 Kritiken
    2 Kritiken
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    24 User-Kritiken

    freie Gesten
    freie Gesten

    User folgen 1 Follower Lies die 23 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 14. Januar 2020
    Klasse ist dieser tragischer Krimi und keineswegs langatmig da ich ihn als DRAMA wahrgenommen habe. Welch ein Schmerz der Marta zuteil wird, emfand ich wenn auch tränenlos als sehr dramatisch mitreißend. Ein TOP Kinounterhaltung für alle Popcornsüchtigen.
    Christoph K.
    Christoph K.

    User folgen 40 Follower Lies die 259 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 23. Januar 2020
    Ganz netter Film über eine Mörderjagd. Allerdings nervte mich die Hauptdarstellerin Chris Evans und ihre Funktion im Film sehr. Da ja ihre Rolle ja von vorneherein fest stand (die Brave, niemals Lügende), war der Auflösung doch sehr fad. Auch fand ich Daniel Craig nicht wirklich glaubwürdig und seine Tollpatschigkeit doch manchmal unpassend. Die Familienfiguren waren insgesamt auch unglaubwürdig. Andererseits ganz nett gemacht.
    Cursha
    Cursha

    User folgen 1466 Follower Lies die 907 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 2. Januar 2020
    Zwischen den vielen Romanverfilmungen von Jussi Adler Olsen und Jo Nesbø gab es im Jahr 2017 auch eine erneute Verfilmungen von Agatha Christies Krimiroman „Mord im Orientexpress“. Im gleichen Jahr in dem Regisseur Rian Johnson mit der achten Episode „Die letzten Jedi“, die Star Wars Fangemeinde spaltete. Zufrieden war ich mit dem Film nicht wirklich, dass er aber gute Filme machen kann, dass beweist er jetzt wieder mit seinem neusten Film „Knives Out“. Nach dem Tod eines patriarchischen Familienoberhauptes ermittelt der Detektiv Benoit Blanc in dem Fall und nimmt sich die machtvolle Familie, einer nach dem Anderen vor. Ja mehr will ich nicht sagen zur Handlung von „Knives Out“. Denn diese hält wirklich eine wirklich wundervolle Wendungen bereit und erwischt einen immer wieder mit einer neuen Entwicklung. Der Film wirkt wie ein klassischer Roman von Agatha Christie und ist dennoch das genaue Gegenteil. Beginnend von seinem, wie schon oft erwähnt, ungewöhnlichen Aufbau. Obwohl einige der Entwicklungen zwar durchaus vorhersehbar sind, tut das dem Film am Ende keinen Abbruch, den im Grunde tut Johnson genau das was er auch in seinem Vorgängerfilm getan hat, er nimmt die Inspiration und dreht sie einmal vollkommen auf den Kopf. Unser Hauptdarsteller, ebenfalls ein Detektiv mit französischem Namen, der zwar integriert wird wie Hercule in „Mord im Orientexpress“, aber auf eine respektvolle Art durchs Korn genommen wird und trotzdem seine Würde und seinen Scharfsinn behält. Was auch am wundervollen Daniel Craig liegt, der sichtlich Spaß an der Rolle hat und einen so guten Job macht. Einfach weil die Rolle auch so wenig zu ihm passt. Gleiches gilt für die Integration der Figuren, die ebenfalls klassisch im Stil von „Mord im Orientexpress“ eingeführt werden. Doch dann schlägt der Film durch seinen ungewöhnlichen Aufbau immer neue Richtungen ein. Wir erfahren so viel, was noch nie in anderen Filmen der Fall war, wir wissen von Beginn an unglaublich viel und werden trotzdem immer wieder belehrt. Es ist ein unglaublich spannender und auch witziger Film! Ja der Humor sitzt hier wirklich auf den Punkt. Einzig vom Cast sollte man sich nicht zu viel Leinwandzeit erwarten. Er ist großartig! Der gesamte Cast. Jeder macht einen tollen Job und hat auch sichtlich Spaß an der Rolle. Aber der Fokus liegt vollkommen auf Daniel Craig und Ana De Armas, die beide wunderbar spielen. Gerade die „Blade Runner 2049“ Darstellerin ist wirklich überzeugend in ihrer Rolle. Auch der restliche Cast rund um Chris Evans (herrlich!), Jamie Lee Curtis, Michael Shannon, Toni Colette, Don Johnson, Jaeden Martell, Katherine Langford und Christopher Plummer machen einen tollen Job. Auch stilistisch ist der Film wundervoll geworden. Die Kamera bringt ihre Dynamik, zeigt uns durch ihre Winkel immer wer die Nase oben hat und fängt auch sehr schöne Bilder ein. Darin verstecken sich so viele kleine Details, die oft kurz aufgefangen werden um dann später an Gewicht zu gewinnen. Die gesamte Kameraarbeit war wundervoll. Sie macht in dem Film viel aus, ebenso wie die Musik, die ebenfalls an Christie Verfilmungen erinnert. Es ist an einer Stelle wirklich wundervoll komisch, wenn sich der Film indirekt über seinen eigenen Look lustig macht und den des gesamten Krimiromanfilms, den wir über die Jahre bekommen haben. Aber mehr als das ist der Film auch auf einer höheren Eben sehr interessant geworden. So werden oft in direkten Gesprächen klar die Standpunkte klar gemacht über teils extrem aufgesetzte Linksliberale und extremen Rechten, die beide in einer ausgewogenen Waage ihre Fett weg bekommen. Dabei regt der Film gerade selbst nochmal an sich selbst mit diesem Thema zu beschäftigen. Den im Charakter von Ana De Armas erkennt man doch, durch die Aussagen der Familienmitglieder, dass diese sie zwar als die Immigrantin wahrnehmen, aber sich niemand wohl wirklich mit ihr und ihrer Geschichte beschäftigen wollen. Sie wird missbraucht um sich selbst ins bessere Licht zu rücken, oder sie wird missbraucht um den eigenen rassistischen Gedanken zum Ausdruck zu bringen. Wirklich interessant! Kurz: „Knives Out“ ist eine wirklich erfrischend, spannende und urkomische Satire auf Agatha Christie Romane. Hat viele Wendungen, einen super Look, spannende Figuren und dennoch eine gute Kritik an der Gesellschaft. Eine wirklich dicke Empfehlungen zu Beginn des Jahres!
    JepGambardella
    JepGambardella

    User folgen Lies die 23 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 8. Januar 2020
    Genialer Film. Sehr unterhaltsam und schnell inszeniert. Gleichzeitig konventionelle Handlung und total unerwarteter Verlauf. Glänzende Schauspieler und feiner Humor.
    Pwuethrich07
    Pwuethrich07

    User folgen Lies die 12 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 4. Januar 2020
    Ein fantastischer Film, lustig, spannend, gut gespielt und vor allem ein grossartiges Drehbuch. EMPFEHLUNG!
    JaneD
    JaneD

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    1,5
    Veröffentlicht am 7. Januar 2020
    Habe mich sehr auf den Film gefreut und liebe Filme á la Agathe Christie aber Knives Out war leider eine totale Enttäuschung. Der Film beginnt recht spannend und hat dabei einen guten Look. Nach ca. 1/3 spoiler: wird jedoch ein Großteil dessen, was geschehen ist aufgelöst. Dass die präsentierte Mörderin nicht die tatsächliche Mörderin ist, ist aber sofort klar. Und man wartet nur noch auf den "Kniff". Dass der Privatermittler natürlich von Anfang an auf der richtigen Spur ist, ist auch klar und auch hier wartet man nur auf die Auflösung. Die angebliche Mörderin ist mir zu glatt, sie ist durch und durch gut während alle anderen Fehler machen und Macken haben? Und daher kann sie natürlich auch nicht die Mörderin sein. Das ist mir zu simpel. Die Spannung ist nach dem 1. Drittel für mich komplett draußen und man wartet nur noch auf die "große Enthüllung", die leider unfassbar vorhersehbar ist. Von daher ein totaler Flop und hat vom Plot her wenig mit Agatha Christie zu tun.
    Justus H.
    Justus H.

    User folgen Lies die 3 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 8. Januar 2020
    Für mich ist Knives Out jetzt schon einer der Top Filme dieses Jahres, er ist rundum gelungen und macht einfach Spaß! Das Drehbuch ist originell und gut umgesetzt. Ich würde nicht sagen, dass der Film gespickt von Plottwists ist, es werden jedoch immer wieder beiläufig Erwähnungen gemacht, auf die dann später wieder Bezug genommen wird, wenn man es nicht mehr erwartet und das macht es trotzdem interessant. Die stärke des Films liegt vor allem in den Charakteren, die durch den Cast grandios dargestellt sind. Dazu kommt eine unerwartet häufig eingestreute Portion Humor, die erstaunlich gut in das Setting passt und den Film seinen Charme verleiht und wirklich amüsant macht. Eine absolute Empfehlung!
    Kinobengel
    Kinobengel

    User folgen 109 Follower Lies die 436 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 6. Januar 2020
    Nach eigenem Drehbuch hat Rian Johnson den Film „Knives Out“ kreiert. Für die deutsche Kinolandschaft ist der Titelzusatz „Mord ist Familiensache“ angehängt worden. Massachusetts heute: Der weltberühmte Schriftsteller Harlan Thrombey (Christopher Plummer) liegt am Morgen nach seinem 85. Geburtstag mit aufgeschlitzter Kehle im Bett. Mord oder Selbstmord? Privatschnüffler Blanc (Daniel Craig) wird anonym beauftragt, den Fall zu lösen. Lieutenant Elliott (Lakeith Stanfield) und Trooper Wagner (Noah Segan) nehmen offiziell die Ermittlungen bei den erbfreudigen Familienmitgliedern auf. Der US-amerikanische Regisseur ist große Inszenierungen und Superstars gewohnt. Mit der kleinen Produktion „Brick“ hat er 2005 als Filmemacher und Autor ein Zeichen gesetzt, „Looper“ (2012), ebenfalls nach selbstgeschriebenem Drehbuch, war ein echtes Highlight. Die Produzenten haben Rian Johnson nach der Episode 8 der Star Wars Saga eine Krimikomödie anvertraut, die ebenfalls ein Volltreffer geworden ist. Seine Projekte setzt er oft mit demselben Filmteam um. Ein riesiges bewaldetes Grundstück mit prächtiger Villa macht schon was her. Der wuchtige Landsitz der Thrombeys mit alten Möbeln, Geheimtüren und knarzenden Treppenstufen erzeugen eine Atmosphäre, die an britische Krimis früherer Machart ebenso erinnert wie die Methode, alle Familienmitglieder vor Ort festzuhalten. „Knives Out“ ist jedoch nicht nur ein Kinovergnügen für alte Kenner. Ganz im Gegenteil: Der Charme vergangener Epochen wird durch intelligente Anordnung der Szenen und dem fies gespickten Humor zu einer Komödie von Rian Johnson. Die zeitliche Verschachtelung der Vernehmungen ist ebenso bravurös unterhaltsam wie das verbale Auftreten des Detektivs, der mit vielen Visionen über den Tathergang aufwartet. Einfallsreiche Möglichkeiten zum Miträtseln paaren sich mit den Wendungen zu einem fesselnden Ganzen, das nur geringfügig oder für mehr Kinospaß konstruiert wirkt. Für den Verbrecherjäger steht bald fest, dass der Tod von Harlan durch Fremdeinwirkung herbeigeführt worden ist. Die Verwandtschaft verhält sich merkwürdig bis schrullig, Alibis sind mehr oder weniger wackelig. Blanc legt daneben ein besonderes Augenmerk auf das Hausmädchen Marta Cabrera (Ana de Armas), die mit dem Lügen so ihre Probleme hat. Schon bald rückt sie dauerhaft in den Fokus. Die kubanische Schauspielerin ist im großen Kino überwiegend in kleineren Nebenrollen zu sehen (z.B. „Yesterday“, „Blade Runner 2049“). Für „Knives Out“ belebt sie nun die weibliche Hauptfigur mit mimischer Vielfalt und brillantem Spiel. Rian Johnsons verfügt über ein herausragendes Gefühl für Struktur, Charaktere und Erzählrhythmus. Das hat er wiederholt bewiesen, so auch mit seinem Krimi.
    ToKn
    ToKn

    User folgen 206 Follower Lies die 662 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 14. Mai 2020
    Handwerklich kann man zweifelsfrei nicht meckern, ein hochgradig besetzten Cast tut ein übriges und..., ja.., das war's dann aus meiner Sicht auch schon. Ich weiß, ich gehöre mal wieder zu den Wenigen, aber so richtig konnte mich das Ding nicht fesseln. Vielleicht liegt es daran, das ich in jungen Jahren mit dem zweifelsfrei (entfernt) als Vorlage dienenden "Mord im Orient-Express" aufgewachsen bin, so dass das alles für mich jetzt nicht besonders spektakulär war. Alles ein wenig überschaubar gestrickt. Der oder die Hauptverdächtige ist zwar relativ schnell erkannt, aber wie fast immer, natürlich nicht der- oder diejenige welche es dann auch ist. Wer es dann am Ende tatsächlich gewesen war, ja auch das ist dem durchschnittlichen Genre-Kenner, wie ich finde, doch ziemlich schnell klar. Daniel Craig fand ich persönlich ein wenig zu künstlich, zu überzeichnet, zu überdreht, und auch wenn das so gewollt ist, meins war es nicht. Christopher Plummer..., Respekt vor der Lebensleistung, aber sind wir mal ehrlich, irgendwie ist es ja doch immer der ziemlich gleiche Stil seines Schauspiels. Viel überzeugender fand ich dagegen Don Johnson, aber auch das könnte zweifelsfrei daran liegen, das ich zu der "Miami Vice"-Generation gehöre, die Don Johnson von vornherein einen Bonus zugesteht. Insgesamt bleibt..., dass ein erfahrenes Schauspiel-Ensemble und eine solide Story einen über die Zeit bringen. Gefesselt..., nein..., hat mich "Knives Out" nicht.
    Alex M
    Alex M

    User folgen 25 Follower Lies die 247 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 9. Mai 2020
    "Ein Doughnut-Loch in einem Doughnut-Loch" Mord ist hier Familiensache wie es im deutschem Zusatztitel so schön heißt. Diese Krimifarce ist erstaunlich witzig ohne ohne albern oder gar lächerlichzu wirken. Außerdem animiert die spannende und clevere Handlung mit allerlei Wendungenen den Zuschauer immer wieder Opfer seiner eigenen Vorurteile zu werden. Die außerordentlich hochkarätige Besetzung rund um einem furiosen Daniel Craig und Ana de Armas ist da nur das Sahnehäubchen eines durch und durch unterhaltsamen und intelligenten Ratevergnügen der Extraklasse.
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