David Lensing
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Seine 5 Kritiken ansehen
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5 - Spitzenklasse
„Who the hell are you to be making your first picture with Harvey Keitel? He’s not a star – he’s a planet!” Mit diesen Worten soll Regie-Urgestein Samuel Fuller dem Mann begegnet sein, der 1992 als Debütant das Sundance Film Festival rockte: Quentin Jerome Tarantino. Sein Erstlingswerk lief außer Konkurrenz und schlug bei seiner Premiere trotz Stromausfall, Filmriss und falscher Filmprojektor-Linse ein wie eine Bombe: „Reservoir Dogs“ - der Streifen ist genial, darüber lässt sich kaum streiten.
Ein dickes Lob auch an die Filmstarts-Kritik von Ulrich Behrens - sehr ausführlich und gut recherchiert. Der Vergleich zu einer klassischen Tragödie funktioniert. Aber...
Wer "Resevoir Dogs" noch sehen möchte, BITTE NICHT WEITERLESEN!
DENN: Ein kleiner Hinweis auf den Spoiler wäre ne feine Sache. Muss man denn verraten, dass alle sterben? Ich weiß, ich wiederhole den Spoiler soeben, aber jetzt ist die Katze aus dem Sack. Außerdem ist der Spoiler nicht einmal korrekt, im Detail. Behrens schreibt "Keiner der Gangster überlebt." - was ist mit Mr. Pink, der sich die Tasche mit den Diamanten schnappt und abhaut? Will ja kein Erbsenzähler sein, aber im Skript steht "he grabs the satchel of diamonds and RUNS out the door". Damit wird weder im Film noch im Drehbuch angedeutet, dass er den Bullen nicht entwischt.
So, damit sind alle Fragen zum spannenden Filmende geklärt.
Hinzugefügt am 19.10.2010 um 08:32 Uhr
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