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    Apocalypse Now
    Durchschnitts-Wertung
    4,4
    645 Wertungen - 16 Kritiken
    44% (7 Kritiken)
    31% (5 Kritiken)
    6% (1 Kritik)
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    Deine Meinung zu Apocalypse Now ?

    16 User-Kritiken

    _tz_
    _tz_

    User folgen 5 Follower Lies die 15 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 17. Februar 2015
    In der ersten Hälfte des Films ist "Apocalypse Now" ein typischer Kriegsfilm welcher die Grausamkeiten des Krieges zeigt und von dem herausragenden Martin Sheen getragen wird. Hinzukommt einer der wohl eindrucksvollsten Szenen des ganzen Films welche durch den zynischen Kommentar "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen" von Robert Duvall als schrecklich normal angeshen wird! Doch es schleicht sich von Anfang an das Gefühl ein dass, Francis Ford Coppola hier einen anderen Ansatz wählt und ein anders Gesicht des Krieges zeigt. Denn nach und nach umso tiefer man in den Krieg (Film) eindringt umso mehr verliert man sich darin. Das ist aber kein Nachteil sondern ein beabsichtigtes Stilmittel dass, Coppola hier einsetzt. Man hat das gefühl dass, in diesem Film alle Verrückt sind oder werden, in der Redux-Fassung sticht das vor allem bei der zweiten Szene mit den Playboygirls hervor, denn nicht nur die Soldaten verlieren langsam den Verstand sondern es trifft auch die nicht direkt beteiligten Personen. Ich habe über "Apocalypse Now" eine sehr interessante und zutreffenden Aussage gehört: Der Film ist wie ein einziger Soldat, am Anfang ist es so wie man es sich vorgestellt hat und man sihet alles genau so wie es ist. Aber mit jeder weiteren Minute wird man vom Krieg gefressen. Man wird langsam verrückt und die Grenze zum Normalen Verstand verschwimmt. Und am Ende ist der Soldat bzw. der Film verrückt. Und genau das ist "Apocalypse Now" ein verrückter, anderer, grausamer und trotzdem absolut Genialer Film. Marlon Brando will ich hier noch extra loben den dieser lässt in seiner kurzen Spielzeit sein ganzes Genie aufblitzen. Fazit: Es gibt einige herausragende Kriegsfilme doch an die Intensität von "Apocalypse now" wird wohl niemals einer davon rankommen.
    Palmovitsch
    Palmovitsch

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    0,5
    Veröffentlicht am 12. Dezember 2015
    Ich habe selten einen so langweiligen Film gesehen (Ich glaub "2001 Odyssee im Weltraum" war noch langweiliger). Außerdem ist es kein Antikriegsfilm, sondern erst ein Film über ein paar Leute, die einen Fluss langfahren und später ein Film über einen Verrückten, der im Wald wohnt und von Vietnamesen angebetet wird. Es gibt genau eine Szene, in der es um Krieg geht. Ich schätze Filmstartskritiken sonst sehr, aber hier hat wohl ein Taubstummer seinen Senf abgegeben.
    KüsinScheffe
    KüsinScheffe

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    5,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Coppolas wohl grösstes filmisches Meisterwerk ist bis heute unübertroffen. Ein genialer, wahnsinniger, psychedelischer Bilderrausch. Seine vielschichtige Machart ist so zeitlos wie die Musik der Doors..
    Karl K.
    Karl K.

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    5,0
    Veröffentlicht am 29. Dezember 2018
    "Du hast zwei Seelen in deiner Brust - eine die liebt und eine die tötet". Francis Coppola nimmt den Zuschauer mit 'Apocalypse now' mit auf eine Reise zu dem eigenen inneren Selbst. Wahnsinn und zweifelnde Moralvorstellungen geben sich die Hand und zwingen den Zuschauer dazu, dass eigene Weltbild zu hinterfragen. Das Krieg den Menschen auf seine Ur-Instinke reduzieren kann, zeigt die Filmhandlung des sich dort abspielenden Vietnamkrieges. Von Langeweile geprägt, sehnt sich der Hauptprotagonist Captain Willard zurück in den Dschungel, 'Charlie' zu bekämpfen. Plötzlich offenbart sich ihm ein Auftrag: Der letzte, den er je annehmen wird wie es heißt. Er soll den scheinbar verrückt gewordenen Colonel Walter E. Kurtz finden und eliminieren. Von da an beginnt eine Reise flussaufwärts, welche sich tief in das menschliche Herz hinein bohrt und die dunklen Seiten der Seele offenbart. Widersprüche, Gewalt, Wahnsinn und Angst folgen Willard auf seiner Mission. Coppola schafft mit dem Film eine Atmosphäre, welche den Zuschauer zwingen sich Schrecken eines Krieges auseinander zu setzen und mehr als einmal, fragt man sich wie man wohl in bestimmten Situation reagiert hätte. Fazit: Ein absolut sehenswerter Film, um sich das Chaos eines Krieges und darin vertsrickte, menschliche Handlungen zu Gemüte zu führen.
    Nostromo
    Nostromo

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    5,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Krieg als Perversion, gleichzeitig eine Reise zu sich selbst entlang des Flusses.
    schonwer
    schonwer

    User folgen 10 Follower Lies die 715 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 5. März 2019
    Coppolas "Apocalypse Now" ist ein Film der, obwohl er von 1979 ist, so aussieht als wäre er von gestern. Die Kameraarbeit ist der pure Wahnsinn, die Inszenierung ist phänomenal, das Schauspiel sehr stark. Ich habe die Kinoversion gesehen, welche auf mich einen noch besseren Eindruck gemacht hat als die Redux-Version, die ich mal vor einigen Jahren gesehen hatte. Der Film hat ein sehr langsames Tempo, allerdings hat man so die Zeit richtig einzutauchen. Die überragendenden Sets und echten Explosionen machen richtig was her. Der Wahnsinn des Krieges wird klasse eingefallen und somit fasst Coppola seinen Film selbst in einem Satz super zusammen: Sein Film ist nicht über Vietnam, er ist Vietnam.
    Seraphon
    Seraphon

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    5,0
    Veröffentlicht am 2. August 2010
    Hier wird der Krieg von all seine grausamen Seiten gezeigt und klar gemacht das er nicht mehr und nicht weniger ist. Klasse Film muss man nicht viel zu sagen
    DerPjoern
    DerPjoern

    User folgen 3 Follower Lies die 53 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 4. Januar 2011
    Der Film ist einfach furchterregend. Mit "Furchterregend" meine ich wie ein Trip in die Hölle, den nicht nur dein Körper sondern deine ganze Seele unternimmt. Der Film könnte anstatt auf einem vietnamesischen Fluss genausogut auf dem Hades spielen. Es ist mehr als "nur" ein Antikriegsfilm. Es stellt Etappenweise die Verrohung von Gesellschaft und der Protagonisten dar. Die Ausgangssituation ist erstmal ganz klar. Willard muss den verrückt gewordenen Colonel Curtz töten. So einfach so klar. Doch schon in der nächsten Szene glaubt man ihn (Curtz) gefunden zu haben. Doch der verrückte Colonel heißt Kilgore. Um seinem Idol beim Surfen zusehen zu können macht er ein vietnamesisches Dorf per Luftwaffe dem Erdboden gleich. Und der Zuschauer vorm Bildschirm weiß: "Wenn ich darüber jetzt lache, komme ich sofort in die Hölle." Die Szene gibt damit quasi den Startschuß für eine Reise, die nicht nur die Protagonisten sondern auch den Zuschauer in unvorbereitete Schwierigkeiten bringt. Es ist für viele Zuschauer wirklich einfacher den Film mittendrin auszumachen als sich mit dem Gesehenen auseinanderzusetzen. Z.B. als die eigentliche Identifikationsfigur Willard eine unschuldige Vietnamesin erschießt, um seine Mission nicht zu gefährden oder bei der näheren Charakterisierung von Curtz. Man ist im Laufe des Films häufiger versucht zu sagen, dass ausgerechnet er richtig handelt und tut was getan werden muss. Aber es wird zum Schluß immer schwieriger diese Ansicht aufrecht zu erhalten. Curtz (obwohl er selber keine halbe Stunde vorkommt) ist der Inbegriff der zerrissenen Filmfigur. Zum Ende hin schafft das Grauen des Films einen Schwebezustand, der extrem unangenehm ist. Mit dem Auftritt Curtz erwartet man vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden. Genau das will der Film wohl nie erreichen. Curtz Stützpunkt wirkt wie die Hölle auf Erden und trotzdem vermittelt Curtz jedes Mal durch seine Ausstrahlung ein fairer Kommandeur zu sein. Eine nüchterne Betrachtung auf die Situation fällt dem Zuschauer schwerer als in anderen Filmen, obwohl der Ort im Endeffekt so aussieht wie man es zu Anfang erwartet hat jedoch hat der Weg zu dem Ziel zu viel verändert. Bei Willard wie beim Zuschauer.
    Tetsuo
    Tetsuo

    User folgen 2 Follower Lies die 32 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 27. Juni 2011
    Wirklich ein Meisterwerk. Ich denke es ist bereits genug darüber geschrieben worden. PS: Die Girls tanzen zu "Susie Q" nicht zu "I can´t get no satisfaction". Satisfaction läuft auf dem Boot ausm Radio und Clean tanzt dazu.
    nahiera
    nahiera

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    5,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Dieser Film sollte auf grosser Leinwand oder grossem Flatscreen in 5.1 Sound gesehen werden. Ein Film der die Perversion des Krieges in dramatischen Bild- und Farbeindruecken in eine unwirkliche und kuensterische Dimension rueckt. Dazu gehoeren auch die Uncut-Scenes die fuer das 'Kunsterlebnis' Apocalypse now sehr wichtig sind. Dem Zuschauer werden kontinuierlich ueberladene und surealle Bilder und Szenen angeboten, die nicht realistisch sein muessen, sich aber hervorragend neben die Krankhaftigkeit des Vietnamkrieges aufreihen koennen. Franzosen die einen kolonialen Lebensstil mitten im kambodianischen Dschungel pflegen, ebenso wie die Playboy-Maedchen in einem Militaerhubschrauber: alle an der Grenze zum Wahnsinn im unwirklichen Dschungel. Der Windsurfer der den militaerischen Einzeleinsatz begleitet zeichnet diese Entwicklung zum Wahnsinn nach; zum Schluss bestens vorbereitet sich in die Gruppe der kaputten Verehrer um Colonel Kurtz einzureihen, wird er wohl doch noch in die 'Zivilisation' zurueckgebracht, allerdings als durch den Krieg gewordener Wahnsinniger, das Schicksal vieler anderer Vietnam-Veteranen teilend.
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