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Home > Kino > Film-Archiv > Thriller > Memento > Userkritiken
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1 - 10 von 44 Treffern
Mitglied seit 745 Tagen | 1 Kritik
Kritik: Kann mich der allgemeinen Begeisterung überhaupt nicht anschließen, sondern halte "Memento" für einen völlig überschätzten Film mit einer zwar originellen Erzählstruktur, die jedoch ziemlich schwach umgesetzt wurde. Da sind zunächst die allesamt eher durchschnittlichen Darsteller, wodurch die Figuren farblos und uninteressant wirken. Dies versucht die Regie durch seltsame stilistische Design-Spielereien zu übertünchen, etwa indem als Kontrast zu den Schwarzweiß-Szenen und ohne sonstige dramaturgische Funktion auffällig oft die Farbe Hellblau verwendet wird (Hemd des Hauptdarstellers, Türen und andere wenig geheimnisvolle Gegenstände). Atmosphärisch finde ich "Memento" sowas von dünn, dass er mich eher an US-amerikanische Fernsehserien als an einen Kinofilm erinnert. Das liegt auch an dem durchweg dürftigen und uninspririerten Szenenbild sowie an dem gleichförmigen und deshalb ermüdenden Ton: der Film verzichtet weitgehend auf musikalische Elemente. Stattdessen hört man in gewissen Abständen immer gleich klingende nervig-langweilige Hintergrundklänge. Die Stimmen und Dialoge wirken ebenfalls schwunglos bis monoton, was möglicherweise den Wiederholungs-Charakter der Erinnerungsfragmente unterstreichen soll. Ich bezweifle allerdings, dass dies in dieser Weise beabsichtigt ist. Vielleicht ist hier auch einfach die deutsche Synchronisation grausam. Die Auflösung der Story am Ende finde ich denn auch eher platt als "genial": (Achtung, Spoiler) der Protagonist hat seine erworbene Amnesie mit einem in sich geschlossenen System von Trugvorstellungen ausgestattet und versucht infolge, die belastenden Ereignisse zu rekonstruieren und gleichzeitig die eigenen Schuldgefühle von sich fern zu halten - ja meine Güte! Ich stehe ansich sehr auf komplexe Psychothriller mit verschachtelten Zeit-, Inhalts-, Realitäts- und Sinnebenen. Umso mehr ist Memento bei allem Hype eine Enttäuschung für mich gewesen.
Mitglied seit 485 Tagen | 27 Userkritiken
Kritik: Leonard Shelby hat seid dem "Tod" seiner Frau kein Kurzeitgedächtniss mehr. Sein einziger Lebenssinn ist die Suche nach dem Mörder seiner Frau. Um sein Leben aka die Suche nach dem Mörder seiner Frau zu managen tätowiert er sich die Fakten der Suche betreffend auf die Haut und fotografiert Personen und Orte die Relevant für ihn sind . Bald scheint deutlich zu werden dass das Umfeld Lennart Manipuliert und seine Schwächen für die eigenen Vorteile ausgenutzt werden. Alles scheint mit der Zeit Sinn zu ergeben bis die dunkle Wahrheit ans Licht kommt. Die Geschichte wird auf zwei Ebenen erzählt ,der Haupstrang erzählt Szenisch-rücklaufend den Mord an einem John G. . Nebenbei gibt es einen zweiten Strang in welchem Lennart einem unbekannten Anrufer die Geschichte von Sammy(einem Mann mit gleichem Gedächtnissleiden)erzählt. Zur verdeutlichung das er noch nicht zu den momentanen Ereignissen gehört wird dieser in Schwarz-Weiß gezeigt, von der Inszenierung ausgehend könnte man diesen mit Oliver Hirschbiegels "Ein ganz gewöhnlicher Jude" vergleichen. Nachdem die Story Rückwärts rückblendend erzählt wurde wechselt der scheinbare Nebenstrang zum Hauptsrang und löst das Komplizierte Pussel auf. Christopher Nolan inszenierte mit Memento einen einzigartigen Verschwörungsthriller welcher erst am Ende eine richtige Einschätzung von der Seite des Rezipienten zulässt. Auch einzigartig ist das "Invertierte Storytelling" welches mühelos ineinander Übergreift und zu keinem Zeitpunkt unausgereift wirkt. Abschließend lässt sich sagen das dieser Film zu Recht als einer der Top 50 Filme aller Zeiten gehandelt wird! Muss man gesehen haben
Mitglied seit 633 Tagen | 43 Userkritiken
Kritik: Kurzkritik Memento: "Ich muss an eine Welt außerhalb meiner eigenen Gedanken glauben. Ich muss daran glauben, dass das, was ich tue, auch einen Sinn hat - selbst wenn ich mich nicht erinnern kann. Ich muss daran glauben, dass, wenn ich die Augen schließe, die Welt noch da ist. Glaube ich, dass die Welt noch da ist? Ist sie immernoch da? Ja. Wir alle brauchen Erinnerungen, damit wir nicht vergessen, wer wir sind. Das gilt auch für mich." Eine schlechte Kritik zu Memento und der evtl. nicht notwendigen Erzählstruktur ist meiner Meinung nach nicht nur überflüssig an dieser Stelle sondern zielt meines Erachtens auch völlig an der Thematik dieses Films bzw. der Intention Christopher Nolans vorbei! Memento ist ein ganz bewußt kalkuliertes Spiel mit Netz und doppeltem Boden. Und mit konventioneller Erzählstruktur wäre Memento dramaturgisches Harakiri! Zwei Handlungsstränge bewegen sich während der Laufzeit von Memento sich sehr bewußt aufeinander zu und führen bei einer Kreuzung zu einer verblüffenden Lösung! Der schwarz-weiß gehaltene Teil des Filmes bewegt sich auf der Zeitachse konventionell nach vorne, der andere farbige, von Ende des Filmes zum Anfang des Filmes. Das ist in höchstem Maße originell und herausfordernd für den Zuschauer. Zur Handlung: (Achtung Spoiler!): ein Mann bekommt bei einem Überfall in sein Haus durch einen Verbrecher die Kopfnuss seines Lebens, vergißt immer wieder im Laufe des Films was er getan hat, auch das er seiner Frau mehr als einmal eine Insulinspritze gegeben hat und so zum Mörder wurde! Im medizinischen Sinne wird diese Form seiner auftretenden Krankheit als anterograde Amnesie bezeichnet. Und die Quintessenz ist, das der Versicherungsvertreter Shelby ewig auf der Jagd nach dem Mörder sein, sich ewig weiterhin die falsche Fährte legen und sogar Menschen auf dem Gewissen haben wird, die es a) entweder gut mit ihm meinen oder b) wie einige zwielichtige Personen ihn ausnutzen wollen! Weil er sich Aufzeichnungen anfertigt über alles und andere Personen für die Mörder seiner Frau hält! Die Jagd nach dem Mörder wird nie aufhören! Fazit: Memento von Christopher Nolan erweist sich als überaus brillante Kopfnuss von ungeahnter Qualität , offenbart die ungewöhnlichste Erzählstruktur der letzten Jahre, stellt sich aber auch als exzellentes Psychogramm heraus, das sich mit folgenden Fragestellungen auseinandersetzt: was würde geschehen wenn der Mensch über kein Langzeitgedächtnis mehr verfügen würde? Was wäre der Mensch noch wert? Wäre man dann noch Herr seiner selbst? Es entsteht ein faszinierendes Psychopuzzle, das fesselt und sich vordergründig mit dem Aspekt beschäftigt, wie manipulierbar der menschliche Geist ohne Erinnerungsvermögen auch durch Außenstehende ist bzw. wie leicht man der Willkür anderer dann ausgesetzt sein kann. Guy Pearce ist die Rolle des mit vordergründiger Härte gespielten, aber doch sehr verletzlichen Opfers wie auf den Leib geschrieben. Memento ist einer der faszinierensten Psychothriller der letzten 10 Jahre, gilt bereits jetzt als Kult und hat das Prädikat "einzigartig" zu Recht verdient. Allerdings ist eine mehrfache Sichtung erforderlich, um den Film vollständig erfassen und die Geschehnisse korrekt einordnen zu können. (Review: Blu-Ray Disc, Deutsch, DD 5.1, 1080p) Wertung: 10/10 Punkte Kritik ebenfalls auffindbar unter http://blockbusterandmore.blog.de
Mitglied seit 433 Tagen | 75 Userkritiken
Kritik: Oh Gott ich liebe Christopher Nolan!! Er schafft es jedes mal etwas völlig neues zu kreiiren. Das ist im hier wiedereinmal gelungen. Den Film verkehrt zu erzählen ist einfach eine derart geniale Idee!! Das Drehbuch ist großartig geschrieben und steckt voller Anspielungen, die man erst versteht wenn man den Film zweimal gesehen hat. Die Darsteller sind extrem gut, wie immer bei Nolan. Obwohl man dem Film anmerkt das er sehr billig gedreht wurde, stört das überhaupt nicht. Die fehlenden Special-effekts macht er mit einem genialen Drehbuch, großartigen Ideen, wunderbarer Kameraführung, extremer Spannung und wie gesagten extrem guten Darstellern weg. Zudem empfielt es sich , wie bei vielen Nolan-Filmen, ihn zweimal zu sehen. Das Ende ist total überraschend!! Alles in allem: Großartig!!
Kritik: dieser film ist ein kleines meisterwerk! er überzuegt nicht nur durch die brillante story, sondern auch durch die markante und und unübertreffliche art wie nolan seine geschichte erzählt. großes kino!
Kritik: Wow, das habe ich wirklich nicht erwartet. Nach dem Trailer habe ich gedacht, dass der Film wahrscheinlich "nur" gut wird, aber dass er jemanden wie mich, der diese Art von Thrillern eigentlich nicht mag, so überzeugt, hätte ich echt nicht gedacht. Der Film hat eine wahnsinnig komplexe Story und ist einzigartig erzählt. Schauspielerisch mit das beste was ich jemals gesehen habe. Der Film hat mich echt mal vom Hocker gehauen. Einfach der Hammer, muss man sich anschauen. 10/10
Mitglied seit 1.316 Tagen | 3 Userkritiken
Kritik: Ich dachte am Anfang, dies könnte ein interessanter Film sein, also rein die DVD und los. Tja das Besondere an diesen Film er läuft (teilweise) Rückwärts (Anm. nichts neues für mich kenne ich schon von "Irréversible") und bedarf Aufmerksamkeit vom Zuschauer, sonst kommt man nicht mehr richtig hinterher. Gut der Anfang ist meiner Meinung nicht schlecht, aber der Film wird dann ziemlich 08/15 bis langweilig. Ich war schon etwas enttäuscht vom der ersten Hälfte des Filmes, doch dann überraschte mich die zweite Hälfte des Filmes. [Spoiler] Ich hätte natürlich schon geahnt das Teddy nicht der gesuchte ist, aber was der Film dann als Auflösung anbietet finde ich genial [/Spoiler] Der Film schwächelt wie gesagt in der ersten Hälfte, aber holt eine Menge am Ende wieder raus ich gebe 8/10 ganz perfekt ist er nicht ;)
Mitglied seit 650 Tagen | 70 Userkritiken
Kritik: Christopher Nolan zeigt mit Memento sein ganzes Können und stellt einen Thriller der Extraklasse auf die Beine. Das Bemerkenswerte ist dabei die sonderbare Erzählstruktur, der Beginn ist das Ende und das Ende ist der Beginn, zwischendrin noch ein Handlungsstrang der normal verläuft. Dieses Stilmittel weis zu fesseln und gibt dem Film etwas spannendes. Allerdings sollte man den Film sehr genau anschauen, da er wirklich eine richtige Kopfnuss ist, aber wenn man das tut, kann man sich vor grandiosen Wendungen und einem tollen Ende nicht mehr retten. Zudem zeigt Guy pearce hier sein volles schauspielerisches Talent und überzeugt als verwirrter Mann auf der Suche nach sich selbst. Grandioses Filmpuzzle, das mehrmals angesehen werden muss. Leider habe ich "memento" immer noch nicht ganz kapiert.
Mitglied seit 715 Tagen | 4 Userkritiken
Kritik: Faszinierender Film aufgrund von der Erzählstruktur die rückwärts läuft. Sehr gute schauspielerische Leistung von Guy Pearce sowie den Nebendarstellern. Alle perfekt gecastet! Der Film bleibt spannend bis zur letzten Minute. Muss man sehen!
Mitglied seit 1.260 Tagen | 4 Userkritiken
Kritik: Mein absoluter Lieblingsfilm... bei dem Film, muss man aufpassen, denn es werden hin und wieder für nur ner millisekunde szenen gezeigt, die den Film zur Erklärung bringen. Denn wer der Mörder ist oder was Richtig und falsch ist, das weiß man selbst am Ende nie, auch wenn man sich den Film mehrmals angesehen hat... Ein Muss für alle Fans, die nach einem Film noch nachdenken wollen
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