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    I Care A Lot
    Durchschnitts-Wertung
    2,0
    79 Wertungen - 30 Kritiken
    Verteilung von 30 Kritiken per note
    1 Kritik
    5 Kritiken
    2 Kritiken
    3 Kritiken
    7 Kritiken
    12 Kritiken
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    30 User-Kritiken

    FILMGENUSS
    FILMGENUSS

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    4,0
    Veröffentlicht am 21. Februar 2021
    DAS GELD ÄLTERER LEUTE von Michael Grünwald / filmgenuss.com In Österreich ist der Pflegeregress – das Finanzieren von Pflege aus privatem Vermögen – seit Anfang 2018 abgeschafft. Na, Gott sei Dank für die Angehörigen und Nachkommen. Und Gott sei Dank natürlich für die Betroffenen. Etwas zu besitzen macht schon auch etwas mit dem Selbstbewusstsein. Vom Ende des Pflegeregress hat die toughe Marla Grayson allerdings noch nichts vernommen. Keine Ahnung wie das in anderen Ländern gehandhabt wird. Bei Marla Grayson jedenfalls bläht sich die Brieftasche dank sozialer Scheinliebe bis zum Äußersten. Denn sobald gerichtlich verfügt wird, dass hilfsbedürftige Senioren unter Graysons Kuratel gestellt werden müssen, sie noch dazu Heim und Hof verlieren und nicht mehr als zu melkendes Gemüse sind, wird der ganze Besitz veräußert. Nachlass für andere zu Lebzeiten sozusagen. Ein Vorgehen, fern jeder Ethik. Aber wer braucht schon Ethik in Zeiten von Konzerndenken und dem lukrativen Gewinn aus dem Schaden anderer? Du musst ein Schwein sein in dieser Welt, das sangen schon die Prinzen. Und recht haben sie damit. Allerdings übersehen sie, dass ein Leben auf Kosten anderer irgendwann auf holprigen Pfaden endet. Denn mit der Enteignung und Einweisung der betagten, aber geistig noch völlig fitten Jennifer Peterson (Dianne Wiest) tritt sich Marla Grayson einen Haufen Schwierigkeiten ein, mitunter den finsteren Burschen Peter Dinklage, der, was keiner weiß, Jennifer Petersens Sohnemann ist und sich ernsthaft fragt, warum Mutti sich nicht meldet. Regisseur und Autor J. Blakeson (u. a. Die Entführung der Alice Creed, Die 5. Welle) hat mit seiner schwarzen Thrillersatire I Care a Lot verdammt vieles richtig gemacht und Netflix zu einem sehenswerten Stück Zeit- und Gesellschaftskritik verholfen, das sich überdies streckenweise zu einem sauspannenden Schachspiel zwischen Rosamunde Pike und dem alten Tyrion Lennister mit Rauschebart und Hipster-Scheitel aufbäumt, den man auch spätnachts ansehen kann, ohne dabei müde zu werden. I Care a Lot ist ein Film, der fesselt, und nicht nur zynisch sein will, weil medialer Zynismus den intellektuellen Kritiker hofiert. In diesem Zynismus liegt eine komödiantisch verzerrte Wahrheit, was die Gier einiger weniger betrifft, die sich zur fröhlichen Oligarchie zusammenschließen, um das Fußvolk, das gar nicht weiß, wie ihm geschieht, auszunehmen. Man möchte diese eiskalte, berechnende und scharfsinnige Figur der Marla Grayson, die das Kaliber einer mörderischen Sharon Stone in ihren besten Zeiten erreicht, ohne dabei mit plumpen Kapitalverbrechen anzugeben, am liebsten hassen. Doch das kann man nicht, weil Rosamunde Pike einfach zu begnadet agiert, um sich von ihr abzuwenden. Pike, längst eine meiner großen Favoriten im Filmbiz, ist eine strahlende, makellose Erscheinung und gleichsam so perfide wie eine Renaissance-Regentin, die ihre Widersacher beseitigt, nämlich so, dass es keiner merkt. Pike gibt sich die Frauenpower auf der Schattenseite, da geht selbst einem ebenso versierten Peter Dinklage irgendwann die Eloquenz aus. Und man selbst bleibt sprachlos bei so viel Kälte und Gleichgültigkeit dem Humanismus gegenüber, und man könnte sich auch denken, manch ein Mensch ist ein tigerartiger Einzelgänger, der soziales Miteinander als schier überbewertet empfindet. J Blakeson folgt seinem erdachten Konzept des amoralischen Duells mit einigen Kompromissen, um zum notwendigen Ziel zu gelangen. Das merkt man leider, da sind in Sachen Plausibilität manchmal schwächelnde Wendungen drin, die aber das Gesamtbild nur geringfügig durcheinanderbringen. Doch vielleicht ist dieses Schwächeln auch Teil des Plans, um den Konkurrenten zu umschleichen, ohne ihn ernsthaft um die Ecke bringen zu wollen, weil die Oligarchie nur aus mehreren bestehen kann, die auf Augenhöhe miteinander können sollen. Löwen und Lämmer werden als Gleichnis hier des Öfteren bemüht – zu welcher Fraktion Rosamunde Pike gehört, wird wenig überraschend schnell klar. Wenig klar bleibt, wohin sich dieses toughe Lust- und Frustspiel wohl hinentwickeln wird, was den Film angenehm unberechenbar macht. Und der so sagenhaft gut unterhält wie den Erbschleicher das notarielle Verlesen eines üppigen Testaments. Zu Lebzeiten, versteht sich. _____________________________________________ Mehr Reviews und Analysen gibt´s auf filmgenuss.com!
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    4,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2021
    Also die meisten Kritiken hier stoßen sich anscheinend daran dass die Hauptdarstellerin nicht schon früher von der Mafia umgebracht wurde oder lesbisch ist. Der "Hillbilly" der sie erschießt wird gelobt, der Film als LGBT-movie bezeichnet und plötzlich ist es zu unrealistisch dass jemand allein eine Mafiabande überrrumpelt oder sich aus einem sinkenden Auto befreit. Ich bin ein Mann und sicher kein überdurchschnittlicher Feminist, aber die Kommentare hier sind mehr als peinlich. Der Film ist nicht großartig, aber sicher kein "Müll". Weder ist das Ende "vorhersehbar", noch ist der Film "respektlos gegenüber alten Menschen". Vielmehr wird ein krankes System aufgezeigt in dem alte Menschen zur entmündigten Ware werden - wer nicht mal das verstanden hat sollte sich fragen warum er sich befähigt fühlt hier Kritiken zu verfassen. Fazit: Gute schauspielerische Leistung der Hauptdarsteller, anfängliches starkes Drehbuch das ab der Mitte etwas nachlässt, erfrischender Stil.
    Frriday
    Frriday

    User folgen 1 Follower Lies die 20 Kritiken

    0,5
    Veröffentlicht am 21. Februar 2021
    Ich hasse Filme, bei denen ich gleich zu Beginn weiß, wie das Ende aussieht. "I Care A Lot." startet sehr gut, das Thema ist zeitgemäß. Eine skrupellose Betreuerin eignet sich das Vermögen von Senioren an, die sie mithilfe einer Ärztin unter falschen Tatsachen in Seniorenheimen unterbringt und schamlos ausnimmt. Doch ihr letztes Opfer hat mächtige Helfer, die der Betreuerin das Leben schwer machen. Dieser Film ist leider so vorhersehbar, wie er auch unglaubwürdig ist. Schade um die guten Charakteren, die von Rosamund Pike und Peter Dinklage verkörpert werden, aber leider ist das Drehbuch nach der ersten Hälfte ein schlechter Witz. Nach 30 Minuten wusste ich, wie das Ende aussieht - alles.
    Daniel Sterzik
    Daniel Sterzik

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    1,0
    Veröffentlicht am 20. Februar 2021
    Enttäuschend... Die Story hatte wirkliches Potential, mit der richtigen Besetzung und einem genugtuenden Ende wären es 5/5 Sterne geworden. Im laufe des Films rutschte die Geschichte leider ins unrealistische und war kaum noch mitanzusehen. Schade
    Steffen G
    Steffen G

    User folgen Lies die 13 Kritiken

    1,0
    Veröffentlicht am 19. Februar 2021
    Ein Film wo man alte Menschen verarscht finde ich erbärmlich und nicht lustig. Der Film ist überdreht und der Bogen wird überspannt.
    Brave Albar
    Brave Albar

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    2,0
    Veröffentlicht am 20. Februar 2021
    Was zunächst hoffnungsvoll beginnt und technisch, darstellerisch gut gemacht ist, wird zunehmend zum überkonstruierten, unglaubwürdigen Slapstick, fast absurden Rohrkrepierer. Die wenigen guten Szenen und die leider wahren Kernaussagen der Geschichte, als auch der "versöhnliche" Schlussakzent können das laue Gesamtergebnis nicht drehen.
    An Gre
    An Gre

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    0,5
    Veröffentlicht am 20. Februar 2021
    Was eine kranke Scheisse. Wie kann man nur so einen Müll produzieren. Absolut Menschen verachtend und mies.
    Jack Schlegel
    Jack Schlegel

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    0,5
    Veröffentlicht am 23. Februar 2021
    Kann gerade nur so den halben Stern geben, Anfang war ok aber zu Mitte wurde es unglaublich lächerlich. Die Szenen war absolut unrealistisch (SPOILER - unter starkem Alkoholeinfluss wirst du weder nach 10 Sekunden urplötzlich wach, weder bist du dann noch im Stande dich aus einem sinkenden Auto zu retten und dann noch meilenweit als wenn nichts wäre weiter zu laufen) oder (SPOILER - Nachdem dir Leute die Birne eingekloppt haben und dich stundenlang Gas ausgesetzt haben, oh Wunder überlebst du nicht.) Ich hab echt nicht viel erwartet aber der Film hat alles nur im Negativem übertroffen. Spart euch das Ganze.
    Sebastian Wagner
    Sebastian Wagner

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    1,0
    Veröffentlicht am 23. Februar 2021
    Ein homosexuelles Paar, was Omas und Opas abziehen soll? Ihr Feind, ein russischer kleinwüchsiger, der sich am Ende mit Ihnen verbündet, obwohl diese seine Mutter entführt haben? Bin total verstört von der ganzen Sache. Keine LGBTQ-Filme mehr anschauen - Check ✅ Der Hillbilly der die alte am Ende ins Fegefeuer geschickt hat, schauspielerische Meisterleistung 👍
    Yannick He
    Yannick He

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    0,5
    Veröffentlicht am 21. Februar 2021
    Was für ein kack Film.. habe einfach bis zum ende gehofft, dass irgendwer sich erbarmt und endlich die Hauptdarstellerin erschießt.
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