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...ist ja so `ne Sache: entweder erwartet man zuviel, oder zuwenig. Selten überrascht es einen eiskalt. In dieser Sparte zumindest kann sich John Herzfeld rühmen, zumindest voll zu punkten! Das, was einer von den zentralen Charakteren hier zustösst, lässt einen als Zuschauer auf jeden Fall erstmal verstört zurück. Das können die doch nicht ernst meinen??? Oh ja! Und - entweder schluckt man diese dramaturgische Kröte - oder schaltet nach dieser Wendung ab. Was schade wäre - der Streifen behält trotzdem bis zum Ende seinen Drive; auch wenn es dann ein wenig zu moralisierend wird. Nicht jeder möchte in einem Unterhaltungsthriller eine "Predigt" serviert bekommen. Sei es drum. Karel Roden (Rasputin aus HELLBOY) und Oleg Taktarov (später neben de Niro in dem Schnarchsack RIGHTEOUS KILL nochmal zu sehen gewesen) als russisches Killerduo, das seine Greueltaten mit Videokamera brav dokumentiert und somit zu den URBAN BORN KILLERS "mutieren" sind im Jahre 2001 durchaus eine Art von Vorschau auf das gewesen, was in Sachen selbstverliebte mediengeile Mörder noch kommen sollte. Dieser filmische Kassandra-Ruf ist es wert, als ein zu Unrecht gescholtener de Niro-Streifen langsam mal wiederentdeckt zu werden. Auch wenn er - schon recht - zeitweise recht dick aufträgt.....
Hinzugefügt am 07.04.2009 um 23:25 Uhr Verstoß melden
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