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Home > Kino > Film-Archiv > Sci-Fi > Solaris > Userkritiken
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1 - 10 von 24 Treffern
Mitglied seit 374 Tagen | 99 Userkritiken
Kritik: Naja,der Film war sehr schwach.. Ich dachte mich erwartet so etwas wie Sunshine oder Event Horizon. Naja zur Story: Es geht um einen Psychiater,welcher auf dem Raumschiff Solaris herausfinden soll was mit den Crewmitgliedern geschehen ist. Mir persönlich ging das alles einfach zu schnell, von der Einleitung bis zur Ankunft auf dem Raumschiff vergehen gerade mal 7 Minuten. Man erfährt auch nichts über die Beweggründe von dem Hauptprotagonisten,warum er überhaupt eingewilligt hat auf diese Reise zu gehen. Auch wird nichts über die Geschichte der Solaris erzählt. Die Story und die Charaktere wirken etwas leer,einzig und allein George Clooney überzeugt hier mit seinem Schauspieltalent.
Kritik: Eines vorweg: Ich bin ja empfänglich für Filme, die sich existenziellen Grundsatzfragen annehmen. Aus diesem Grund finde Solaris sehr gelungen. Nicht nur das, ich saß tatsächlich mit Herzklopfen gebannt vorm Bildschirm. Es ist einer dieser Filme, über die ich nach dem Abspann noch stundenlang nachdenke. Nun empfand ich Clooney nicht unbedingt als Idealbesetzung und einige Szenen zogen sich etwas, aber 8 Punke hat Solaris sich meiner Meinung nach verdient.
Mitglied seit 1.228 Tagen | 171 Userkritiken
Kritik: Natürlich kriegt man den Vergleich zum Original von Tarkowkij nicht aus dem Kopf. Zwischen beiden Fassungen liegen genau dreißig Jahre. Das Remake setzt natürlich auf den ganzen technischen Schnickschnack und die Hauptdarsteller Clooney/McElhone. Aber das abstrakte Thema bleibt das gleiche. Die Erstfassung überzeugt in ihrer kruden Schlichtheit und technischen Rückständigkeit trotzdem, denn sie verdeutlicht das menschliche Problem etwas anschaulicher. Man muss sich nur die Mühe machen, die schier endlose Ausdehnung der Einstellungen mitzugehen. Wenn man dann noch den intellektuellen Anspruch nachvollziehen kann - quasi losgelöst von Zeit und Raum -erlebt man eine echte Space Odyssey.
Kritik: nicht nur wenn man das Buch gelesen hat. Effektiv ist dies ein weiterer Versuch einer Hollywood Verfilmung eines schwer zu verfilmenden Buches, der nach hinten los geht. Aus einer berührenden Liebesgeschichte, dem Kampf des Protagonisten mit dem Verlust seiner geliebten Frau, wird ein schnöder 0815 SciFi Triller/Horror Streifen, der so gar nichts mit der Buchidee zu tun hat. Vorhersehbare Handlung, uninspirierte Schauspieler und ein Ende, das als schlechte Kopie von The 6th Sense daherkommt. Da können auch die eindrucksvollen Bilder nichts mehr retten.
Kritik: Zunächst ein mal: dieser Film ist primäre KEINE Love-Story, von der alle so viel schreiben. Und er ist kein Science-Fiction in dem Sinne. Er leiht sich die Kullisse nur, um irgendeine äußere Form für die vielen inneren Reflexionen zu finden, die er bietet. Sicherlich keine intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Leben durch Humor und Satire a la Woody Allen, sondern - und das macht es zugegeben auch etwas anstrengend, aber auch lohnenswerter - eine Reflexion über die - tadaa - Grundfragen des menschlichen Seins: was macht uns zu Menschen? Was ist Realität? Gibt es zwischen mehreren Menschen die gleiche Realität? usw. Der Trick ist, man muss sich einfach darauf einlassen, konzentriert zu hören und die Bilder auf sich wirken lassen. Es geht hier nicht darum, eine stringente Story zu analysieren oder ständig zu fragen, warum die Raumstation da ist. Das sind alles nur Konstruktionen, um den Reflexionen eine Form zu geben. Entscheidend ist der Inhalt, so man sich darauf einlässt. Großartig! MfG Borno
Kritik: Auch wenn der Film schon etwas älter ist und nach mehrmaligem Ansehen finde ich ihn sehr gelunger, die menschlichen und moralischen Aspekte spielen eine sehr grosse Rolle, die opulente Aufmachung gerät in den Hintergrund.
Kritik: ich dürft das glück haben, dass ich das buch nicht gelesen, und die erstverfilmung nicht gesehen habe. als ich mir den film anschaute, wollte ich einen etwas anderen film sehen, ferner der "standardfilme", was dieser film auch ist, und konnte somit sonderbergs solaris unglaublich genießen. ich habe die stilvollen bilder, die intensive soundkulisse und die ruhe des films, wie auch die storry und diese "weltentfernte" athmosphere, sehr genossen. hätte zu dem zeitpunkt vielleicht keinen besseren film sehen können. nach den überraschenden kriterien anderer glaube ich, dass sonderberg seine ganz eigene version der storry, mit eigenen gesetzten schwerpunkten hat, wo die ästetik ein hauptpunkt sein dürfte. für mich bleibt er ein besonderer, hervorragender film...vielleicht auch nur solang, bis ich deren vater, das buch, und seinen russischen bruder kennenlernen werde ;)
Kritik: Nachdem ich gerade vor kurzem das Buch gelesen hab, welches unglaublich packend ist, eins der grandiosesten Werke, die ich je gelesen hab, hatte ich den Film in der Bücherei gesehen und gleich ausgeliehen. Erwartungsvoll dann angesehen... und war so negativ überascht... Dass der Film schlechte Kritiken bekommen hatte, wusste ich, aber für einen Fan des Buchs war das einfach nur der blanke Schrott. Der Planet bleibt fast unerwähnt, Namen und Charaktere werden vollkommen unnötig verändert, was bleibt ist stinkende Langeweile. Ich bin ein Fan von Kunstfilmen (Babel, etc.), independent Filmen (garden state) und Filmen, die einfach die Konventionen sprengen (Memento, fight club). Aber das hier ist ein Film, der gerne Kunst sein möchte, daran scheitert und dann weder Fisch noch Fleisch ist... Während des Lesens des Buches hab ich mir schon gedacht: Ok, das ist so gut wie unverfilmbar, es gibt dort kaum Dialoge, das meiste spielt sich im Kopf der Hauptperson ab, schwer zu verfilmen. Aber, dass dann so eine Katastrophe dabei herauskommt... mehr als enttäuschend.
Kritik: der mitteleuropäer ist überfüttert von standardmässigen film-erzeugnissen die a) einander an stetig neu "aha"-effekten übertrumpfen sollen - thema action... b) in immer mehr bildmässig-ideal gezeichneten abfolgen das allenfalls von daher anspruchsvolle publikum ins kino ziehen sollen: in diesem sinne sind viele eu-produktionen weitaus realistischer weil sie das lebewesen mensch weniger maskenbildnerisch "überperfektioniert" zeigen. also für b) bestnote für a) hängt davon ab was man sich erhofft: dies ist ein "stiller" film u dass weder clooney noch mcelhone sich in grimassen verzerren tut deren schauspielerischer qualität keinen abbruch. ich finde der film regt allemal zum nachdenken an - u wenn auch der handlungsstrang sich scheinbar-ermüdend über lange strecken durchquält so scheint dies ja in der intention des regisseurs gelegen zu haben. immerhin hat der filmbetrachter die möglichkeit in vielen sequenzen seine eigene fantasie (so er denn welche hat...) miteinzubeziehen weil der film stellt uns unerbittlich die frage über unserer eigene wirklichkeit zbw unseres interpretationsrahmens sprich dem: was wir wissen oder zu wissen vermeinen. aus diesem grund gibt der satz cit - "es gibt keine antworten nur alternativen" bezeichnenden aufschluss weil das kaleidoskop vieler situationen beleuchtet wird: er macht bei wiederaufleben (was sich ja unserer realität entzieht) von rheya deutlich wie sehr lebewesen gedanklich bzw situationsadäquat einander sich zu beeinflussen u zu bedingen vermögen (ohne unsere angedachten visionen etwaigen kontinuums postmortem -). wer im leben leichte lösungen bevorzugt wird von diesem film massiv angeödet sein. wer es gewöhnt ist widerstände konstruktiv als chancen zu erkennen vermag sich in dem film wiederzufinden. gruss sw
Kritik: Habe mir den Film gestern auf DVD angesehen. Kurz & knapp - wer Spannung im Science Fiction Format sehen will, liegt mit diesem Film daneben. Es ist eine Lovestory, der Weltraum spielt hier nur die 2. Geige. Es wird nicht aufgeklärt, was eigentlich diese Besucher hervorruft. Was Realität ist, was nur im Traum geschieht. Leichte Ähnlichkeiten mit "2001 - Odyssey im Weltraum" - auch dieser Film regt mehr zum Denken an als das er unterhält. Für die Mädels gibt's immerhin George's nackten Hintern zu sehen, von Natascha sieht man leider nicht so viel... :-(
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