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    Frühstück bei Tiffany
    Durchschnitts-Wertung
    4,1
    228 Wertungen - 26 Kritiken
    Verteilung von 26 Kritiken per note
    9 Kritiken
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    5 Kritiken
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    26 User-Kritiken

    BrodiesFilmkritiken
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    4,0
    Veröffentlicht am 26. Oktober 2019
    Ein Film aus einer anderen Zeit der einen hohen Stellenwert hat in der Filmhistorie. Ich werde gar nicht versuchen das Ding rational zu erfassen und zu versuchen eine Wertung zu formulieren, will aber auch nicht unreflektiert eine Höchstwertung raus hauen und den Film unantastbar nennen. Die Zeit, die Zeitdarstellung, die Farben, die Farbgebung, der Look, die Musik … nichts davon entspricht heutigen Sehgewohnheiten wodurch es schon etwas kniffliger wird sich richtig rein zu verlieren. Obendrein habe ich Probleme mit der männlichen Hauptfigur, die von George Peppard gespielt wird: der Mann ist für mich einfach untrennbar mit seiner Rolle als Hannibal Smith aus dem „A-Team“ verbunden. Aber das ist wohl jammern auf ganz hohem Niveau. Der Dialogwitz funktioniert aber immer noch, ebenso wie das Charisma under Zauber der jungen Audrey Hepburn. Deren Weg als scheinbar selbstbewusstes Partymädchen (die Romanvorlage macht wohl eindeutig eine Prostituierte aus ihr) zu sich selbst hat Gefühl, Charme und Witz. Sicherlich erreicht mich der Film nicht in der Wucht die er zu Zeiten des Erscheinens hatte, aber in diesem Fall kann ich den Klassikerstatus vollständig verstehen. Fazit: Humorvoll und mit viel Gefühl geliefertes Liebesdrama voller altmodischem Zauber!
    Kino:
    Anonymer User
    4,0
    Veröffentlicht am 18. März 2010
    Das Buch -oder die Erzählung ist natürlich großartig, bezaubernd melancholisch und irre vielschichtig. Und genau das ist glaube ich das Problem der Verfilmung. Allein die verschiedenen Erzählstränge/-zeiten lassen sich kaum unterbringen. Auch hätte man Holly eindeutiger charakterisiern können, damit klar wird dass sie eben weder abgezockt noch verwöhnt ist, sondern das ungefähr ärmste Mädchen der Welt. Auch finde ich Paul etwas zu heroisch dargestellt, schließlich verkauft er keine Bücher und lässt sich von Frauen aushalten -die Parallele zu Holly wird erst beim 5. Mal sehen deutlich. Und hier ist der Punkt weshalb ich den Film trotzdem toll finde: Im Grunde sind alle Motive von Capote schon im Film angelegt, aber sie fallen etwas der überdrehten Erzählweise und dem Hollywood-Kitsch zum Opfer. Allerdings finde ich den Film so nett und liebevoll erzählt und Audrey Hepburn so wunderschön und grandios, dass ich mir den Film oft genug anchauen konnte um die Motive zu entdecken. Denn vor allem und in erster Linie ist es ein wahnsinnig unterhaltsamer Film.
    Miriam Hillebrand
    Miriam Hillebrand

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    0,5
    Veröffentlicht am 12. Februar 2020
    Stumpfe Charaktere, die nichts wirklich zu sagen haben. Audrey Hepburn passt null in diese vielschichtige Rolle der Holly, zu oberflächlich und dümmlich kommt sie rüber. Der Film wirkt auf erschreckende Art unfreiwillig fröhlich und setzt zuviele Akzente auf Glamour und die immer hübsch, viel zu perfekt geschminkt, in Szene gesetzte Aubrey. Dadurch geht buchstäblich die ganze Handlung flöten, ein dumm konstruierter Film. Es mangelt gänzlich an Tiefgang und Glaubwürdigkeit. So kann sich Capote das nicht vorgestellt haben... Eine neue und bitte auch ernst genommene Umsetzung dieses Buchklassikers wäre wünschenswert👍
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