Hannibal
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    horrispeemactitty
    horrispeemactitty

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      3.5 - Gut

    Eine recht solide Fortsetzung zu "Das Schweigen der Lämmer". Julianne Moore ermittelt hier als FBI-Agentin den Fall von Hannibal Lecter. Im Mittelpunkt steht diesmal Hannibal,welcher sich zur Ruhe gesetzt hat,aber entdeckt wurde. Ein spannender Thriller der zum Schluß aber in leicht ekelhafte Szenen ausartet. Anthony Hopkins und Julianne Moore spielen ihre Rollen sehr authentisch.

    Hinzugefügt am 27.05.2011 um 23:44 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Und wieder überzeugt Anthony Hopkins in seiner Rolle des Hannibal Lecter. Der Film ist sehr gut inszeniert worde. Die guten Kameraeindstellungen, die Detailgenauigkeit und die Schauspielerischen Leistungen machen diesen Film sehr sehenswert. Soweit die positiven Punkte. Was mir nicht gefallen hat, sind mehrere Abweichungen vom Buch, vorallem der Tod Mason Vergers und der Schluss. Gefehlt hat mir vor allem Margot Verger, die Tochter von Mason. Die Beziehung zwischen Margot und Mason und auch zu Barney. Es ist natürlich schwer eine Besetzung für Margot zu finden, die dazu noch bereit ist sich nackt zu präsentieren (wenn die Sexsene aus dem Buch in den Film genommen wäre). Viele Dinge, die das Buch für mich interessant gemacht haben sind leider nicht für den Film umsätzbar gewesen wie z.B. der Gedächtnispalast von Lecter in dem er durch seine Erinnerungen wandert oder die inneren Monologe der Figuren. Die Brutalität ist im Film teilweise schwächer als im Buch und somit (meiner Meinung nach) nicht übertrieben. Fazit: Ein gelungener Film, en man sich jederzeit ansehen kann, der jedoch nicht ganz an die Vorlage herankommt.

    Hinzugefügt am 18.05.2009 um 18:06 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Ein absolutes Meiserwerk! Ein genialer Anthony Hopkins in einer ebenso genialen Geschichte des Meisters Thomas Harris. Es ist einfach erstaunlich wie Hopkins wieder perfekt mit der Rolle des intelektuellen Kannibalen Hannibal Lecter verschmilzt! Auch Gary Oldman ist als Mason Verger absolut überzeugend. Leider muss ich sagen, dass mir Jodie Foster in Schweigen der Lämmer als Clarice Starling besser gefallen hat. Trotzdem ein sehr eindrucksvoller Film! Fazit: Intelligent. Bösartig. Genial.

    Hinzugefügt am 04.05.2009 um 17:49 Uhr
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    Jul89
    Jul89

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      2 - Nicht gut

    Ich kann nicht beurteilen, ob sich Drehbuch und Regie annähernd an die Buchvorlage gehalten haben, jedoch bin ich der Meinung, dass sich "Das Schweigen der Lämmer" nicht mit "Hanniball" vergleichen lässt, da dieser Möchtegernthriller mageres Hollywoodkino ohne jegliche Ansätze von Spannung ausstrahlt. Sicherlich sorgen die hübschen Bilder und Szenarien für eine kleine Aufwertung des Films, das ist dann jedoch auch alles! Die Gewaltszenen sind abstoßend und unnötig, vielleicht hätte hier ein wenig Fingerspitzengefühl den Gesamteindruck verbessern können, denn dann würde der Fokus meiner Kritik mehr auf der Handlung des Films liegen, die leider so banal und oberflächlich gehalten ist, dass sie mir fast schon in Vergessenheit geraten ist, da sie in keiner Sekunde Aufregung und Spannung hervorruft, viel eher Langeweile und Hoffnung auf Zäsur, einen Augenblick des plötzlichen Showdowns, etwas Unerwartetes, welches Signum eines jeden guten Thrillers sein sollte.- hier nicht vorhanden, deswegen: "Lau"; 4/10

    Hinzugefügt am 02.05.2009 um 21:38 Uhr
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      4.5 - Großartig

    Ich finde den Film einfach nur gelungen. Anthony Hopkins zieht alle Register und überzeugt voll, Julianne Moore spielt auch sehr solide. Das Highlight ist für mich Gary Oldman. Ich geb dem Film aber dennoch keine 10 Punkte, da immer mal ein besserer Film kommen kann. Trotzdem ein Highlight. Ich finde ihn auch besser als seinen Vorgänger.

    Hinzugefügt am 06.02.2009 um 22:27 Uhr
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      2.5 - Na ja

    Es ist unvermeidlich, dass ein Nachfolgefilm mit seinem Vorgänger verglichen wird- und diesem Vergleich hält Hannibal einfach nicht stand. Julianne Moore ist für mich absolut fehlbesetzt; ihre Leistung ist solide, allerdings relativiert sich das nochmals ins Negative, sobald man sich an Fosters Leistung erinnert, was unweigerlich passiert. Ansonsten gelingt es Scott kaum, dauerhaft Spannung aufzubauen und so plätschert die Handlung die meiste Zeit nur vor sich hin und über die aufkommende Langeweile können auch die wenig spektakulären Szenen nicht hinweghelfen. Einen weiteres Problem erschließt sich, wenn man das Harris' Buch gelesen hat. Scott übernimmt die Handlung größtenteils, lässt aber "unwichtige" Details weg, aber ganeu aus diesem Grund wirkt im Film dann einiges unlogisch und nicht nachvollziehbar, was es im Buch noch war. So zum Beispiel die angesprochene Einreise Lectors, wobei er hätte erkannt werden müssen- im Buch unterzog er sich mehrerer regelmäßiger Gesichtsoperationen, um sein Aussehen immer wieder zu ändern. Zu der Szene gegen Ende, als Hannibal das Gehirn verspeist: sie mag brutal sein, hält sich aber an die Buchvorlage und wesentlich schlimmer, als der aufgehängte Polizist im "Schweigen der Lämmer" ist sie nicht, nur expliziter dargestellt- das mag nichts für schwache Nerven sein, passt aber zu der Person Lectors und wäre auch viel nachvollziehbarer, wäre das Verhältnis von Starling und Krendler vorher deutlicher durchleuchtet worden. Wirklich missfallen hat mir das Ende- es wird zwischen Starling und Lector eine Art von "Liebe" angedeutet, welche aber zum vorherigen Teil des Films einfach nicht passen will. Das Buch geht hierauf den ganzen Handlungsablauf ein und endet damit auch wesentlich konsequenter (Starling bleibt bei Lector und sie werden eine Art "Liebespaar", wenn auch nicht auf dem üblichen Weg und nicht im konventionellen Sinn einer Beziehung). "Hannibal" erreicht nie die Intensität seines Vorgängers und auch nie die Nachvollziehbarkeit. Scott achtet sehr auf die Optik seines Films, ein großer Pluspunkt, doch die wichtige Ergründung der Charaktere bleibt dabei auf der Strecke. Da kann man sich eigentlich das "Schweigen der Lämmer" getrost noch ein mal ansehen und sich "Hannibal" sparen.

    Hinzugefügt am 24.07.2008 um 18:00 Uhr
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      2.5 - Na ja

    Dieser Film ist ein Paradebeispiel dafür, wie ein Thriller mit guten Schauspielern (stimmt leider nicht ganz), aber einer nicht so guten Handlung (stimmt leider schon) doch noch unterhalten kann. Anthony Hopkins macht seine Sache sehr gut, die Rolle des gebildeten und ebenso grausamen Soziopathen macht den Eindruck, als wäre sie extra für ihn geschrieben worden, obwohl er insgesamt schlechter spielt als in "Das Schweigen Der Lämmer". Die anderen Schauspieler sind gut bis solide, Ray Liotta spielt den korrupten Polizisten Paul Krendler gut, aber ich meine, er hätte ihn besser spielen können, Gary Oldmann (kaum zu erkennen) stellt den entstellten und rachesüchtigen Millionär Mason Verger überzeugend dar. Ganz besonders hervorzuheben ist Giancarlo Giannini. Er spielt den habgierigen, aber dennoch auf eine gewisse Weise sympathischen Inspector Rinaldo Pazzi derart gut, dass das Zusehen ein Genuss ist, wenn Lecter und er aufeinandertreffen. Dass er ungefähr nach der Hälfte des Films das Zeitliche segnet, bringt zwar die Handlung voran, allerdings verschwindet damit auch der einzige Schauspieler, der Hopkins ebenbürtig ist. Damit zu Julianne Moore. Meiner Meinung nach ist sie vollkommen fehlbesetzt. Nach dem furiosen Anfang schafft sie es nicht, ihrer Agentin Clarice Starling die Tiefe zu geben, die diese Figur gebraucht hätte. Neben der in einer Szene total übertriebenen Gewaltdarstellung (siehe unten), sind das die zwei größten Mankos des Films, die ihm aber viel Potential nehmen. Moore spielt viel zu oberflächlich, um auch nur annährend an Jodie Foster ranzukommen. Aus der vorsichtigen, immer konzentrierten, aber dennoch mutigen Agentin ist eine zähe Figur geworden, die sich am liebsten mit Vorgesetzten anlegt. Sie passt sich keiner Situation an, von ihrer charmanten Art (die Jodie Foster exzellent im Vorgänger vermittelt hat) ist nur noch Ansatzweise etwas zu merken. Man könnte sich auch Bruce Willis als Hannibal Lecter vorstellen, das wäre meiner Meinung mit diesem Besetzungsdesaster vergleichbar. Für diesen gravierenden Fehler ziehe ich zwei Punkte ab. Nun zur Handlung: Die Geschichte fängt sehr gut inszeniert an, verliert aber in der Mitte an Spannung. Leider genau da, als Hopkins und Giannini ihr "Katz und Maus Spiel" spielen. Am Schluss des Films ist die Handlung total vorhersehbar. Aber nun gut, Spannung ist zumindest ansatzweise vorhanden, gerade nach dem Durchhänger in der Mitte, in der Giannini von Hopkins umgebracht wird (übrigens meiner Meinung nach einer der Höhepunkte des Films) und nach circa 3/4 des Films, als kurz vor dem Finale die italienischen Riesenwildscheine in Aktion treten. Was schade ist, ist, dass das Verhältnis zwischen Starling und Krendler zwar als angespannt dargestellt wird, Ridley Scott hätte es dennoch etwas ausbauen können. Für den Durchhänger und die insgesamt nicht ganz überzeugende Handlung ziehe ich zwei Punkte ab. Noch ein Satz zu der Regie: Scott filmt sehr gut, er fängt das Filmgeschehen fast schon perfekt ein - der Mann versteht sein Handwerk. Mit der Filmmusik und der schauspielerischen Leistung Hopkins und Gianninis sind das die drei größten Stärken von "Hannibal". Wie er ein Paradebeispiel dafür ist, dass talentierte Charaktermimen viel rausreißen können, so ist er leider auch ein Paradebeispiel dafür, dass eine vollkommen überzogen Gewaltszene, die zudem noch das Ende von "Hannibal" ausmacht, einen Film im wahrsten Sinne des Wortes kaputtmachen, beziehungsweise den Eindruck, den man von dem Film behält, schmälern, kann. !!SPOILER ANFANG!! War so eine Szene wirklich nötig? Muss man wirklich zeigen, wie einem (noch lebendem, aber unter Drogen gesetzten) Menschen die Gehirndecke abgenommen wird, Teile des Gehirns entfernt werden und dieser Menschen dann noch mit Stücken seines eigenen Gehirnes gefüttert wird? Olaf Ittenbach Fans oder Hostel Schauer werden so einer Szene wohl belächeln, aber Leute, die so etwas nicht gewöhnt sind, wird so eine Szene wahrscheinlich negativ in Erinnerung bleiben. !!SPOILER ENDE!! Die restlichen Darstellungen sind zwar explizit, aber nicht übertrieben und ordnen sich gut in das Filmgeschehen ein. Das "Keine Jugendfreigabe" Kennzeichen der FSK ist also gerechtfertigt. Für die (leider) zahlreichen Mängel des Film ziehe ich insgesamt fünf Punkte ab. Als Fazit kann ich nur sagen, dass man nicht zu große Erwartungen an “Hannibal” haben sollte. Für mich ist er auf jeden Fall eine mittelgroße Enttäuschung.

    Hinzugefügt am 12.07.2008 um 20:53 Uhr
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    Bolanov
    Bolanov

    1 follower | Seine 403 Kritiken ansehen |

      3 - Nicht schlecht

    "Hannibal" ist ein solider Psycho-Thriller und anständiger Nachfolger, der allerdings bei weitem nicht an seinen Vorgänger "Das Schweigen der Lämmer" herankommt. Die Story an sich fixiert sich diesmal hauptsächlich auf Hannibal selbst und der Auseinandersetzung zwischen ihm und seinem alten Patienten Mason Verger (gespielt von Gary Oldman), den er in der Vergangenheit verstümmelt und der als einziger von Hannibals Patienten überlebt hatte. Meiner Meinung nach fixiert sich dabei allerdings alles zu sehr auf Hannibal und verliert deshalb den besondere Flair des psychopatischen und eingesperrten Geisteskranken und seiner grandiosen Dialoge mit Jodie Foster beim Vorgänger. Die Geschichte ist insgesamt zwar recht ordentlich erzählt und ist ganz unterhaltsam anzuschauen, es fehlt ihr aber an dem gewissen Etwas, das "Das Schweigen der Lämmer" so besonders gemacht hatte. Atmosphärisch kann der Film jedoch voll überzeugen und besticht vor allem durch die detaillierten Umgebungen und tollen Ausstattungen der Szenen. Schauspielerisch befindet sich "Hannibal" auf gutem Niveau, wobei Julianne Moore ihre Aufgabe als Clarice Straling zwar gut meistert, aber längst nicht an die Klasse von Jodie Foster heranreichen kann. Auch Anthony Hopkins Auftreten reicht diesmal nicht an die Intensität seiner Vorrolle heran, was aber weniger an seiner Leistung liegt (er hat es ja bereits bewiesen, wie gut er die Rolle spielen kann), sondern mehr an der etwas einfacheren Auslegung seiner Rolle. Ray Liotta bekommt hierbei eine recht kleine Rolle, die sicherlich nicht zu den Besten seiner Laufbahn zählen dürfte. Das Ende ist dagegen nicht sonderlich gut ausgefallen, zu extrem und übertrieben wirkt hierbei der Showdown. Anscheinend wollte Regisseur Ridley Scott dem Zuschauer noch einmal so richtig das Kannibalische vorsetzen, wobei diese Härte einfach zu überzogen wirkt. Alles in allem ist "Hannibal" aber ein insgesamt ordentlicher Film, der aber für das Niveau und die Klasse seines Vorgängers im Ganzen doch ein wenig zu schwach ausgefallen ist. Aber für Fans der Hannibal-Reihe ist der Film ohne weiteres zu empfehlen!!

    Hinzugefügt am 07.02.2008 um 17:40 Uhr
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      4.5 - Großartig

    Also ich halte diedsen Fil für mindestens genauso gut wie alle anderen Hannibal!! Wer wie ich das Buch kennt, weiss das hier einige Änderungen vorgenommen wurden wie z.B. Mason Vergers Tod,das gesamte Ende an sich, usw, usw... Doch trotz allem nimmt die Story dadurch keinen allzu grossen Schaden, die sich völlig von der des Vorgängers unterscheidet. Der Film versteht es einen durch seine Schauwerte,sich langsam auf bauende Spannung und seine grandiosen Schauspieler(allen voran natürlich Anthony Hopkins in seiner unangefochtenen Paraderolle,Gary Oldman als kaum zu erkennbarer,sadistisch-perverser Mason Verger, Ray Liotta in eine seiner besten Rollen,aber ebenso auch Giancarlo Giannini als skrupeloser Commedatore Pazzi und Foster Ersatz Julianne Moore, die doch relativ überzeugend ist und aufgrund ihres Teints vielleicht sogar besser zu der Rolle passt...) Allein schon ein Grund zum ist der unendlich fazinierende, einfach geniale Score von Oscarpreisträger Hans Zimmer, der einen noch nach mehrmaligem Schauen noch zu bezaubern weiss und durch den Ridley Scotts Film teilweise opernhafte Züge annimmt.. Für mich trotz der schlechten Meinugen hier ein umstrittenes aber würdiges Meisterwerk!!!

    Hinzugefügt am 03.05.2007 um 00:37 Uhr
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      1 - Sehr schlecht

    Ziemlich dick ist er geworden, der anthony hopkins. das war das erste was ich dachte als hannibal lecter, das personifizierte böse, zum ersten mal auftauchte. seine verbesserungswürdige körperliche form konnte man leider auch auf den gesamten plot beziehen. es stört noch nicht einmal die schauspielerische leistung, nein, die war gewohnt gut. aber was die buchvorlage hergab ließ leider auch nur dieses schlechte, soviel kann man schon mal sagen, ergebnis zu. schön sind an diesem film nur die aufnahmen von florenz, die wunderbar von der kamera eingefangen wurden. leider wird diese schönheit in einer art und weise mit der darstellung des hannibal lecter verwoben, dass am ende eine eigenartig krude und etwas schmierige "ästhetik" dabei herausspringt. die dauernde untermalung der tötungsakte mit italienischer klassik hinterlässt einen sehr gewollt-distinguierten eindruck. es wird schon fast mit der brechstange versucht den psychopathen lecter zum hochgebildeten ästheten und künstler zu stilisieren. sehr viel mehr zurückhaltung hätte an dieser stelle dem film nur gut getan. die gleiche zurückhaltung hätten die filmemacher auch bei dem nicht minder verrückten, aber irgendwie auch lustigen, milliardär, der lecter zur strecke bringen will, walten lassen sollen, dessen schweine-tick auch allerlei erheiterung bringt. trotz seines scheinbar immensen vermögens schafft es dieser rachelüsterne nicht, ein paar halbwegs anständige killer zu engagieren. stattdessen trotten ein paar übergewichtige landeier durch die gegend, die sich vor schreck lieber gleich abmurksen lassen als mal selbst aktiv zu werden. eben die üblichen 08/15-schläger, aber keine "profis", wie sie im film so gern betitelt werden. den vogel schießt der film aber teilweise in sachen logik ab. beispiel gefällig? wie bitte schafft es einer der zehn meistgesuchten verbrecher auf der liste des FBI absolut unbehelligt in die usa ein- und dann auch wieder auszureisen??? spätestens nach der aktion mit dem verputzten gehirn (nichts für schwache nerven!) am ende des films sollte sein bild doch nicht nur starling und konsorten bekannt sein. alles in allem ein film der gerne vorgibt mehr zu sein als er tatsächlich ist, nämlich eine schlachtorgie unterlegt mit schöner musik. die unnötige lovestory tut dazu ihr übriges. der eiskalte, schlaue und auch mysteriöse hannibal lecter aus dem "schweigen der lämmer" wird hier als lüsterner greis mit einem faible für kunst und killen entzaubert. schade!

    Hinzugefügt am 04.03.2007 um 01:14 Uhr
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