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Home > Kino > Film-Archiv > Thriller > One hour photo > Userkritiken
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1 - 10 von 13 Treffern
Mitglied seit 1.090 Tagen | 335 Userkritiken
Kritik: ''One Hour Photo'' ist ein ebenso kompromissloses wie bitteres Porträt einer kranken Seele auf der Suche nach Menschen, um seinem Leben Bedeutung zu verleihen. Manchmal trägt der Regisseur sein Motiv etwas zu dick auf, wenn er Sy in ein Familienfoto hineinschneidet. Aber immerhin beweist er gleichermaßen, dass der Sys Psyche weitaus subtiler vorführen kann, wie in den bedrückenden Szenen in Sys kargem Haus, dessen spartanische Einrichtung in Verbindung mit den zumeist farblosen und starren Bildern die Leere im Inneren der Hauptfigur ausdrücken. Dass der oftmals (angemessen) ruhige Film funktioniert, verdankt er aber neben seiner angenehm zurückhaltenden, aber dennoch profilzeigenden Inszenierung, der unglaublichen Darstellung von Robin Williams. Ungeachtet der Stärke der Konkurrenz im Jahr 2002, finde ich es einfach schade, dass er mit dieser hervorragenden Leistung bei der Oscarverleihung übergangen wurde. Sein intensives und authentisches Spiel als einsamer Mensch einerseits und als obsessiver Psychopath andererseits, hat mich sehr ergriffen. Zumal man ihn auch am Ende, als seine Handlungen eindeutig kriminell und nicht vertretbar sind, immer noch als Identifitkationsfigur erlebt. Dies ist für mich auch die größte Stärke des Films. Eben weil sich der Zuschauer so hervorragend mit dem Einzelschicksal von Sy auseindersetzen kann, wirkt ''One Hour Photo'' so ergreifend. Viele werden sich definitiv an der langen ''Anlaufzeit'' stören, doch dieses Porträt der Leere ist einfach nötig, um dieses Drama für den Zuschauer nachvollziehbar zu machen. Dazu trägt im Übrigen auch die nicht chronologischer Erzählweise dar, die zwar eine inhaltliche Distanz vermittelt, die emotionale Anteilnahme aber nicht stört und die Identifikation mit allen Protagonisten ermöglicht. Auf diese Weise steht dem Zuschauer auch die noch junge Familie recht nahe und man kann mit ihnen mitfühlen. FAZIT: ''One Hour Photo'' stellt Storywendungen oder dergleichen hinten an und erstellt stattdessen ein beklemmendes Psychogramm, welches zwar manchmal aus seinem subtilen Stil ausbricht, im Großen und Ganzen aber angenehm dezent inszeniert ist. Und außerdem beweist Robin Williams, dass er zu den besten Schauspielern Hollywoods zählt. Für Fans großen Schauspiels ist dieser Film Pflicht.
Mitglied seit 985 Tagen | 64 Userkritiken
Kritik: Ein missglückter Versuch, Robin Williams eine Charakterrolle maßzuschneidern. Der Film wirkt oft steril und ist zu sehr darauf konzentriert, Williams als Star hervorzuheben, wodurch es schwer fällt, in ihm seine tragische Figur zu sehen.
Mitglied seit 658 Tagen | 128 Userkritiken
Kritik: Der Film an sich ist eher durchschnittlich. Es macht aber große Freude Robin Williams mal nicht in der Rolle des lieben Onkels zu sehen. Er verkörpert den Stalker sehr überzeugend.
Mitglied seit 1.166 Tagen | 723 Userkritiken
Ihre Kritik: Ein wirklich sehr gelungener Film. Das mir der Film so gut gefällt, hätte ich nicht gedacht. Eine sehr gute Mischung aus Drama und Thriller. Sehr gute Besetzung und vorallem Umsetzung des Films. Die Idee finde ich auch spitze, obwohl ich finde, dass man aus dem Film noch mehr hätte rausholen können. Trotzdem ein sehr guter Film, den man sich ruhig mal ansehen kann! 7/10
Mitglied seit 967 Tagen | 68 Userkritiken
Kritik: Ich habe den Film gestern ein zweites Mal gesehen und dachte, ich schreibe hierzu eine Kritik: Ich fande diesen Film eigentlich - unabhängig von anderen Kritiken - einen bemerkenswerten Film. Der Regisseur hat auf alle Einzelheiten geachtet und hat mit diesem Film genau die Gefühle übermittelt, die er wahrscheinlich auch übermitteln wollte. Robin Williams spielt seine Rolle in dem Film ebensfalls einzigartig und ich wüsste auf die Schnelle keinen bekannten Schauspieler, den ich als Ersatz hierfür nehmen würde. Es ist eigentlich ein typischer gesellschaftskritischer Film, bei dem man aber diese Eigenschaft eher unterschwellig vermittelt bekommt - ganz im Gegensatz zu Filmen von Michael Moore. Effekte, wie das Herausströmen von Blut aus seinen Augenhöhlen, hätte man zwar schon besser machen können, stören aber auch nicht sonderlich. Zu "trigga" muss ich allerdings, ohne ihm zu nahe zu treten, sagen, dass er die Message hinter dem Film wohl nicht so ganz begriffen, oder zumindest nicht darauf geachtet, hat.
Kritik: Pseudo-Thriller? Schlechte Schauspieler? Hab ich da etwas nicht mitbekommen? Der Film ist erste Sahne. Robin Williams spielt einfach klasse. Für mich eine seiner besten Rollen. Auch die anderen Schauspieler überzeugen vollkommen. Überhaupt stimmt an diesem Film einfach alles. Story, Schauspieler und das außergewöhnliche Setting - einfach Spitze! Nicht umsonst einer meiner Lieblingsfilme!
Kritik: robin williams ist einer meiner lieblingsschauspieler. selbst diverse disney-gurken wie 'flubber' konnten daran nicht viel ändern. doch dieser schlampig konstruierte pseudo-thriller one hour photo ist fast eine beleidigung. klingt das grundkonzept spannend, scheitert der film an der gesamten umsetzung. schlimm: der gesamte cast ist durchweg fehlbesetzt. besonders schlimm: robin williams ebenfalls. er spielt seinen sy parrish in keinster weise überzeugend. mit einem einzigen gequälten lächeln schummelt er sich durch den film, und muss am ende sogar völlig unglaubwürdig so halbwegs 'ausrasten'. man nimmt ihm die rolle und seine entwicklung zu keinem zeitpunkt ab. die gesamte familie, nun ja. sympathie empfindet man für niemanden. und das ist auch das problem. alle involvierten personene sind einem auf gut deutsch scheißegal. zu platt sind die charaktere angelegt. durch klischees am laufenden band und äußerst sterile inszenierung macht der film keinen spaß. löblich ist die kamera, sie macht das grauen erträglicher, aber nicht hinnehmbar. fazit: gut gemeinte 3/10. ein belangloser film mit einer überflüssigen psycho-botschaft. für viele ein meisterwerk, für mich ein desaster
Kritik: Insgesamt denke ich, dass der Film absolut empfehlenswert ist. Er zeichnet sich durch eine gute Story und einen absolut überragenden Robin Williams aus!Dis Story zieht sich in der mitte des Films ein wenig in die länge - jedoch nicht so sehr, dass man das Interesse am Film verliert! Zu sehr fesselt die Story, zu sehr regt der Film zum mitdenken an. Letztendlich ein wirklich sehenswerter, wenn auch nicht "hochspannender" Film. Empfehlenswert!
Kritik: Insgesamt denke ich, dass der Film absolut empfehlenswert ist. Er zeichnet sich durch eine gute Story und einen absolut überragenden Robin Williams aus!Dis Story zieht sich in der mitte des Films ein wenig in die länge - jedoch nicht so sehr, dass man das Interesse am Film verliert! Zu sehr fesselt die Story, zu sehr regt der Film zum mitdenken an. Letztendlich ein wirklich sehenswerter, wenn auch nicht "hochspannender" Film. Empfehlenswert!
Kritik: Die Tragik des einsamen Menschen Seymour Parrish, der sich eine Ersatzfamilie sucht, und von dieser entäuscht wird, grandios von Robin Williams gespielt! (vielleicht die beste Rolle seiner Laufbahn) Sehr bewegend: Auf dem Flohmarkt kauft sich Sy ein verblichenes SW-Photo und gibt dies als Bild seiner Mutter aus! Ansehen lohnt sich!!!
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