Mein FILMSTARTS
Bowling for Columbine
Durchschnitts-Wertung
4,0
355 Wertungen - 11 Kritiken
36% (4 Kritiken)
36% (4 Kritiken)
0% (0 Kritik)
9% (1 Kritik)
0% (0 Kritik)
18% (2 Kritiken)
Deine Meinung zu Bowling for Columbine ?

11 User-Kritiken

Jason Bourne
Jason Bourne

User folgen 17 Follower Lies die 829 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 12.05.11

Sicher werden viel Michael Moore wegen seiner einseitigen und überzogenen Darstellung gesellschaftlicher Verhältnisse abtun als radikalen Spinner. Und tatsächlich lassen sich derartige Vorwürfe der ''selektiven Darstellung'' auch nicht komplett von der Hand weisen. Aber diese faktische Schwäche von Michael Moore, eben doch kein so neutraler Dokumentarfilmer zu sein, ist für mich im Endergebnis nicht nachteilig. Natürlich ist es vollkommen unnötig, falsche Fakten vorzubringen, wie ihm einige Kritiker vorwerfen. Aber davon abgesehen ist es doch eben grade jene zutiefst satirische und polemische Kritik an der (amerikansichen) Gesellschaft, die ihm seine Aufmerksamkeit eingebracht hat und damit eine entsprechende Wirkung in der Öffentlichkeit erzielen konnte. In Anbetracht dieser Tatsache möchte ich Moore ungeachtet dessen Ambivalenz nicht gleich verurteilen und empfehle ''Bowling for Columbine'' jedem. Es ist ein erschreckend amüsanter und gut hinterfragender Film, der nicht nur die Frage nach den Ursachen des ''Waffenfetischs'' der Amerikaner stellt, sondern darüberhinaus auch die Verhältnisse rund um die Amokläufer von Columbine auf eine bissige Art und Weise vor Augen führt.

Ehrgeiz84
Ehrgeiz84

User folgen 0 Follower Lies die 41 Kritiken

5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 05.01.16

1A wie Michael Moore hier ohne viel Zutun, Amerika sich selbst als Feigling des Universums hinstellen lässt. Seit die Siedler nach Amerika kamen, versteckten sich die Amerikaner hinter ihrer Schusswaffe und sie ballern bis heute ohne zu fragen, ob es erwünscht ist oder nicht blindlinks auf jegliche Länder ohne politisches Ergebnis mit viel toten Zivilisten als Resultat. (Für alle Kritiker an dieser Stelle: Ja ich bin froh, dass sie uns von Hitler befreit haben, das ist aber auch das Einzige!!) Und dies passiert ähnlich auch innerhalb der Staaten. Eine sehr wichtige weitere Meisterdoku vom sehr sympathischen und ehrlichen Michael Moore, die als Ausgang das Massaker an der Columbine High School untersucht!

Pato18
Pato18

User folgen 10 Follower Lies die 896 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 13.07.15

"Bowling for Columbine" war eine sehr interessante dokumentation, die zeigt wie schlimm der waffenkonsum in den USA ist. das hat auch schlimme folgen, die auch in diesen film sehr gut dargestellt worden sind. auch interessant sind die kritischen interviews die geführt werden.

Frank B.
Frank B.

User folgen 2 Follower Lies die 164 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 03.07.14

Überzogen, provokant und manchmal mit Sicherheit einseitig dargestellt, aber trotzdem oder vielleicht gerade deshalb sehenswert und ebenso Diskussion würdig. In meinen Augen geht es gerade darum bei solchen Filmen/Büchern. Ja, es ist vielleicht nicht alles wahr, aber wer teilweise Glechnisse oder überzogene Beispiele nicht richtig einsortieren kann/will ist vielleicht um keinen Deut besser, als diejenigen, die ungefragt, oder auch gefragt alles glauben. Dieser Film regt zum Nachdenken an und das macht er gut, er will provozieren und das macht er ebenfalls gut, er will Dinge aufzeigen und seinen Finger auf Wunden legen und das macht er ebenfalls unglaublich gut. In meinen Augen unglaublich wertvoll und kontrovers und unglaublich sehenswert.

Lovin1988
Lovin1988

User folgen 0 Follower Lies die 2 Kritiken

0,5katastrophal
Veröffentlicht am 09.08.10

Eine Schande dass dieser Film 5 Sterne hier bekommen hat. Ich muss nur erwähnen, dass fast sämtliche Inhalte in diesem Film erlogen und falsch dargestellt sind. Niemand kann in den USA ein Gewehr in der Bank erhalten. Niemand! Wer sowas ansieht und alles sofort schluckt ohne zu fragen, ist viel dümmer als die Amerikaner die Moore versucht dumm aussehen zu lassen. Die User-Kritiken unter mir beweisen nur noch mehr, dass solche Leute eigentlich von Dummheit befallen sind! Lachhaft und ironisch wie sich der medienabhängige und meinungsverzerrte Deutsche wirklich glaubt dem Amerikaner was voraus zu haben. Gute Nacht!

Kino:
Anonymer User
5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 16.10.07

Also ich finde diesen Teil supppper er ist wirklich perfekt Gelungen , wie Moore mal wieder die Tatsachen auf schwarz und weiß beweist , und das mit wirklich heftigen und interessanten mittel.

Wie es in den Staaten so abläuft mit diesem Waffen problem ist wirklich unglaublich und das Dank Moore er versucht es wirklich mit allen Mitteln XD ,
aber es gibt auch wirklich sehr Traurige punkte in dieser Doku von Moore

Im Großen und Ganzen Fabelhaft gelungen und ist nach meiner Meiniung wirklich empfehlenswert !!!

Euer Emo

Kino:
Anonymer User
4,5hervorragend
Veröffentlicht am 26.02.07

Der Film ist klasse keine Frage!.... Aber einen kleinen Kritikpunkt möchte ich gerne noch anbringen. Der Film ist einfach ein wenig reisserisch, dadurch, dass er einfach auf einer gewissen Ebene versucht den Zuschauer zu manipulieren. Ein Beipiel ist das auch in der Filmstarts Kritik erwähnte auftreten der zum Krüppel Geschossenen in Wall Mart (Hier wird an den Zuschauer auf einer Gefühlsebene appeliert und "Stimmung" gemacht) oder die ebenfalls in der Kritik erwähnten Zahlen der Todesopfer durch Schusswaffen in der USA und in anderen Länder (Diese Zahlen sind nicht zu der Bevölkerung ins Verhältnis gesetzt. Wenn man die nakten Zahlen aus dem Film nimmt und sie in Verhältnis setzt (11000 zu 300) erhält man ca. 36 zu 1. Bezieht man das Ganze nun auf die Bevölkerungszahl der jeweiligen Länder ist es nur noch ca. 7 zu 1.)
Bis auf diese leichten Kritikpunkte ist der Film jedoch absolut sehenswert!!!!

Kino:
Anonymer User
5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 13.09.06

Ein Mann, der aussieht wie der typische Durchschnittsamerikaner, will uns was über seine mitmenschen und dessen komisches, fast surreales verhalten im bezug auf waffen erzählen? kann das denn sein dass einer von "denen" wirklich so viel durchblick hat und auch noch soviel rückrad besitzt dies der welt aufzuzeigen?
es kann!!
michael moore ist der lebende beweis dafür dass vorurteile, egal gegen wen und was unbegründet sind und man niemanden über einen kamm scheren kann!
er kritisiert ohne zu verurteilen, er zeigt auf, aber nur mit handfesten beweisen. das kommt gut an, denn es ist ehrlich! keine vorurteile und keine faschistischen ansichten, nein, nur die bittere wahrheit, über ein land das sich die tollste und beste und gerechteste nation des universums schimpft.
nur mal so am rande: in den usa leben 2/3 an der armutsgrenze.

dass die "amis" ihre waffen lieben, ist ja weitreichend bekannt gewesen, auch vor diesem film. aber mit was für einem fanatismus und was für einem plumpen eigenglauben an ihre "genetalverlängerung", war wahrscheinlich den wenigsten europäern, mich eingeschlossen, bekannt.
leute, die dies nicht einsehen wollen oder können, will ich nur raten ihre "hollywoodgefärbten" scheuklappen abzulegen und diesen film als anlass zu nehmen die mächtigste nation der welt mal genauer unter die lupe zu nehmen.denn dieses thema ist nur ein kleiner teil einer nation die den schuß nicht gehört hat:-)vielen dank

Kino:
Anonymer User
2,0lau
Veröffentlicht am 27.04.06

1. Wenn man mir einen -so wie ich sie mir vorstelle-typischen Amerikaner vor die Nase setzt, bin ich schon etwas kritisch. Dicker MacDo-Bauch, schmuddelige T-Shirts, fettiges Haar,... was will man denn mehr.
2. wenn mir dann dieses Männchen noch erzählt, was für ein riesen Paket von paranoirten Angsthasen die USA seien, dann finde ich das schon etwas anmassend, aber das beruht nur auf Vorurteile, denn wie man weiss, sagt das äussere nichts übers Innere aus.
3. doch wenn dieses kleine, wuzzigele Männchen anfängt Märchen zu erzählen, dann find ich das gemeingefährlich.
4. dann fühle ich mich verarscht und bin sehr, sehr kritisch gegenüber diesem Männchen und seinem Film.
5. wenn sich dann noch die Europäer das Maul über die USA zerreissen find ich dass arrogant und eingebildet.
6. Man kann die Fakten nicht verdrängen-ich stimme vielen Teilen des Filmes zu, doch kann man nicht einen richtigen, auf Fakten beruhenden, durchdachten, intelligenten Film machen?!
7.wir sollten uns schämen.... wie oft höre ich:"boah, ey. ich bin ja kein Rassist, oder so.. aber ich hasse die Amerikaner,ey". "kennst du schon den neuen song von 50 Cents, ey, das rockt voll. das ist voll cool, ey. ich geh heut mal wieder zu Burger King, ey.fress mich mal widder voll. yo, mÄn! what's up? "
8.wir sind nicht so viel besser wie wir glauben zu sein.
9. sollten wir nicht eher versuchen Vernunft in diese Welt zu bringen, als uns über sie lustig zu machen?!

Kino:
Anonymer User
5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 21.07.05

Wenn - wie Michael Moore deutlich zeigt - Amerikanern von Kindheit an ein überzogener Patriotismus eingebleut wird, wenn schon Kinder daran glauben lernen, daß sich Ziele leichter mit (Waffen-)Gewalt durchsetzen lassen, weil es eben schon immer so war, dann haben die Amis wieder alle, wo siew sie haben wollen: unter dem Deckmantel von "Freiheit und Gleichberechtigung", unter der "Tarnung" der Unabhängigkeits- und Menschenrechtserklärung seit über 200 Jahren eine Hegemoniepolitik betreibend, die - auf Kosten von Kultur, Religion und Ethik anderer Nationen - nur eins zum Ziel hat: Die wirtschaftliche Potenz zu vergrößern. Und: Kriegführen ist nun mal das größte Kapital, das größte Geschäft der Welt, Krieg hält ein Land am Kacken, Krieg schafft Millionen Arbeitsplätze.

Die eingestreute Comic-Sequenz von M. Moore sagt mehr aus über die Psyche von Amerika als manches Geschichtsbuch. Man stürzt in ein Wechselbad der Gefühle, das ist alles so absurd, gerade weil es wahr ist und weil sich die Menschen hier ständig selbst entlarven, daß man einerseits lauthals lacht - und anderersseits bei Szenen mit dem senilen Altnazi Heston und dem toten Mädchen nur noch Wut und Trauer packt.
Daß die Angst regiert, die Angst um das eigene Heim, um die eigene Familie, daß diese Angst unreflektieret und mit allen Mitteln bekämpft werden muß mit einer manchmal naiven "Schutzsuche", das haben die Ereignisse des 11. September und Bushs Wiederwahl bestätigt - nirgendwo anders wäre ein Politiker, dessen Verstrickungen, Lügen, obskuren Verbindungen und Irrtümer so offen zu Tage liegen, wiedergewählt worden.
Ralf

Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme aller Zeiten: Usermeinung
  • Die besten Filme aller Zeiten: Pressemeinung
Back to Top